Unternehmensbewertung&Steuern

Card Set Information

Author:
huatieulans
ID:
307622
Filename:
Unternehmensbewertung&Steuern
Updated:
2015-09-15 10:50:18
Tags:
Klausur
Folders:
BWL
Description:
Klausurvorbereitung
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  1. Durchschnittsteuersatz
    Der Durchschnittsteuersatz gibt an, wie hoch die gesamte BMG im Durchschnitt belastet wird 

    Durchschnittsteuersatz = gesamte Steuerschuld/ gesamte BMG
  2. Der Differenzsteuersatz
    • Der Differenzsteuersatz gibt an, wie hoch eine zusätzliche BMG im Durschnitt belastet wird 
    • Differenzsteuersatz = zusätzliche Steuerschuld / zusätzliche BMG
  3. Der Grenzsteuersatz gibt an,
    wie hoch jeder zusätzliche Euro belastet wird
  4. Wegen des Dualismus der Einkunfsermittlung kommt es zu...
    • zeitlicher Verlagerung der Steuerzahlung vom Zeitpunkt der Direktzusage zum Zeitpunkt des Renteneintritts 
    • Der Dualismus der Einkunftsermittlung hat auch zur Folge, dass identische Tätigkeiten unterschiedlich besteuert werden können
  5. Die Besteuerung einer Kapitalgesellschaft erfolgt dabei nach dem Trennungsprinzipt. Das bedeutet
    dass die Gesellschaft und ihre Anteilseigner getrennt voneinander besteuert werden.
  6. Zinsschranke
    danach dürfen Zinsaufwendungen nur geltend gemacht werden, wenn sie weniger als 30% des EBITDA betragen.
  7. Unternehmen ist im Betriebsvermögen einer Kapitalgesellschaft
    Der Empfänger versteuert nur 5% der erhaltenen Dividenden
  8. Unternhemn ist im Betriebsvermögen einer Personengesellschaft
    • Hier wird das teileinkünfteverfahren angewandt, bei dem 60% der Dividende der Körperschaftsteuer zu unterwerfen ist.
    • Dabei ist aber zu beachten, dass für die Dividende bei Einbehaltung die o genannte "Thesaurierungsbegünstigung" in Anspruch genommen werden kann. Demnach werden nicht entnommene Gewinne besser gestellt als ausgeschüttete Gewinne
  9. Kapitalmarktlage = Realinvestition
    (1+ rf) Vt = Vt+1 + CFt+1
  10. Der Gewinn einer Realinvestition im Zeitpunkt t ist
    Gt = CFt -AfAt
  11. Wenn am Ende der Laufzeit entgegen der Annahme die Investition einen Restbuchwert aufweisen sollte, dann ist die Kapitalwertgleicheung um die in T veränderte Steuerzahlung zu modifizieren. Wenn LET den Liquditionserlös bezeichnet, ist noch der Veräußerungsgewinn in Höhe von LET - BWT zu versteuern und die Kapitalwertgleichung lautet in diesem Fall:
  12. NPVΓ= -I0 +..+ CFT(1-Γ)+ΓAFAT/(1+rf(1-Γ))T  + LET - Γ(LET - BWT) / (1+rf(1-Γ))T
  13. Standardmodell der Besteuerung des ökonomischen Gewinns
    Wir stellen ein investitionsneutrales Steuersystemm die Besteuerung des ökonomischen Gewinn, vor. Die Grundidee dieses Systems besteht darin, statt der "richtigen" Abschreibungen die Ertragswerte anzusetzen
  14. wir sprechen hier vom ökonomischen Gewinn, da
    • die Steuer Zinszahlungen auf den fairen Wert des Projektes (vor Steuern) besteuert.
    • Die Besteuerung des ökonomischen Gewinns ist investitionsneutral, genauer gilt für die Kapitalwerte mit und ohne Berücksichtigung der Steuern: 
    • NPVΓ = NPV
  15. Standardmodell einer Cashflow-Steuer
    NPVΓ = (1- Γ) NPV
  16. autogressiven Cashflow
    Wir unterstellen einen gewissen Verlauf der Cashflow, der sich durch ein allgemeines Bewegungsgesetz beschreiben lässt
  17. konstante erwartete Wachstumsrate
    • Für die Cashflows CFt und alle Zeitpunkte s <= t ist die erwartete Wachstumsrate in jedem Knoten gleich g, 
    • E[CFtlFs] = (1+ g)t-s CFs
  18. Gordon Shapiro 
    Vt bei g=0


