Block 1

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Author:
cecchi_star
ID:
310282
Filename:
Block 1
Updated:
2015-10-26 05:32:53
Tags:
Herz Lungen Kreislauf
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Description:
Block1 J2
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  1. Mikrozirk?
    terminale Strombahn —> Arteriolen, Kapillaren und Venulen
  2. Sphinkter?
    Muskel, welcher Verschluss eines Hohlorganes bewirkt.
  3. Kochdreieck? begrenzt durch welche Strukturen?
    • Begrenzung: tendo valvulae venae cavae inferioris, valva atrioventriculares und ostium sinus coronarii
    • es beinhaltet den AV-Knoten.
  4. Moderatorband? lat. Begriff? Funktion?
    • trabecula septomarginalis, zieht von m. papillares anterior zum rechten Kammerseptum.
    • Gewährleistet ein rechtzeitiges kontrahieren des m. papillares anterior, da er Nervenfasern führt, welche einen kürzeren weg haben als über das Septum atrioventriculare. Sonst umklappen der Segel bei Diastole.
  5. Welcher Ryanidinrezeptor ist in welchem TyP Muskelgewebe?
    • RyR1—> Skelettmuskelzelle
    • RyR2—> Herzmukelzelle
    • RyR3—> Im Gehirn
  6. Anspannungsphase? Synonym?
    • Ist beim Schlagverlauf des Herzens die 1. Phase der Systole, wo alle Klappen geschlossen sind und der Druck in der Aorta noch höher ist als im LV.
    • Synonym: Isovolumetrische Kontraktion
  7. Auswurfsphase?
    Ist die 2. Phase der Systole, wo der Ventrikeldruck höher ist als der in den Arterien (Semilunarklappen offen) und es zum Auswurf des Blutes aus den Kammern kommt.
  8. Isovolumetrische Relaxation?
    In der Diastole, wenn alle Klappen noch zu sind. Kurz bevor der Druck im Ventrikel genug tief ist, damit wieder Blut von den Vorhöfen in die Kammern fliessen kann durch Öffnen der AV-Klappen.
  9. ejection fraction? Synonym? Wie berechnen?
    • Auch Auswurffraktion, ist ein Prozentsatz von dem, was das Herz an Gesamtvolumen in einer Kammer in die Arterien befördert.
    • Man berechnet es in dem man das Schlagvolumen/enddiastolisches Volumen (kurz vor Auswurf) rechnet. EF=SV/EDV
  10. Umrechnung mmHg in N/m^2?
    1mmHg=133 N/m^2
  11. Preload?
    Volumen an Blut eines Ventrikels vor der Systole
  12. Afterload?
    Volumen an Blut eines Ventrikels nach der Systole
  13. positive/negative Ionotropie?
    Beeinflussung Kontraktionskraft Herz, sowohl positiv als auch negativ.
  14. Ablation?
    Entfernung von oberflächlichem Gewebe
  15. Flussgeschwindigkeiten der Gefässe: Arterien, Kapillaren und Venen?
    • Arterien 30cm/s
    • Kapillaren 0,02-0,1cm/s
    • Venen 4-6cm/s
  16. Merkmale elastische Arterie?
    eine gut erkennbare Intima, keine membrana elastica interna und externa, elastische Lamellen in der media, vasa vasorum in der Adventitia.
  17. Merkmale muskuläre Arterie?
    klare Ordnung, gut erkennbare Grenzen, mukuläre Media, dünne Intima, höherer Anteil glatter Muskulatur als bei elastischen.
  18. Arteriovenöse Anostomose?
    • steuerbare Umgehung Kapillares Netz (dirketer Ast von fast Arterie in fast Vene)
    • nützlich für metabolische Regulation —> bei Hypoxie, Wärmeregulation
  19. Druck in Kapillare, Länge und Durchmesser?
    • 10-30 mmHG
    • 3-12 Mikrometer
    • 0,25mm - 50 nm
  20. Sinusoide?
    Kapillare mit Durchmesser grösser als 12 Mikrometer
  21. Transzytose?
    rezeptorvermittelter Transport durch Zelle hindurch.
