Schwierige PP Fragen Frühjahr 2015

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Author:
RiniBini
ID:
305266
Filename:
Schwierige PP Fragen Frühjahr 2015
Updated:
2015-07-16 09:36:20
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IMPP
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PP Frühjahr 2015
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  1. Wie nennt man diejenige Form der operanten Konditionierung, bei der auf ein Verhalten eine angenehme Konsequenz nicht mehr erfolgt, d.h. diese entzogen wird oder entfällt?
    Indirekte Bestrafung
  2. Mit welchem Fachterminus wird in der klinisch-psychologischen Diagnostik das Verhalten eines Patienten, absichtlich nicht vorhandene körperliche/ psychische Beschwerden oder kognitive Beeinträchtigungen vorzutäuschen, am zutreffensten bezeichnet?
    Simulation
  3. Von Bion wurde die Haltung und Bereitschaft des Psychoanalytikers beschrieben, Affekte, die der Patient durch den Abwehrmechanismus der projektiven Identifizierung im Analytiker auslöst, wahrzunehmen, aufzunehmen und zu ertragen, ohne unmittelbar affektiv zu reagieren, sondern sie in "verdauter" und "entgifteter" Form wohlwollende zurückzugeben.

    Was ist damit gemeint?
    Containing
  4. Welche Konstellationen problematischer familiärer Beziehung nach Minuchin sind am ehesten als zentrale Störungen zu bezeichnen?
    • Loslösung
    • Verstrickung
  5. Was bedeutet verdeckte Konditionierung?
    • Hierbei handelt es sich um Lernprozesse der operanten Konditionierung, der klassischen Konditionierung und des Modelllernens, die ausschließlich auf der Vorstellungsebene stattfinden. D. h., der Klient stellt sich sowohl die auslösende Situation (bzw. den diskriminativen Stimulus), seine Reaktion darauf (Problemverhalten oder erwünschtes Verhalten) und auch die positiven und negativen Konsequenzen vor (Imagination).
    • Ziel ist, dass sich das Erlernte durch Generalisierung auf das tatsächliche Verhalten des Betroffenen auswirkt. Das Verfahren wurde erstmals von J. R. Cautela in den 1960er Jahren beschrieben.[1]
    • gut überprüft ist es bei verdeckter Sensibilisierung bei Paraphilien: Der Pat. stellt sich vor, wie eine unangenehme Konsequenz während eines unerwünschten Handelns eintritt. Das Verlassen (=die Abstinenz) wird dann mit einer positiven Vorstellung verknüft
  6. Welche 3 Gruppen des psychoanalytischen Erstinterviews gibt es laut Argelander?
    • Objektive Informationen: werden vom Pat direkt berichtet und sind überprüfbar
    • Subjektive Information: Sie beziehen sich auf den Bedeutungehalt, den ein Pat den berichteten Daten verleiht
    • Szenische Information: Sie beziehen sich auf das Erleben der aktuellen Situation, auf die sich zwischen Patient und Diagnostiker entwickelten Szene.
  7. Welche Aspekte umfasst die Achse Struktur der OPD?
    AOK BSS (Eselbrücke!)

    • - Abwehr: Stabilität und Verfügbarkeit, Reifheitsgrad und Flexibilität
    • - Objekterleben: Objekt-Selbst-Differenzierung, Empathie, ganzheitliche Objektwahrnehmung, objektbezogene Affekte
    • - Kommunikation: Kontakt, Verstehen fremder Affekte, Mitteilen eigener Affekte
    • - Bindung: Internalisierung, Loslösung, Variabilität
    • - Selbststeuerung: Affekttoleranz, Selbstwertregulation, Impulssteuerung, Antizipation
    • - Selbsterleben: Selbstreflxion, Aufrechterhaltung der Identität, Wahrnehmung und Ausdruck primärer Affekte)
  8. Rogers: 3 Basisvariablen und 3 Bedingungen für die klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie
    • 1. Bedingungslose positive Wertschätzung
    • 2. Echtheit/ Kongruenz
    • 3. Empathie

    • 4. Es besteht ein psychologischer Kontakt zwischen Klient und Therapeut.
    • 5. Eine der beiden Personen (der Klient) befindet sich in einem Zustand der Inkongruenz.6.
    • Das therapeutische Angebot der Grundhaltungen (1 – 3) muss vom Klienten zumindest im Ansatz wahrgenommen werden können.
  9. Was ist bei Alkoholabhängigkeit in Bezug auf die Psychotherapie zu beachten?
    Gemäß der PT-Richtlinien kann eine PT erfolgen, wenn bis zum Ende von maximal 10 Behandlungsstunden Suchtmittelfreiheit erreicht werden kann und diese ärztlich bestätigt wird.
  10. Welche Beziehung zwischen aufdringlichen Gedanken und Zwangshandlungen trift nach dem Modell von Salkovski am ehesten zu?

    A) Aufdringliche Gedanken sind ein unkonditionierter Stimulus für Zwangshandlungen.

    B) Zwangshandlungen zielen darauf ab, das durch aufdringliche Gedanken verursachte Unbehagen zu reduzieren.

