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  1. Was fällt alles in die Gesamtprognose?
    • zahnbezogene Prognose
    • organbezogene Prognose
    • patientenbezogene Prognose
    • sowie Risiken und Restauration
  2. Was ist Evidenz?
    vergleichende Studien verschiedener Therapieformen
  3. Durchschnittliche Überlebensraten von Amalgam, Compositen und Kronen!
    • A: 12,8
    • C: 7,8
    • Kr: 14,6
  4. Was ist zu Kronen aus Lithiumdisilikaten zu sagen?
    Kronen aus Lithiumdisilikatglaskeramik sind eine verlässliche Therapie im Front- und Seitenzahngebiet, sowohl adhäsiv als auch konventionell befestigt.
  5. Vor- und Nachteile von Kronen!
    • einfach, hohe Funktionsdauer, hohe Therapiesicherheit, Stabilisierungsfunktion, Korrekturfunktion
    • NT: Invasivität, endodontisch, Karies, Gingivitis
  6. Potenzielle Vorteile von Kronen und absolute Vorteile?
    • p.: kürzerer Rand und einfachere Randgestaltung als bei TKs
    • aV: zirkuläre Fassung der ZHS, besonders beim alten und geschwächten Zahn
  7. Wie kann die Invasivität der Vollkronenversorgung reduziert werden?
    Substanzerhalt durch Restaurationen mit geringem Platzbedarf.
  8. Platzbedarf monolithischer Zirkoniumdioxidkronen?
    • Rand 0,3mm
    • zirk. 0,5m,
    • okkl. 0,8mm
  9. Gingivits, Parodontitis und Kariesrisiko bei Kronen?
    Lage des Kronenrandes und Präzision sind wesentliche Faktoren.
  10. Indikation für Lithiumdisilikatkeramiken?
    Lithiumdisilikatglaskeramik Indikation: Höchste ästhetische Anforderungen
  11. Indikation Oxidkeramiken?
    Oxidkeramik (ZrO2) Indikation: geringes Platzangebot, verfärbte Stümpfe
  12. Hauptindikation Vollkronen?
    • Ausgedehnte Defekte
    • Zervikale Defekte auf größeren Anteilen der Zirkumferenz
    • Infrakturen, vor allem beim Älteren
    • Avitaler Zahn
    • Farb- und Formkorrekturen
    • Sanierungen im Abrasionsgebiss
  13. Funktionen von Kronen?
    Ersatzfunktion (Hartsubstanzverlust) • Schutzfunktion (Karies, Abrasion) • Stabilisierungsfunktion (wurzelkanalbehandelter Zahn, Blockbildung aus parodontalen oder prothetischen Gründen) • Korrekturfunktion (Stellungsanomalien, Farbe etc.)
  14. Wodurch wird die Stabilisierungsfunktion bei Kronen mit SSA gewährleistet?
    Die Stabilisierung wird nicht durch den Stift gewährleistet, sondern durch den Ferrule-Effekt.
  15. Indikation zur Blockbildung bei VK?
    Zähne mit großem Zahnhartsubstanzverlust • Zahnlockerung • Verhinderung von Zahnwanderungen • Prothetische Notwendigkeit
  16. Aber: Indikation sehr kritisch stellen, kleine Blöcke
  17. Befestigung von Kronen?
    Zinkoxidphosphatzement
  18. • Glasionomerzement
  19. • Adhäsive Befestigung*
  20. * i. d. R. nur bei keramischen Restaurationen
  21. Ablauf Bestigung mit ZiOP-Zement?
    Befestigung mit Zinkoxidphosphatzement:
  22. • Haftung über mikromechanische Verzahnung.
  23. • Meist schnellhärtender Zement indiziert.
  24. • Mischen auf kühler Glasplatte.
  25. • Mit kleinen Pulverportionen beginnen.
  26. • Weit ausstreichende Spatelewegungen.
  27. • Sahnige, noch ganz leicht (langsam) tropfende Konsistenz.
  28. Indikation:
  29. • Standardbefestigung von Metallrestaurationen.
  30. Vorbereitung vor der Zementierung?
    • • Reinigen des Stumpfes mit Bimsstein;
    • Achtung: Reste von provisorischem Zement entfernen.
  31. • (Lokalanästhesie: empfindliche Stümpfe, Speichel, Sulkusblutung).
  32. • Relative Trockenlegung.
  33. • Trocken der Zahnstümpfe, keine Übertrocknung!
  34. Vorbereiten der Restauration vor Zementierung?
    • Cave: Silikonreste nach Softprobe, Reste von provisorischem Zement.
  35. • Abstrahlen mit Aluminiumoxid 50 µm, Alkohol 96%.
  36. Ablauf der Zementierung?
    • Dünnes vollständiges Ausstreichen der Kroneninnenfläche
  37. • Evtl. Zement am Stumpf dünn vorlegen (Randbereiche).
  38. • Restauration mit sich steigerndem Druck aufsetzen und kräftig andrücken.
  39. • Kurz Okklusion überprüfen.
  40. • Nochmaliges Andrücken mit Kronenandrücker oder Finger.
  41. • Auf Watterolle beißen lassen oder weiter halten. Watterolle in der Front meist ungeeignet.
  42. Befestigung mit GIZ?
    • Haftet an Schmelz und Dentin.
  43. • Gekühlt, am besten in Kapselform verwenden.
  44. • (Dentin kann ggf. zur Verbesserung der Haftung mit Polyacrylsäure konditioniert werden.)
  45. • Achtung: Dentin in keinem Fall austrocknen.
  46. Indikation von GIZ als Befestigungswerkstoff?
    • Metallische Einzelzahnrestaurationen mit erhöhten Anforderungen an die Haftung.
