Makro Lösung 2

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  1. 7.2
    Im Rahmen der Diskussion der Nachkriegswachstums in Deutschland und Japan beschreibt der Text, was geschieht, wenn ein Teil des Kapitalstocks durch einen Krieg zerstört wird. Nehmen sie nun an, dass ein Krieg keinen unmittelbaren Einfluss auf den Kapitalstock hat, dass wegen der Kriegsopfer aber die Zahl der Erwerbspersonen sinkt. 

    a. Welche unmittelbaren Auswirkungen ergeben sich für die Gesamtproduktion, welche für die Pro-Kopf-Produktion
    Die Gesamtproduktion wird durch die Produktionsfunktion Y=F(K,L) beschrieben. Wenn der Kapitalstock konstant bleibt, die Zahl der Erwerbspersonen aber sinkt, dann geht der Gesamtoutput zurück. Für die Pro-Kopf-Produktion gilt y=f(k)=f(K/L). Bei gegebenem Kapitalstock, aber sinkender Erwerbspersonenwahl nimmt also der Pro-Kopf-Kapitalstock zu. Die Pro-Kopf-Produktionsfunktion steigt, dass der Output je Erwerbstätigen steigt.
  2. 7.2Im Rahmen der Diskussion der Nachkriegswachstums in Deutschland und Japan beschreibt der Text, was geschieht, wenn ein Teil des Kapitalstocks durch einen Krieg zerstört wird. Nehmen sie nun an, dass ein Krieg keinen unmittelbaren Einfluss auf den Kapitalstock hat, dass wegen der Kriegsopfer aber die Zahl der Erwerbspersonen sinkt.

    b. Welche Auswirkungen ergeben sich in der Nachkriegswirtschaft für die pro-Kopf-Produktion, wenn man davon ausgeht, dass die Sparquote sich nicht ändert, und sich die Wirtschaft vor dem Krieg im Stead State befunden hat? Ist die Wachstumsrate der Pro-Kopf-Produktion nach dem Krieg kleiner oder größer als normalerweise?
    Diese Aufgabe lässt sich am einfachsten beantworten, wenn wir Abb 7-1 betrachten. Es wird angenommen, dass sich bei unverändertem Kapitalstock die Zahl der Erwerbspersonen durch den Krieg vermindert. Daher steigt der Pro-Kopf-Kapital-stock von k* auf k1. Bei k1 sind die Break-Even-Investitionen (δ +n) höher als die Investitionen (=Ersparnis) sf(k). Daher sinkt der Pro-Kopf-Kapitalstock im Zeitverlauf. Dieser Prozess hält so lange an, bis das alte Stead-State-Niveau k* erreicht ist. Weil der Pro-Kopf-Kapitalstock sinkt, sinkt auch die Pro-Kopf-Produktion. Erst im Stead State k* ist die Pro-Kopf-Produktion wieder konstant. Die Wachstumsrate der Pro-Kopf-Produktion ist nach dem Krieg also kleiner als normalerweise.
  3. 7.6
    Viele Demographen prognostizieren für die Vereinigten Staaten im 21.Jahrhundert ein Nullwachstum der Bevölkerung. Im 20.Jhd lag das durchschnittliche Bevölkerungswachstum dagegen bei etwa einem Prozent. Verwenden sie das Solos-Modell, um die Wirkungen dieser Verlangsamung des Bevölkerungswachstum auf das Wachstum des Gesamtoutputs und des Pro-Kopf-Outputs zu prognostizieren. Berücksichtigen Sie dabei sowohl die Konsequenzen im Stead State als auch die Konsequenzen beim Übergang
    Abb.7-4 fasst die Auswirkungen der Verringerung des Bevölkerungswachstum graphisch zusammen. Der Rückgang der Bevölkerungswachstumsrate führt dazu, dass die die Gerade, die Abschreibungen und Bevölkerungswachstum beschreibt, im Uhrzeigersinn dreht. Der stationäre Kapitalstock steigt von k*1 auf k*2 und die Pro-Kopf-Produktion erhöht sich von y1 auf y2. Der neue stationäre Zustand ist also mit einem höheren stationäre Pro-Kopf-Kapitalstock und einem höheren Pro-Kopf-Einkommen verbunden. In der Ausgangssituation ist der Pro-Kopf-Output konstant., während der Gesamtoutput mit der Rate n1 wächst. In der Übergangsphase nimmer der Pro-Kopf-Output zu, wobei sich das Pro-Kopf-Wachstum aber immer weiter verlangsamt, bis es schließlich im neuen stationären Zustand (bei k*2) wieder zum Stillstand gekommen ist. Das Wachstum des Gesamtoutputs sinkt in der Übergangsphase durchgängig von der Rate n1 auf die kleinere Rate n2(n1>n2), die im neuen stationären Zustand erreicht wird.
  4. 7.7
    Im solo-Modell führt Bevölkerungswachstum zu einem Wachstum der Gesamtproduktion, nicht aber zu einem Wachstum der Pro-Kopf-Produktion. Meinen sie, dass diese Aussage immer noch richtige wäre, wenn die Produktionsfunktion zunehmende oder abnehmende Skalenerträge aufweisen würde? Erläutern sie ihre Antwort
    • Steigende Skalenerträge bedeuten, dass eine Erhöhung des Einsatzes beider Produktionsfaktoren um einen bestimmten Prozentsatz dazu führt, dass der Output um mehr als diesen Prozentsatz steigt. In diesem Fall führt Bevölkerungswachstum nicht nur zu einem Wachstum der Gesamtproduktion, sondern auch zu einem Wachstum der Pro-Kopf-Produktion. 
    • Sinkende Skalenerträge bedeuten, dass eine Erhöhung des Einsatzes beider Faktoren um einen bestimmten Prozentsatz dazu führt, dass der Output um weniger als diesen Prozentsatz steigt. In diesem Fall führt Bevölkerungswachstum dazu, dass der Gesamtoutput steigt, die Pro-Kopf-Produktion aber sinkt.
  5. 9.1
    Nehmen Sie an, dass eine Änderung der rechtlichen Vorschriften es den Banken erlaubt, für Girokonten Zinsen zu zahlen. (vorher durften Guthaben auf Girokonten nicht verzinst werden). Bedenken Sie dabei, dass die Geldmenge aus Bargeld und Sichteinlagen besteht, zu denen das Guthaben auf Girokonten gehört. Die Änderung der rechtlichen Vorschritten führt daher zu einer höheren Attraktivität der Geldhaltung.