  22. Welche Organe oder Gewebetypen werden von kontinuierlichen Arterien versorgt? (6 Antworten)
    Lunge (kein H2O), Hirn (gar kein Stofftransport), Bindegewebe, Haut, Fettgewebe, exokrine Drüsen
  23. Beispiele für fenestrierte Kapillaren?
    endokrine Organe, Darmschleimhaut, Nasenschleimhaut, Plexus choroideus, peritubuläre Kapillaren Niere
  24. Beispiele für dinkontinuierliche Kapillaren?
    Leber, Niere, Milz, Konchenmark, endokrine Organe
  25. Durchmesser Venen?
    20mikrometer-30mm
  26. Welche Sachverhalte sprechen eher für ein Lymphgefäss bei DD Lymphgefäss vs Vene? (5 Sachverhalte)
    • a) unregelmässige Wanddicke
    • b) kein Blut im Gefäss
    • c) in der nähe von Lymphknoten
    • d) Längsmuskelbündel in Intima und Adventia
    • e) Klappen
  27. Länge und Anteil an Mitochondrien in Kardiomyozyt?
    80-100 mikrometer, 40% (Vergleich: Skeletmuskulatur <2%)
  28. Welche Kanäle sind beim AP des Sinusknotens beteiligt?
    • Depolarisation —> zuerst Ca T-Typ, dann Ca LTyp
    • Repolarisation —> K Kanäle
    • funny Type Kanal —> Depolarisation (aktiviert durch Hyperpolarosation)
  29. Membrane Clock?
    Mechanismus in Sinusknotenzellen, welcher auf Membrankanalströme basiert.
  30. ficksche Prinzip?
    möglicher Berechnung des HMV, wobei die aufgenommene Sauerstoffmenge pro Zeit/arteriovenöse Sauerstoffdifferenz.
  31. Ischämie?
    Minderdurchblutung oder vollständiger Ausfall der Durchblutung eines Organs
  32. synonym willkürllich?
  33. Was führt zu einer Erhöhung der Herzfrequenz und was zu einer Senkung? Welche Ströme sind modifiziert?
    • Sympathikus via Noradrenalin betaRezeptor/Adenylatcyclase/cAMP/ Erhöhung Funny current (schnellere Depolarisation) + betaRezeptor/Adenylatcyclase/cAMP/PKA/phosph. L-type channels
    • Parasympathikus via Acetylcholin Erhöhung Kaliumstrom und Senkung L-typechannels Strom (Verlangsamte Depolarisation.
  34. Wie viel s Verzögerung entsteht bei gapjunction von Herzzelle zu Herzzelle (experimentell)?
    500mikrosekunden —> ist aber schneller im Gewebe da vernetzt. (30-100 cm/s)
  35. Reziprok?
    Wechselseitig
  36. konkordant?
    übereinstimmend
  37. overdrive suppression?
    Phänomen der Reizleitung im Herzen wo Sinusknoten den AV-Knoten durch sein schnelleren Rythmus überspielt.
  38. Ruhepuls des Sinus und des AV—Knotens?
    • sinus: 50-90 BPM
    • AV: 40-50 BPM
  39. Tawaraschenkel?
    Synonym für die Äste crus sinistrum und dextrum der coronar arterien.
  40. Aufzeichnen Cabrerakreis inklusive Einbezug der Lagetypen?
    Zeichnen
  41. Wie lange dauern P-Welle, QRS-Komplex und PQ-Intervall normalerweise?
    • P-Welle: 0,08s
    • QRS-Komplex: 0,08-0,12s
    • PQ-Intervall: 0,12-0,2s
  42. Wie berechnet man mittlerer Blutdruck?
    Pm=Pdia+(Psyst-Pdia)/3
  43. Wie hoch ist die normale Herzdurchblutung und wie vielfach ist sie steigerbar?
    250 ml/min, steigerbar um das 3-5 fache
  44. Was für mögliche Ansichten gibt es und was sieht man bei dieser Ansicht beim Kardioechogramm? (4 Ansichten)
    • parasternale Längsanchse: zu sehen der Linke Ventrikel mit linkem Vorhhohf und Aorta + kleiner Teil der rechten Kammer
    • parasternale Kurzachse: Querschnitt des Herzens (Ansicht von unten), recht der LV mit m. papilares posterior und ant. und links RV
    • aplikale 4-Kammer: alle 4 Kammern sichtbar
    • aplikale 2-Kammer: LV und LA sichtbar
  45. Emulgatoren?
    Sind Stoffe, welche eine Gemisch zwischen 2 nicht mischbaren Stoffen stabilisiert —> Emulsion
  46. Die wichtigsten Fettsäuren für den menschlichen Organismus? (4 Typen)
    • gesättigt —> Palmitinsäure C16, Stearinsäure C18
    • ungesättigt —> Ölsäure C18, Linolsäure C18,2, Linolensäure C18,3, Arachidonsäure C20,4
  47. Was bezeichnet man als Rechtsumschlag?
    bei Wilsonableitung (Brustwandableitung), Umschlag von negativem QRS-Komplex in positiven, weil Erregungsausbreitung von LV nach Umschlag angezeigt wird.
