ViP B VL03

Card Set Information

Author:
Toothroot
ID:
307913
Filename:
ViP B VL03
Updated:
2015-09-16 07:49:34
Tags:
ViP
Folders:
ViP B
Description:
dritte Vorlesung
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user Toothroot on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Nenne Einflüsse auf das Produktdatenmanagement (3)!
    • Produkthaftungsgesetz
    • Qualitätsmanagementmethoden
    • Aufbau- und Ablauforganisation
  2. Wo sind die Grundlagen zur Produkthaftung festgehalten?
    • Haftung nach § 823 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB)
    • Haftung nach dem Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG)
  3. Nenne die wichtigsten 3 Aspekt aus dem Produkthaftungsgesetz!
    • §1 Abs.1: Wird durch einen Fehler eines Produkts jemand getötet, sein Körper oder seine Gesundheit verletzt oder eine Sache beschädigt, so ist der Hersteller des Produkts verpflichtet, dem Geschädigten den daraus entstehenden Schaden zu ersetzen. […]
    • §1 Abs. 2: Die Ersatzpflicht des Herstellers ist ausgeschlossen, wenn [...] nach den Umständen davon auszugehen ist, dass das Produkt den Fehler, der den Schaden verursacht hat, noch nicht hatte, als der Hersteller es in den Verkehr brachte, […] oder der Fehler nach dem Stand der Wissenschaft und Technik zu dem Zeitpunkt […] nicht erkannt werden konnte.
    • §13 Abs.1: Der Anspruch nach §1 erlischt zehn Jahre nach dem Zeitpunkt, zu dem der Hersteller das Produkt, das den Schaden verursacht hat, in den Verkehr gebracht hat.
  4. Welche Arten der Produkthaftung werden unterschieden?
    • Vertragliche Haftung
    • Deliktische Haftung
  5. Was ist die Vertragliche Haftung?
    Der Hersteller eines Produkts haftet vertraglich gegenüber dem Käufer (Vertragspartner) für Mängel an der gelieferten Ware. Diese Art der Haftung bezieht sich auf Sachschäden, die sowohl verschuldensabhängig als verschuldensunabhängig sein können.
  6. Definiere Verschulden!
    Verschulden = Vorsatz oder Fahrlässigkeit des Herstellers
  7. Was ist Deliktische Haftung?
    Haftung gegenüber nicht Vertragspartnern, d. h. der Hersteller hat dafür zu sorgen, dass seine Produkte stets ausreichend sicher sind, und haftet für Schäden, die verschuldensunabhängig infolge von Mängeln am Produkt an Personen entstehen, selbst wenn keine Vertragsbeziehungen vorliegen.
  8. Nenne 3 ISO-Normen zur Qualitätssicherung!
    Gib an welchen Bereich sie umfassen!
    • ISO 9000: Qualitätsmanagementsysteme – Grundlagen und Begriffe
    • Beschreibung der Grundlagen der QM-Systeme sowie Definition von Begriffen des Qualitätsmanagements
    • ISO 9001: Qualitätsmanagementsysteme – Anforderungen
    • Festlegung der Anforderungen an die Gestalt von QM-Systemen. Beinhaltet die wesentlichen Inhalte für die normkonforme Darlegung von QM-Systemen.
    • ISO 9004: Qualitätsmanagementsysteme – Leitfaden zur Leistungsverbesserung
    • Beinhaltet Empfehlungen zur Einführung und Verbesserung von QM-Systemen
  9. Erkläre den Ansatz zur Einführung und Anwendung von ISO 9000 (4)!
    • 1. Erstellung und Pflege eines Qualitätsmanagementhandbuchs
    • 2. Orientierung des Unternehmens an diesem Handbuch
    • 3. Evaluation, Akkreditierung und Zertifizierung
    • 4. Pflege des Qualitätsmanagementhandbuchs und kontinuierlicher Verbesserungsprozess
  10. Nenne wesentliche Apekte des Inhalts der ISO-Norm 9001 (6)!
    • Lenkung der Produktentwicklung
    • Lenkung der Dokumente
    • Identifikation und Rückverfolgbarkeit von Produkten
    • Korrekturmaßnahmen bei auftretenden Fehlern
    • Interne Qualitätsaudits
    • Statistische Methoden
  11. Zeige den grundsätzlichen Aufbau eines Unternehmens (prinzipieller Aufbau des Unternehmens)!
  12. Nenne methodische Grundlagen des Produktdatenmanagements (5)!
