Prüfungsfragen Rostock

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  1. Beschreibe Reviereintritt, Einlaufen
    - verschiedene Lotsversetzpositionen
    - Auslaufen
    Lotsenannahmepositionen nach Tiefgang:

    • Tg > 11,58m --> 1,2nm NW-lich Tn 1
    • Tg > 6,50m --> 6 kbl W-lich Tn 5
    • Tg ≦ 6,50m --> W-lich Tn 11

    Lotsenabgabepostionen nach Tiefgang:

    • Tg ≦ 9,45m --> O-lich Tn 12
    • Tg ≦ 10,66m --> N-lich Tn 8
    • Tg > 10,66 --> N-lich Tn 2
  2. Welche navigatorischen Hilfsmittel können Sie nachts und bei verminderter Sicht nutzen
    • - RF "Petersdorf" (Ubr. R 4s) rwP 161,6°
    • - RF "Schmarl" (Ubr.(2) 9s) rwP 205,4°
    • - RF "Peez" (Glt. 4s) rwP 088,2°
    • - Ausgetonnte und beleuchtete Fahrwasser
    • - Tn "1/2", "7/8", "l3/14" sind Fkl
    • --> restlichen Tonnen (Blz. G/R 4s)
    • - Markante Radarmesspunkte (z.B.: Molenköpfe nach Parallel Index Verfahren oder Peilung/Abstand
    • - PIA/PPU
    • - GPS-Position in die Seekarte
  3. Welche Wind und Strömungsverhältnisse sind zu beachten?
    • - bei S-,W- bis NNW-lichen Winden setzt der Strom ostwärts mit bis zu 3knoten
    • - bei N- bis SSO-lichen Winden setzt der Strom westwärts
    • - besonders zu beachten bei Wind >5bft bei Passage der Molenköpfe und auch schon bei Tn 15/16, hierbei können die beiden auftretenden Strömungen auch entgegengesetz setzen
    • - für Seekanal und ÜSH keine gesicherten Messwerte aber von Warnowmündung Querströmung auslaufend nis 4ktn
  4. Bis zu welcher Windgeschwindigkeit ist inklusive Schlepperhilfe sicheres Manövrieren möglich?
    Bft 7-8
  5. zulässige Geschwindigkeit im Revier
    • §26 SeeSchStrO
    • ab Passage Molenköpfe vmax:6,5ktn
  6. Welches FW ist durchgehend? Welche sind abzweigend?
    • Durchgehend:
    • Seekanal-->Molen weiter bis Tn 23/WW 2 (abzweigendes FW Warnowwerft) --> weiter bis ÜSH Wendeplatte Tn 30/SC2 (abzweigendes Schnatermann FW --> bis Wendebecken Ölhafen dort abzweigendes Chemiehafen FW Tn Ch1 u. Ch2) von Wendeplatte weiter bis Tn 41/SM 1 (abzweigendes Museumshafen FW) --> Tn 45/S1 (abzweigendes Schmarl FW) --> Tn 57/M1 (abzweigendes Marienehe RFH FW) --> Tn 61/B1 (abzweigendes Bramow FW) --> Tn 67/NW1 (abzweigendes NeptunWerft FW)
  7. Wo beginnt und endet das Durchgehende FW?
    Beginnt an Tn 1/2 und endet Tn 70 (bis Mühlendamm?)
  8. Sohlen- und FW-Breiten
    • Seekanal:
    • Tn 1/2: 1120m
    • Tn 3/4: 280m
    • Tn 17/18 - Molen: 130m (Sohle 120m)
    • Tn 19 - Tn 25: 140m (Sohle 120m)

    FW WW: 70m

    • FW Schnatermann:
    • Tn SC 2 - WP Ölhafen (SC 6): 130m
    • Tn SC 5 - SC 1: 45m

    FW Chemiehafen: 70m

    • FW SM (Schmarl Museumshafen): 45m
    • FW Schmarl: 45m

    • FW Unterwarnow:
    • Tn 47/S2 bis 57/M1: 60m (Sohle 50m)
    • Tn 59/M2 bis Bk 58: 45m

    FW Marienehe: 70m (Sohle 70m)

    (Pinnegraben 45m)
  9. Begegnen und Überholen im Revier? (Formel)
    • 120m Sohlenbreite wenn addierte B:<40m u. Tg≦8,5m:
    • - Passage möglich
    • 120m Sohlenbreite und addierte B 40-60m
    • Tg≦8,5m
    • - wenn beide Kapt. zustimmen und <Bft 6
    • - Tg>8,5 und auf Fahrwassermitte angewiesen -> Entscheidung VKZ
    • Formel 1/2FW-Breite - 1/2Schiffsbreite d. gr. Fzg=x
    • x/5=max Breide des begegnenden Fzgs