  47. • MK-Kronen mit keramischen Schultern.
  48. • Oxidkeramische Restaurationen.
  49. • (Einige Autoren: Standardbefestigung)
  50. Häufisgte Komplikationen bei festsitzendem ZE?
    Vollkeramikkronen: Kronenfraktur, Retentionsverlust, Wurzelbehandlung
  51. • Stift-Stumpf-Aufbauten: Stiftlösung, Wurzelfraktur, Karies
  52. • Einzelkronen: Wurzelfüllung, Verblendkeramikfraktur, Retentionsverlust
  53. • Brücken: Karies, Wurzelbehandlung, Retentionsverlust
  54. • Adhäsivbrücken: Ablösung, Zahnverfärbung, Karies
  55. Ranking der Langzeitbewährung von Kronen?
    • Vollgusskrone
    • MK-Krone
    • Vollkeramikkrone
  56. Vor,- Nach,- Indikation bei MK-Kronen?
    Platzbedarf kann über Gestaltung gesteuert werden Substanzschonung (unverblendete Anteile) bewährte Labortechnik werkstoffimmanente Misserfolge selten
  57. Nachteile (geringfügige) Beeinträchtigung der Ästhetik durch Metallgerüst Beeinträchtigung der Ästhetik durch Metall am Kronenrand (Biokompatibilitätsprobleme durch Legierungsbestandteile)
  58. Indikation Standardversorgung im sichtbaren Bereich
  59. Teil 4: Metallkeramische Krone
  60. Eigenschaften Teilverblendungen?
    Geringerer Substanzabtrag
  61. • Leichtere und präzisere Okklusionsgestaltung
  62. • Möglichkeit der Selbstadjustierung der Okklusion
  63. • Nachteil im UK-Seitenzahnbereich: Materialübergang im Bereich der tragenden Höcker, Sichtbarkeit. • >> besonders im OK indiziert
  64. Vorteile niedrigschmelzender Legierungs-/Keramiksysteme
    • Multiindikativ • Ästhetik • Geringere Härte der Keramik • Oberflächengüte der Keramik • Polierbarkeit der Keramik
  65. Nachteile niedrigschmelzender Legierungs-/Keramiksysteme
    • Evtl. erhöhte Defekthäufigkeit trotz gegenteiliger Laborwerte (Verblendung mit hydrothermalen Gläsern)
  66. Welche Materialoptionen gibts im klin. Kurs?
    Hochgoldhaltige Standardlegierung AuPtPd
  67. und als EMF-Legierung:
  68. Kobalt-Legierung
  69. White spot Verhinderung? Was ist das Überhaupt?
    Zur Verhinderung von “white spots” (durchscheineder Opaquer bei zu geringem Substanzabtrag) ist die unterschiedliche Ausrichtung der vestibulo-zervikalen und vestibulo-okklusalen(inzisalen) Flächen zu beachten (zweite Ebene der Präparation).
  70. Randgestaltung von Kronen?
    • breit
    • schmal
    • dreieckförmig
    • Stufe mit Abschrägung
    • Schultermassen
  71. Angaben fürs Labor?
    Umfang der Verblendung (Teil-, Voll-) • Gestaltung im Kronenrandbereich (ggf. flächenbezogen) • Details zur Keramikverblendung (Farbe, Form, Individualisierung)
  72. Grundprinzipien der Farbbestimmung
    Saubere Zahnoberfläche. • Nicht an ausgetrockneten Zähnen (nicht nach längerer Behandlung). • Befeuchten von Zähnen und Farbmusterzahn. • Primär bei natürlichem Licht (keine direkte Besonnung, Kunstlicht ausschalten, am offenen Fenster); Vergleichsabmusterung bei künstlichem Licht. • Bei entspannten und zurückgezogenen Lippen. • Kräftige Umgebungsfarben vermeiden (Lippenstift). • Kurze Betrachtungsdauer.
  73. Methoden der Farbbestimmung?
    Unterschiedlich aufgebaute Farbringsysteme • Digitale Verfahren.
  74. Die am meisten verwendeten Farben der Vitapan-Classical® -Farbscala sind...
    A3 und A3,5
  75. Hilfsmittel zur Farbbestimmung fürn ZT?
    Ein digitales Foto der intraoralen Situation ist oft sehr hilfreich! (Ausgangssituation, Situation mit Provisorium)
  76. In ästhetisch sensiblen Regionen vorteilhaft?
    In ästhetisch sensiblen Regionen vorteilhaft: laborgefertigte Provisorien.
  77. ent. Kriterium bei ästhetisch anspruchsvollen Versorgungen?
    Verlauf der Lachlinie
  78. Was ist Wax-Up, Mock-Up und Digital Imaging?
    Wax-up: Aufgewachsen der Restauration zur Simulation des möglichen späteren Ergebnisses im Labor.
  79. Mock-up: Attrappe aus Kunststoff zur Simulation ästhetischer Veränderungen im Mund.
  80. Digital imaging: Simulation des möglichen Ergebnisses an Hand von Ausgangsbildern am Computer.
  81. Bruxismus und MK?
    Bruxismusanamnese mit dreifachem Defektrisiko verbunden.
  82. Klinische Vorteile von Titan?
    Klinische Vorteile: • hohe Korrosionsresistenz • hohe Biokompatibilität • relative Röntgentransluzenz • geringe Wärmeleitfähigkeit • geringe Dichte • geringe Materialkosten
  83. Faserverstärkte Kunststoffe als Kronen?
    Faserverstärkte Kunststoffe haben sich als Restaurationsmaterial für permanente Kronen (und Brücken) nicht bewährt.

Card Set Information

Author:
HerrTh
ID:
320639
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Updated:
2016-05-31 12:14:04
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