    a. Auf welche weise beeinflusst die beschriebene Änderung der Geldnachfrage?
    Die Einführung auf Girokonten führt dazu, dass die Haltung von Geld attraktiver wird. Daher nimmt die Geldnachfrage zu.
  6. 9.1Nehmen Sie an, dass eine Änderung der rechtlichen Vorschriften es den Banken erlaubt, für Girokonten Zinsen zu zahlen. (vorher durften Guthaben auf Girokonten nicht verzinst werden). Bedenken Sie dabei, dass die Geldmenge aus Bargeld und Sichteinlagen besteht, zu denen das Guthaben auf Girokonten gehört. Die Änderung der rechtlichen Vorschritten führt daher zu einer höheren Attraktivität der Geldhaltung.

    b. Welche Konsequenz ergibt sich für die Umlaufgeschwindigkeit des Geldes?
    Eine Zunahme der Geldnachfrage für jedes gegebene Einkommensniveau impliziert eine Zunahme des Parameters k. Weil k= 1/V, ist ein Anstieg von k gleichbedeutend mit einem Rückgang der Umlaufgeschwindigkeit V.
  7. 9.1Nehmen Sie an, dass eine Änderung der rechtlichen Vorschriften es den Banken erlaubt, für Girokonten Zinsen zu zahlen. (vorher durften Guthaben auf Girokonten nicht verzinst werden). Bedenken Sie dabei, dass die Geldmenge aus Bargeld und Sichteinlagen besteht, zu denen das Guthaben auf Girokonten gehört. Die Änderung der rechtlichen Vorschritten führt daher zu einer höheren Attraktivität der Geldhaltung.

    c. Welche Wirkungen ergeben sich kurz- und langfristig für Preise und Produktion, wenn die Zentralbank das Geldangebot konstant hält
    Bei konstant gehaltenem Geldangebot führst eine Verringerung der Umlaufgeschwindigkeit zu einer Verminderung der nominalen Ausgaben P.Y und zu einer Verschiebung der Gesamtnachfragekurve nach links. Kurzfristig hat die gegebene Altpreisen verkaufen die Unternehmen weniger als in der Ausgangssituation. Produktion und Beschäftigung sinken von Y- auf Y1. Im Verlauf der zeit führt die Unterauslastung der Kapazitäten zu einem Rückgang von Löhnen und Preisen. Mit dem Preisrückgang nimmt die Nachfrage allmählich wieder zu, bis schließlich in C das natürliche Niveau der Produktion wieder erreicht ist.
  8. 9.1Nehmen Sie an, dass eine Änderung der rechtlichen Vorschriften es den Banken erlaubt, für Girokonten Zinsen zu zahlen. (vorher durften Guthaben auf Girokonten nicht verzinst werden). Bedenken Sie dabei, dass die Geldmenge aus Bargeld und Sichteinlagen besteht, zu denen das Guthaben auf Girokonten gehört. Die Änderung der rechtlichen Vorschritten führt daher zu einer höheren Attraktivität der Geldhaltung.

