CYP Basic 2

Card Set Information

Author:
EnShinjo
ID:
306089
Filename:
CYP Basic 2
Updated:
2015-08-06 14:21:06
Tags:
CYP
Folders:

Description:
BASIC
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The flashcards below were created by user EnShinjo on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. In welche Punkte teilen sich die Jahresrechnung der Banken auf?
    • Bilanz – Gegenüberstellung von Aktiven und Passiven
    • Erfolgsrechnung – Ermittlung des Jahresgewinns aus den Erträgen und Aufwendungen
    • Mittelflussrechnung – Woher kommt die Liquidität und wofür wird sie verwendet?
    • Anhang – Vertiefte Informationen über Vermögens-/Finanz-/Ertragslage
  2. Gibt es für die Gliederung der Bilanzen Vorschriften? Wenn ja, nach welchem Gesetz?
    Für die Gliederung der Bilanzen gibt es Vorschriften (minimale Standards) gemäss BankV.
  3. Wie ist die Bilanz gegliedert?
    Bilanz ist auf der Passivseite (Mittelherkunft) von oben nach unten nach Fälligkeit und auf der Aktivseite (Mittelverwendung) nach Liquidität gegliedert.
  4. Welche Punkte geben Hinweise auf die Geschäftstätigkeit einer Bank?
    • - Höhe der Bilanzsumme
    • - Beträge der einzelnen Positionen auf der Aktiv- bzw. Passivseite
    • - fehlende Positionen bzw. umfangreiche Positionen
    • Bank A.
    • Da die Bank umfassende Bankgeschäfte anbietet, deutet dies auf eine Universalbank hin. Auf der Aktivseite sieht man, dass die Bank stark im Hypothekargeschäft tätig ist. Sie vergibt aber auch viel Kredite und besitzt relativ grosse Handelsbestände. Auf der Passivseite sticht die Position Verpflichtung gegenüber Kunden in Spar- und Anlageform ins Auge. Es kann sich also um eine Grossbank oder grössere Kantonalbank handeln.
    • Bank B.
    • Hier fallen die Positionen Hypothekarforderungen und die Verpflichtungen in Spar- und Anlageform auf. Dies ist typisch für eine Regionalbank, welche sich auf das Hypothekargeschäft konzentiert.
    • Bank C. Die fehlenden Positionen betreffen Hypotheken und Verpflichtungen in Spar- und Anlageform deuten darauf hin, dass die Bank nicht im Hypothekargeschäft tätig ist. Sie leiht Geld an andere Banken aus und besitzt Handelsbestände. Auf der Passivseite ist die Position Übrige Verpflichtungen, also Kontokorrente und Callgelder, am grössten. Alles zusammengefasst lässt die Bilanz auf eine Privatbank, welche in der Vermögensverwaltung tätig ist, deuten.
  5. Gibt es auch bei der Erstellung eine Erfolgsrechnung Vorschriften?
    Auch in der Erfolgsrechnung gibt es gemäss Bankverordnung Mindestvorschriften, wie die ER auszusehen hat. Darstellungsmethode ist die Staffelmethode.
  6. Die untenstehende Tabelle zeigt die verschiedenen Einnahmequellen und die grössten Aufwände
    einer Bank:

    • Bank A. Hier fällt der Kommissionsertrag aus Wertschriften und Anlagegeschäft deutlich auf. Diese Bank ist mit grosser Wahrscheinlichkeit in der Vermögensverwaltung tätig.
    • Bank B. Hier ist das Zinsdifferenzgeschäft die grösste Position in der Erfolgsrechnung. Deutet auf eine Bank hin, welche sich auf das Spar- und Hypothekargeschäft konzentriert.
    • Bank C. Hier sind die Einnahmen aus dem Zinsdifferenzgeschäft, dem Wertschriften und Anlagegeschäft sowie die weiteren Positionen hoch. Dies deutet auf eine Universalbank hin.
  7. (Produkte und Dienstleistungen den Positionen der Jahresrechnung zuordnen):
    Was gehört unter "übriger Aufwand"? Nenne 2.