  48. Zeichne die Strukturformel von AMP,GTP,TMP und CMP? In was für Basetypen kann man Nukleotide unterteilen?
    • Zeichnen
    • Adenosin und Guanin = Purinbasen
    • Thymin und Cytosin = Pyrimidinbasen
  49. Lypolye?
    Abbau von Fetten
  50. Was geschieht mit VLCFA-CoA, wenn sie abgebaut werden?
    Werden zuerst durch ABCD1-Transporterprotein mit Kürzungsenzymen aufgenommen und dann gekürzt und die kürzeren Acetyle werden dann an Carnitin gehängt und in die Mitochondrien für den Abbau befördert.
  51. Zeichne den Verlauf einer Fettsäure vom Triaglycerdi bis zum vollständigen Abbau als Acetyl-CoA in Citratzyklus.
    • 1. Triglycerid —> zu 3 Fettsäuren und Glycerid durch Hydrolyse
    • 2. Aktivierung Fettsäure durch ATP —> AMP-Fettsäure+ ADP —> Acyl-CoA + AMP
    • 3. aktiver Transport durch Interaktion Carnitin und Carnitincarrier —> Acyl-CoA + Carnitin —> Acylcarnitin + HS-CoA. Wenn innere Mitochondrienmembran passiert, wieder Zusammenschluss Acyl mit CoA und Rückführung Carnitin durch Antiporter (Acylcarnitintranslokase)
    • 4. b-Oxidation in Mitochndrium (4 Teilschritte) bis Fettsäure auf ein Acetylrest reduziert ist, welcher in Citratzyklus verwertet wird.
  52. Anhand des Beispieles von Stearinsäure zeigen, wie viel ATP ungefähr aus einer Fettsäure bei beta-Ox. entsteht?
    • - 2 ATP
    • 2,5*8 und 1,5*8 = +32 ATP
    • ungefähr +90 ATP aus 9 AcetylCoA
    • = etwa 120 ATP
  53. Wo findet die Synthese von Ketonkörpern statt?
    in den Mitochondrien der Leber
  54. Nenne die 3 Ketonkörper, welcher entsteht direkt aus Acetyl-CoA, wie entstehen die anderen?
    • Acetoacetat: entsteht direkt aus Acetly-CoA
    • Aceton: durch Abspaltung CO2
    • beta-Hydoxybutyrat (am meisten vorhanden): durch Oxidaton von NADH + H+
  55. Kreatinin?
    • Ist ein Abfallprodukt welches im Cytosol entsteht, wenn KrP + ADP —> ATP + Kreatinin
    • wird über Harn ausgeschieden.
  56. Wie viel Triaglyceride sind anteilmässig in den Adipozyten gelagert?
    99%
  57. Wie viel macht der Fettanteil bei einer normalgewichtigen Person aus?
    12%
  58. Welches sind die inneren und äusseren Grundbestandteile eines Lipoproteins?
    • äussere: Phospolipide, Cholesterin (Fluidität), Apoprotein
    • innere: Cholesterinester, Triaglyceride
  59. Apoprotein?
    Der Anteil eines Proteins welcher nur aus AS besteht.
  60. Charakterisiere die Anteile von VLDL, LDL, HDL?
    • VLDL: mehr als Hälfte Triglyceride, wenig Cholesterin und Proteine
    • LDL: viel Cholesterin, wenig Proteine und Triglyceride
    • HDL: viele Proteine, fast keine Triglyceride, wenig Cholesterin
    • Bemerkung: Anteil Phospholipide bei allen ähnlich.
  61. Aus welchen Grundbausteinen werden Triaglyceride gebaut und wie lauten die einzelnen Schritte der Synthese?
    • Glycerin-3-Phosphat und 3x Acyl-CoA (Veresterung)
    • Herstellung Glycerin-3-Phosphat —> Aus Glykolyse 4. Schritt entsteht Dihydroxyaceton-Phosphat + NADH —> Glycerin-3-Phosphat + NAD+.
