Patho.txt

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Author:
HerrTh
ID:
305383
Filename:
Patho.txt
Updated:
2015-07-19 05:32:59
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Patho
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Patho
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Patho
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  1. Definiere Apoptose!
    • programmierter Zelltod
    • durch extra-/intrazelluläre ausgelöstes Programm, welches
    • innerhalb weniger Stunden zum Auflösen der Zellstruktur führt
  2. Definiere Nekrose!
    • chaotischer Zelltod
    • durch schwere Zellschäden Bsp. toxisch, mechanisch oder ischämisch
    • entzündlich!
    • Folge der Denaturierung vonn Zell- und Gewebskomponenten
  3. Nenne Unterschiede zw. Koagulationsnekrose und Kolliquationsnekrose!
    • Koa: verfestigt, zelluläre Proteine denaturiert, koaguliert
    • Zellkonturen und Gewebsstrukturen längere Zeit noch erkennbar
    • Karyolyse z.B. Myokardinfarkt, Niereninfarkt
    • Koll: verflüssigt, durch Enzyme aufgelöst, Zellkonturen und Gewebsstrukturen nicht mehr erkennbar
    • Bsp: Hirninfarkt, feuchte Gangrän
  4. Wozu führt ein Komplettverschluss der Nierenarterie durch einen Embolus?
    Niereninfarkt, plötzlicher renaler Funktionsverlust
  5. Wichtigster Risikofaktor und Ätiologie für das Zervixkarzinom!
    • wichtigster Risikofaktor: Sexuell aktive Frau zw. 40-?-45 LJ und 65-75 JL,
    • - weitere:HIV , Promiskuität, Nikotinabusus
    • - Ätiiologie: Infektion mit Humanen Papillomaviren (HPV) durch
    • GV. Insbesondere mit den High-Risk Typen:
    • 16,18,31,33,35.
    • - es kommt zu CIN (Zervikale intraeiptheliale Neoplasie) und Zervixkarzinom.
  6. Nennen Sie wesentliche Bestandteile des Granuloms vom Tuberkulose-Typ
    • Granulom: Sammelbegriff für meist gutartige, knötchenförmige Gewebsneubildung, histolg. Mit Endothelzellen, Entzündungszellen und Riesenzellen; Proliferation von Histiozyten
    • G. vom TBC -Typ = infektiös, epitheloidzellig!, ähnelt epithelialem Gewebe, Zentrale verkäsende Nekrose, Langhans-Riesenzellen, Lymphozytenrandwall
  7. Definieren Sie: Empyen, Phlegmon, Abszess
    • Empyem: Erguss von Eiter in einem präformierten Gewebshohlraum, abgekapselte Eiteransammlung
    • Phlegmon: diffuse eitrige Entzündung im interstitiellen Raum des Bindegewebes durch Bakterien
    • Abszess: nicht vorgebildete, allseits abgeschlossene Höhle, mit Eiteransammlung gefüllt, abgekapselte Eiteransammlung in nicht präformiertem Hohlraum
  8. Virchowsche Trias
    • beschreibt ursächliche Faktoren zur Entstehung einer Thrombose/Phlebotrombose
    • 3 wesentliche Faktoren: Veränderungen an Gefäßwand (Endothelschädigung); Veränderungen der Strömungsgeschwindigkeit des Blutes (Hypozirkulation) oder der Zellzall im Blut; Veränderungen der Zusammensetzung des Blutes (Hyperkoagulabilität)
  9. Definition Carcinoma in Situ
    Karzinome, die auf das Ursprungsgewebe begrenzt sind, intakte Basalmembran, noch keine Fähigkeit zur Streuung von Metastasen
  10. Definition der Buchstaben TNM
    • T= Tumor (Primärtumor) und seine Ausdehnung
    • N= Befall der Lymphkoten
    • M= Metastasen/Fernmetastasen vorhanden ja/nein
  11. Nennen Sie 3 histologische/zytologische Kriterien maligner Tumoren
    • Wachstum: raumfordernd, invasiv, irreguläre Gef??versorgung
    • Zellen mehr oder weniger stark entdifferenziert, d.h. Immer schwerer dem Ursprungsort zuzuordnen
    • in der Regel Bildung von Metastasen (Tochtergeschwulsten)
    • Veränderungen in Struktur, Kernpolymorphie, Mitoseraten (Grading!)
  12. Nennen Sie 2 Beispiele für Viren mit onkogener Potenz
    • HPV (Humaan Papillom Virus) ? Zervix-CA
    • Epstein-Barr-Virus (EBV), gehört zu HHV ? Humane Herpes Viren
    • HI-Virus
  13. Nennen Sie 3 Risikofaktoren für Myokardinfarkt, 3 Früh- und 3 Spätkomplikationen
    • Risikofaktoren: Arteriosklerose!, Rauchen, Hypertonie, Hypercholesterinämie, Diabetes, Adipositas...