    • -Steuern
    • -Ausserordentlicher Aufwand
  8. (Produkte und Dienstleistungen den Positionen der Jahresrechnung zuordnen):
    Was gehört unter "Geschäftsaufwand"? Nenne 2.
    • -Personalaufwand
    • -Sachaufwand
  9. (Produkte und Dienstleistungen den Positionen der Jahresrechnung zuordnen):
    Was gehört zu "übriger ordentlicher Erfolg"? Nenne 2.
    • -Kursgewinne, bzw. -verluste, die beim Verkauf von Finanzanlagen entstehen.
    • -Liegenschaftenerfolg (Wenn die Bank selbst noch Liegenschaften vermietet hat, verbucht sie die Mietzinseinnahmen hier)
  10. (Produkte und Dienstleistungen den Positionen der Jahresrechnung zuordnen):
    Was gehört unter "Erfolg aus dem Handelsgeschäft"? Nenne 1.
    Hier werden Kursgewinne und -verluste aus dem Handelsgeschäft verbucht, bei dem die Bank auf eigenes Risiko Devisen, Edelmetalle, Wertschriften und jede Art von derivativen Finanzinstrumenten kauft und verkauft.
  11. (Produkte und Dienstleistungen den Positionen der Jahresrechnung zuordnen):
    Was gehört unter "Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft"? Nenne 2.
    • -Kommissionsertrag (Kreditgeschäft, Wertschriften-/Anlagegeschäft, Dienstleistungsgeschäft)
    • -Kommissionsaufwand
  12. (Produkte und Dienstleistungen den Positionen der Jahresrechnung zuordnen):
    Was gehört unter "Erfolg aus dem Zinsgeschäft"? Nenne 2.
    • -Zins- und Diskontertrag (Allgemein Zins aus Finanzen)
    • -Zinsaufwand
  13. Wann wurde die Schweizerische Bankiervereinigung gegründet? Wer sind die Mitglieder?
    • 1912 als Verein gegründet. Mitglieder sind Banken, Effektenhändler, Bankenrevisionsgesellschaften
    • und Einzelpersonen mit Bezug zur Bankbranche.
  14. Was ist das Hauptziel der SBVg?
    • Das Hauptziel der SBVg ist die Förderung
    • des Banken- und Finanzplatzes Schweiz im In- und Ausland.
  15. Nenne die wichtigsten 7 Aufgaben der SBVg.
    • 1. Das Interesse der Banken gegenüber Behörden in der Schweiz und im Ausland vertreten (z. B. die Sicht von CH-Banken bei der Disskussion über das Bankkundengeheimnis vertreten).
    • 2. Weltweit das Image des Finanzplatzes Schweiz fördern.
    • 3. Einen offenen Dialog mit der kritischen Öffentlichkeit (National sowie International) führen. (z. B. aktuelle Themen aufnehmen oder Bankenombudsmann betreffend Streitigkeiten zwischen Kunden und Banken).
    • 4. Weiterentwicklung der Selbstregulierung in Absprache mit den Regulatoren. ( z. B. Standesregeln und Verordnungen der SBVg).
    • 5. Ausbildungen des Nachwuchses und Bankkaders fördern (z. B. Modellehrgang von Lernenden und Praktikanten)
    • 6. Beratung der Mitglieder
    • 7. Koordination der Gemeinschaftswerke der CH-Banken (z. B. Ausgleichskasse für das CH- Bankgewerbe kassiert AHV-Beiträge der Banken und verteilt sie an ehemalige Bankmitarbeiter)
  16. Was sind Standesregeln?
    Standesregeln führen die gesetzlichen Vorschriften weiter aus.
  17. Welche sind die wichtigen Standesregeln?
    • Vereinbarung über die Standesregeln zur Sorgfaltspflicht der Banken (Sorgfaltspflichtvereinbarung, VSB). Nach der VSB müssen die Banken wissen, wer ihre Kunden sind. Somit tragen sie zur Vermeidung von Geldwäscherei mit.
    • Vereinbarung der Schweizer Banken und Effektenhändler über die Einlagensicherung (Einlagensicherungsvereinbarung). Garantiert dem einzelnen Geldgebenden der Bank einen Schutz bis zu max. CHF 100‘000.- beim Konkurs der Bank.
