Herbst 2009

Card Set Information

Author:
RiniBini
ID:
306184
Filename:
Herbst 2009
Updated:
2015-08-08 04:22:03
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  1. Wie heißt das Konzept, dass Organismen eine Prädisposition haben, Konditionierungsreaktionen eher auf biologisch-evolutionär relevante als auf irrelevante Hinweisreize auszubilden?
    Preparedness
  2. Ein Pat sagte "Das schaffe ich doch nie, in der heutigen Welt werden die Rahmenbedingungen auch immer schlechter! Daran wird sich nichts mehr ändern!"
    Die hier zum Ausdruck kommende Konstellation von Denkmustern, der ätiologische Bedeutung für die Entstehung depressiver Störungen beigemessen wird, bezeichnet beck als:
    Kognitive Triade (Selbst, Welt, Zukunft)
  3. Wie nennt man in der PA, wenn der Pat einen unbewussten Konflikt handlend zum Ausdruck bringt, oft auch als Form des Widerstands gesehen?
    Agieren
  4. Bei familientherapeutischen Interventionen wird u.a. angestrebt, dass Paare bzw. Eltern miteinander wieder positiv interargieren, dass das Repertoire an verstärkendem Verhalten gegenüber dem Partner auf- und ausgebaut wird und dass negative Aufschauklunsprozesse vermieden werden.

    Mit diesen Maßnahmen des Verhaltensaustauschs soll ein Interaktionsverhalten gefördert werden, das in der Familientherapie bezeichnet wird als:
    positive Reziprozität
  5. Wie nennt man die Rollenumkehr, bei der Kinder Eltern- oder Partnerfunktionen übernehmen?
    Parentifizierung
  6. Wie nennt man die unwillkürlichen, insbesondere unter Langzeitmedikation mit Neuroleptika auftretenden hyperkinetischen Extrapyramidalsyndrome, die potentiell irrevesibel sind und vor allem im Gesichtsbereich und an Händen und Füßen auftreten?
    Spätdyskinesie
  7. 5 Wirkfaktoren der PT nach Grawe?
    • Therapeutische Beziehung: Die Qualität der Beziehung zwischen dem Psychotherapeuten und dem Patienten/ Klienten trägt signifikant zu einem besseren oder schlechteren Therapieergebnis bei.
    • Ressourcenaktivierung: Die Eigenarten, die die Patienten in die Therapie mitbringen, werden als positive Ressource für das therapeutische Vorgehen genutzt. Das betrifft vorhandene motivationale Bereitschaften, Fähigkeiten und Interessen der Patienten.
    • Problemaktualisierung: Die Probleme, die in der Therapie verändert werden sollen, werden unmittelbar erfahrbar. Das kann z. B. dadurch geschehen, dass Therapeut und Klient reale Situationen aufsuchen, in denen die Probleme auftreten, oder dass sie durch besondere therapeutische Techniken wie intensives Erzählen, Imaginationsübungen, Rollenspiele o. ä. die Probleme erlebnismäßig aktualisieren.
    • Motivationale Klärung: Die Therapie fördert mit geeigneten Maßnahmen, dass der Patient ein klareres Bewusstsein der Determinanten (Ursprünge, Hintergründe, aufrechterhaltende Faktoren) seines problematischen Erlebens und Verhaltens gewinnt.
    • Problembewältigung: Die Behandlung unterstützt den Patienten mit bewährten problemspezifischen Maßnahmen (direkt oder indirekt) darin, positive Bewältigungserfahrungen im Umgang mit seinen Problemen zu machen.
  8. PT Studien haben die Zielsetzung die Wirksamkeit einer Methode zu bewerten und eine Antwort auf die Frage zu erhalten, ob sich die Veränderungen kausal auf die Intervention zurückführen lassen.
    Welche der folgenden 2 Überkegungen sind richtig?

