Lifting 1. Akt Dodi

Card Set Information

Author:
Lonici
ID:
308936
Filename:
Lifting 1. Akt Dodi
Updated:
2015-10-21 12:18:47
Tags:
Akt
Folders:

Description:
KliWi Theater
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The flashcards below were created by user Lonici on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. M: Sind sie sicher?
    R: Jo, er hett bestimmt gseh, dass d'Rollos offe sind. I verschwinde wieder.
    • (off) Guete Tag, erlaubet Sie?
    • (kommt durch die Hecke) Sie sind sicher de Monsieur Martineau, Ferenbach isch min Name, i bin Direktor vo de Klinik nebedra. I han Sie scho lang emol wölle kenne lerne.
  2. M: Jo, i bin viel uf Reise gsi.
    Und jetz hend Sie sich e paar Tag Ziet gnoh zum Ferie mache?
  3. M: Nei, i bin sit gester pensioniert.
    I verstoh. sie sind do ane cho um sich ufs Alteteil zrugg z'zieh und debi z'versuure.
  4. M:I gseh kei anderi Möglichkeit.
    Das gsehnd Sie falsch.
  5. M:Warum gits no e anderi?
    Jo - kämpfe.
  6. M:O,, mp?
    Mehr denn je - well s'Alter - nöd existiert.
  7. M: Leeri Wort! Ich säge Ihne, es git Täg, do merkt me, dass nöd alles eso goht, wie s'goh sötti-
    Das goht de Junge genau so. Glaubed Sie mir, in üserer Ziet isch s'Alter überholt
  8. M: Bitte?
    Jp, es ghört id Vergangeheit - wie s'Grammophon und d'Laterna Magica. Alt werde isch nüme Mode.
  9. M:Nüme Mode, das isch liecht gseit.
    Monsieur Martineau, mit de Errungeschaffte die leschte Johr uf em Gebiet vo de Schönheitschirurgie, de Hormon, de Diäte, de Transplantatione und so wiete, hend mir jetz es wunderbars Arsenal zum s'Alter bekämfe. Mir erziehlet erstunlichi Ergebnis. Es isch gar nöd selte, dass Lüt zwanzg Johr jünger usgsehnd, wenns üses Hus verlönd.
  10. M: Aha, so isch es, me isch es nöd, me gseht nur so us wie wenn me zwanzg Johr jünger wär.
    Aber, das isch doch s'Wichtigst. Stelled Sie sich vor, Sie lueged in Spiegel und gsehnd öpper, wo zwanzg Johr jünger usgseht. sofort isch d'energie wieder do und mit de Energie de Elan und d'Gsundheit.
  11. M:Tönt logisch. Zwanzg Johr weniger - wenn i zwanzg Johr weniger hett!
    Jo, was würdet Sie unterneh?
  12. M: I würd id Politik goh. I he scho immer e Liedeschaft gha für d'Politik. I han wölle für die nögschte Wahle kandidiere, abe i de CDC findt me, i segi z'alt.
    Tja, die sind alli s'letscht Johr bi mir gsi.
  13. M: Tatsächli?
    Jo, die meischte hend sich lifte loh. I vierzeh Täg chunnt de Grandeaux högst persönlich.
  14. M:Unglaubich
    Warum denn? die gönd mit de Ziet. Für Sie wird's au s'Beschti si - und zwar so schnell wie mögli. Wenn Sie dur alli mini Abteilige gange sind, werdet Sie sich nüme erkenne.
  15. M:Nemed mir a, i würd de Versuech underneh. Ihri Kure choschtet doch e chlies Vermöge und das hani nöd.
    Nei, aber s'chliene Waldstück nebed mim Park.
  16. M: Das ghört miner Frau, wie au das Hus do.
    Wenn Sie Ihri Frau dezue bringed, mir das z'verchaufe, denn werd ich Ihne gegenüber sehr grosszügig si.
