STeuern (JA&St) VL

Card Set Information

Author:
huatieulans
ID:
304750
Filename:
STeuern (JA&St) VL
Updated:
2015-08-28 05:18:20
Tags:
Klausur
Folders:
Jahresabschluss und Steuern
Description:
Vorbereitung
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  1. Steuern
    Definition;Zwecke:
    §3AO (im GGs zu Beiträge/Gebühren mit Gegenleistung)

    • -Zwecke: Fiskalzweck (Staatseinnahmen als Hauptzweck), Lenkungszweck (Menschl. Verhalten
    • steuern), Sozialzweck (Umverteilung v. Geldern)
  2. Grenzsteuersatz
    Grenzsteuersatz (zusätzl. Steuerbelastung bei Erhöhung d. BMG um eine marg. Einh.:s´=  ds(BMG)/dBMG
  3. -Durchschnittssteuersatz
    • Durchschnittssteuersatz (durchsch. Belastung d. ges. BMG; so= sBMG/BMG
    • 
    • 
    • )
  4. - Differenzsteuersatz
    - Differenzsteuersatz (durchschn. Belast. auf den Diff.-Betrag, der die BMG erhöht)
  5. Normalbesteuerung
    -Renditewirkungen der Besteuerung: a) Normalbesteuerung: rs=r(1-Ser), z.B. Zinseinnahmen
  6. b)Steuerfreiheit:
    b)Steuerfreiheit: rs=r, Spekul.-Gew. innerh. d. Sparepauschbetrages;
  7. Steuerfreiheit mit Abzug der Investition
    Annahme: steuerlich Abzug der Inverstition -> Erhöhung des Anfangvermögens 

    Beispiel: Lebensversicherungszinen
  8. Endbesteuerung
    • Vermögensmehrung wird in Periode T besteuert
    • steuerfreie Wiederanlage der laufenden Erträge

    • "Nachgelagerte Besteuerung2
    • Bsp: Veräußerung eines Grundstücks mit Wertsteigerung im PV
  9. nachgelagerte Besteuerung mit Abzug der Inverstition
    • Anahme: steuerlicher Abzug der Investition -> Erhöhung des Anfangsvermögens
    • - sämtliche Rückflüsse werden in Periode T besteuert

    Besonderheit s0=sT: Zinsen bleiben steuerfrei -> rs=r

    • Konsumsteuer, Cashflow-Steuer
    • Bsp: Riester-Rente bei Sonderausgabenabzug
  10. Implizite Steuern:
    • Ausgleich der Renditen nach Steuern 
    • - unterschiedlichen Besteuerung handelbarer Investitionen : Normalinvestition vs. Steuerbegünstigte Investition 

    • Annahme: Sicherheit 
    • - gegebene Cash-Flows der Investition 
    • - gegebener (und unterschiedlicher) Steuerzahlungsstrom 
    • - gleiches Risiko (gemessen am Nach- Steuer-Zahlungsstrom)


    Arbitrage -> Tendenz zum Ausgleich der Renditen nach Steuern (Nettorenditen)

    • implizite Steuern = steuerbedinge Marktpreiseeffekte
    • - Steuerbegünstite Investition: höherer PReis für gleichen CF vor Steuern -> niedrigere Rendite vor Steuern ( Rendite sinkt durch Preisreaktion)
    • - Renditedifferenz zur Referenzinvestition = implizite Steuer
    • - Annahme: erst Steuervergünstigung, dann Anschaffung 
    • - Empfänger der impliziten Steuer