    C) Zwangshandlungen stellen eine unkonditionierte Reaktion auf aufdringliche Gedanken dar.

    D) Aufdringliche Gedanken sind die Folge von unkontrollierbaren Zwangshandlungen

    E) Aufdringliche Gedanken reduzieren das Unbehagen bei Zwangshandlungen.
    B) Zwangshandlungen zielen darauf ab, das durch aufdringliche Gedanken verursachte Unbehagen zu reduzieren.
  11. Welche Abwehrmechanismen sind eher unreif?
    • psychotische Projektion
    • psychotische Verleugnung
    • Spaltung
    • Introjektion
    • projektive Identifizierung
  12. Typische Abwehrmechanismen bei Phobien?
    • Vermeidung
    • Verschiebung
    • Projektion
    • Identifikation
  13. Typische Abwehrmechanismen bei Depression?
    • Introjektion
    • Regression
    • Wendung gegen die eigene Person
  14. Typische Abwehrmechanismen bei Borderline?
    • Spaltung
    • projektive Identifikation
    • Idealisierung/ Entwertung
    • Verleugnung
  15. Typische Abwehr bei Narzissmus?
    • Idealisierung/ Entwertung
    • Vermeidung
    • Verleugnung
  16. Abwehrmechanismen bei Dissoziativen Störungen?
    • Projektion
    • Verdrängung
    • Verschiebung
    • Verleugnung
    • Identifikation
    • Regression
  17. Welche mentale Fähigkeit ist bei der Alexithymie mangelhaft?
    Symbolisierungsfähigkeit
  18. Welche 3 Dimensionen misst der WAI (Working Alliance Inventory)?
    Ziele, Prozess (Aufgaben), Bindung
  19. Zeitkritierium der PTBS?
    Symptome treten in der Regel innerhlab von 6 Monaten nach des Traumatas auf
  20. Die Symptomatik bei Störungen des Sozialverhalten muss mindesten 6 Monate bestehen. Nur für einige spezifischen Symptome reicht ein einmaliges Auftreten aus, sofern die allgemeinen Kritierien für eine Störung des Sozialverhaltens erfüllt sind.

    Welche?
    Einbruch in Gebäude
  21. Welche Skalen erfasst das Multiaxiale Klassifikationsschema für psychische Störung bei Kinder und Jugendlichen? (MAS)
    • Achse I: klinisch psychiatrisches Syndrom
    • Achse II: umschriebene Entwicklungsrückstände (F80 bis F89 ohne F84 (=Autismus/ Tiefgreifende Entwicklungsstörung)
    • Achse III: Intelligenzniveau
    • Achse IV: Weitere Krankheiten der ICD_10
    • Achse V: assoziierte abnorme psychosoziale Umstände der letzten 6 Monate
    • Achse VI: globale Beurteilung des psychosozialen Funktionsniveaus
  22. Welches Konzeot ist zentral und spezifisch für die Mehrgenerationen-Familientherapie nach Sperling und Sperling?
    intrafamiliärer Wiederholungszwang
  23. Welchem Bereich der Prävention ist das Rauchverbot in öffentlichen Gebäuden am ehesten zuzurechnen?
    Verhältnisprävention - die Umstände werden verändert
  24. Durch welche Verändeurung in einem Neurotransmittersystem sind viele der unerwünschten Wirkungen von trizyklischen Antidepressive am ehesten erklärbar?
    Hemmung des cholinergen Systems
  25. Was bedeutet Implosionstherapie bei den Konfrontationsverfahren?
    graduiert und in vivo
  26. Was bedeuten konkordante und komplimentäre Gegenübertragung?
    • Gegenübertragung kann sowohl (komplementär) ein Gegenstück zur Übertragung sein als auch (konkordant) gleichartige Gefühle beinhalten.
    • Konkordante Gegenübertragung (gleichartige, mit dem Erleben des Gegenübers übereinstimmende emotionale Reaktion): Ein Erzieher fühlt sich von einem Kind so behandelt, wie sonst das Kind behandelt wird (bzw. wie es sich behandelt fühlt).
    • Komplementäre Gegenübertragung (entgegengesetzte emotionale Reaktion, das heißt Identifikation mit einer Bezugsperson des Gegenübers): Eine Erzieherin fühlt sich in der Elternrolle, beispielsweise wie die „überbehütende“ Mutter oder der „strafende“ Vater.
  27. Was versteht man unter Aktualisierungstendenz nach Rogers?
    Die dem Organismus innewohnende Tendenz, alle seine Möglichkeiten in einer Art und Weise zu entwickeln, dass sie den Organismus als Ganzen erhalten und fördern.

    Wikipedia: Es ist das ständige Streben des Menschen, seine Entwicklungsmöglichkeiten zu erhalten, zu entfalten und zu verwirklichen, sowie Unabhängigkeit und Selbstbestimmung zu erlangen.
  28. In welchem Regelwerk/ Gesetz ist die rechtliche Verpflichtung zur Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der im Rahmen der gesetzlichen Krankenversicherung erbrachten Leistungen, auch in der ambulanten Versorgung, festgelegt?
    Fünftes Buch SGB

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