    • Richtlinien für Vermögensverwaltungsaufträge. Regelt die Grundsätze zur Vermögensverwaltung. Z. B. müssen Kunden über den Stand ihres Vermögens informiert werden und die Bank muss das Vermögen laufend überwachen.

    Die FINMA stellt sicher, dass diese Standesregeln eingehalten werden.
  18. Nenne die Hauptaufgaben der SNB
    • - die Sicherstellung der Preisstabilität (Bekämpfung der Inflation)
    • - Versorgung der Wirtschaft mit Banknoten (Bargeld)
    • - Bargeldloser Zahlungsverkehr ermöglichen. Dies geschieht über Girokonti, die die Banken bei der SNB halten
  19. Was tun Pfandbriefinstitute?
    Pfandbriefinstitute emittieren Wertpapiere mit speziellen Sicherheiten und entsprechend tiefem Zins (sogenannte Pfandbriefe). Das beschaffte Kapital leihen sie als Kredite an ihre Mitgliedsbanken, welche das Kapital als Hypotheken an ihre Kunden vergeben (einziger Zweck).
  20. Welche Pfandbriefinstitute gibt es in der Schweiz?
    • 2:
    • - Pfandbriefzentrale der schweizerischen Kantonalbanken (Mitglieder sind nur die 24 Kantonalbanken)
    • - Pfandbriefbank schweizerischer Hypothekarinstitute (alle Banken, welche auch im Hypothekargeschäft tätig sind, ausgenommen Kantonalbanken).
  21. Was ist die RBA-Holding?
    Zusammenschluss von Regionalbanken
  22. Was tut die Entris Banking AG?
    Übernimmt für die Banken der RBA-Holding Aufgaben in der Abwicklung der Bankgeschäfte wie z. B. Herausgabe und Verwaltung von Maestro-Karten, Koordination des Zahlungsverkehrs der Regionalbanken, Anbietung von Produkte für die Altersvorsorge.
  23. Was ist die Clientis AG?
    Zusammenschluss von ca. 30 Regionalbanken.
  24. Was ist das Ziel der Cientis AG?
    • Ziel ist die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsbanken und die Vereinfachung der Aufnahme von Passivgeldern.
    • Sie hat die Leitung in der Gruppe und koordiniert die Tätigkeiten.
  25. Wofür sind die SIX SIS AG und SIX x-clear AG zuständig?
    Zuständig für die Übertragung von Wertpapieren von Käufer zu Verkäufer (Settlement). Von den Banken geschaffene zentrale Stelle, welche für die CH-Banken Wertpapieren aufbewahrt und verwaltet. ( z. B. verschicken die Banken bei einem Kauf/Verkauf von Wertpapieren nicht mehr die Wertpapiere untereinander).
  26. Nenne 5 mögliche Einflussfaktoren auf die Währungsentwicklung
    • -Politische Verhältnisse - z. B führen Steuererhöhungen dazu, dass vermögende Einwohner ihr Geld im Ausland anlegen
    • -Wirtschaftliche Verhältnisse - z. B. hat ein Land eine hohe Inflation. Die Einwohner legen ihr Geld darum an starke Fremdwährungen an. So steigt die Nachfrage nach Fremdwährungen und die Nachfrage nach der eigenen Währung sinkt, somit verliert die eigene Währung noch
    • mehr an Wert.
    • -Währungspolitische Massnahmen - z. B. kann die Zentralbank die Geldmenge im eigenen Land beeinflussen. 
    • -Zinsniveau - z. B. Legen Anleger ihr Geld in Länder mit höheren Zinsniveau an. Dadurch erhöht sich die Nachfrage nach der Fremdwährung und die Nachfrage nach der eigenen Währung sinkt.
    • -Spekulation - Spekulanten versuchen durch den Kauf und Verkauf von Fremdwährungen schnell grosse Gewinne zu machen aufgrund ihrer Markterwartung. So beeinflussen sie Angebot und Nachfrage.