    • 2x Acetyl-CoA + G3P —> Phospatidsäure
    • Phosphat weg = Diaglycerid + Acyl-CoA —> Triglycerid + CoA
  62. LD?
    lipid dropets
  63. Welche 3 Enzyme sind für den vollständigen Abbau von Triaglycerinen (Fett) verantworlich?
    • -Triaglycerinlipase
    • -Hormonsensitive Lipase
    • -Monoacylglycerinlipase
  64. Wie viel % Bevölkerung CH zu hohe Cholesterinwerte?
    20%
  65. Wie viel Pascal entsprechen einem Bar?
    1 Bar = 10’000 Pa
  66. isotrop (Physik)?
    Gleichmässig verteilt
  67. Wie hoch ist die Quecksilbersäule auf 0m Höhe?
    760mm —> 760 Torr
  68. Wie lautet der Normdruck? (Druck auf Meereshöhe)
    101’325 Pa
  69. Umrechnung von mmHG in Pascal?
    1mmHg entspricht 133,32 Pa
  70. Was ist der Fluss und wie verhält er sich in einem Rohr?
    • Der Fluss wird als pro Zeiteinheit fliessende Masse definiert —> kg/s
    • Der Fluss in einem Rohr ist überall gleich, weil —> was vorne reingeht muss hinten wieder raus.
  71. Formel Hydrostatischer Druck?
    p=ρ*g*h
  72. Formel für osmotischer Druck?
    p=Summe c*RT = i*c*RT = Osm*RT
  73. Formel für Fluss?
    Q=ρ*A*v
  74. Wie lautet die Kontinuitätsgleichung?
    A1v1=A2v2
  75. Bernoulli’ sche Gleichung?
    ρ(v1^2/2)+ρgh1+p1= ρ(v2^2/2)+ρgh2+p2
  76. Wenn in einer horizontalen Röhre der Fluid von einem grossen Querschnitt in einen kleineren gelangt, wie verhält sich dann der statische Druck?
    Er nimmt ab —> durch kleinerer Querschnitt nimmt v zu (A1v1=A2v2) und nach Bernoullie —> ρ(v1^2/2)+p1=ρ(v2^2/2)+p2 also wenn v1 zu nimmt dann muss p1 abnehmen.
  77. Formel zur Bestimmung der Viskosität eines Fluids?
    F= η*(Av/l)
  78. Das stocksche Gesetz? Wann kommt es zur Anwendung?
    • v=(2r^2g(ρKugel-ρFluid)/9η
    • zur Berechnung der Geschwindigkeit wie schnell eine Kugel in einem Fluid auf- oder absteigt.
  79. Wie berechnet mann den Fluss in einem Rohr, welches ein Fluid mit relevanter Viskosität mit sich führt? Wie nennt man dieses Gesetz?
    • Q= (piir^4/8η)*(deltap/l)
    • Hagen-Poiseuille-Gesetz
  80. laminar?
    fliessen eines Fluids in Schichten (keine Durchmischung des Fluids)
  81. Was ist die Renoldszahl und was sagt ihre grösse aus?
    • Messgrösse zur Bestimmung ob Fluid Turbulent oder nicht. Definiert sich durch Re=ρvl/η
    • wenn Re<2000 —> laminar
    • wenn Re>4000 —> Turbulent
  82. Wieso steigt Puls etwas bei Expiration?
    Bei Expiration grösserer Venenrückfluss —> Mehr Blut zum verarbeiten, darum etwas schneller zum kompensieren.
  83. Was geschieht mit der Lymphe?
  84. Wie verhält sich etwa der BD a) im Liegen in den Füssen auf Herzhöhe und im Kopf in den Arterien und Venen b) im Stehen, im Kopf auf Herzhöhe und in den Füssen?
    • BD liegend: Aorta 95mmHg (2mmHg), Kopf/Beine 90mmHg (5mmHg)
    • BD stehend: Aorta 95mmHg (2mmHg), Beine 185mmHg (100mmHg), Kopf 53mmHg (-32mmHg)
    • (Venendruck)
  85. Wieso das Blut in den Beinvenen nicht von alleine zurück ins Herz da Druck viel höher als in V. cava?
    Weil dieser Druck hydrostatisch bedingt ist —> Blutsäule erzeugt Druck selber und darum das Blut nicht steigen kann.
  86. Das ANS beeinflusst das Herz. Auf welche Faktoren nimmt es Einfluss?
    • Chronotropie
    • Dromotropie
    • Ionotropie
    • Lusitropie
  87. Von welchem Faktor ist die Chronotropie zusätzlich abhängig um die gesamte Heerzfrequenz zu erhöhen?
    Von der Dromotropie —> ohne Steigerung der Dromotropie, AV-Knoten bremst, nur Frequenzerhöhung im Antrum.
