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  1. Valproat
    • 1. Wahl zur Dauertherapie bei generalisierten Anfällen
    • 2. Wahl zur Dauertherapie bei fokalen Anfällen
    • Absencen
    • Phasenprophylaxe bei bipolaren Störungen (sehr gute Wirksamkeit)
  2. Carbamazepin
    • 2. Wahl zur Dauertherapie bei fokalen Anfällen
    • -Mittel der Wahl bei Trigeminusneuralgie
    • ADH ähnliche NW-->Hyponatriämie
    • starke CYP-Induktion
  3. Ethosuximid
    ausschließlich bei Absencen
  4. Phenytoin
    • akuter Anfall: Nach initialer Diazepam-/Clonazepam-Gabe erfolgt eine Aufsättigung mit Phenytoin
    • NW:
    • Gingivahyperplasie Hypertrichose Osteopathien
  5. Levetiracetam
    1. Wahl zur Dauertherapie bei fokalen Anfällen Status epilepticus
  6. Lamotrigin
    • 1. Wahl zur Dauertherapie bei fokalen Anfällen 2. Wahl bei generalisierten Anfällen
    • NW: Langsames Einschleichen notwendig → Sonst gefährliche Haut- und Schleimhautreaktionen (Exanthem, exfoliative Dermatitis, Stevens-Johnson-Syndrom) Kaum hepato- und nephrotoxisches Potential
  7. Gabapentin
    • 2. Wahl zur Dauertherapie bei fokalen Anfällen
    • Neuropathische Schmerzen
  8. Pregabalin
    • Kombinationspräparat zur Dauertherapie bei fokalen Anfällen Neuropathische Schmerzen
    • Generalisierte Angststörungen
  9. Kombinationspräparat zur Dauertherapie bei fokalen Anfällen
    • Neuropathische Schmerzen
    • Generalisierte Angststörungen
  10. Vigabatrin
    • Monotherapie infantiler Spasmen (West-Syndrom)
    • Irreversible Gesichtsfeldstörungen bei bis zu 40% der Patienten → Starke Indikationseinschränkung!
  11. Topiramat
    Zur Dauertherapie fokaler und generalisierter Epilepsien Alternative bei Migräneprophylaxe
  12. Glatirameracetat
    Ind: Basistherapie bei allen MS formen

    Synthetisches Oligopeptid aus Glutamat, Lysin, Alanin und Tyrosin, das dem Myelin-Basischen Protein (MBP) entnommen ist. Führt zur Induktion von Zytokinen. Fungiert evtl. als Köder/Ablenkung für das Immunsystem
  13. Mitoxantron
    Ind.:1. Wahl: Basistherapie bei SP-MS

    Starkes, unselektives Immunsuppressivum; vermindert Zytokinsekretion, verringert Abbau von Myelin und induziert Apoptose in B-Zellen

    i.v.
  14. Dimethylfumarat
    Ind: 1. Wahl: Basistherapie bei RR-MS

    • Immunmodulator, der antientzündlich wirkt und somit einen schützenden Effekt auf Nervenzellen ausübt.
    • gefürchtete Nebenwirkung:progressive multifokale Leukenzephalopathie
    • p.o.
  15. Teriflunomid
    Ind.:1. Wahl: Basistherapie bei RR-MS

    • Teriflunomid ist der aktive Metabolit des Immunsuppressivums Leflunomid
    • p.o.
  16. Fingolimod
    Ind.: 1. Wahl: Eskalationstherapie bei RR-MS

    • Sphingosin-1-phosphat-Analogon,
    • das die Lymphozyteninvasion ins ZNS reduziert
    • Einzige oral verabreichbare Substanz, die in der Eskalationstherapie empfohlen wird.
    • NW: tödliche hyperinflammatorische Syndrome
  17. Alemtuzumab
    Ind. 1. Wahl: Eskalationstherapie bei RR-MS

    • Monoklonaler Antikörper gegen CD52 (auf Zellen des Immunsystems) --> drastische Reduktion von B- und T-Zellen 
    • NW.: sekundärer, B-Zell-vermittelter Autoimmunitätsphänomene, Autoimmunkrankheiten (Bildung von Autoantikörpern, ITP (M. Werlhof), Glomerulonephritis)
  18. Natalizumab
    Ind.: 1. Wahl: Eskalationstherapie bei RR-MS

    • α4-Integrin-Antikörper: Reduktion der Lymphozyteninvasion ins ZNS
    • NW.:progressive multifokale Leukenzephalopathie
  19. Medikamente, die eine Polyneuropathie auslösen können
    • Gold
    • Isoniazid
    • Chloroquin
    • Amiodaron
    • Cisplatin
    • Vincristin
    • Metronidazol

Card Set Information

Author:
csand
ID:
320113
Filename:
Begriffe
Updated:
2017-02-24 13:34:52
Tags:
Antiepileptika AntiMS
Folders:
Neurologie
Description:
Wirkstoff -->Indikation, wichtige NW
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