    • Frühkomplikationen: Cave 48h; Rhythmusstörungen; Linksherzinsuffizienz (->Lungenödem, kardiogener Schock); Kammerflimmern, Pumpversagen ? häufigste Todesursache
    • Spätkomplikationen: Herzwandaneurysma, Art. Embolie, Linksherzinsuff., Rhythmusstörungen, persist. Angina pect.
  14. Welche Herzklappe ist am häufigsten von Endokarditis betroffen, welche Folgen bestehen nach einer Endokarditis?
    • Am häufigsten Mitral- und Aortenklappe (Endokarditis valvularis)
    • Folgen: Stenose ? Myokardhypertrophie; Insuffiziens ? Myokarddilatation; Thrombose ? periphere Thrombembolien (Hirn, Nieren, Milz)
  15. Definieren Sie Leukoplakie und nennen Sie das makroskopische klinische Erscheinungsbild und die Bedeutung für Patienten
    • = klin.-deskriptiver Begriff einer weißen, nicht wegwischbaren Veränderung der MSH
    • 2 makroskopische Formen: plan-homogen und gefleckt-getüpfelt (25% Entartungsrisiko)
    • Lokal: Innenwange, Mundboden, S.l., Zunge...
    • 2 Formen: nicht präkanzerös und präkanzerogen (häufig Vorstufe von PE-CA) ? nur histologische zu unterscheiden!
  16. Nennen Sie 3 Differentialdiagnosen für vergrößerte Lymphknoten (tastbar) am lateralen Halsdreieck
    • Mandibulartumor, Submandibular-Tumor, Tumor der Carotis, malignes Lymphom, Metastasen
    • bakterielle oder virale Infekte der Atemwege
    • Mediane und laterale Halszysten
    • Raumforderung Schilddrüse (Struma)
  17. Nennen Sie 3 Risikofaktoren für die Entstehung eines oralen Plattenepithelkarzinoms
    Rauchen, Alkohol, präkanzerogene Läsionen (Leukoplakie), m:w=3-4:1, 50.-70. Lj
  18. Welche Folgen bestehen nach Kolonisierung der Magenschleimhaut mit Helicobacter pylori?
    Infektion der Magenschleimhaut, daraus können entstehen: Chron. Gastritis, Duodenalulcera und Magenulcera, ggf Adeno-CA (aus chron. Gastritis)
  19. Was ist ein Barrett-Ösophagus und worin liegt seine Bedeutung?
    • Zylinderepithelauskleidung des unteren Ösophagus (Ersatz des PE), Kolonisierung durch Zylinderepithelien aus der Kardia des Magens, Präkanzerose für Barrett-CA (ist immer Adeno-CA) ? 30-40 fach höheres Risiko
    • entsteht als Komplikation der Refluxkrankheit, Ausbildung peptischer Ulkus, einschichtiges hochprismatische Zylinderepithel ersetzt mehrschichtiges unverhorntes PE des Ösophagus
    • regelmäßige Endoskopien!
  20. Nennen Sie 3 Ursachen radiologisch-lytischer Veränderungen in der Mandibula
    Ameloblastom, Keratozyste (KOT), Ameloblastisches Fibrom/Fribroodontom, odontogenes Fibrom/Myxom, ossäres Karzinom
  21. Nennen Sie die histologischen Typen einer Epulis
    • E. granulomtosa
    • E. fribromatosa
    • E. gigantocellularis
  22. Wo ist die typische Lokalisation für ein Ameloblastom?
    Im Kiefer (80% UK)
  23. Nennen Sie 2 Karzinome die typischerweise in den Knochen metastasieren
    Mammakarzinoms, Prostata-CA, Bronchial-CA; Nierenzell-CA, Schilddrüsen-CA
  24. Nennen Sie 3 benigne und 2 maligne Speicheldrüsentumoren
    • benigne: pleomorphes Adenom, Whartin-Tumor, Onkozytom, Basalzelladenom, Zystadenom
    • maligne: Azinuszell-CA, Adeno-CA, PE-CA, mukoepidermoides CA, Speichelgang-CA
  25. Nennen Sie die histologische Typen nach Lauren und ihr unterschiedliches Metastasierungsmuster
    • Klassifikation der Magenfrühkarzinome:
    • Intestinaler Typ 50% ? tubulär/glandulär ? hämatogene Metastasen
    • diffuser Typ 40% ? diffus/siegelringzellig ? Peritonealkarzinose
    • (5-10% Mischtypen möglich)
