Struktur des Genoms - Realisierung der genetischen Information

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  1. Was sind Gene?
    • DNA-Abschnitte, deren Information in funktionelle Moleküle übersetzt werden können.
    • Ein Gen ist einfach ein Abschnitt eines DNA-Moleküls.
  2. Wie nennt man die Bereiche der DNA welche biologische Informationen enthalten?
    Exons
  3. Was liegt zwischen den Exons?
    • Introns
    • Dies sind die nichtkodierten DNA-Moleküle.
  4. Welcher Vorgang wird als Genexpression bezeichnet?
    • Die biologischen Informationen eines Gens ist in seiner Nukleotidsequenz enthalten.
    • Diese Information umfasst eine Reihe von Anweisungen zur Synthese eines RNA-Moleküls, das anschliessend entweder die Synthese eines Enzyms oder anderen Proteinmoleküles veranlasst oder selbst in der Zelle eine Funktion übernimmt.
    • Diesen Vorgang nennt man Genexpression.
  5. Erkläre die konservative Replikation?
    • Die elterliche Doppelhelix bleib als solche erhalten.
    • Sie dient lediglich als Vorlage für die Neusynthese des Tochter-DNA-Doppelstranges.
    • In der einen Tochterzelle verbleibt die Eltern-DNA, die andere Tochterzelle enthält dann eine neue DNA-Doppelhelix.
  6. Erkläre die dispensive Replikation?
    Original und Kopie werden stückweise aus alt und neu zusammengesetzt.
  7. Erkläre die semikonservative Replikation?
    • Jede Doppelhelix der Tochtergeneration enthält einen elterlich und einen komplementären neu dazu synthetisierten DNA-Strang.
    • Ein solcher Mechanismus setzt eine Trennung der Einzelstränge voraus.
  8. Was bezeichnet man als Replikationsgabel?
    • Bei der Replikationsgabel weichen die beiden Stränge der Eltern DNA auseinander.
    • Dazu muss eine Entschraubung durch die Topoisomerase II stattfinden, indem die beiden Stränge umeinander rotieren.
    • Das Enzym Helicase löst reissverschlussartig die Wasserstoffbrücken zwischen den beiden DNA-Strängen und öffnet diese damit blasenartig.
  9. Welcher Prozess wird als Replisom bezeichnet?
    • Als Replisom wird der Komplex aus:
    • Primase
    • DNA-Polymerase III
    • Helikase
    • und Einzelstrang-bindenden Proteinen bezeichnet.
  10. Worin besteht die Hauptkomplikation der DNA-Replikase?
    • Die DNA-Polymerase III kann die DNA nur von 5' nach 3' synthetisieren.
    • Das heisst, die Matrizenstränge müssen von 3' nach 5' abgelesen werden.
  11. Wie erfolgt die Synthese am Strang, wo die Verknüpfung von 3' zu 5' erfolgen müsste?
    • Man fand, dass die DNA-Synthese in der für die DNA-Polymerase spezifische 5' zu 3' Richtung erfolgt.
    • Die ATP-betriebene Topoisomerase entwindet den DNA-Doppelstrang.
  12. Wie wird der Leitstrang synthetisiert?
    Am 3'-Ende des Leitstranges erfolgt die kontinuierliche Synthese.
  13. Wie wird der Folgestrang synthetisiert?
    • Am 5'-Ende lagert die Primase einen RNA-Primer an den Folgestrang an.
    • Da die Synthese vom 5' zu 3' nicht möglich ist, wird der Folgestrang in Fragmenten synthetisiert, was in vielen einzelnen 5' zu 3' Synthesen resultiert.
    • Diese Fragmente werden Okazakie Fragmente genannt.
    • Am Folgestrang kann die DNA-Polymerase III nur bis zu einer gewissen Entfernung vor dem RNA-Primer am 5'-Ende des nächsten Okazaki-Fragments DNA synthetisieren.
    • Hier kommt die DNA-Polymerase zum Stillstand und die DNA-Polymerase I tritt in Aktion um die Lücke zu füllen.
  14. Welcher Vorgang wird als Transkription bezeichnet?
    • Bei der Verwirklichung der Geninformation wird zunächst an der DNA eine Genkopie in Form von mRNA angefertigt.
    • Dies ist der erste Schritt auf dem Weg zum Genprodukt.
  15. Durch welches Enzym wird die Transkription katalysiert?
    Die RNA-Polymerase
  16. Was ist der Promoter?
    Es handelt sich dabei um eine ca. 40 Basenpaare lange DNA-Sequenz, auf der 5'-terminalen Seite des Transcriptions-Startpunkt.
Author:
Highman96
ID:
313275
Card Set:
Struktur des Genoms - Realisierung der genetischen Information
Updated:
2015-12-15 23:00:45
Tags:
AFK
Folders:
AFK,Molekularbiologie
Description:
Molekularbiologie & Gentechnologie Skript Seite 29 bis 39
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