    • erst Steuervergünstigung, dann
    • Anschaffung:
    • simpl = rref brutto - reff/ rref brutto
    • sexpl = reff - rref netto/ rref brutto
  11. Teilsteuerrechnung
    Die Methode der Teilsteuerrechnung besteht darin, wirtschaftlich abgegrenzten Bemessungsgrundlagenteilen ihre Gesamtsteuerbelastung zuzuordnen, die sich aus mehreren Steuerarten zusammensetzen kann. Dadurch wird es möglich, die Gesamtsteuerbelastung auf ihre verursachenden Komponenten zurückzuführen. Kernelement sind die sog. Teilsteuersätze, Prozentsätze der steuerlichen Be- und Entlastungswirkungen bezogen auf den jeweiligen Bemessungsgrundlagenteil.
  12. Liebhaberei
    Als Liebhaberei ist die Tätigkeit eines Steuerpflichtigen zu verstehen, die ohne Gewinnerzielungsabsicht ausgeübt wird. Die Tätigkeit dient damit nicht primär der Erzielung von (positiven) Einkünften, sondern wird aus persönlichen Gründen oder aufgrund persönlicher Neigungen vom Steuerpflichtigen betrieben. Bei der Liebhaberei liegt folglich keine wirtschaftlich relevante auf die Erzielung von positiven Einkünften gerichtete Tätigkeit vor. Damit ggf. anfallende Verluste mit anderen Einkünften ausgeglichen werden können, ist zu ermitteln, ob diese Tätigkeit aus wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgt oder als Liebhaberei steuerlich nicht berücksichtigt werden darf. Andernfalls sind aus der Liebhaberei resultierende „Einkünfte“ nicht steuerbar, negative Einkünfte können folglich nicht mit positiven Einkünften anderer Einkunftsarten ausgeglichen werden
  13. ESt: Steuerpflicht
    Steuersubjekt
    • Natürliche Personen (§1 EStG)
    • - Steuerinländer: unbeschränkte Steuerpflicht
    • - Steuerausländer: beschränkte Steuerpflicht (§49 EStG)
    • -Ehegatten: Zusammenveranlagung 
    • - keine juristische Person (-> KStG)

    • Personengesellschaft (§15 EStG)
    • - Besteuerung der Gewinne bei Gesellschaftern
    • - bein Entstehung 
    • - unabhängig von Bezeichnung 
    • - Wahlrecht Thesaurierungsbesteuerung: 
    • + Begünstigte Besteuerung einbahltener Gewinne (29,8% incl. SolZ)
    • + Nachversteuerung bei Entnahme (26,375% incl. SolZ)
  14. ESt: Bemessungsgrundlage
    Markteinkommenstheorie, Einkunftserzielungsabsicht
    • Problem: praktikable Begrenzung der Einkünfte notwendig 
    • - zB Selbstnutzung von Immobilien
    • - z.B Hausarbeit 

    • -> Markteimkommenstheorie: Voraussetzung für steuerbare Einkünfte ist: 
    • - Teilnahme an Marktaustausch
    • - Einkunftserzielungsabsicht :
    • +Problem: dauernde Verluste aus konsumtiv motivierter Tätigkeit // Steuerspartätigkeit
    • + Lösung der Rechstprechung: Einkunftserzielungsabsicht als Voraussetzung für steuerbare Einkünfte
    • - Einkunftserzielungsabsicht fehlt, wenn negateive Totalerfolsprognose in Totalperiode// und steuerlich unbeachliche Gründe für Tätigkeit => LIebhaberei 
    • -Totalerfolg und Veräußerungsgewinne
  15. das Maßgeblichkeitsprinzip
    Das Maßgeblichkeitsprinzip §5 EStG überträgt die handelsrechtlichen Vorschriften, denen der Jahresabschluss sowohl formal als auch inhaltlich entsprechen muss (Handelsbilanz), in den Bereich der Steuerbilanz.

    • Abs.1:
    • - materielle Maßgeblichkeit
    • - formelle Maßgeblichkeit
    • - Umkehrmaßgeblichkeit
  16. ESt: Bemessungsgrundlage
    Gewinneinkunftsarten: Vereinfachte Gewinnermittlung, Veräußerungsgewinne
    • Ausnahme von der Bilanzierung: 
    • Einnahme- Überschuss- Rechnung (§4Abs.3 EStG)
    • - Wahlrecht für Freiberufler und Kleingewerbetreibende
    • - Idee: Bemessungsgrundlage orientiert sich am Zahlungsstrom ≠ Periodisierung
    • - Methode: 
    • + Anlagevermögen( -> Abschreibungen, Umlaufvermögen, RAP)
    • + Rückstellungen, Verbindlichkeiten
    • + Durchbrechung des Zuflussprinzips für betimmte WG( §4Abs.3 S. EStG: nicht abnutzbares AV, bestimmte WG des UV (Steuergestaltung) -> Aufwand wird erst bei Abgang berücksichtigt)