  27. Welche sind die Merkmale einer Maestrokarte?
    • • Dient zur Bargeldlosen Bezahlung
    • • Wird sofort dem Konto belastet (das heisst, man benötigt ein Privatkonto bei der beantragenden Bank, um eine Maestrokarte zu beantragen)
    • • Es fällt jährlich eine Jahresgebühr an und sie wird alle 2-3 Jahre automatisch erneuert
  28. Nenne die Die Einsatzmöglichkeiten der Maestrokarte.
    • Geldautomat
    • 24 h Bargeldbezug an allen Bancomaten mit dem Maestro-Logo und dem Cirrus-Logo. 4-6-stelliger Code, persönliche Monats-/ und Tageslimite.

    • Bargeldloses Zahlen von Waren und Dienstleistungen
    • Überall, wo das Maestro und Cirrus-Logo vorhanden ist. Das Konto wird mit einer Zeitverzögerung von 1-7 Tagen belastet. Im Inland ist das Bezahlen der Waren kostenlos, im Ausland gelten die Konditionen gemäss Bank. Im Ausland getätigte Zahlungen werden in CHF belastet (in Europa direkt in CHF, ausserhalb Europa über USD in CHF umgerechnet).

    • Bargeldloses Tanken
    • Tanken rund um die Uhr.
  29. Nenne die Merkmale einer Kreditkarte.
  30. • Bargeldloses bezahlen
    • • Belastung nicht sofort, sondern erst nach der Abrechnungsperiode (meistens Ende des
    • Monats)
    • • Kurzfristiger Kredit (deshalb wird Sie nur an Kunden mit der finanziellen Voraussetzungen gegeben)
    • • Weltweit verbreitet sind folgende Universalkarten: MasterCard, Visa, American Express und Diners Club (Universalkarte deshalb, weil sie von sehr vielen Unternehmungen akzeptiert werden)
    • • Herausgabe durch weltweit tätige Kreditkartenorganisationen (z. B. Swisscard)
    • • Kundenkreditkarten werden von grossen Warenhäusern (z. B. Manor, BP oder Globus)
    • ausgegeben und können nur in diesen benutzt werden.
    • • Universalkarten werden auch von grossen Unternehmungen wie z. B der Swiss, Coop oder Migros ausgegeben. Hier arbeiten diese Unternehmungen mit den Kartenherausgeber zusammen.
    • Die Karten selbst sind oft mit weiteren Optionen verbunden (z. B. sammeln von
    • Punkten)
    • • Jährlich anfallende Gebühr (je nach Bank variierend)
  31. Wie erhalte ich eine Kreditkarte?
    • • Kreditantrag bei der Bank (oder bei der zuständigen Kartenherausgeber)
    • • Angabe von Einkommensverhältnissen ist obligatorisch, da kurzfristiger Kredit
    • • Prüfung durch die Bank, ob Kunde sich nicht überschuldet (gemäss Vorschrift KKG)
  32. Wo kann die Kreditkarte angewendet werden?
    • Einsatzmöglichkeit der Kreditkarte
    • • Bargeldloses Bezahlen in den Läden und auch im Internet
    • • Bargeldbezug (Achtung: Gebühr wird belastet) --> Identifikation durch PIN Code
    • • Automatendienstleistungen (z. B Tankstelle, SBB Automat um Billet zu lösen, Selecta)
    • • Kontaktloser Einsatz bei Transaktionen unter CHF 40.00, ohne PIN (wie NFC, wenn Kreditkartenorganisation dies anbietet, Optional)
  33. Nenne die Merkmalen eines Reisechecks.
    • • Herausgabe durch international bekannte Banken, Bankengruppen und Reiseunternehmungen
    • • Diverse Fremdwährungen: USD, CAD, GBP, EUR und JPY
    • • Beliebtheit nimmt ab aufgrund Konkurrenz der Kreditkarte, Maestro-Karte und Travel-CashKarte
    • • Wird trotzdem oft als ergänzendes Zahlungsmittel auf längere Reisen mitgenommen aufgrund seiner Sicherheit bei Verlust und Diebstahl.
    • • Wichtigste Herausgeber:
    • - American Express Travelers Cheques
    • - Thomas Cook/ Euro Travelers Cheques
    • - Visa
    • • Das Geld für den verkauften Reisecheck wird von der Bank an die Swiss Bankers Prepaid Services AG vergütet.