    • FW 50m Sohlenbreite:
    • -addierte Breite 17-22m nach Maßgabe VKZ und wenn beide Kapt. zustimmen
    • - Wind ≦ Bft 6

    Alle Fahrzeuge die diese Parameter überschreiten können sich am P7 begegnen wenn zulässige Tg (8,38m) nicht überschritten
  10. Können die Vorfahrtsregeln im Bezug auf das durchgehende Fahrwasser geändert werden? Durch wen?
    Durch die VKZ als Schifffahrtspolizeiliche Maßnahme
  11. Geltungsbereich der SeeSchStrO im Rostocker Revier?
    Der Geltungsbereich wurde über die 3sm Zone hinaus bis zu den Tonnen 1/2 erweitert.
  12. Vorfahrtsregeln gem. SeeSchStrO
    • §25 
    • (2) dem FW Verlauf folgende Fahrzeuge, unabhängig davon ob sie nur innerhalb des FW sicher fahren können Vorfahrt gegenüber Fzg die
    • 1. in das Fahrwasser einlaufen
    • 2. das Fahrwasser queren
    • 3. im FW drehen
    • 4. ihre Anker- oder Liegeplätze verlassen
    • (4) Fzg im FW haben unabhängig davon ob sie dem FW-Verlauf folgen Vorfahrt vor Fzg die aus einem abzweigenden FW oder einmündenden FW einlaufen

    • (5)
    • an Engstellen
    • 2. tidefrei ohne Strömung das Fzg, dass die Stb.(grn) FW Seite benutzen muss hat Vorfahrt
  13. Grundregeln für den Verkehr nach §3 SeeSchStrO
    • (1) Jeder Verkehrsteilnehmer hat sich so zu verhalten, dass die Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs gewährleistet und kein Anderer geschädigt, gefährdet behindert oder belästigt wird. Guter Seemannsbrauch. 
    • Auf UKW von  VKZ ausgegebenen Informationen und Unterstützungen abzuhören und unverzüglich zu berücksichtigen.

    (2) Zur Abwehr einer unmittelbar drohenden Gefahr müssen alle erforderlichen Maßnahmen ergriffen werden auch wenn sie ein Verstoß gegen die Vorschriften der Verordnung sind.

    (3)Fzg nicht führen wenn köperl. geistige Mängel oder unter Alkohol und Drogeneinfluss (4) >=0,25mg/l Atem 0,5 Promille Blut
  14. Durchmesser Wendeplatten
    • Werfthafen/Passagierterminal: 280m
    • ÜSH: 480m
    • Ölhafen: 366m
    • RFH: 250m
  15. Wann Lagemeldungen welcher VKZ?
    • Warnemünde Traffic Ch 73 ab 00:15 Stündlich
    • Wolgast und Sassnitz Traffic Ch 09 ab 00:15 Stündlich
    • Stralsund Traffic Ch 67 ab 00:35 Stündlich
    • Wismar Traffic Ch 12 ab 00:45 Stündlich
  16. Wohin hat man Unregelmäßigkeiten zu melden?
    An die zuständige VKZ als Schifffahrtspolizeiliche Behörde des WSA
  17. Meldepunkte im Revier
    • Reviereintrittsmeldung
    • einlaufend
    • -30' vor Befahren des Rostock FW
    • auslaufend
    • -vor Verlassen Hafen oder Liegeplatz bei noch festgemachten Leinen