  88. Was blockt den l-type Ca Channel im Herzen und wieso sollte man das tun?
    • Verapamil
    • Um Arhytmie entgegenzuwirken.
  89. unspezifischer Betablocker?
    Propanol
  90. Was ist der GIRK (ausgeschrieben?) und was bewirkt er, wie aktiviert?
    Der GIRK (g-Protein regulated inwardly rectifying K-Channel) ist ein Kanal, welcher Hyperpolarisation verstärkt —> Depolarisation erschwert. Er wird durch M2 Rezeptor via G-protein aktiviert.
  91. Durch welche Nerven sind die Barorezeptoren im Hochdrucksystem des Kreislaufes innerviert?
    • Rezeptoren Karotissinus: N. glossopharyngeus
    • Rezeptoren Aortabogen: N. vagus
  92. Welche adrengene Rezeptoren, welche für die Kreislaufregulation wichtig sind, sitzen wo und wie heissen sie?
    • Arterie: alpha1, beta2
    • Vene: alpha1
    • Herz: alpha2, beta1
  93. Welcher Rezeptor bewirkt im Endothel eine Vasodilatation und welcher eine Vasokonstriktion? Welcher Rezeptor ist affin für welchen Neurotransmitter?
    • alpha1: Vasokonstritkion, Noradrenalin
    • beta2: Vasodilatation, Adrenalin
    • Bemerkung: Bei hoher Cocktailausschüttung sehr grosse Absolute Noradrenalinmenge, welche zu Vasokonstriktion führt.
  94. Signalweg des alpha1 Rezeptor?
    NA/(A) auf alpha1/G-Protein/PLC/PIP2 —> IP3/Ca2+ aus SR/auf Calmodulin/Myosinköpfe phospholiert und alpha1/G-Protein/Ca2+-Channel
  95. Signalweg beta2 und alpha2 Rezeptor?
    • Adrenalin auf beta2Rezeptor/Adenylatcyclase/cAMP/Inaktivierung MLC-K/MLC-K (phospholiert) —> Dilatation der glatten Muskulatur
    • alpha2 auch durch Noradrenalin aktiviert.
    • Von cAMP aus/ATPase/Ca2+ aus Zelle
  96. Was ist der Bayliss-Effekt?
    • Regulation Durchblutung —> Immer konstant
    • Mechanismus: Wenn hoher BD, mechanosensitive Kat. Kanäle öffnen —> Ca2+ in glatte M. Zelle, Interaktion Calmodulin, MLC-Kinase aktiviert, Myosinköpfe aktiviert —> Vasokonstriktion.
  97. NO-Signalweg bei der Vasoregulierung?
    iNOS oder eNOS aktivieren Guanocyclase, cGMP —> PKG —> MLCP —> Myosinköpfe dephosphoriliert —> Relaxation.
  98. Wieso wird eNOS auch bei Ruhebedingungen ausgeschüttet?
    Um die sympatisch-adrenergen vermittelte Vasokonstriktion abzuschwächen.
  99. Welche Strukturen befindet sich im Mediastinum superius?
    Oesophagus, Trachea, Thymus, V. Cava superior + Vv. brachiocephalicae, Aorta, Abgänge bis und mit A. subclavia, N. vagus, N. phrenicus
  100. Welche Strukturen befinden sich im Mediastinum inferius anterius?
    keine Strukturen.
  101. Welch Strukturen befinden sich im Mediastinum inferius medium?
    Perikard, Aorta ascendens, Tr. pulmonalis, A. pericardiacophrenica, N. phrenicus, V. cava superior + azygos/hemiazygos
  102. Welche Strukturen befinden sich im Mediastinum inferius posterius?
    Aorta descendens —> thoracica, N. vagus, Oesophagus, azygos+hemiazygos, ductus thoracicus
  103. Holzknechtscher Raum = Retrocardialraum?
    Synonyme für Mediastinum inferius posterius
  104. Aus welchen Teilen besteht das Zwerchfell und wo liegen die Ansätze?
    • pars sternalis: Sternum (Proc. xiphoideus)
    • pars costalis: 5. - 12. Rippe
    • pars lumbalis: Lumbalwirbel
  105. Was für Öffnungen hat das Diaphragma und welche Strukturen durchziehen diese?
    • Foramen vena cavae: V. cava inferior, N. phrenicus dexter
    • Hiatus aorticus: Aorta, ductus thoracicus
    • Hiatus Oesophagus: Oesophagus, N. phrenicus sinister, Nn. vagi
    • Trigonum sternocostalis: A./V.epicastrica superior
  106. Wie nennt man die Bauchatmung und Brustatmung auch noch?
    • Bauchatmung = costodiaphragmale Atmung
    • Brustatmung = sternocostale Atmung
  107. 3 Recessi der Lunge?