    d. Wenn das Ziel der Zentralbank in einer Stabilisierung des Preisniveaus besteht, sollte die Zentralbank dann in Reaktion auf diese rechtlichen Änderungen das Geldangebot konstant halten? Falls nicht, wie sollte sie sich verhalten?Warum?
    Bei der Beantwortung der vorigen Teilaufgabe wurde gezeigt, dass die in der Aufgabenstellung angenommene Störung eine Verschiebung der Gesamtnachfragekurve nach links zur Folge hat, was zwar kurzfristig nicht mit Preisänderungen verbunden ist, langfristig aber zu einem Rückgang des Preisniveaus führt. Hat sich die Zentralbank ein langfristig unverändertes Preisniveau als Ziel gesetzt, dann kann sie das nur durch eine geldpolitische Maßnahme erreichen, mit der sie die Gesamtnachfragekurve genau in dem Maße nach rechts verschiebt, wie diese sich durch den Rückgang der Umlaufgeschwindigkeit nach links verschoben hatte. Das lässt sich im vorliegenden Modell mit einer entsprechenden Erhöhung des Geldangebots erreichen
  9. 9.1Nehmen Sie an, dass eine Änderung der rechtlichen Vorschriften es den Banken erlaubt, für Girokonten Zinsen zu zahlen. (vorher durften Guthaben auf Girokonten nicht verzinst werden). Bedenken Sie dabei, dass die Geldmenge aus Bargeld und Sichteinlagen besteht, zu denen das Guthaben auf Girokonten gehört. Die Änderung der rechtlichen Vorschritten führt daher zu einer höheren Attraktivität der Geldhaltung.

    e. Wenn das zeil der Zentralbank eine Stabilisierung der Produktion ist, wie würde sich dann die von Ihnen in Teilaufgabe d gegebene Antwort ändern
    Die Verschiebung der Gesamtnachfragekurve nach links impliziert kurzfristig einen Rückgang des Produktionsniveaus. Langfristig stellt sich wieder das natürliche Niveau ein. Verfolgt die Zentralbank das ziel einer kurzfristigen Stabilisierung der Produktion, dann muss sie das Geldangebot entsprechend erhöhen, um den Rückgang der Umlaufgeschwindigkeit zu kompensieren.
  10. 9.3
    Es soll überprüft werden, wie die Zielsetzung der Zentralbank die Art ihrer Reaktion auf Schocks beeinflusst. Dazu wird angenommen, dass Zentralbank A ausschließlich das Preisniveau konstant halten will, und Zentralbank B ausschließlich Produktion und Beschäftigung auf ihrem natürlichen Niveau halten will. Erläutern Sie, wie jede der beiden Zentralbanken 

    a. auf eine exogene Verminderung der Umlaufgeschwindigkeit des Geldes reagieren würde
    • a. Eine exogene Verminderung der Umlaufgeschwindigkeit führt zu einer Verschiebung der Gesamtnachfragekurve nach links. 
    • Wenn die Zentralbank nichts unternimmt, kommt es kurzfristig (bei gegebenen Preisniveau) zu einem Rückgang der Produktion von Y- auf Y1. Langfristig bewirkt die zu geringe Nachfrage ein Sinken des Preisniveaus auf P1 und eine Zunahme der Produktion, bis da Vollbeschäftigungsniveau wieder erreicht ist. 