    • - Veräußerungsgewinne: steuerpflichtig 
    • + aus Veräußerung von Wirtschaftsgütern// ganzen Betrieben
    • + Betriebsveräußerungen: ggf. Steuererleichtungen
  17. ESt: Bemessungsgrundlage
    Gewinnermittlung
    Betriebseinanhmen

    • Betriebsausgaben :
    • - Veranalssungsprinzip (§ 4Abs. 4 EStG)
    • - objektives Nettoprinzip
    • - § 3c Abs. 1 EStG
    • - nicht abziehbare Betriebsausgaben (§4Abs. 5 EStG)
    • + teilweise NIchtberücksichtigung, zB Bewirtungsaufwendungen 
    • + volles Abzugsverbot: Geldbußen// GewSt// häusliches Arbeitszimmer
  18. ESt: Bemessungsgrundlage
    Einkünfte aus Land- und Forstwirtschaft (§§ 13-14a EStG)
    Allgemein: Land- und Forstwirtschaft ist die planmäßige Nutzung der natürlichen Kräfte des Bodens zur Erzeugung von Pflanzen und Tieren sowie die Verwertung der dadurch selbstgewonnenen Erzeugnisse 

    Einkünfte aus : Landwirtschaft  / Wein-, Gartenbau etc / extensive Tierzucht und -haltung (-> Vieheinheiten) /Waldnutzung /Jagd

    Besonderheiten: gemischte Tätigkeit: Verarbeitungsbetriebe, Erzeugungs- und Handelsbetriebe / Terifermäßigungen
  19. ESt: Bemessungsgrundlage
    Einkünfte aus Gewerbebetrieb
    §§ 15-17 EStG


    • §15 EStG: 
    • - Gewerbebetrieb (einzelunternhemer)
    • - Mitunternehmerschaft (oHG, KG..)

    • Gewerbesteuer (-> GewStG)
    • § 15a EStG: Einschränkung der Verrechnung von Verlusten bei beschränkter Haftung
    • § 15b EStG: Einschränkung der Verrechnung von Verlusten aus Steuerstundungsmodellen
    • §16 EStG (-> §34 EStG): (Teil-)Betriebsveräußerungen 
    • §17 EStG
    • + Veräußerungen von KapGes-Anteilen im Privatvermeögen 
    • + wenn Beteiligung >= 1%
    • + Teileinkünfteverfahren
  20. ESt: Bemessungsgrundlage 
    Einkünfte aus Gewerbebestrieb: Mitunternehmnerbesteuerung
    • Tatbestandsmerkmale des §15 Abs. 2 EStG
    • - Selbstständigkeit
    • - Nachhaltigkeit
    • - Gewinnerzielungsabsicht
    • - Beteiligung am allgemeinen wirtschaftlichen Verkehr
    • - kein L+F, kein S, keine Vermögenverwaltung 
    • - -> Einkünfte aus Gewerbebetrieb

    • Leistungsbeziehungen zwischen Gesellschafter und Gesellschaft 
    • - Vergütungen von der Gesellschaft für 
    • + Tätigkeit des Gesellschafters für Gesellschaft 
    • + Überlassung von WG an Gesellschaft 
    • + Darlehensvergabe an Gesellschat 
    • - Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§ 15Abs. 1Nr 2.S.1 EstG)

    Gewerbliche Infektion (§15 Abs.3 Nr.1 Est G)
  21. ESt: Bemessungsgrundlage 
    Einkünfte aus selbständiger Arbeit
    §18 EStG