    • Recessus costodiaphragmaticus
    • R. costomediastinalis
    • R. diaphragmaticomediastinalis
  108. Was ist der Pharynx?
    Rachen
  109. Was ist der Larynx?
    Struktur welche Trachea und Oesophagus trennt.
  110. dechotom?
    Aufteilung in 2 Äste kommend von einem Ast.
  111. Glotis?
    Stimmbänder
  112. Was wird als äussere und was als innere Atmung bezeichnet?
    • äussre: Lungenventilation
    • innere: Ox. Phos.
  113. Wie viel O2 verbraucht ein Mensch im Ruhezustand pro Minute und wie viel CO2 wird an die Umwelt abgegeben?
    • 300ml O2 pro Minute
    • 250ml CO2 pro Minute
  114. Über welche O2-Kurzspeicher verfügt der Mensch?
    Lunge, Hämoglobin und Myoglobin
  115. Welcher Teil der äusseren Atmung ist aktiv und welcher passiv?
    • Inspiration = Aktiv
    • Expiration = Passiv
  116. Nennen sie das Boyle-Marriot-Glesetz? (Gasgleichung)
    V=nR(T/P)
  117. Synonym für Pleura pulmonalis?
    pleura viszeralis
  118. Wie schnell ist der maximale Volumenfluss ungefähr bei forcierter Expiration?
    10L/s
  119. Wie berechnet man den Tiefenau-Index?
    FEV1 (1 Sekundenkap.)/VC (Vitalkapazität)
  120. Aus was für Gase besteht die Luft und zu welchen Anteilen?
    78% Stickstoff, 21% O2, 1% Argon, 0.03% CO2 + Spurenelemente
  121. Wie viel Kelvin entsprechen 0 Grad Clesius?
    273.15 Grad Kelvin
  122. Was definiert ein ideales Gas?
    Keine Ausdehnung oder Kompression des Gases, Moleküle haben vollständig elastische Zusammenstösse —> Keine Rotation usw.
  123. Was ist ein isochorer Prozess?
    thermodynamischer Prozess wo Volumen konstant bleibt.
  124. Berechnung eines Partialdruckes?
    • Partialdruck x = (x mol/ tot. mol) * Gesamtdruck
    • oder Gesamtdruck/tot. mol*x mol = Part. Druck
  125. Was drückt die Henrykonstante aus und wie lautet sie?
    • Sie drückt die Proportionalität der Konzentration von Gas in einer Flüssigkeit und dem Partialdruck aus.
    • c=K*p, wobei K die Henrykonstante ist.
    • gültig wenn Druck nicht zu gross und keine chemische Reaktion.
  126. Wie berechnet man die Mittlere Geschwindigkeit eines Gases?
    v=√((3RT)/M)
  127. Was beschreibt die Boltzmanverteilung?
    • Die Geschwindigkeitsverteilung eines Gases bei einer gewissen Temperatur.
    • Wenn die Temperatur hoch ist, sind viele verschiedenen Geschw. wahrscheinlicher als bei tiefer.
  128. Wieso ist Helium in der Atmosphäre nicht vorhanden?
    • Weil es ein sehr leichtes Gas ist. Nach Maxwell-Boltzmann haben leichte Moleküle bei einer gewissen Temperatur eine schnelleres v als grössere Moleküle bei der gleichen Temperatur.
    • Da Helium Fluchtgeschwindigkeit erreicht —> aus Atmosphäre raus.
  129. Laminarer Luftstrom?
    keine Geräusche bei Atmen in der Lunge
  130. turbulenter Luftstrom?
    Geräusche bei Inspiration und forcierter Expiration in der Lunge
  131. Wie sind die Partialdrucke von O2 und N2 in der Inspirationsluft bei 760mmHg?
    • Partialdruck O2: 600 mmHg
    • Partialdruck N2: 160 mmHg
  132. Wie sind die Partialdrucke von O2, N2, H2O und CO2 in der Aveolarluft? (nach Gasaustausch!)
    • PO2:100mmHg
    • PN2: 573 mmHg
    • PH2O: 47mmHg
    • PCO2: 40mmHg
  133. Wie lautet die Diffusionsgleichung welche sich auf den Partialdruck bezieht und was definiert man als Diffusionskapazität der Lunge?