    • • Weltweit akzeptieren 85‘000 Partnerstellen die Travelers Cheques gebührenfrei. Die Einlösestellen erhalten den Reisecheck von der Swiss Bankers Prepaid Services AG rückvergütet.
  34. Wie muss der KD beim Kauf und einlösen eines Reisechecks vorgehen?
    • Käufer unterschreibt den Reisecheck beim Kauf ein erstes Mal.
    • Beim Einlösen muss er den Check mit Datum versehen und nochmals unterschreiben. Nur wenn die Unterschriften übereinstimmen wird der Barbetrag ausgehändigt. Zusätzlich wird häufig ein Ausweis verlangt.
  35. Was geschieht mit gestohlenen oder verlorenen Reisechecks?
    • Gestohlene oder verlorene Reisechecks werden ersetzt, wenn (Aufzählung nicht abschliessend):
    • - Reisecheck nur einmal unterschrieben
    • - Check und Verkaufsquittung separat voneinander aufbewahrt
    • - Herausgeber wurde unverzüglich nach Verlust informiert
    • - Seriennummer sowie Ort und Datum des Kaufs können dem Herausgeber mitgeteilt werden
  36. Welche sind die Merkmale/Einsetzbarkeit  einer Travel Cash Card?
    • • Ist eine Prepaidkarte und steht in keinem Zusammenhang mit einem Bankkonto
    • • Karte kann immer wieder aufgeladen werden bei div. Verkaufsstellen wie z. B.: Banken, PostFinance, Wechselbüros der SBB. Ist unbeschränkt lange gültig (verfällt nicht).
    • • Von der Swiss Bankers Prepaid Services AG entwickelt
    • • Beim Aufladen der Karte wird eine Gebühr von 1 % des Ladebetrags belastet
    • • In CHF, USD und EUR verfügbar
    • • Minimal mit CHF 100, Maximal mit CHF 10‘000 aufladbar
    • • An über 1 Mio. Bancomaten Bargeldbezug möglich, an über 10 Mio. Unternehmungen (Geschäfte, Hotels, Tankstellen etc.), welche das Maestro-Signets haben, bargeldlos bezahlen möglich.
  37. Wie sicher ist das E-Banking (Sicherheitsvorkehrungen)?
    Mit den Sicherheitsvorkehrungen wird sichergestellt, dass die Daten verschlüsselt übertragen werden und dass wirklich der Kunde mit der Bank kommuniziert und nicht irgendein Verbrecher der sich reingehackt hat.
  38. Wie ist die Verschlüsselung der Daten im E-Banking?
    128-bit-SSL-Verschlüsselung der Daten (automatisch durch System, Kunde braucht keine zusätzliche Verschlüsselungssoftware). SSL (Secure Socket Layer) wurde von den CH-Banken geprüft und genehmigt.
  39. Was ist für den Zugang im E-Banking normalerweise erforderlich?
    • - Vertragsnummer (Benutzer ID)
    • - persönliches Passwort
    • - Sicherheitscodeliste (heutzutage meistens per SMS (mTAN - mobile Transaktionsnummer), oft auch mit Zugangskarte und Kartenleser (Tocken) --> Code wird erst bei Login für kurze Zeit generiert und ist nach Ablauf einer gewissen Frist nicht mehr gültig
    • - Streichlistennummer
  40. Nenne die Sicherheitsvorkehrungen/ Dienstleistungen via Mobile (E-Banking).
    • • Verschlüsselte Verbindung via Internet
    • • Identifikation mittels Vertragsnummer, persönlichem Passwort und Sicherheitscodeliste (z.B. SMS) oder Zugangskarte
    • • Abfrage von Konto-, Depot- und Vermögensinformationen
    • • Kontoüberträge/Börsengeschäfte in Auftrag geben
    • • Noten-, Devisen- sowie Wertschriftenkursinformationen abfragen
  41. Nenne einige Gründe, warum die KD das E-Banking anwenden.
    • • Bankgeschäfte unabhängig von Ort und Banköffnungszeiten erledigen
    • Einfach - Bedienungsfreundliche und übersichtliche Systeme
    • Flexibel - Bankgeschäfte rund um die Uhr und ortsunabhängig
    • Günstig - Keine/tiefe Kosten
    • Sicher - System ist mehrfach gesichert (SSL, Kundenpasswort, Code per SMS)
    • Vielfältig - Verschiedene Transaktionen und Abfragen möglich
  42. Was für ein Nutzen hat das E-Banking für die Bank?
    • • Durch automatische Zahlungsabwicklung durch Kunden werden die Produktionskosten der Banken gesenkt
    • • Da Zahlungen durch Kunde erledigt werden, entfällt diese Aufgabe für den Bankangestellten
    • • Durch die Befreiung des administrativen Aufwands können sich Kundenberater mehr auf die Beratung konzentrieren.