    • Wenn Zentralbank A das Preisniveau unverändert auf dem Wert P* halten möchte, dann muss sie die Gesamtnachfragekurve auf das alte Niveau (AD1) bringen. Dies kann sie durch eine geeignete Ausdehnung des Geldangebots erreichen. Gelingt ihr die Vergrößerung des Geldangebots schnell genug und im notwendigen Ausmaß, dann behält letztlich die Gesamtnachfragekurve trotz der angenommenen Verminderung der Umlaufgeschwindigkeit ihre ursprüngliche Lage bei. Damit gelingt es der Zentralbank A nicht nur, das Preisniveau konstant zu halten, sonder sie hält auch die Produktion auf ihrem natürlichen Niveau
    • Wenn Zentralbank B das Ziel verfolgt, die Produktion auf ihrem natürlichen Niveau zu halten, dann muss sie ebenfalls durch eine entsprechen expansive Geldpolitik verhindern, dass die Gesamtnachfragekurve ihre Lage verändert. Wenn ihr dies gelingt, dann hält sie nicht nur die Produktion auf ihrem natürlichen Niveau, sonder sie sorgt auch dafür, dass das Preisniveau unverändert bleibt.
  11. 9.3Es soll überprüft werden, wie die Zielsetzung der Zentralbank die Art ihrer Reaktion auf Schocks beeinflusst. Dazu wird angenommen, dass Zentralbank A ausschließlich das Preisniveau konstant halten will, und Zentralbank B ausschließlich Produktion und Beschäftigung auf ihrem natürlichen Niveau halten will. Erläutern Sie, wie jede der beiden Zentralbanken

    b. auf eine exogene Erhöhung des Ölpreises reagieren würde.
    Eine exogene Erhöhung des Ölpreises führt in Abb 9.5 zu einer Aufwärtsverschiebung der kurzfristigen Gesamtangebotskurve. Ohne Eingreifen  der Zentralbank kommt es kurzfristig zu einem Anstieg des Preisniveaus von P* auf P1, und zu einem Rückgang der Produktion von Y- auf Y1. Langfristig wird das Preisniveau wegen der Unterauslastung der Kapazitäten sinken und die Produktion steigt wieder, bis schließlich beim Preisniveau P1 wieder das natürliche Outputniveau erreicht ist

    • Zentralbank A, die das Preisniveau auf P* halten möchte, hat keine Möglichkeit, dieses Ziel kurzfristig zu erreichen. Das Preisniveau ist durch den Angebotsschock auf P1 gestiegen und verharrt dort vorübergehend. Langfristig kommt es, wie eben überlegt, automatisch zu einem Rückgang des Preisniveaus. Zentralbank A kann ihr Ziel also nur durch eine Politik des Abwartens verfolgen. 
    • Zentralbank B kann ihr Ziel, die Stabilisierung des Outputs auf seinem natürlichen Niveau, durch eine expansive Geldpolitik erreichen. Durch eine geeignete Erhöhung der Geldmenge verschiebt sich die Gesamtnachfrage von AD1 auf AD2. Damit gelingt es, den Output auf seinem natürlichen Niveau zu halten. Allerdings muss Zentralbank B in Kauf nehmen, dass das Preisniveau dauerhaft erhöht bleibt.
  12. 11.1
    Was geschieht im IS/LM-Modell mit Einsatz, Einkommen, Konsum und Investitionen, falls:
    a. die Zentralbank das Geldangebot erhöht,
    • Wenn die Zentralbank das Geldangebot erhöht, verschiebt sich die LM-Kurve nach rechts
    • Der Zinssatz sinkt und das einkommen steigt. Weil der Konsum positiv vom Einkommen abhängt, nimmt der Konsum ebenfalls zu- Da die Investitionen negativ vom Zinssatz abhängen,führt der Zinsrückgang zu einem Anstieg der Investitionen.
  13. 11.1
    Was geschieht im IS/LM-Modell mit Einsatz, Einkommen, Konsum und Investitionen, falls:
    b. die Regierung die Staatsausgaben erhöht
    • die Erhöhung der Staatsausgaben führt dazu, dass sich die IS-Kurve nach rechts verschiebt. 
    • Sowohl der Zinssatz als auch das Einkommen steigen. Die Erhöhung des Einkommens führt dazu, dass auch der Konsum steigt. Der höhere Zinssatz hat zu Folge, dass die Investitionen im neuen Gleichgewicht sind als in der Ausgangssituation
  14. 11.1
    Was geschieht im IS/LM-Modell mit Einsatz, Einkommen, Konsum und Investitionen, falls:
    c. die Regierung die Steuern erhöht
    • die Erhöhung der Steuern führt dazu, dass sich die IS-Kurve nach links verschiebt. 
    • Sowohl der Zinssatz als auch das Einkommen sinken. Die Verminderung des Einkommens hat einen Rückgang des Konsums zur Folge. Der geringere Zinssatz führt dazu, dass die Investitionen im neuen Gleichgewicht höher sind als in der Ausgangssituation.
  15. 11.1
    Was geschieht im IS/LM-Modell mit Einsatz, Einkommen, Konsum und Investitionen, falls:
    d. die Regierung Staatsausgaben und steuern im gleichen Umfang erhöht?
    Eine Erhöhung von Staatsausgaben und Steuern um den gleichen Betrag verschiebt die IS-Kurve um diesen betrag nach rechts. Zinssatz und Einkommen steigen. ABB 11-4 zeigt aber, dass das Gleichgewichtseinkommen um weniger steigt als Staatsausgaben bzw Steuern. Wenn der Einkommensanstieg geringer ist als die Steuererhöhung, muss das verfügbare Einkommen sinken. Daher ist der Konsum im neuen Gleichgewicht geringer als im alten. Weil der Zinssatz gestiegen ist, sind auch die Investitionen geringer als zuvor.
  16. 11.2
    Verwenden sie das IS/LM-Modell, um für jeden der folgenden Schocks eine Prognose der Auswirkungen auf Einkommen, Zinssatz und Investitionen abzugeben. Erklären Sie jeweils, was die Zentralbank unternehmen sollte, um das Einkommen auf seinem ursprünglichen Niveau zu halten