    • V=deltaP*(A/x)*K wobei K der Krogh Diffusionskoeffizient ist.
    • (A/x)*K = Diffusionskapazität —> definiert die Diffusionsfähigkeit der Lunge
  134. Was ist eine respiratorische Alkalose und wie entsteht sie?
    Bei der respiratorischen Alkalose liegt ein zu hoher pH-Wert im Blut vor, welcher durch eine Überbelüftung der Lunge und somit durch einen tiefen Partialdruck von CO2 im arteriellen Blut ausgelöst wurde.
  135. Wie bezeichnet man einen zu hohen CO2 Partialdruck im Blut medizinisch?
    Hyperkapnie
  136. Was ist eine respiratorische Azidose und wie entsteht sie?
    Bei der respiratorischen Azidose ist der pH-Wert im Blut zu tief, aufgrund eines zu hohen Partialdruckes von CO2, welcher durch eine Unterbelüftung der Lungen entsteht.
  137. Was für Symptome kann eine Alkalose auslösen?
    Parästhesie und Krämpfe
  138. Wie viele Erythrozyten haben wir, werden produziert pro d+s?
    • 25’000 Mia insgesamt
    • 208 Mia am Tag
    • 2,4 Mio/s
  139. Wie schwer ist das HbA?
    64.5 kDa
  140. Erkläre das Symmetriemodell?
    Symmetriemodell: Es handelt sich um einen Komformationszustand des Hämoglobins, welches eine T- und eine R-Form aufweisen kann. Die T-Form ist bei 0 von 4 möglichen O2 am Hämoglobin gebunden am wahrscheinlichsten. Mit zunehmender O2 auf dem Hämoglobin, wird die R-From wahrscheinlicher. Es ist auch wahrscheinlicher, dass ein Hämoglobin in der T-From ein O2 abgibt, als dass es eines aufnimmt, bei der R-Form genau das Gegenteil.
  141. Was macht 2,3-Biphosphoglycerat?
    es bewirkt beim Hämoglobin eine Herabsetzung der O2 Affinität, was zu einer Rechtsverschiebung der O2-Bindungskurve von O2 führt.
  142. Wie viel O2 ist fest an Hb gebunden und wie viel frei im Plasma gelöst?
    • Hb: 98%
    • Plasma: 2%
  143. Bei welchem Partialdruck ist Hb etwa zur Hälfte gesättigt?
    bei etwa 27mmHg
  144. Wie viel Hb ist pro Liter Blut vorhanden?
    150g/L
  145. Wie gross ist die Hüfnerzahl und was beschreibt sie?
    • 1.34ml O2 pro g Hb
    • Beschreibt die durchschnittliche Menge O2 welche ein gewisse Menge Hb transportiert.
  146. Was ist Ursache für die anämische Hypoxie und wie verhält sich der Partialdruck?
    bei der anämischen Hypoxie sind zu wenig Erythrozyten und in Folge zu wenig Hämoglobin oder einfach zu wenig Hämoglobin vorhanden. Darum ist bei normalen Partialdruck im arteriellen Blut, die Menge O2 vermindert. Dies kann zu einem O2 Mangel im Gewebe führen, weil der Partialdruckgradient nicht mehr genug stark ist um das Gewebe auf Kapillarenebene zu versorgen.
  147. Was sind alles Gründe für eine Zunahme der Affinität von Hämoglobin für O2?
    • - tiefe Temperatur
    • - Alkalose, verursacht durch Hypokapnie
    • - Mangel von 2,3-BPG
  148. Was sind Gründe für eine Verminderung der Affinität von Hämoglobin für O2?
    • - Hyperkapnie —> Azidose
    • - Hohe Temperatur
    • - Überangebot an 2,3-BPG
  149. Was ist der Bohreffekt?
    Der Bohreffekt führt dazu, dass im venösen Blut die Affinität für O2 vermindert wird durch CO2, welches eine Komformationsänderung der Globinkette ausgelöst was die desoxyginierte Form von Hb fördert und stabilisiert.