    • Einkünfte aus freiberuflicher Tätigkeit 
    • - Tätigkeitsberuf:
    • + wissenschaftlich
    • +künstlerisch
    • +schriftstellerisch
    • + unterrichtend
    • + erziehend
    • - Katalogberuf
    • + zumeist Studium erforderlich
    • + Katalogberuf ähnlich 

    • - Einkünfte der Einnehmer staatlicher Lotterien
    • - EInkünfte aus sonstiger selbständiger Arbeit 

    • Besonderheiten
    • - Gewinnermittlung
    • - keine GewSt
  22. ESt: Bemessungsgrundlage
    Ermittlung bei Überschusseinkunftsarten
    • Einkünfte = Einnahmen - Werbungskosten (§§8,9 EStG)
    • - Einnahmen in Geld oder geldwerter Vorteil
    • - kausale Beziehung der Werbungskosten zu Einnahmen 
    • -> Neue Rechtsprechung: Aufteilung möglich bei gemischter Nutzung von WG

    • Zu- und Abflussprinzip
    • - § 11 EStG
    • - Inhalt
    • - Ausnahmen:
    • +Abschreibung
    • + Darlehen
    • - Einkünfte aus Kapitalvermögen -> Abzug der Werbungskosten nur noch pauschaliert möglich (Sparer- Pauschalbetrag von 801 €)

    • Veräußerungsgewinne im Privatvermögen 
    • - grundsätzlich steuerfrei
    • - Ausnahmen: Veräußerungsgewinne nach §§17,23 EStG
    • - Spekulationsgewinne aus z.B Aktien generell steuerpflichtig als Einkünfte aus Kapitalvermögen (§20 Abs. 2 EStG) -> Abgeltungssteur (26,375% incl. SolZ)
  23. ESt: Bemessungsgrundlage
    Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit
    • §19 EStG
    • nichtselbständige Arbeit §1LStDV
    • Arbeitslohn
    • - wirtschaftliche Gegenleistung für Arbeitsleistung 
    • - Barlohn, Sachbezüge
    • - auch von Dritten 

    • Lohnsteur:
    • - §§38-42f EStG, LStDV, LStR
    • - Quellensteuer auf Arbeitslohn. Berücksichtigung persönlicher Verhältnisse
    • - Anrechnung auf tariflicher Est

    • Werbungskosten
    • - nachgewiesene Werbungskosten oder
    • - Arbeitnehmer- Pauschalbetrag (§9a Nr.1 EStG): 1000€

    Pauschalierung durch Arbeitgeber bei bestimmten Lohnbestandteilen, z.B Geschenke

    • Spezielle Befreingsvorschriften (§3 EStG)
    • - Lohnersatzleistungen (aber Progressionsvorbehalt)
    • - Telekommunikationsnutzung, Erstattung Reisekosten
    • - nebenberufliche Tätigkeit (§3 Nr.26. 26a EStG)
  24. ESt: Bemessungsgrundlage
    Einkünfte aus Kapitalvermögen (§20 EStG)
    • Begriff
    • - Nutzungsentgelte (Zinsen, Dividenden) für Finanzkapitalüberlassung
    • - Abgeltungssteuer: Wertpapier (Aktie/Forderung) wird gehalten
    • + im Betriebsvermögen von Personenunternehmen -> Teileinkünfteverfahren 
    • + im Privatvermögen einer natürlichen Person -> Abgeltungssteuer 

    -nicht: Gewinnanteile aus Personenunternhemen 

    • Werbungskosten:
    • - Personenunternehmen: Teilabzug im Teileinkünfteverfahren(Einkünfte aus Gew.)
    • - Abgeltungsteuer: nur noch pauschalierte Berücksichtigung 


    Sparer- Pauschalbetrag (§20 Abs.9 EstG): 801 € (Verdopplung bei Splittingtarif)

    • Kapitalerstragsteuer (§§ 43-46 EStG) und Besonderheiten (§32d EStG):
    • - ABgeltungsteuer (25% + SolZ) für Dividenden und Zinserträge
    • - Günstigerprüfung bei durchschnittssteuersätzen unter 25%
    • - diverse Ausnahmen (=> Teileinkünfteverfahren bzw Tarif- ESt mit vollem WK- Abzug )