  26. Definieren Sie die Adenom-Karzinom-Sequenz und beschreiben Sie Entstehungsmechanismus eines kolorektalen CA.
    • Modell zur Tumorentstehung des kolorektalen CA-> Sequentielle Akkumulation genetischer Alterationen
    • zunächst epitheliale Dysplasie, gutartige Tumore (Tubulöse und villöse Adenome), dann Mutationen zum malignen Adeno-CA weiter zu invasiven CA
  27. Wovon hängt die Prognose eines kolorektalen Karzinoms im wesentlichen ab?
    Vom pTMN Stadium (1-> 85-90% ?LR, 4 ? <5% ?LR), Vorsorge-U. Nötig! Ab 50. Lj.
  28. Nennen Sie mindestens 3 Risikofaktoren für Gallensteine
    female, fourty, fat, fertile, fair, family (weiblich, 40 J. Adipös, Fruchtbarkeit, blonde Haarfarbe, familiäre Disposition); Hypertriglyzeridämie, gestörter enterohepatischer KL
  29. Welche Karzinome metastasieren bevorzugt in die Leber? Nennen Sie 3 Primärlokalisationen.
    Tumore aus GIT im Zufluss der Pfortader (Ösophagus, Magen, Pankreas, Kolerektales CA), aber auch Lunge, Mamma, Gallenwege
  30. Nennen Sie typische Symptome eines Pankreaskopfkarzinoms
    • uncharakteristisch, Spätauftretend
    • ?Couvoisier?Zeichen ? schmerzloser Ikterus
    • Oberbauchschmerzen, Appetitlosigkeit, Übelkeit, Rückenschmerzen, Gewichtsverlust
  31. Nennen Sie die 3 Hauptkategorien, in die odontogene Tumore unterteilt werden
    • odontogenes Epithel
    • ?gemischte? Tumore
    • odontogenes Ektomesenchym
    • ? benigne (nur ganz selten maligne)
  32. Unterschied Lobär- zu Bronchopneumonie
    • Lobär: Entzündng betrifft ganzen Lungenlappen
    • Broncho: Entzündung herdförmig in Umgebung der Bronchien
  33. Was sind die Folgen einer Asbestose?
    Restriktive Ventilationsstörungen, respiratorische Insuff., Cor pulmonale, 50% Tod durch Tumorleiden
  34. Nennen Sie 2 histologische Formen des Mammakarzinoms
    • invasiv-duktal-> >80%
    • invasiv-lobulär
  35. Nennen Sie die Ursachen für eine Schrumpfniere
    • vaskulär bedingte Veränderungen (Arteriosklerose-> Ischämie-> Untergang Nierenparenchym-> Umwandlung in Bindegewebe
    • sekundäre S. Durch zB bakterielle rezidivierende Entzündung (GN) ? bindegeweblicher Umbau
  36. Nennen Sie 3 der häufigsten Lungenkarzinome
    • kleinzellig
    • großzellig ? PE-CA, Adeno-CA, großzelliges CA
  37. Welches Karzinom wird durch einen Hepatitis B-Virus verursacht?
    Leberzell-CA
  38. Definieren Sie Aneurysma:
    pathologische, begrenzte irreversible Verdünnung und Ausweitung der Gefäßwand einer Arterie bzw. der Wandung der Herzventrikel
  39. Nennen Sie die wichtigsten Risikofaktoren für ein Bronchial-CA und die 3 häufigsten histologischen Typen.
    • Kleinzelliges Bronchial-CA und nicht-kleinzelliges Bronchial-CA (? PE-CA, Adeno-CA, Großzellige CA)
    • Risikofaktoren: Rauchen, Radon (radioaktives Gas), Giftstoffe wie Asbest, Uran, Chrom...
  40. Welches ist der wichtigste Risikofaktor in der Ätiologie des Cervix-CA?
    Infektion mit dem HPV (human papillom Virus)
  41. Nennen Sie die Risikofaktoren für die Entstehung eines PE-CA des Ösophagus.
    Nikotin- und Alkoholabusus, Präkanzerosen (Verätzungen, Achalasie, Barrett)
  42. Nennen Sie 3 Ursachen für eine Pyelonephritis.
    Kann entweder über ableitende Harnwege (chron. Niereninsuff., bakteriell, angeborene Fehlbildungen, Fremdkörper, Schwangerschaft, Harnabflusstörungen) oder hämatogen entstehen
  43. Welche beiden chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen kennen Sie?
    • Morbus Chron
    • Colitis Uzerosa

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