    • Positionsmeldungen bei Passage
    • ein- und auslaufend:
    • - nach Lotsenbesetzung und Fahrtaufnahme
    • - Tn 1 und 2 oder Einlaufen in Rostock FW
    • - der Molen
    • - der Wendeplatte mit ggf. Beginn und Beendigung des Drehmanövers
    • - LP 60 ÜSH
    • - Marienehe FW
    • - bei Verlassend des FW und nach dem Festmachen
  18. Relevante UKW Kanäle
    • VKZ Warnemünde Traffic: Ch 73
    • HERO Festmacher-Rostock: Port CH 10
    • RFH Festmacher: CH 13 (Marienehe Port)
    • Lotsen: CH 14
    • Schlepper ARGE: CH 09
  19. Relevante Regeln zum Befahren der Seeschifffahrtsstraße und des Hafens
    • §3 SeeSchStrO - Grundregeln für das Verhalten im Verkehr
    • §23 Überholen §24 Begegnen §25 Vorfahrt §26 Fahrgeschwindigkeit
    • §32 Ankern §33 Anlegen und Festmachen
    • §37 Verhalten bei Schiffsunfällen
    • §55a VKZ §57 SPG
  20. Hafengrenze Rostock
    • Molen bis Mühlendammbrücke
    • 10-30m von Pier je nach Pier
  21. Wo ist Ankerverbot im Rostocker Hafengebiet?
    LP 54 und 55 bis 10m vor der Pier
  22. Allgemeines Gefahrensignal
    -.... -....
  23. Lotsabgabepositionen
    • RLV §4
    • Tg≦9,45m -> O-lich Tn 12
    • Tg>9,45m ≦ 10,66m -> N-lich Tn 8
    • Tg>10,66m -> N-lich Tn 2
  24. Größe der Lotspflichtigen Fzge im Revier
    • Bis LP 60: 100-15-7,5
    • (interp. 105-15,5)
    • Bis RFH: 80-11-6
    • (interp. 85-11,5)
    • Bis Stadthafen: 60-10-4,5
    • (interp. 65-10,5)
  25. Ab wann ist eine SPG notwendig
    bis LP 60:230-36-12

    Marienehe RFH: 125-17,5-7,5

    Stadthafen: 125-17,5-7,5
  26. Zulässiger Tiefgang Ölhafen
    • Kaihöhe: 2,4m 
    • LP 01 (1-15) 5,30m
    • LP 02 (15-29) 5,30m
    • LP 03 13,00m
    • LP 04 11,60
    • LP 05 11,00m
    • LP 06 13,00m
  27. Zulässiger Tiefgang Hafenbecken-C
    zul Schiffsbreite : 50m / Kaihöhe 3,00m

    • LP 10 8,0m
    • LP 12 (1-9) 10,35m
    • LP 13 (9-17) 13,00m
    • LP 14 (17-22 +15m) 13,00m
    • LP 15 (22+15m-32) 10,80m
    • LP 16 (1-9) 10,35m
    • LP 17 (9-19) 13,00m
    • LP 18 (19-28) 13,00m
    • LP 18N 4,50m
  28. Zulässiger Tiefgang Hafenbecken B
    zul. Schiffsbreite: 50m (nicht LP 37)

    • LP 21 (2-10) 10,10m
    • LP 22 (10-18) 10,10m
    • LP 23 (18-27) 10,10m
    • LP 24 (27-37) 13,00m
    • LP 25 (37-47) 10,00m
    • LP 30 (Querkai) 7,5 (Kaihöhe 1,65m)
    • LP 31 (33-40) 9,00m
    • LP 32 (28-33) 9,40m
    • LP 33 (22-28) 9,40m
    • LP 34 (18+15m - 22) 9,40m
    • LP 35 (10-18+15m) 8,85m
    • LP 36 (2-10) 8,40m
    • LP 37 (1-7) 8,40m (zul. Schiffsbreite 30m)
  29. Zulässiger Tiefgang Hafenbecken A
    zul. Schiffsbreite: 50m

    • LP 41 9,30m
    • LP 42 9,30m
    • LP 43 9,80m (auf Antrag 10,36m)
    • LP 44 9,80m
    • LP 45 9,80m
    • LP 46 8,80m
    • LP 50 8,65m
    • LP 51 8,85m
    • LP 52 8,85m
    • LP 53 9,30m (Fähranleger Ankerverbot bis 40m vor Kai)
    • LP 54 10,00m (noch nicht freigegeben,Fähranleger Ankerverbot bis 40m vor Kai)
    • LP 55 6,50m (Querkai; Ankerverbot bis 10m vor Kai)
  30. Zulässiger Tiefgang Warnowkai, RoRo-Anleger
    • LP 60 9,20m
    • LP 61 10,00m (Ankerverbot (Kabel))
    • LP 62 7,90m
    • LP 63 9,45m
    • LP 64 8,10m (Ankerverbot bis 30m vor Kai)
    • LP 65 7,10m
    • LP 66 8,90m (Ankerverbot bis 30m vor Kai)
    • LP 67 8,00m (Ankerverbot bis 30m vor Kai)
Author:
Posei_don
ID:
313728
Card Set:
Prüfungsfragen Rostock
Updated:
2016-02-01 14:47:19
Tags:
seelotsen rostock
Folders:

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prüfung seelotsen rostock
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