    • Verlustverrechnungsbeschränkung
    • - mit anderen EK-Artene
    • - innerhaöb der Ek-Art (Akitenveräußerungen)
  25. ESt: Bemessungsgrundlage
    Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung
    • §21 EStG
    • Gegenstand: entgeltliche Überlassung von:
    • - Grundstücken, Gebäuden uä Rechten
    • - eingetragenen Schiffen 
    • - Sachinbegriffen
    • - Urheberrechten 
    • - keine Einkünfte bei Vermietung von beweglichen WG (-> § 22. Nr.3 EStG)

    • Werbungskosten
    • - Abschreibung
    • - Refinanzierungskosten
    • - Erhaötungs- vs. Herstellungsaufwand 
    • - angemessene Nutzungsüberlassung
  26. ESt: Bemessungsgrundlage
    sonstige Einkünfte
    §§ 22-23 EStG

    • Begriff
    • - kein Auffangposten
    • - abschließende Aufzählung 

    • Umfang 
    • - wiederkehrende Bezüge -> neue nachgelagerte Rentenbesteuerung 

    • + Einzahlungsphase: 
    • - unbeschränkter Abzug der AN- Anteile an gRV
    • - weiterhin unbeschränkter Abzug der AG-Anteile an gRV

    • +Renten (auszahlungs) Phase
    • - volle Steuerpflicht der Rentenzahlung 
    • - aber: Existenzminimum, Freibeträge -> ESt nur bei hoher Rente oder anderen Eink.

    • + Übergangsregelung (Zeitraum): stufenweise Erhöhung
    • - (einzahlungsphase) des abziehbaren Anteils der AN- Anteile
    • -(Rentenphase) des Steuerpflichtigen Anteils der Rentenzahlung 
  27. ESt: Bemessungsgrundlage

    sonstige Einkünfte
    §§ 22-23 EStG

    • Umfang:
    • - Wahl- Realsplitting: symmetrische Behandlung ( auf Gegenseitigkeit)
    • - Spekulationsgewinne nach §23 EStG:
    • +Immobilien
    • + sonstige Wirtschaftsgüter
    • + Gewinne aus Aktienveräußerungen -> Einkünfte aus Kap Verm
    • -> Abgeltungsteuer
    • + Freigrenze 600€
    • +Verlusverrechnungsbeschränkungen (-> Übergangsfrist)

    • -Einkünfte aus (sonstigen) Leistungen nach § 22 Nr.3 EStG
    • +jegliches Tun, Dulden oder Unterlassen gegen Entgelt
    • + Freigrenze 256€

    -Abgeordnetendiäten
  28. ESt: Bemessungsgrundlage


    Verlustbehandlung: Verlustausgleich, Verlustabzug
    • intraperiodischer Verlustausgleich (§2 Abs.3 EStG)
    • - horizontale Verlustverrechnung 
    • + innerhalb der Einkunftsart
    • + ggf. spezielle Verlustverrechnungsvorschriften 
    • - vertikale Verlustverrechnugn
    • + zwischen den Einkunftsarten
    • + ggf. spezielle Verlustverrechnungsvorschriften 

    • unterperiodischer Verlustabzug 
    • - Abzug vor SA, agB, nach GdE
    • - Verlustrücktrag:
    • + Abzug beim vorangegangen VZ
    • + max. 511.500€ (Verdopplung bei Splittingtarif)

    • - Verlustvortrag:
    • + zeitlich unbegrenzt
    • + Mindestbesteuerung (40% über 1 Mio. €, Verdopplung bei Splittingtarif)
    • + in maximaler Höhe zwingend (ggf. Verfall von SA,agB, Grundfreibetrag)
  29. ESt: Bemessungsgrundlage

    Verlustbehandlung: Verlustausgleich, Verlustabzug
    • ökonomische Wirkungen
    • - Zinswirkung
    • - Progressions-/tarifwirkungen
    • - Liquiditätswirkungen 