  17. M: I werde drüber nohdenke
    Denked Sie no, und Sie werdet gseh, zwanzg Johr jünger z'si, isch en Gedanke, wo me sich schnell dra gwöhnt. - bis bald. (geht durch die Hecke links ab)
  18. R: Hallo? Nei, de M. Marineau isch nonig zrugg cho. Jo, ich werds ursichte.
    (Legt auf, Während des Telefonats ist Dr. Ferenbach durch die Hecke gekommen. Er hat eine Hutschachtel unter dem Arm)
    I han en grad vorig no im Entlassigsbüro gseh, er muess jede Moment do si.
  19. R: sind Sie zfriede?
    Sehr. Mir hend dank all üsne Möglichkeite bim Monsieur Martineau hervorragende Ergebnis erzielt. I dörf säge, i bin sehr stolz. Wenn er jetz e Frau finde würd, wär er grettet.
  20. R: E Frau?
    Aber jo, Madame Robert, d'Liebi, es git nüt schöners als d'Liebi.
  21. R: Meined Sie, dass d'Liebi eso wichtig isch?
    Natürli! sie isch s'offenschti Gheimnis vo all üsne Patiente. Warum suscht wäret s'iverstande, dass me sie dur de Schlamm schleipft, dur heisses Wasser zieht, is chalt Wasser taucht, operiert, transplantiert, wieder operiert - Warum? Nur um eis Ziel z'erreiche: z'gfalle. Drum simmer eso glücklich, wenn d'Paziente en Parner oder e Partnerin findet. Das isch für üs die beschti Werbig.
  22. R: Passiert das viel?
    • Sehr viel. Natürli spielet mir echli Schicksal. Mir organisieret chlini Partys mit wenig Kalorie und wenig Liecht. -
    • Me stellt der eint am andere vor -
  23. R: Das isch jo s'reinsti Hürotsintitut.
    Säged mir so e Art Kundedienst noch Lieferig.
  24. R:Und hend Sie nie en Misserfolg gha?
    Doch, leider. Zum Biespiel d'Gräfin Rivero.
  25. R: Wie alt isch si denn?
    Achtzgi, aber sie gseht älter us.
  26. R:Oh je.
    Vor drü Mönet hemmer en Funke Hoffnig gha. Dur en Patient, wo praktisch nüt meh gseht. Naja, will sie e sehr jungendlichi Stimm hett und sehr charmant isch, hend mir üs Hoffnige gmacht. Nur wo de Herr denn nöd nur luege und lose hett wölle, sonder au anelange - do hemmer s'ufgeh.
  27. R:Wo bliebt au de M. Martineau?
    D'Entlassigsformalitäte bruchte Ziet.
  28. R: Jo, i gohn emol d'Languste go obtue.
    Languste?
  29. R:Jo, e bsunders schöne.
    Uf kein Fall, das isch verbote. Er muess jetzt sini Mohlziete reduziere und dörf nur s'Nötigst a Kalorie, Cholehydrat und Protein zu sich neh.
  30. R: Chohlehydrat und Protein?
    Unbedingt.
  31. R: Und wo chauf i so öppis?
    Was?
  32. R: Cholehydrat und Protein. Uf em Märt gits das nöd.
    Choleyhdrat und Protein sind i de Nahrigsmittel selber, im Brot, im Fleisch -
  33. R: Do gseht me wieder emol, was eim hützutags alles unteregschobe wird.
    Loset Sie, wenn me emol weiss, dass me mit hundert Gramm Hirni 112 Kalorie, 80 Protein, 12 Proteineinheite und 8 Glukose zue sich nimmt, denn passt me scho bim nögschte Öpfel uf, dass de Stoffwechsel nöd durenand chunnt.
  34. R: I choche, um de Lüt e Freud zmache. Aber wenn i zersch uf d'Uni muess, um z'lerne wie me es Ei chochet --
    Mit enere Kalorietabelle keis Problem
  35. M: Hallo? Bischs du Girandeaux?....
    (er legt auf) Ach, Herr Dokter, es isch wunderbar. Ich weiss nöd, wie ich Ihne danke söll.
    I bin au sehr froh. Aber vergessed Sie nöd, was i Ihne gseit han. Es isch alles no sehr frisch. Ihri Hut isch e guets Material, d'Arbet isch glunge, aber i rote Ihne trotzdem, die nögschte vier Wuche uf sich ufzpasse. Es isch alles solid gmacht, aber me weiss nie.
