Information Management

Card Set Information

Author:
Derber
ID:
305104
Filename:
Information Management
Updated:
2015-07-12 12:48:21
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IM
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IM
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  1. Definition Outsourcing (Offshoring, Onshoring, Captive Offshoring)
    • § Unter Outsourcing versteht man ganz allgemein die Vergabe von
    • Aufgaben oder Dienstleistungen – in unserem Kontext insbesondere ITServices
    • – an Dienstanbieter, die nicht zum Konzernverbund des
    • auslagernden Unternehmens gehören. (Mertens et al., 2006)

    • § Sitzt der Anbieter im Ausland, handelt es sich um Offshoring, sitzt der
    • Anbieter im Inland, spricht man von Onshoring

    • § Handelt es sich um ein verbundenes Unternehmen im Ausland, so nennt
    • man dies Captive Offshoring
  2. Tabelle Outsourcing
  3. Nearshoring, Farshoring
    • Nearshoring bezeichnet das Offshoring im nahen Ausland.
    • § Aus deutscher Sicht: Polen, Tschechien, Ungarn
    • § Aus US-Sicht: Kanada, Mexiko

    • Farshoring bezeichnet im Unterschied zum Nearshoring das Offshoring
    • in weit entfernte Länder wie Indien oder China
  4. Abstufung zwischen Offshoring und Captive Offshoring
  5. Pros und Cons für Offshoring mit Tochterunternehmen
    Vorteile:

    • § Kosteneinsparungen
    • § Zugang zu qualifizierten Fachkräften
    • § Erschließung neuer Märkte
    • § Hohes Maß an Kontrolle über Prozesse und Know-how


    Nachteile:

    • § Kosten für Aufbau des neuen Standortes
    • § Mangelndes lokales Know-how zum Aufbau des Tochterunternehmens
  6. Offshoring mit Joint-Venture
    • § Bringt viele der Vorteile des Offshorings mit einem Tochterunternehmen
    • mit sich und vermeidet einige der Nachteile
    • § Durch Partnerschaft mit lokalem Partner teilt man sich die kosten für den
    • Aufbau des neuen Standortes und hat bereits zu Beginn lokales Knowhow
  7. Was ist das Build-Operate-Transfer Modell (BOT) und was sind die Vorteile?
    Ziel: Erleichterung des Einstiegs

    • § Wie bei einem Joint Venture sucht sich der Kunde einen lokalen
    • Offshore-Partner, der dann ein Offshore-Center errichtet (build) und in
    • Betrieb nimmt (operate). Erst nachdem diese Phasen erfolgreich
    • vollendet sind, geht das Offshore-Center in den Besitz des Kunden über
    • (transfer)


    Vorteile:

    • § Anfängliche Risiken werden teilweise vom Partnerunternehmen getragen
    • § Kunde muss nicht auf die Option eines Tochterunternehmens verzichten
    • § Sinnvoll, wenn der Anbieter das Offshore-Center schneller aufbauen kann, als
    • der Auftraggeber
  8. Offshoring mit einem Fremdunternehmen: Definition, Vor- und Nachteile
    • Diese Form weist die geringste Bindungsintensität zwischen Anbieter und
    • Kunde auf.

    • Der Kunde überträgt einen großen Teil der Kontrolle auf den OffshoringAnbieter,
    • der auf vertraglicher Basis seine Dienstleistung erbringt.


    Vorteile:

    • § Geringe operative Risiken
    • § Sehr schnell umzusetzen
    • § Niedrige Fixkosten
    • § Know-how-Zukauf


    Nachteile:

    • § Unsicherheit in Bezug auf die Leistungsfähigkeit
    • § …
  9. Normstrategien für Outsourcing
  10. Offshoring-Standorte und ihre Spezifika
    Indien à „Marktführer“ beim Offshoring von Software-Entwicklung

    • § Vorreiter mit hohem Bildungsgrad
    • § Weite Verbreitung der englischen Sprache
    • § Niedriges Lohnniveau


    China à Größtes Offshoring Land bei der industriellen Produktion

    • § Im IT-Outsourcing derzeit noch untergeordnete Rolle
    • § Wenig IT-Fachkräfte (im Vergleich etwa zu Indien)
    • § Stärkere Sprach- und Kulturbarrieren


    Vietnam und Südafrika

    • § IT-Outsourcing-Länder mit geringstem Lohnniveau
    • § Sehr wenige IT-Fachkräfte (im Vergleich etwa zu Indien)


    Neue EU-Beitrittsländer (z. B. Ungarn, Rumänien)

    • § Niedrigere Lohnkosten als in Westeuropa
    • § Räumliche und kulturelle Nähe
    • § werden für westeuropäische Auftraggeber immer interessanter
  11. Motive für Offshoring
    Die am häufigsten genannte Motive sind:

    • § Kosteneinsparungen,
    • § Flexibilitätserhöhung,
    • § Konzentration auf Kernkompetenzen,
    • § Know-how-Zukauf sowie
    • § Ausnutzung des „Follow-the-Sun“-Prinzips
  12. Kostenvorteile beim Offshoring
    • § Die Höhe der gesamten Kostenvorteile ist umstritten !
    • § Offshoring führt an anderen Stellen zu höheren Kosten
  13. Motiv: Erhöhte Flexibilität
    Viele Kunden erwarten eine Erhöhung ihrer Flexibilität