  43. Wie ist der Ablauf bei einem Kauf mittels Kreditkarte?
    • 1. Käufer bezahlt mit der Kreditkarte
    • 2. Verkäufer ist Vertragspartner der Kreditkartenorganisation (Aquirer) und akzeptiert die Zahlung via Kreditkarte
    • 3. Das Verkaufsgeschäft übermittelt die Transaktion an ihren Aquirer (Vertreter der Kreditkartenorganisation)
    • 4. Acquirer vergütet dem Verkaufsgeschäft die Zahlung des Käufers (minus eine Kommission für diese Dienstleistung) und leitet die Belastung an den für den Käufer zuständigen Issuer weiter.
    • 5. Issuer belastet das Konto des Käufers beim Issuer selbst
    • 6. Bank des Verkäufers erhält vom Acquirer des Verkäufers die Zahlung und schreibt diese ihrem Kunden (dem Verkaufsgeschäft) gut
    • 7. Nur bei LSV: Issuer zieht monatlich Saldo und belastet es dem Bankkonto des Kunden.
    • Bei Bezahlung mit ESR ist die Bank des Käufers nicht betroffen.
  44. Erkläre den Ablauf hinter den Kulissen bei einem Zahlungsauftrag.
    • 1. Kunde übermittelt seiner Bank einen Zahlungsauftrag
    • 2. Bank bearbeitet den Zahlungsauftrag. Bei einem schriftlichen Auftrag wird die Unterschrift überprüft.
    • - Anschliessend überprüft die Bank, ob der Auftraggeber genügend Deckung auf dem Konto hat (Stichwort DISPO)
    • - Danach wird die Zahlung im System erfasst und automatisch an das SIC-System weitergeleitet.
    • Zahlungen können 24 h am Tag eingegeben, das System ist während 24 h nur während kurzer Zeit offline.
    • - Damit die Valuta eingehalten wird, müssen die Clearingstopps (Annahmeschlusszeiten)
    • beachtet werden.
    • - Bank belastet die Zahlung und schickt gegebenenfalls eine Belastungsanzeige an den Kunden
    • 3. SIC verarbeitet dein eingegangenen Auftrag Hierfür muss die Bank welche den Zahlungsauftrag eingegeben hat, ein Verrechnungskonti haben, dass von der SIX Interbanking Clearing betreut wird. Darauf werden laufend Zahlungseingänge- und ausgänge von der Bank verbucht.
    • • Die Zahlung wird bei genügend Deckung auf dem Verrechnungskonto weiterverarbeitet, was heisst, dass sie dem Verrechnungskonto der auftraggebenden Bank belastet wird und dem Verrechnungskonto der Empfängerbank gutgeschrieben wird.
    • • Ist nicht genügend Deckung vorhanden, bleibt die Zahlung in einer Warteschlange bis
    • das Verrechnungskonti genügend Deckung aufweist.
    • 4. Die Empfängerbank verarbeitet die eingehende Zahlung. Sie schreibt Sie dem Zahlungsempfänger gut und schickt diesem bei Bedarf/Kundenwunsch eine Gutschriftanzeige.
