Ento Ordnung 13 - 21

Card Set Information

Author:
Highman96
ID:
308733
Filename:
Ento Ordnung 13 - 21
Updated:
2015-09-29 15:51:58
Tags:
Afk
Folders:
AFK,Entomologie
Description:
Entomologie Skript Seite 14 bis 26
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  1. Was sind die Eigenschaften von Mantodea (Fangschrecken)?
    • 1 -015 cm lang.
    • Ca. 1800 Arten, davon rund 12 Arten in Europa.
    • Charakteristische Merkmale:
    • Vorderbeine zu Raubbeinen umgebildet.
    • dreieckiger, stark beweglicher Kopf.
    • 2. & 3. Beinpaar zum Laufen.
    • Flügel bei Männchen meist gut entwickelt, bei Weibchen dagegen oft reduziert.
    • Verbreitung hauptsächlich tropisch / subtropisch
  2. Erkläre die Raubbeine von Mantodea (Fangschrecken)?
    • Die Fangbeine der Mantodea werden aus der Tibia (Unterschenkel) und dem Femur (Oberschenkel) gebildet.
    • Die Tiba trägt viele Dornen und eine grosse Endklaue. Sie kann gegen den dornenbewehrten Femur wie eine Taschenmesser eingeklappt werden.
    • Die Hüftglieder (Coxa) sind ebenfalls verlängert und frei beweglich.
    • Mit diesen Fangbeinen können die Mantodea innerhalb von 0.1 s zuschlagen, um ein Opfer zu fangen.
  3. Was kannst du über die Fortpflanzung von Mantodea (Fangschrecken) sagen?
    • Mantodea (Fangschrecken) haben oftmals ein komplexes Balzverhalten.
    • Es kann vorkommen, dass das Weibchen das Männchen nach oder während der Begattung verspeist.
    • Die Eier werden in grossen Eipaketen abgelegt.
    • Einige Arten vermehren sich durch Parthenogenese.
  4. Was sind die Eigenschaften von Mantophasmatidae (Gladiatorenschrecken)?
    • Man kennt nur eine Handvoll lebender Gattungen, sowie eine ausgestorbene Gattung mit insgesammt 5 Arten.
    • Lange ging man davon aus, dass die Mantophasmatidae vor rund 45 Millionen Jahren ausstarben, bis sie im Jahr 2000 am Brandberg (Namibia) wiederentdeckt wurden.
  5. Fangschrecken (lat.)?
    Mantodea
  6. Gladiatorenschrecken (lat.)?
    Mantophasmatidae
  7. Was sind die Eigenschaften von Blattodea (Schaben)?
    • 0.5 - 10 cm lang.
    • ca. 4500 Arten, ca. 15 Arten in Mitteleuropa
    • Die Ordung der Blattodea ist bereits über 200 Mio Jahre alt.
    • Charackteristische Merkmale:
    • Körper meist stark abgefacht.
    • Rückenplatte (Pronotum) des 1. Thorakalsegmentes auffallend gross.
    • Flügel meist sehr lang, manchmal bei den Weibchen fehlend.
    • Vorderflügel mit derber Kutikula, Hinterflügel zarthäutig.
  8. Schaben (lat.)?
    Blattodea
  9. Welches sind die wichtigesten Blattodea (Schaben) Arten in Europa?
    • Deutsche Schabe (Blatella germanica) => Vorratsschädling
    • Orientalische Schabe (Periplaneta orientalis) => Vorratsschädling
    • Amerikanische Schabe (Periplaneta americana) => Vorratsschädling
    • Braunbandschabe (Supella longipalpa) => Vorratsschädling
    • Waldschabe (Ectobius lapponicus) => Einheimische Arten
  10. Was kannst du über den Lebensraum und die Fortpflanzung von Blattodea (Schaben) sagen?
    • Schaben sind meist nachtaktiv oder leben in dunklen Lebensräumen wie Höhlen, hohlen Baumstämmen oder in der  Laubstreu des Waldes.
    • Einige Arten leben in Ameisenbauten.
    • Viele Arten haben komplexe Paarungsrituale.
    • Die Eier werden in artenspezifischen Eipakteten abgelegt.
    • Einige Arten tragen die Eier bis zum schlüpfen bei sich.
    • Die Entwicklung der Nyphen verläuft über maximal 13 Stadien und kann bis zu einem Jahr dauern.
  11. Was sind die Eigenschaften von Isoptera (Termiten)?
    • 2 - über 20 mm lang.
    • Ca. 2000 Arten, 2 Arten in Europa.
    • Staatenbildend mit verschiedenen Kasten: Arbeiter, Soldaten, Geschlechtstiere.
    • König und Königin besitzen zwei zarthäutige Flügelpaare, die jedoch nach der Paarung abgeworfen werden.
    • Die Vertreter der anderen Kasten sind flügellos.
    • Nur die Geschlechtstiere legen Eier.
    • Arbeiter und Soldaten sind unpigmentiert und vertragen kein Sonnenlicht.
  12. Wie vermehren sich Isoptera (Termiten)?
    • Termitenköniginnen vermehren sich sexuell und asexuell.
    • Mit diesem Trick vermeiden sie Inzucht.
    • Aus befruchteten Eiern schlüpfen Arbeiter und Soldaten.
    • Aus unbefruchteten Eiern werden hingegen neue Königinnen.
    • Bei den Termiten gründet die Hauptkönigin mit einem Männchen, dem König, eine Kolonie, stirbt jedoch bereits nach kurzer Zeit.
    • Übernommen wird die Regentschaft von ihren Töchtern, die sich ebenfalls mit dem König paaren.
  13. Termiten (lat.)?
    Isoptera
  14. Was sind die Eigenschaften von Phasmatodea (Gespenstschrecken)?
    • 3 - 35 cm lang.
    • Ca. 2500 Arte, davon nur einzelne in Südeuropa.
    • Charackteristische Merkmale:
    • Körper oft stabförmig (Stabschrecken) oder mit blattartigen Anhängen (wandelndes Blatt).
    • Dies dient zur Tarnung.
    • Alle Arten sind Pflanzenfresser
    • Manche Arten vermehren sich hauptsächlich parthenogenetisch => teilweise sind keine Männchen bekannt.
  15. Was sind die Eigenschaften von Ensifera (Langfühlerschrecken)?
    • 3 - 100 mm lang
    • Ca. 8100 Arten, davon 35 in Mitteleuropa
    • Charakteristische Merkmale:
    • hinteres Beinpaar zu Sprungbeinen verlängert.
    • Antenne stets mindestens Körperlang.
    • Weibchen besitzen einen langgestreckten Legebohrer
    • Hinterflügel zarthäutig, Vorderflügel derb.
    • Hochentwickeltes Gehörorgan (Tympanalorgan) an den Vorderbeinen.
    • Weibchen meist mit Legerohr.
  16. Was sind zwei wichtige Familien von Ensifera (Langfühlerschrecken) in Europa?
    • Grillen (Grylloidea)
    • Laubheuschrecken (Tettigonoidea)
  17. Was besitzen vor allem die Männchen der Ensifera (Langfühlerschrecken) an der Basis der Vorderflügel?
    • Stridulationsorgan
    • Damit sind die Tiere in der Lage sind Laute zu erzeugen.
    • Als Schrillader wirkt eine verdickte Flügelader, die mit vielen Querrippen versehen ist.
    • Resonanzfläche ist die vor der Schrillader liegende Flügelfläche
    • Beim Zirpen werden die übereinander gelegten Vorderflügel gegeneinander bewegt.
  18. Was kannst du über die Gehörorgane von Ensifera (Langfühlerschrecken) sagen?
    • Die Gehörorgane der Ensifera (Langfühlerschrecken) finden sich bei vielen Arten in den Tibien der Vorderbeine.
    • Dieses Ohr ist mit zwei Trommelfellen ausgestattet.
  19. Langfühlerschrecken (lat.)?
    Ensifera
  20. Was sind die Eigenschaften von Caelifera (Feldheuschrecken)?
    • 1 - über 10 cm lang.
    • Ca. 6000 Arten
    • Hinterflügel zarthäutig, die Vorderflügel derb.
    • Hinteres Beinpaar zu Sprungbeinen verlängert.
    • Antennen stehts kurz.
    • Weibchen besitzen keine Legebohrer.
    • Caelifera (Feldheuschrecken) besitzen, wenn vorhanden, Hörorgane (Tympanalorgane) die beidseitig am 1. Abdominalsegment liegen.
    • Männchen zirpen meist durch Reiben der Hinterbeine gegen die Vorderflügel
  21. Wie kann man die Geschlechter von Caelifera (Feldheuschrecken) unterscheiden?
    • An der Form des Hinterleibes.
    • Bei Männchen ist dieser wie bei einem Bootsbug nach oben gebogen.
  22. Was sind die Eigenschaften von Zoraptera (Bodenläuse)?
    • Nur 24 Arten bekannt (erst 1913 entdeckt).
    • Die kleinen, meist farblosen Insekten erreichen nur eine Körperlänge von 2 - 3 mm.
    • Die 9 gliedrigen, perlschnurartigen oder fadenförmigen Antennen liegen direkt oberhalb der Mundwerkzeuge an der Kopfkapsel.
    • Komplexaugen und Ocellen können vorhanden sein oder fehlen.
    • Die 3 Thorakalsegmente sind alle unterschiedlich.
    • Die Beine sind als kräftige Laufbeine ausgebildet.
    • Das Abdomen ist 10-gliedrig und trägt ein nur kurzes, 1 gliedriges Cerci.
    • Flügel können vorhanden sein, aber auch fehlen.
  23. Wo leben Zoraptera (Bodenläuse) und was essen sie?
    • Sie sind in den Tropen beheimatet.
    • Sie kommen im Boden oder unter Rinde vor.
    • Sie ernähren sich von Pilzmycelien und Milben.
  24. Was sind die Eigenschaften von Psocoptera (Staubläuse, Rindenläuse)?
    • 1 - 10 mm lang.
    • Ca. 1000 Arten, davon rund 90 in Mitteleuropa.
    • Abdomen eigenartig aufgebläht.
    • besonders geformte Mundwerkzeuge.
    • besonders geformte Flügel.
    • Psocopteren leben normalerweise an Pflanzen, an der Stammrinde von Bäumen, an Zweigen oder Reisig.
    • Sie ernähren sich von Pilzen, Algen und Flechten.
  25. Was ist besonders an den Mundwerkzeugen von Psocoptera (Staubläuse, Rindenläuse)?
    Diese bilden eine Zwischenform dar zwischen dem beissend-kauenden Typ der Bodenläuse und dem stechend-saugenden Typ der anderen Tierläuse, Wanzen und Zikaden.
  26. Was ist besonders an den Flügeln von Psocoptera (Staubläuse, Rindenläuse)?
    Der Hinterrand der grösseren Vorderflügel ist hakenförmig umgebogen und umgreift die verdickte Vorderkante des Hinterflügels.
  27. Feldheuschrecken (lat.)?
    Caelifera
  28. Bodenläuse (lat.)?
    Zoraptera
  29. Staubläuse, Rindenläuse (lat.)?
    Psocoptera

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