    • bei g= 0
    • Vt = CFt / k
  19. EVAt
    EVAt = Gt - k. BWt-1
  20. wir sprechen von autonomer Finanzierung, wenn
    die Höhe des Fremdkapitals Ft konstant bleibt ( keine Tilgung)
  21. Modigliani /Miller
    • Für die Marktwerte eines ewig lebenden Unternehmens mit konstanter erwarteter Wachstumsrate, Körperschaftsteuer und autonomer Finanzierung gilt die folgende Gleichung: 
    • Vl0 = Vu0 + Γ F0
    •  

  22. Modigliani /Miller
    Fremdkapitalquote
    l0 = F0 / Vl0
  23. Die Fremdkapitalquote gibt das Verhältnis von
    Fremdkapital zum gesamten Marktwert der Unternehmung an
  24. Wir sprechen von einer marktorientierten Finazierungspolitik wenn,
    die Tilgungszahlungen so gewählt sind, dass die Fremdkapitalquoten lt = 1 konstant bleiben
  25. Rn
    • r(1+i)n -1
    • ---------------
    •      i
  26. R0
    • r(1 + i)n -1
    • -----------------
    •   i(i +i)n
  27. Tilgungsrate T
    • P * (1+i)p-1 *     1
    •      ----------    -----------
    •       (1+i)a-1     (1+i)p
  28. Steuersparnis berechnen
    St = Γ *(T+Zt), wenn 1<= t <= a

       = Γ *(Zt), wenn a+1 <= t <= a+p
  29. Leasingsrate NPV
    • -I0 + L-W-Γ*(L-W- AfA)
    •         ---------------------
    •            (1+rf(1-Γ))t
  30. ökonomische Gewinn 
    NPV
    NPVΓ = NPV

    Merkmal: EwAfA = Vt-1 – Vt
  31. CF Steuer 
    NPV
    NPVΓ =(1-Γ)NPV

    Merkmal: I0 abzugsfähig
  32. Zinskorrektur
    • NPVΓ =(1-Γ)NPV
    • Merkmal: verzinste Buchwerte aus Vorperiode abzugsfähig
  33. Set 6 
    2b) Alternativ könnte die GmbH ihrem Mitarbeiter M auch einen einmaligen Bonus sofort auszahlen, den M  dann in einen Pensionsfonds anlegen könnte. Der allgemeine Einkommensteuersatz beträgt 40%. Welchen Betrag muss M in den Pensionsfonds einzahlen, damit er nach Steuern die gleichen Auszahlungen vom Fond wie bei der Betriebspension erhält?
    • M muss den Bonus so anlegen, dass er in den Jahren 4 und 5 jeweils eine Auszahlung (nach Steuern) von 1000- 1000*0,4 = 600 erhält. Der Barwert hiervon ist bei einem allgemeinen Gewinnsteuersatz von 40%: 
    •         600                      600
    • ------------------   +  -------------------
    • ((1+10%(1-40%))4     (........)5

    • Damit M diesen Betrag an einen Pensionsfonds zahlen kann, muss er vor Steuern vom Unternehmen 923,611/(1-40%) = 1539,35 Euro
    • Das Unternehmen wiederum kann diesem Betrag aber steuerlich geltend machen und muss also wiederum per Saldo insgesamt nur die genannten 923,61 Euro aufbringen 
  34. bedingte Erwartungswert 
    Vt
    • E[Vt+1 + CFt+1 l Ft]
    • ---------------------------
    •      1 + k

    oder 

    •      E [CFs l Ft]
    • £  ----------------
    •      (1+k)s-t
  35. Kurs - Gewinn Verhältnis KGVt

     Kurs einer Aktie
    ---------------------
    Gewinn einer Aktie
    • V
    • ------
    • CFt
  36. autogressive CFs
    E[CFs l Ft] = (1+g)s-t * CFt
  37. Gordon Shapiro
    • Vt = CFt * 1 +g
    •                -------
    •                 k -g
  38. Economic value added EVA
    • EVAt = Gt - k* BWt-1
    •        = CFt - AfAt - k*BWt-1
  39. 2. Preinreich- Theorem
    • Vt = BWt + £     E[EVAs l Ft]
    •                      ----------------------
    •                           (1 + k) s-t

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