    • Besonderheiten bei Abgeltungsteuer
    • - Kursverluste
    • - Schedulenbesteuerung

    • quellenbezogener Verlustrück- oder -vortrag
    • §15 Abs.4 EStG
    • §15a EStG
    • §15b EStG
  30. ESt: Bemessungsgrundlage
    Abzüge bei der Ermittlung der zvE
    Erwerbssphäre: 7 Einkunftsarten -> Summe der Einkünfte

    • private Ausgaben: grundsätzlich nicht abziehbar (§12 EStG)
    • subjektives Nettoprinzip -> Ermittlung des disponiblen Einkommens

    • Wichtigste Ausnahmen: 
    • - Altersentlastungsbetrag (§24a EStG)
    • - Abzug von Verlusten aus anderen Perioden (§10d EStG)
    • - Sonderausgaben (§§10-10c EStG):
    • + unbegrenzt abzugsfähig : Kist, Vorsorgeaufwendungen...
    • +begrenzt abzugsfähig: Realsplitting, Ausbildungskosten...
    • +Sonderausgaben- Pauschalbetrag (§10c Abs.1 EStG): 36€
    • + Kinderbetreuungskosten (§9c EStG)
    • - außergewöhnliche Belastungen (§§33-33b EStG):
    • + allgemeine Fälle -> §§33 EStG(Eigenanteil)
    • + normierte Fälle -> §33a,b EStG

    - Kinderfreibeträge (§32EStG)
  31. ESt: Bemessungsgrundlage

    Zusammenfassung: Behandlung von Ausgaben
    • Abgrenzung von Erwerbsaufwendungen und nicht abziehbaren Privataufwendungen:
    • - Veranlassungsprinzip
    • - §12 EStG: Aufteilungs- und Abzugsverbot 
    • - §4 Abs. 5 EStG(v.a. Nr.7): nicht abz. Erwerbsaufwendungen 

    Kinderbetreuungskosten
  32. ESt- Tarif
    • Einkommensteuertarife
    • - mathematische Zuordnung von Bemessungsgrundlage und Einkommensteuerschuld 
    • - unterschiedliche Tariffunktionen :
    • + Regelbesteuerung (§32a EStG)
    • + Abgeltungssteuer (§32d Abs. 1, §§43,43a EStG)
    • + Progressionsvorbehalt (§32b EStG)

    • Splittingtarif
    • - Sondertarif bei Zusammenveranlagung (§§26,32a Abs.5 EStG)
    • - analog bei Sondertarifvorschriften
  33. Splitting
    EStA+B = 2. ESt 
  34. ESt: Tarif
    Annexsteuern
    • Solidaritätszuschlag:
    • - Bemessungsgrundlage: tarifliche ESt
    • - Steuersatz: 5,5%

    • Kirchensteuer:
    • - Bemessungsgrundlage: tarifliche ESt // Ausnahmen 

    • Steuersatz: 8 oder 9%
    • teilweise Kappung 
    • Kirchensteuer als Sonderausgabe 
    • Berücksichtigung in der Abgeltungsteuer nach § 32d Abs.1 EStG
    • keine Berücksichtigung des TEV bei KiSt
  35. Körperschaftsteuer 

    Steuersubjekt, Steuerobjekt, Tarif
    • Steuersubjekt: 
    • - kapitalgesellschaften
    • - unbeschränkte/beschränkte Steuerpflicht 

    • Ermittlung des Steuerobjekts = Bemessungsgrundlage:
    • - zu versteuerndes Einkommen 
    • - Ableitung aus Einkommensteuergesetz (§8 Abs.1 KStG)
    • - nur Einkünfte aus Gewerbebetrieb (§8 Abs.2 KStG)
    • - Steuerbilanzgewinn -> Korrektur um körperschaftsteuerliche Besonderheiten 

    • Steuersatz: 
    • ab 2008: 15%
    • bis 2007: 25%, Besonderheiten bei Altrücklagen 
    • 5,5% SolZ auf KSt