    • § Diese entsteht dadurch, dass benötigte Dienstleistungen je nach Bedarf
    • eingekauft werden
    • § Fixkosten werden somit variabilisiert
    • § Bei einem großen Partner sind kurzfristig größere Änderungen des
    • Umfangs möglich (Dies hängt aber auch vom jeweiligen Vertrag ab)
  14. Motiv: Konzentration auf Kernkompetenzen
    • Bei steigendem Wettbewerbsdruck ist eine Besinnung auf die Kernkompetenzen
    • des Unternehmens eine häufig anzutreffende Strategie
    • § Nach dieser Logik werden Bereiche, die nicht zu diesen Kompetenzbereichen
    • gehören, ausgelagert
    • § Hierbei gilt die Annahme, dass hoch spezialisierte Offshore-Anbieter die ITDienstleistungen
    • effizienter und besser erledigen können
    • § Frei gewordene Kapazitäten können fortan für eine Stärkung der
    • Kernkompetenzen genutzt werden
    • § ABER: Was gehört zu den Kernkompetenzen? Auch Softwarehäuser lagern
    • mittlerweile Softwareentwicklung an Drittanbieter aus


    !ACHTUNG!

    • § Abgrenzung der Kernkompetenzen von auslagerungsfähigen
    • Aufgaben häufig nicht trivial
    • § Kann mit dem Verlust von Know-how einhergehen
    • § Gefahr einer Abhängigkeit von einem Anbieter
  15. Motiv: Know-how-Zukauf
    • § Eine wichtige Rolle spielt der Arbeitsmarkt an den Offshore-Standorten
    • § Oftmals besteht dort ein höheres Angebot motivierter Fachkräfte
    • § Absolventenzahlen in Indien und China liegen weit über denen westeuropäischer
    • Länder
    • § Uni-Rankings bestätigen die Qualifikation der Absolventen


    !ACHTUNG!

    • § Abhängig vom vorhandenen Know-how des
    • Outsourcing-Partners
    • § Gleichzeitig können auch Know-how und / oder Wettbewerbsvorteile
    • (z.B. durch Standardisierung) verloren gehen
  16. Motiv: Follow-the-sun-Prinzip
    • Aufgrund der zwischen den verschiedenen Standorten bestehenden
    • Zeitverschiebung kann die pro Tag verfügbare Arbeitszeit ausgeweitet
    • werden à Vergrößerung des Produktivitätsfensters (z. B. Möglichkeit des
    • 24-Stunden Supports)

    • § Im Idealfall kann das Onsite-Team dem Offshore-Team vor Feierabend noch
    • eine Reihe von Aufgaben zuteilen, deren Ergebnisse dann am nächsten
    • Morgen bereits vorliegen
    • § Auf der anderen Seite bringt dieses Vorgehen einen erheblichen
    • Koordinationsaufwand mit sich
  17. Standortwahl der Offshoring Anbieter
    • § Bei der Standortwahl werden einerseits niedrige Lohnkosten und andererseits
    • Kundennähe berücksichtigt
    • § Bislang verlagerten Anbieter ihre Standorte überwiegend von Hochlohn- in
    • Niedriglohnländer – Neuerdings ist jedoch auch eine gegenläufige Tendenz zu
    • beobachten


    § Unterteilung von Standortfaktoren:

    • § Harte Standortfaktoren
    • (Arbeitskräftepotenzial, Lohn- und Gehaltsniveau, Verkehrsanbindung, Steuern, etc.)

    • § Weiche unternehmensbezogene Standortfaktoren
    • (Wirtschaftsklima, Branchenkontakte, Kooperationspartner, etc.)

    • § Weiche personenbezogene Standortfaktoren
    • (Wohnsituation, Umweltqualität, Schulen, Freizeitwert, etc.)
  18. Was könnte den Erfolg von Offshoring negativ beeinflussen? (Nearshoring vs Farshoring)
    • § Sprachliche und kulturelle Barrieren
    • § Die Möglichkeit persönlicher Treffen
    • § Die Zeitverschiebung
  19. Wichtige Pros und Cons von IT-Outsourcing
  20. Ebenen des Cloud Computing
  21. SaaS als Standardsoftware im Vergleich zu Standardsoftware auf Basis klassischer Lizenzmodelle. Vor- und Nachteile
  22. SaaS als Outsourcing-Entscheidung
    Vor und Nachteile
  23. Das zentrale Standardisierungsproblem
    Formel
  24. Das zentrale Standardisierungsproblem Lösung
  25. Nash-Gleichgewicht
    • Ein Nash-Gleichgewicht besteht dann, wenn kein Spieler seinen Nutzen durch
    • abweichendes Verhalten erhöhen kann – vorausgesetzt, die Gegenspieler halten
    • an ihrer Strategie fest
  26. Das dezentrale Standardisierungsproblem




  27. Innerbetriebliche Anwendungssysteme - ERP-Systeme: Definition und Architektur
  28. Informations- und Güterflüsse in Supply Chains

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