    a. Nach der Erfindung eines neuen Hochgeschwindigkeit-Mikroprozessors beschließen viele Unternehmen, ihre Computersysteme zu modernisieren
    a. Die Erfinden des neuen Mikrop. führt dazu, dass die Investitionsnachfrage zunimmt. Zu jedem Zinssatz sind die gewünschten Investitionsausgaben höher als zuvor. Die IS-Kurve verschiebt sich daher nach rechts. 

    • Sowohl der Zinnsatz als auch das Einkommen nehmen zu. Weil das Einkommen steigt, nimmt  auch der Konsum zu. Wegen des gestiegenen Zinssatzes wird die ursprüngliche Investitionserhöhung entsprechend gedämpft.
    • Wenn die Zentralbank das Einkommen auf seinem ursprünglichen Niveau halten will, muss sie die Geldmenge so stark verringern, dass die neue LM-Kurve (LM2) ihren Schnittpunkt mit der IS-Kurve über Y1 hat.
  17. 11.2Verwenden sie das IS/LM-Modell, um für jeden der folgenden Schocks eine Prognose der Auswirkungen auf Einkommen, Zinssatz und Investitionen abzugeben. Erklären Sie jeweils, was die Zentralbank unternehmen sollte, um das Einkommen auf seinem ursprünglichen Niveau zu halten

    b. Nach einer Welle von Kreditkartenbetrügereien verwenden die Menschen wieder häufiger Bargeld zu Abwicklung ihrer Transaktionen
    • die häufigere Nutzung von Bargeld bedeutet eine Zunahme der Geldnachfrage.. Die höhere Geldnachfrage schlägt sich in einer Linksverschiebung der LM-Kurve nieder, weil bei gegebenen Zinssatz und unverändertem Geldangebot ein Gleichgewicht auf dem Geldmarkt nur möglich ist, wenn die Geldnachfrage aufgrund eines niedrigeren Einkommens entsprechend sinkt. 
    • Das Gleichgewichtseinkommen sinkt und der Gleichgewichtszinssasatz steigt Weil das Einkommen sinkt, geht auch der Konsum zurück. Weil der Zinssatz steigt, sinken die Investitionen. 
    • Die Zentralbank kann den Rückgang des Einkommens verhindern, wenn sie die zusätzliche Geldnachfrage durch eine Erhöhung des Geldangebots befriedigt. Das Geldangebot muss so ausgedehnt werden, dass die LM-Kurve ihre ursprüngliche Lage (LM1) beibehält.
  18. 11.2Verwenden sie das IS/LM-Modell, um für jeden der folgenden Schocks eine Prognose der Auswirkungen auf Einkommen, Zinssatz und Investitionen abzugeben. Erklären Sie jeweils, was die Zentralbank unternehmen sollte, um das Einkommen auf seinem ursprünglichen Niveau zu halten

    c. Ein Bestseller mit dem Titel "Reich in Rente" überzeugt die Menschen davon, den Prozentsatz ihres Einkommens, den sie sparen, zu erhöhen
    Wenn für jedes gegebene Einkommen das Sparen zunimmt, bedeutet dies im keyneisanischen Kreuz eine Abwärtsverschieung der Kurve der geplanten Gesamtausgaben und damit eine Linksverschiebung der IS-Kurve.