    • Produktstrukturierung
    • Ontologien und Benennungsmethoden
    • Nummerungssystematik
    • Konfigurations- und Variantenmanagement
    • Klassifikation
  13. Nenne Prozesstechnische Grundlagen des Produktdatenmanagements (2)!
    • Freigabe- und Änderungswesen
    • Ablaufmanagement (Workflowmanagement)
  14. Nenne die 3 Hauptzielsetzungen der Produktstrukturierung
    • Ordnung der Produktdaten
    • Verwaltung der Produktdaten
    • Steuerung der Informationsverarbeitung
  15. Wie werden Produktdaten geordnet [Produktstrukurierung](3)?
    • Strukturierung der Bauteile in Einzelteile und Baugruppen eines Erzeugnisses
    • Systematisierung von PDM Elementklassen (Projekte, Artikel und Unterlagen)
    • Identifikation und Klassifikation
  16. Wie werden Produktdaten verwaltet [Produktstrukurierung](3)?
    • Beschreibung der PDM Elementklassen über Grunddaten (Stamm- und Strukturdaten)
    • Definition von Metadaten
    • Standardisierung und Zugriff auf Normen und Normteile
  17. Wie wird die Informationsverarbeitung gesteuert [Produktstrukurierung](4)?
    • Definition der Aufbau- und Ablauforganisation
    • Abbildung von Prozessen und Prozessketten
    • Zuordnung von PDM Elementklassen zu Prozessen und Prozessketten
    • Monitoring und Korrektur
  18. Welche Darstellungsformen einer Produktstruktur werden im Hinblick auf die Sichtweise unterschieden?
    • Dispositionssicht
    • Montagesicht
  19. Wie sieht die Dispositionssicht der Produktstruktur aus?
    Welche Elemente umfasst sie?
  20. Wie sieht die Montagesicht der Produktstruktur aus?
    Welche Elemente umfasst sie?
  21. Welche Betrachtungsweisen werden bei der Strukturdarstellung in Listen unterschieden?
    • Analytische Betrachtung: Woraus besteht ein Erzeugnis?
    • Synthetische Betrachtung: Worin ist ein Teil enthalten?
  22. Welche Darstellungsarten umfasst die analytische Betrachtung von Strukturdarstellungen in Listen?
    • Stücklisten
    • Variantenstücklisten
  23. Welche Sicht wird bei der analytischen Betrachung und welche bei der synthetischen Betrachtung von Strukturdarstellungen in Listen angewendet?
    • analytisch: Top-Down-Sicht
    • synthetisch: Bottom-Up-Sicht
  24. Wie werden Stücklisten weiter unterteilt (4)?
    • Mengenstückliste
    • Strukturstückliste
    • Baukastenstückliste
    • (Mischform Baukasten-Strukturstückliste)
  25. Was wird bei einer synthetischen Betrachtung der Strukturdarstellungen in Listen verwendet?
    Verwendungsnachweise
  26. Wie werden Verwendungsnachweise unterteilt (3)?
    • Mengenverwendungsnachweis
    • Strukturverwendungsnachweis
    • Baukastenverwendungsnachweis
  27. Wie sieht eine Mengenübersichtsstückliste aus (Welche Spalten)?
    Wie wird sie erstellt?
    • Einfache Auflistung der Anzahl des jeweiligen teils
  28. Wie sieht eine Strukturstückliste aus (Welche Spalten)?
    Wie wird sie erstellt?
    • Es wird die Struktur des Erzeugnisses mit abgebildet!
  29. Wie sieht eine Baukastenstückliste aus (Welche Spalten)?
    Wie wird sie erstellt?
    • Aufteilung der Struktur in Baugruppen
    • Zu jeder Baugruppe die Teile mit Anzahl angegeben
    • So lange unterteilen bis nur noch Einzelteile in Listen
  30. Wie sieht ein Mengenübersichtsverwendungsnachweis aus (Welche Spalten)?
    Wie wird er erstellt?
    • Einfache Auflistung wie oft das Teil in jeweiligen baugruppen auftaucht!
  31. Wie sieht ein Baukastenverwendungsnachweis aus (Welche Spalten)?
    Wie wird er erstellt?
    • Zeigt zu jeder Baugruppe, wie oft das Teil auftaucht!
  32. Wie sieht ein Strukturverwendungsnachweis aus (Welche Spalten und Zeilen)?
    Wie wird er erstellt?
    • Es wird die Frage gestellt, wi oft taucht das Bauteil (T3) auf der x.ten Stufe auf?

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview