Lifting 1. Akt Loni

Card Set Information

Author:
Lonici
ID:
308807
Filename:
Lifting 1. Akt Loni
Updated:
2015-10-17 11:11:09
Tags:
Lifting
Folders:

Description:
KliWi Theater
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  1. F: M Martineau, darf i ihne ihri Nochbere vorstelle? De Herr Georges Bertoux und sini Tochter Alexandra.
    Ich freue mich, sie kenne z'lerne. Schön, dass s'Huus endli wieder bewohnt isch.
  2. M: Ja, s'Huus isch lang läär gstande, z'lang. aber ich ha vor, längeri Ziet do zbliebe.
    Vor emene Monet sind emol für zwei Täg d'Rollläde dobe gsi. Zersch simmer sehr froh gsi, aber denn hämmer während de ganze Ziet nur en alte Maa gseh.
  3. M: jo, das isch en alte Onkel gsi vo mir. Er isch sofort noch Paris zrugg gfahre. M. Bertoux, was törf ich ihne abüte?
    Ich glaube, Ihren Vater isch igschlofe.
    Ja de Pape isch i letschter Ziet immer sehr müed, sini Gschäft machet ihm sorge.
  4. F: De M. Bertoux isch Generaldirektor vo de Gfrührprodukt "Bauquise". Kenned Sie doch sicher?
    M: Selbstverständli, i ha de ganzs Iisschrank voll devo.
    Fascht jede het Bauquise i sim Schrank. De Dr. Ferenbach isch eine vo üsne gröschte Chunde.
  5. F: Üsi Pensionäre sind ganz versesse druf. Apropos Pensionäre, ich muess Sie verloh.
    M: scho jetz?
    F: Ja, isch ha no e Verabredig mit emene Doppelchinni. Uf Wiederluege
    (ruft ihren Vater) Pape! Wach uf! Chumm!
  6. M: Lönd Sie en doch echli usruebe.
    Ich helf ihm so guet ich cha, aber "Bauquise" isch es Rieesegschäft. I ha en Brüeder gha, wo alles überneh hetti sölle, aber leider isch er letscht Johr gstorbe. Selbstmord.
  7. M: Oh - das tuet mir leid.
    Me müessti en jüngere, aber erfahrene Maa finde, zu dem me Vertraue chönnt ha, aber so öppis isch hützutags Mangelwar worde.
  8. M:Jo, ich weiss, i han täglich mit dene Problem ztue gha, während dene drissig  - zeh Johr, wo ich Verchaufsdirektor bi de Bip-Bip gsi bi.
    Ach ja, die Quarz Uhr - zum wegwerfe.
  9. M: I ha de letzt Monet gkündt. Zviel Ehrgiez und zwenig Expansionsmöglichkeite. Sie verstönd. Jetz will i mi minere einzige Liedeschaft widme, de Politik. I ha sho mini Kandidatur für die nögschte Wahle agmeldet
    Sehr guet, bravo! Under wellere Flagge segled Sie?
  10. B: (wacht auf) Alexandra!
    Ja
  11. B: Wo simmer?
    Bim M. Martineau, üsem Nochbur, mir nemed gad en Aperitif.
  12. B: Hervorragend! Hesch du mit em Büro telefoniert?
    Hütt isch Samstig, do isch kein Mensch am schaffe.
  13. B: Ach so, denn isch morn Sunntig?
    Mim Vater grusets vor de Wucheende, er channs eifach nöd ha, dass nüt gschaffet wird, er liebt ebe sis Gschäft.
  14. B: Gschäft? Wo isch e guets Gschäft?
    I ha gseit, du hegsch e Liedeschaft für dini Gschäft. Du liebsches z'kämpfe.
  15. B: Oh ja, ich liebe de Kampf....Clarex macht Pleite! Und Frigebon wird au bald a d'Reihe cho - ich will ihren Chopf ha, de Chopf vo Frigebon, Alexandra, de Chopf -
    Ja, ja , beruhig di Pape, du weisch, dass d'Ufregig Gift isch für dis Herz.
  16. B: Ihren Chopf! (Fällt auf Sessel zurück und schläft ein)
    Er isch zimli nervös i letschter Ziet, sini Aktio sind gfalle und sin Bluetdruck isch gstiege.
  17. M: er schient überarbeitet z'si. D'Nerve -
    Wege dem hanen do ane brocht. I han denkt, d'seeluft tüeg em guet. Und d'Erinnerige. Er isch do gebore.
  18. M: De Dr. Ferenbach het mir gseit, Sie seget ebefalls do gebore.
    Jo, do i de Nöchi, füf Kilometer vo do. Denn hani in Morlaix studiert, . I han mit zwanzgi ghürote und bin füf Johr spöter gschiede worde. Und jetz lebi scho sit für Johr mit mim Vater zäme.
  19. M:Für e jungi Frau wie Sie isch doch das eher es eitönigs Lebe, oder?
    Oh nei, ich fahr sehr oft noch Paris. I han det viel Fründe, i gang is Theater, i Konzert, mir isch nie z'langwielig.
  20. M: Und wo bliebt d'Liebi?
    Ach, d'Liebi. I bin vorsichtig worde, fascht ängstlich - noch em Reinfall mit em Marc.Ich ha d'Liebe sehr ernst gnoh, und d'Ehe isch mir heilig gsi.
  21. M:Mir au. I bin au gschiede, abe i glaube, me sött sich nöd zruggzieh, au wenn me e grossi Enttüschig hinder sich hett.
    Oh, das mach i au gar nöd. I han nöd gseit, i hüroti nie meh. Vorssetzig isch aber, dass i en Maa finde, wo sich zu Recht en Ma nennt. I dere Ziet woni warte, ziehn ichs vor, vorsichtig z'si.
  22. M: Verstänglich. Seged Sie mir, Alexandra - Sie erlaubed mir doch, dass ich Alexandra säge?
    Natürlich.
  23. M: Ich würd mi freue, wenn Sie und Ihren Vater zum Esse bliebe würdet.
    Aber i bitte Sie, das macht doch bestimmt viel Umständ.
  24. M: Überhaupt nöd. Usserdem wärs wunderschön, wenn mir de Vormittag verlängere chönnted, umd de Augeblick nöd z'untebreche.
    Jo, das wär schön. Also guet, wenn Sie druff bestönd - ich gibs zue, das Gfühl hani scho lang nümme gha.
  25. M: Was für es Gfühl?
    En Fründ troffe zha. (legt wie selbstverständlich die Hand auf Maxims. Bertoux schläf immer noch, der Kopf auf die Brust gefallen)

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