    Sowohl der Zinnsatz als auch das Einkommen sind im neuen Gleichgewicht geringer als zuvor. Der Konsum sinkt im vorliegenden Fall aus zwei Gründen: Einmal , weil das Einkommen niedriger ist, und einmal, weil für jedes gegebene Einkommen annahmegemäß der Konsum niedriger ist. Die Investitionen nehmen hingegen zu, weil der Zinssatz im neuen Gleichgewicht niedriger ist als in der Ausgangssituation. Wenn die Zentralbank das Einkommen auf dem ursprünglichen Niveau halten will, muss sie das Geldangebot so erhöhen, dass die neue LM-Kurve (LM2) die neue IS-Kurve (IS2) beim Einkommen Y1 schneidet. Der Zinssatz sinkt dann auf r3
  19. 11.4
    Erklären Sie, warum die folgenden Aussagen richtig sind. Diskutieren Sie die Wirkungen der Geld- und Fiskalpolitik für jeden dieser Spezialfälle.

    a. Falls die Investitionen nicht vom Zinssatz abhängen, verläuft die IS-Kurve senkrecht.
    • Falls die Investitionen nicht vom Zinssatz abhängen, verläuft die Investitionensfunktion senkrecht. 
    • Weil die Investitionen nicht vom Zinnsatz abhängen, haben unterschiedliche Zinssätze keine Auswirkung auf die Höhe des Gleichgewichtseinkommen. Die Auswirkungen vom Geld- und Fiskalpolitik sind in Abb zusammengefasst. 
    • Die Geldpolitik wirkt nur auf den Zinssatz, nicht auf das Einkommen. Erhöht die Zentralbank das Geldangebot, kommt es zu einem Rückgang des Zinssatzes. Da Investitionen und Einkommen auf den Zinssatz nicht reagieren, kommt es auch nicht zu einem einkommensinduzierten Anstieg der Geldnachfrage. D.h der Zinssatz muss so weit sinken, bis die zinsinduzierte Zunahme der Geldnachfrage so groß ist wie die Erhöhung des Geldangebots. 
    • Die Fiskalpolitik wirkt hingegen maximal, wiel die mit dem Einkommenseinstig verbundene Zunahme des Zinssatzes nicht dämpfend auf die Investitionen wirkt.
  20. 11.4
    Erklären Sie, warum die folgenden Aussagen richtig sind. Diskutieren Sie die Wirkungen der Geld- und Fiskalpolitik für jeden dieser Spezialfälle.

    b. Falls die geldnachfrage nicht vom Zinssatz abhängt, verläuft die LM-Kurve senkrecht
    Falls die Geldnachfrage nicht vom Zinssatz abhängt, gibt es nur einen Wert des Einkommens, bei dem der Geldmarkt im Gleichgewicht ist. In Abb 11-15 sind daher Geldnachfragekurve und geldangebotskurve im Gleichgewicht deckungsgleich. Der Geldmarkt ist für das Einkommen im Gleichgewicht, bei dem die Geldnachfrage gerade so groß ist wie das Geldangebot, unabhängig davon, welchen Wert der Zinssatz aufweist. 

    Nun wirkt die Geldpolitik maximal auf das Einkommen. Die Erhöhung des geldangebots führt zu einem Rückgang des Zinssatzes, der die Investitionen stimuliert und damit das Einkommen erhöht. Weil der Rückgang des Zinssatzes nicht zu einem Anstieg der Geldnachfrage führt, sinkt der Zinssatz so lange weiter, bis über die Zunahme an Investitionen und Einkommen die Geldnachfrage sich so weit erhöht hat, dass der Geldmarkt wieder im Gleichgewicht ist.
  21. 11.4Erklären Sie, warum die folgenden Aussagen richtig sind. Diskutieren Sie die Wirkungen der Geld- und Fiskalpolitik für jeden dieser Spezialfälle.

    c. Falls die Geldnachfrage nicht vom Einkommen abhängt, verläuft die LM-Kurve waagerecht
  22. 11.4Erklären Sie, warum die folgenden Aussagen richtig sind. Diskutieren Sie die Wirkungen der Geld- und Fiskalpolitik für jeden dieser Spezialfälle.

    d. Falls die Geldnachfrage extrem sensitiv auf Zinssatzveränderungen reagiert, verläuft die LM-Kurve waagerecht

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Author:
huatieulans
ID:
318110
Filename:
Makro Lösung 2
Updated:
2016-03-29 16:43:30
Tags:
Klausur
Folders:
Makroökonomie
Description:
Klausurvorbereitung
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