  150. Aus was besteht das HbA und das HbF und wie ist ihre Zusammensetzung bei der Geburt und beim Erwachsenen?
    • HbA: alpa2beta2
    • HbF: alpha2gamma2
    • Geburt: 75% HbF, 25% HbA
    • Erwachsener: <1%HbF, 97% HbA, HbA2 2.5%
  151. Wo wird das Häm und das Hämoglobin synthetisiert?
    • Häm: Knochenmark + Leber
    • Hämoglobin: Knochenmark
  152. Wie wird Häm synthetisiert?
    Entsteht aus AS Glycin (Selbstproduktion) und Succinyl-CoA aus Citratzyklus, aus welchen delta-Aminolävulinsäure (delta-ALA) entsteht (Vorgang im Citratzyklus) —> delta-ALA geht aus Zelle ins Cytosol und wird über mehrere Zwischenprodukte schlussendlich zu Protophyrinogen wieder in Mitochondrium und endlich zu Protophyrin umgesetzt. Zugabe von Eisen —> Fertiges Häm.
  153. Welches ist der geschwindigkeitsbestimmende Schritt bei der Hämsynthese, wie ist er reguliert?
    • Die Produktion von delta-ALA aus Glycin und SuccinylCoA durch delta-ALA-Synthase über ein Zwischenprodukt.
    • Der freie Hämpool im Cytosol reguliert die Synthese —> an 3 Punkten:
    • 1.Bei grossem Hämpool: verminderte Expression der mRNA von delta-ALA-Synthease
    • 2. Bei grossem Hämpool: Verhinderung des Imports der delta-ALA-Synthease in das Mitochondrium
    • 3. Bei grossem Hämpool: allosterische Runterregulation der delta-ALA-Synthease.
  154. Was ist HRI und was bewirkt es?
    • HRI = Heme-regulated-Inhibitor-Kinase.
    • Sie reguliert die Globinsynthese via eIF2 (Initiationsfaktor)
    • Wenn wenig Hämoglobin vorhanden —> weniger Bindung an HRI, dies ermöglicht Autophosphorilierung von HRI was zu Aktivität dessen führt —> Hemmung von eIF2 = weniger Globinsynthese.
  155. Wieso wird im Erythrozyten mehr Bicarbonat gebildet als im Blutplasma?
    Wegen Carboanhydrase (Enzym) welches die Reaktino katalysiert und nur im Erythrozyt vorkommt. (in geringen Mengen auch an Endothelzellen)
  156. Wieso ist die pH-Änderung im Erythrozyten minimal im Gegensatz zum Blutplasma bei höheren CO2-Konzentrationen?
    Das Hb bildet ein gutes Puffersystem für die Aufnahme der Protonen.
  157. Welche nicht-pathologische Shunts können in der Lunge auftreten? (2 Shunts)
    • 1. anatomischer shunt —> Bronchialarterien, welche Bronchien mit O2 versorgen geben ihr O2 armes Blut zum Teil, den Pulmonalvenen ab, welche O2 reiches Blut führen —> Vermischung des Blutes
    • 2. physiologischer shunt —> Das Blut fliess durch einen nicht ventillierten Teil der Lunge, es findet keine Anreicherung von O2 statt. Trotzdem wieder zu RA zurück.
  158. Welche Ventilation-Perfusionverhältnisse herrschen durchschnittlich, oben und unten in der Lunge und welcher der beiden Anteile überwiegt?
    • normal:0.8-1
    • oben:0.7
    • unten:1.3
    • Die Perfusion ist inhomogener als die Ventilation
  159. Durch welche Faktoren wird das Atemzentrum beeinflusst?
    Cortex, Chemorezeptoren, Nozirezeptoren, Dehungsrezeptoren (Hering-Breuer-Reflex), Temperaturrezeptoren, ph und CO2 im Liquor, Mechanorezeptoren Muskeln
  160. Was ist der Hering-Breuer-Reflex?
    Ein Reflex welcher durch langsam adaptierende Mechanorezeptoren gesteuert wird. Schützt Lung vor Überehung. Ab gewisser Dehnung Stimulus der Rezeotoren —> Erhöhte Atemfrequenz.
  161. Dyspnoe?
    Atemnot
  162. Was ist das kalorische Äquivalent und welche Werte nimmt es bei Fettsäuren, Kohlenhydraten und Proteinen ein? Wie gross ist das kalorische Äquivalent bei normaler Mischkost?
    • Das kalorische Äquivalent gibt an wie viel kJ Energie pro L O2 generiert werden durch Verbrennung von verschiedenen Substraten
    • Fette: 19.6kJ/L O2
    • Kohlenhydrate: 21.1kJ/L O2
    • Proteine: 20.2kJ/L O2
    • 20kJ/L O2

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