    • Trennungsprinzip:
    • - Besteuerung der Gesellschaft 
    • - Besteuerung der Gesellschafter
  36. Körperschaftsteuer

    Ermittlung der Bemessungsgrundlage
    • Bemessungsgrundlage: zu versteuerndes Einkommen:
    • - Steuerbilanzgewinn
    • - steuerfreie Einnahmen z.B:
    • + ausländische Einnahmen, die nach DBA freigestellt sind 
    • + Investitionszulagen
    • + Einnahmen aus Tochter- Kapitalgesellschaften (Dividend -> §8b KStG)

    • - nicht abziehbare Betriebsausgaben, z.B:
    • + § 4 Abs. 5 EStG, §4 Abs. 5b EStG (GewSt), § 10 KStG
    • + §3c EStG,§8b Abs.5 KStG: Betriebsausgaben im Zusammenhang mit steuerfreien Einnahmen 
    • + bestimmte Zinsaufwendungen -> Zinsschranke (§4h EStG)

    • - verdeckte Gewinnausschüttungen (-> spätere Folie)
    • - Verlustabzug analog zum EStG
  37. Körperschaftsteuer

    verdeckte Gewinnausschüttungen
    • Leistungsbeziehungen zwischen KapGes und Gesellschafter:
    • - zulässig
    • - grundsätzlich steuerwirksam (Trennungsprinzip)
    • - BA auf Ebene der Körperschaft -> Einnahmen auf Ebene des Gesellschafters (Korrespndenzprinzip)

    Überhöhtes Gehalt: Steuerwirkungen : GewSt, KSt (Vorteil) // ESt (Vorteil, Nachteil) // Gesamtwirkung 

    • Korrektur unangemessener Gegenleistungen 
    • Gesellschafter- Fremdfinanzierung:
    • - Problematik: Tax Shield durch Zinsabzug (BA)
    • - Zinsschranke (§4a EStG) beschränkt Abzug von Zinsaufwendungen):
    • + Freigrenze von 3 Mio €
    • + (Netto-) Zinsabzug in Höhe von 30% des EBITDA möglich 
    • + Rest: Zinsvortrag (Abzug in Zukunft)
  38. Gewerbesteuer


    Rechtfertigung
    • Gewerbesteuer:
    • - Steuer auf Einkünfte von inländischen Gewerbebetrieb
    • - rechtsformunabhängige Zusatzbelastung neben ESt, KSt, SolZ
    • - Grundidee:
    • + Äquivalenzprinzip: Finanzierung der Infrastruktur der Gemeinden
    • + Objektsteuer auf Steuerobjekt Gewerbebetrieb:
    • - keine Berücksichtigung der persönlichen Leistungsfähigkeit
    • - Rechsform-, Finanzierungs-, Gewinnverwendungsneutralität


    • Steuerberechtigte (§1 GewStG)
    • - Gemeinden erheben eine Gewerbesteuer als Gemeindesteuer -> Ertragskompetenz
    • - Gesetzgebungskompotenz: Bund -> Herstellung gleichwertiger Lebensverhältnisse
    • - Verwaltungskompotenz: Länder, Gemeinden 

    • ökonomische Bedeutung:
    • - Pflicht zur Erhebung der GewSt
    • - echte Zusatzbelastung, aber bei PersU teilweise Kompensation (§35 EStG)
  39. Gewerbesteuer
    Steuersubjekt, Bemessungsgrundlage
    • Steuersubjekt: Gewerbebetriebe
    • Bemessungsgrundlage: Gewerbeertrag:
    • - Gewerbeertrag ermittelt sich nach den Vorschriften des EStG, KStG
    • - Hinzurechnungen,- Kürzungen 

    • Ermittlung: 
    • Gewinn:
    • + Hinzurechnungen (§8 GewStG):
    • 25% der Schulden, 25% 20% Miet-/Pachtzinsen (bewegl. WG) -> Freibetrag: 100€