  45. Nenne den Ablauf einer LSV+
    • 1. Der Zahlungsempfänger erstellt mit den gesammelten Forderungen ein LSV-File und
    • übermittelt diese drei Bankwerktage vor gewünschtem Valutadatum an die Bank oder SIX Interbank Clearing
    • 2. Gleichzeitig sendet die Kreditkartengesellschaft den LSV+-Einzugsauftrag mit der Gesamtforderung an ihre Bank
    • 3. Ihre Bank erteilt der SIX Interbank Clearing die Freigabe der Lastschrift
    • 4. Die SIX Interbank Clearing sendet die geprüften und freigegebenen Lastschriften drei Bankwerktage vor Verarbeitungsdatum an die Bank des Zahlungspflichtigen
    • 5. Die Bank des Zahlungspflichtigen prüft die Lastschrift und belastet sie dem Kundenkonto des Zahlungspflichtigen
    • 6. Die Bank des Zahlungspflichtigen überweist den Betrag valutagerecht via SIX Interbank Clearing an die Bank des Zahlungsempfängers
    • 7. Das Konto des Zahlungsempfängers wird von der Bank des Zahlungsempfängers gutgeschrieben. (offener Posten wird geschlossen)
    • 8. Die Verechnungskonti werden über die Girokonti der SNB ausgeglichen
    • 9. Die Bank des Zahlungspflichtigen avisiert den Zahlungspflichtigen mit dem Hinweis auf das Widerspruchsrecht innert 30 Tagen.
  46. Welche Sorgfaltspflichten muss der Kunde bei Verlust oder Diebstahl der Maestrokarte/ Kreditkarte einhalten, um nicht selber haften zu müssen?
    • • Maestrokarte nach Erhalt sofort unterzeichnen
    • • Maestrokarte und PIN sorgfältig separat voneinander aufbewahren
    • • PIN-Code geheim halten und nicht auf die Maestrokarte schreiben (auch nicht in abgeänderter Form)
    • • Bei Änderung des PIN-Codes auf nicht leicht ermittelbare Zahlenkombination setzen. (z. B NICHT Geburtsdatum, Telefonummer etc. verwenden)
    • • Verlust der Maestrokarte sofort melden, Wird der Verlust nicht sofort bemekrt, muss man spätestens 30 Tage nach Erhalt des Kontoauszugs die Bank informieren.

    Aufzählung nicht abschliessend.
  47. Wieviel beträgt die Haftung für den Karteninhaber bei rechtzeitiger Meldung der abhandengekommenen Kreditkarte?
    max. CHF 100.-
  48. Wie schnell kann eine Kreditkarte ersetzt werden?
    Die Kreditkarte wird weltweit in der Regel innert 48 h ersetzt. Die Kosten für den Ersatz im Aus-land variieren je nach Anbieter.
  49. Welche Bedingungen müssen erfüllt sein, damit Reisechecks der Kunden ersetzt werden?
    • • Reisecheck wurde nur einmal unterschrieben
    • • Ckecks und Verkaufsquittung wurden separat voneinander aufbewahrt
    • • Herausgeber wurde sofort über den Verlust informiert
    • • Seriennummer sowie Ort und Datum des Kaufs können dem Herausgeber mitgeteilt werden.

    Aufzählung nicht abschliessend. Reisecheck wird innert 24 h weltweit und kostenlos ersetzt (notfalls per Kurier).
  50. Wie muss bei Verlust der Travel Cash -Karte vorgegangen werden?
    • • Kunde muss den Verlust der Karte sofort der Swiss Banker Prepaid Services AG melden, welche die Karte sperrt
    • • Nach erfolgter Meldung wird dem Kunden umgehend eine neue Karte mit dem Restwert der vermissten Karte zugestellt. Dies Kostenlos und weltweit.
  51. Wie zeige ich einem Kunden die bankinternen Grundsätze des ethisch-moralischen Handelns anhand von konkreten Beispielen auf?
    z.B. Geldwäscherei und Terrorismusfinanzierung Bekämpfung, keine Annahme von Schwarz-geld etc.
  52. Wie geht man bei einem Bankenkonkurs vor (verglichen mit einem Unternehmenkonkurs)?
    Was ist das Hauptziel?
    Im Prinzip funktioniert ein Bankenkonkurs gleich wie bei einem Konkurs einer „normalen“ Unternehmung. Beim Bankenkonkurs sieht das BankG jedoch spezielle Regelungen vor und statt des Konkursamts und den Konkursrichtern ist die FINMA zuständig beim Konkurs einer Bank. Sie entscheidet über die Konkurseröffnung und überwacht die Durchführung. Das Ziel dabei ist, die Einleger vor Verlusten ihres gesamten Erspartem zu beschützen.