  36. M: Verlönd Sie sich uf mi, sie hend mir mis Selbstvertraue wieder zrugg geh. Nur das zellt für mi. Ich werde in Morlaix e Reed vor em Parteivorstand halte, sogar de Generalsekretär wird dete si.
    Hervorragend, dass Sie sich is volli Lebe stürzed.
  37. M: Jo, das hani vor.
    (gibt ihm eine Schachtel) I ha Ihne do es paar Perücke mitbrocht, für die Ziet, bis d'Ipflanzige nowachsed. Die, wo Sie jetzt träget, stoht Ihne sehr guet, aber experimentiert Sie ruhig echli.
  38. M: Da isch jo sogar e graui.
    Wüsset Sie, s'git Lüt die getrauet sich nöd, ihri wiesse Hoor ganz verschwinde z'loh. Sie chönd mir jo zrugg geh, was Sie nöd bruchet. Und vergessed Sie d'Medikament nöd.
  39. M: Am morge am achti drü schwarzi Pille, am zähni d'Sprütze, am Mittag zwei grüeni Chapsle, am drü d'Trinkampulle, Zobig am sechsi s'Gelee, am achti de Puder und Znacht am zehni di chliene wiesse Tablettli. Herr Dokter, es isch eso ufregend nomol vorne afange zchöne, dass ich das alles uswendig glernt han.
    Verträged Sie d'Kontaktlinse?
  40. M: Sehr guet.
    Übrigens - falls Sie de Gedanke hend, sexuelli Beziehige azchnüpfe, was i Ihne vo Herze wünsche, denn säged sis mir. Sie hend mir jo z'verstoh geh, dass i dere Sach nöd zum beste stoht.
  41. M:Ihri Behandlig schient doch recht würksam zsi.
    Jo, scho, aber s'Lifting het nir e Würkig ufs Gsicht. I werde Ihne uf jede Fall es Mittel verschriebe, wo de Testosteronsatz erhöht, das hebt für den Fall der Fälle immerhin Selbst-
  42. M: Vor zwei Mönet hani nöd emol im Traum a Fraue denkt. Und vorig, woni acho bin, hani d'Nochberin gseh. Die wo d'Villa nebedra gmietet hett - mis Herz het plötzli agfange schneller schloh. Wunderbar, nöd wohr. Ich muess allerdings sege, sie isch bezaubernd.
    D'Mademoiselle Bertoux? Jo, sie isch bsunders hübsch.
  43. M: Kennet Sie sie?
    Jo, sie wohnt det äne, mit ihrem Vater, eme reizende Industrielle. Wötted sie gern vorgstellt werde? Sie werdet enzückt si.
  44. M: E glänzende Idee. Villicht zum Apéro. I lohn öppis vorbereite.
    Und i hole i dere Ziet d'Bertoux. Bis bald (er geht hinaus.)
  45. R: I gng emol go luege, ob me no e paar Glucolse und Proteine im Chüehlschrank hend.
    (man hört Stimmen. Dr. Ferenbach kommt durch die Hecke)
    Entschuldigung, dass i dur de Haag chume, Gwohnheitssach und erst no chürzer. Üsi Nochbere chömed.
  46. (George Bertoux und Tochter Alexandra kommen durch die Hecke)
    Monsieur Martineau, darf i Ihne Ihri Nochbere vorstelle? De Monsieur Georges Bertoux und sini Tochter Alexandra.
  47. M: (M. Bertoux ist eingeschlafen) I glaube, Ihren Vater isch igschlofe.
    A:Jo, de Pape isch i letschter Ziet immer sehr müed, sini Gschäft mached ihm Sorge.
    De Monsieur Bertoux isch Generaldirektor vo de Gführprodukt "Bauquise". Kennet Sie doch sicher.
  48. M: Selbstverständli, i ha de ganz Isschrank voll devo.
    A: Fast jede het Bauquise i sim Schrank. De Dr. Ferenbach isch eine vo üsne gröschte Chunde.
    Üsi Pensionäre sind ganz versesse druf. - Apropos Pensionäre, i muess Sie verloh.
  49. M: Scho jetzt.
    • Jo, i ha no e Verabredig mit eme Doppelchini.
    • Uf Wiederluege (geht links ab)

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