    • -  Kürzungen (§9 GewStG):
    •  1,2% des Einheitswertes von Grundbesitz (-> §121a BewG: 140%)
    •  Gewinnanteil aus Personengesellschaften 
    •  Schachteldividenden aus in- und ausländischen Kapitalgesellschaften (Korrektur TEV -> voll steuerfrei)
    •  sonstige Kürzungen 

    • - (bei PersU) Freibetrag 24.500 €
    • ------------------------------------------
    • = Gewerbeertrag
  40. Gewerbesteuer
    Bemessungsgrundlage
    • Idee: Besteuerung unabhängig von Finanzierungsstruktur 
    • Hinzurechnung: 25% der Entgelte für Schulden, soweit die Summe 100.000€ übersteigt (Freibetrag vor 25% Berücksichtigung )

    • Entgelte für Finanzierungsaufwendungen (§8 Nr.1 Buchst. GewStG)
    • a) 100% :Zinsen i.w.S (-> Besonderheiten für Banken und Versicherungen )
    • b) 100% : Renten und dauernde Lasten 
    • c) 100%: Gewinnanteile des typischen stillen Gesellschafters
    • d) 20%: Miet- und Pachtzinsen (einschließlich Leasingsraten) für Benutzung von beweglichen WG des AV
    • e) 50%: der Miet- und Pachtzinsen (einschließlich Leasingsraten) für Benutzung von unbeweglichen WG des AV
    • f) 25% der Aufwendungen für die zeitlich befristete Überlassung von Rechten (insbesondre Konzessionen und Lizenzen)

    Ergebnis: Gewerbeertrag verstärkt ertragsunabhängig, ggf. krisenverschärfend








  41. Rechtsformwahl
    Teilsteuersätze  PersU 
    (Thesaurierung, Ausschüttung)
    • GewSt darf teilweise auf ESt angerechnet werden (§35 EStG)
    • Thesaurierung (ohne §34a EStG) / Entnahme: 
    • sge35z = sg - min [sg; 3,8*0,035] + se (1+sz)
    •            = sg + (se -3,5%*min[h;3,8])(1+sz)
  42. Rechtsformwahl
    Teilsteuersätze KapGes
    (Thesaurierung, Ausschüttung)
    KapGes: 

    • Thesaurierung: sgkz = sg + sk (1+ sz)
    • Ausschüttung (PV):
    •  sgkzaz= sgkz + ( 1 - sgkz)* sa * (1+ sz)
    • Ausschüttung (BV):
    •  sgkzaz = sgkz + (1- skgz) * 0,6 * se *(1+sz)
  43. Rechtsformwahl
    Teilsteuerrechnung
    • Grundidee:
    • - Steuerbelastung auf betriebswirtschaftliche Größen (Gewinn, vgA, Zinserträge)
    • - Zusammenfassung mehrerer Steuerarten in einen effektiven Steuersatz -> Multifaktoren 
    • - reale Steuersätze sind in Multifaktoren einzusetzen 
    • - Gesamtsteuer ergibt sich aus Teilsteuern 

    • Annahmen:
    • - konstante Grenzsteuersätze
    • - keine Berücksichtigung von Freibeträgen, Freigrenzen usw
    • - einheitliche Bemessungsgrundlage
    • - sofortiger Verlustausgleich
  44. b) Befindet sich der Markt im Gleichgewicht, wenn jeder Investor einem Steuersatz von 40 % unterliegt? Welche Art der Anpassung wäre denkbar, wenn ein vollkommener und vollständiger Markt unterstellt wird?
    Nein, da unterschiedliche Nettorenditen -> im vollkommenen, vollständigen und arbitragefreier Markt erfolgt eine Anpassung -> Nachsteuerrenditen aller Investitionsobjekte gleichen sich an (wie? -> Nachfrage nach Investitionsprojekt mit hoher NAchsteuerrendite steigt-> preis des Investitionsprojektes steigt -> Bruttorendite sinkt -> folglich geringere Nettorendite=> implizite Steuerlast= Bruttorendite - Einbußen der Investition durch die Anpassung -> Steuervorteile über Renditeeinbußen bezahlt explizite Steuerlast entspricht Zahlung an das Finanzamt

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