  53. Ist die Bank vom Konkurs bedroht, kann sie eventuell noch saniert werden. Nenne mögliche Beispiele der FINMA dazu.
    • • Geschäftsleitung der Bank direkte Anweisungen geben oder sie auch absetzen
    • • Geschäftstätigkeit der Bank einschränken (z. B. kein Wertschriftenhandel mehr)
    • • Der Bank Stundung gewähren. Das heisst, die Bank muss ihre Forderungen nicht sofort begleichen. In dieser Zeit kann die Sanierung oder eine Übernahme durch eine andere Bank erfolgen.

    Nützen all diese Massnahmen nichts, entscheidet die FINMA die Bank zu liquidieren.
  54. Welche Werte folgen nicht im Kollokationsplan?
    • Wertschriften im Depot und der Inhalt eines Schrankfachs (da sie dem Kunden gehören und nicht der Bank. Diese Werte werden bei Eröffnung des Konkurs abgesondert und dem Kunden zurückgegeben. Etwas anderes gilt für Wertschriften, welche von der konkursiten Bank selbst ausgegeben worden wie z. B. emittierte Forderungspapiere der Bank (kommen in den Kollokationsplan) oder emittierte Beteiligungspapiere der Bank. Beteiligungspapiere (werden erst nach Begleichung aller Schulden der Bank anteilsmässig ausbezahlt)
  55. Welche Forderungen sind privilegiert?


    • Privilegierte Forderungen:
    • • Alle Konten die auf den Namen des Kunden lauten wie Privat- und Sparkonto sowie Kontokorrent.
    • • Kassenobligationen. Lauten zwar nicht auf den Namen des Kunden, sind aber trotzdem privilegiert, wenn sie im Depot der konkursiten Bank liegen
    • • All diese Forderungen werden zusammengerechnet und ausbezahlt, jedoch maximal CHF 100‘000 pro Kunde
    • • Hat ein Kunde noch ein Säule 3a, werden hier zusätzlich noch bis zu max. CHF 100‘000 ausbezahlt
    • • Pro Kunde können also max. CHF 200‘000.- privilegierte Forderungen sein bzw. ausbezahlt werden.
    • • Der Betrag über diesen CHF 100‘000 + CHF 100‘000 kommt in die 3. Klasse des Kollokati-onsplansGemeinschaftskonto auf zwei oder mehrere NamenDas Guthaben wird zusammengerechnet und gleichmässig auf alle Personen verteilt, auch wenn einige Personen theoretisch einen höheren Anteil am Vermögen hätten.
  56. Das BankG sieht für die privilegierten Forderungen zwei Massnahmen vor, damit die Kunden möglichst rasch zu ihrem Geld kommen (und da ein Konkurs sehr lange dauert). Welche?
    • • Sofortige Auszahlung der privilegierten Guthaben sofern Bank genug Liquidität hat. (Aus-serhalb des Kollokationsplans)
    • • Die Einlagensicherung durch die Banken
  57. Was ist die Einlageversicherung (Einlagesicherung durch die Banken)?
    • • Sämtliche Banken und Effektenhändler sind verpflichtet, sich der Einlagensicherung anzu-schliessen und die Vereinbarung zu unterzeichnen
    • • Die Einlagenversicherung ist ein Vereinund heisst esisuisse
    • • Ist ein Mitglied Zahlungsunfähig, müssen die anderen Mitglieder umgehend die benötigte Liqudidität zur Verfügung stellen
  58. Was für ein Einfluss/eine Aufgabe hat die esisuisse bei der Einlageversicherung?
    • Nachfolgende Einlagen bis max. CHF 100‘000 sind durch die esisuisse gesichert:
    • • Guthaben von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen, offentliche Stellen --> Privat/Spar/Lohn/Nummern/ Depositenkonten sowie Kontokorrent
    • • Kassenobligationen, die im Namen des Inhabers bei der ausgebenden Bank hinterlegt sind. Der maximal zur Verfügung stehende Betrag ist vom BankG auf CHF 6 Mia. festgelegt worden, das heisst die Mitglieder Decken nur diesen Maximalbetrag.

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