    A) Die Überprüfung der Signifikant und Kausalität erfolgt am besten durch einen stat. Vergleich der Störungswerte einer Patientengruppe vor und nach der Intervention (prä-post)

    B) Durch eine Randomisierung soll verhindert werden, dass anderen Faktoren als die eingesetzten Interventionen ddas Ergebnis systematisch beeinflussen

    C) Durch RCTs können eher als drch Feldstudien kausaöe Aussagen zu einer Therapiemethode getroffen werden

    D) In Feldstudien ist die interne Validität eher gesichert als in RCTs

    E) Psychotherapiestudien in der Alltagspraxis unter naturalistische Bedingungen sind am ehesten geeignet, derartige Aussagen treffen zu können
    • B
    • C
  9. Pat. idealisiert und wertet ab. Wie heißt der Abwehrmechanismus?
    Spaltung
  10. Effektstärkemaße nach Cohen (klein, mittel, hoch)
    Nach Cohen[1] bedeutet einen d= 0,2 kleinen Effekt, d=0,5 einen mittleren und d=0,8 einen starken Effekt.
  11. Eine junge Frau passiert es immer wieder, dass sie sich in unerreichbare Männer verliebt. Einerseits tut sie alles, um von diesen Männern umworben zu werden und für attraktiv gehalten zu werden, andererseits scheut sie den direkten erotischen oder sexuellen Kontakt.

    Welcher Konflikt nach OPD ist das?
    Ödipaler Konflikt
  12. Der Hauptbehandlungsansatz für Phenylketonurie besteht in
    phenylalaninarme Diät

    • Was ist Phenylketonurie:
    • Phenylketonurie (PKU) ist eine der häufigsten angeborenen Stoffwechselstörungen. Sie wird autosomal-rezessiv vererbt. Betroffene Patienten können die Aminosäure Phenylalanin nicht abbauen, wodurch diese sich im Körper anreichert und Phenylpyruvat, Phenylacetat oder Phenyllactat entsteht, was unbehandelt zu einer schweren geistigen Entwicklungsstörung mit einer Epilepsie führt. Die Erkrankung kann durch eine einfache Reihenuntersuchung schon bei Neugeborenen erkannt werden. Eine rechtzeitig begonnene eiweißarme Diät kann die vorgenannten Symptome verhindern und sollte idealerweise lebenslang durchgeführt werden.
  13. DD von reaktiver Bindungsstörung und frühkindlichem Autismus

    A) Repetitive und stereotype Verhaltensmuster kommen deutlich häufiger bei Kindern mit reaktiver Bindungsstörung vor als bei Kindern mit tiefgreifender Entwicklungsstörung
    B) Kinder mit einer reaktiven Bindungsstörung zeigen selbst bei Vorliegen einer Sprachentwicklungsbeeinträchtigung nicht die Merkmale einer gestörten Kommunikation, wie sie für tiefgreifende Entwicklungsstörungen charakteristisch sind.
    C) Kinder mit reaktiver Bindungsstörung sind in geringerem Umfang dazu in der Lage, soziale Beziehungen aufzunehmen, als Kinder mit tiefgreifender Entwicklungsstörung
    D) Die abnormen sozialen Reaktionsmuster bikden sich bei den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen in einer fördernden Umgebung eher zurück als bei der reaktiven bidnungsstörung
    E) Anhaltende Defizite, die auf Milieuveränderungen nicht ansprechen, sind bei der reaktiven bidnungsstörung häufiger anzutreffen als bei den tiefgreifenden Entwicklungsstörungen
    B)
    (this multiple choice question has been scrambled)
  14. Welches Konzept ist gesucht:

    Familienangehörigen äußern gegenüber dem Patienten übermäßig häufig Kritik, zeigen Feindseligkeiten oder emotionalen Überengagement.
    Expressed Emotion
  15. Durch welche Symptomatik ist die manestische Aphasie wesentlich gekenntzeichnet?

    A) Dysgrammatismus
    B) Neologismen
    C) gestörte Expressivsprache
    D) Wortfindungsstörungen
    E) mangelndes Sprachverständnis
    D)
    (this multiple choice question has been scrambled)
  16. Woher kommen die hyperventilationsbeingten Körpermissempfindungen?
    Es wird zu viel Kohlendioxid ausgeatmet, so dass sich das Säure-Basen-Gleichgewicht verschiebt.
  17. Gesprächspsychotherapie: Mit welchem Begriff wird ein zustand bezeichnet, in dem die Integration einer Erfahrung in das Selbstbild nicht gelingt?
    Inkongruenz
  18. Welches der Medikamenten gehört nicht zu den Antipsychotika?

    A) Clozapin (Leponex)
    B) Olanzapin (Zyprexa)
    C) Flupentixol (Fluanxol)
    D) Sertralin (Zoloft)
    E) Haloperidol (Haldol)
    D) (=SSRI)
    (this multiple choice question has been scrambled)

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