Psycho 2

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  1. Phasen der Entwicklung des Lebens
    • Pränatal
    • Säuglingsalter 
    • Frühe Kindheit
    • Späte Kindheit
    • Adoleszenz
    • Frühes Erwachsenenalter
    • Mittleres Erwachsenenalter

    Spätes Erwachsenenalter
  2. Pränatal
    Empfängnis bis Geburt
  3. Säuglingsalter
    Geburt bis etwa 18 Monate
  4. Frühe Kindheit
    Von etwa 18 Monaten bis etwa sechs Jahren
  5. Späte Kindheit
    Von etwa 6 Jahren bis etwa 11 Jahren
  6. Adoleszenz
    Von etwa 11 Jahren bis etwa 20 Jahren
  7. Frühes Erwachsenenalter
    Von etwa 20 Jahren bis etwa 40 Jahren
  8. Mittleres Erwachsenenalter
    Von etwa 40 Jahren bis etwa 65 Jahre
  9. Spätes Erwachsenenalter
    Etwa 65 Jahre und älter
  10. Entwicklung
    sowohl Zugewinne als auch Verluste Merkmale jeder Entwicklung

    kein passiver Prozess. Viele entwicklungsbedingte Veränderungen entstehen durch eine aktive Auseinandersetzung eines Individuums mit seiner Umwelt
  11. Normative Untersuchungen
    beschreiben das jeweils Charakteristische eines bestimmten Alters oder einer Entwicklungsstufe.
  12. Normative Standards
    machen es Psychologen möglich, zwischen dem Lebensalter und dem Entwicklungsalter (jenem Lebensalter, in dem die meisten Individuen eine gegebene Stufe körperlicher oder geistiger Entwicklung aufweisen) zu unterscheiden
  13. Längsschnittplan
    werden dieselben Menschen im Laufe der Zeit wiederholt beobachtet und untersucht.
  14. Querschnittplan
    werden Personen unterschiedlichen chronologischen Alters zur gleichen Zeit untersucht und verglichen.
  15. Kognitive Entwicklungspsychologie
    beschäftigt sich mit der Entstehung und Veränderung der Prozesse und Produkte des Geistes
  16. Schema =
    geistige Strukturen, mit deren Hilfe die Menschen die Welt interpretieren, z.B. mentale Strukturen, die sensumotorische Sequenzen wie Saugen, Betrachten, Greifen und Schieben steuern.
  17. Nach Piaget arbeiten zwei Prozesse zusammen, um kognitives Wachstum zu erreichen:
    Assimilation und Akkommodation
  18. Assimilation:
    ist die Integration von Neuem in bestehende mentale Strukturen und
  19. Akkommodation
    die Anpassung bestehender mentaler Strukturen als Reaktion auf Umweltanforderungen.
  20. Für Piaget war die kognitive Entwicklung dasErgebnis eines solchen komplexenIneinandergreifens von Assimilation undAkkommodation.
  21. Stadientheorie
    Piagets Theorie ist eine Stadientheorie der geistigen Entwicklung.

    Jedes nächsthöhere Stadium geht aus dem vorhergehenden Stadium hervor.

    Alle Kinder durch, manche länger, manche kürzer
  22. Stadium Sensomotorisch (0-2)
    Das Kind verfügt am Anfang seines Lebens über eine kleine Zahl an sensumotorischen Sequenzen. Das Kind erwirbt Objektpermanenz (Objektpermanenz bezieht sich auf das Wissen des Kindes, dass Objekte unabhängig von seinen Handlungen oder seinem Bewusstsein existieren) und die Anfänge symbolischen Denkens (z.B. Fähigkeit zu zeitlich verzögerter Nachahmung (18-24 Monate) und Sprachproduktion) Wortschatz-explosion).
  23. Präoperatorisch (2-7)
    Das Denken des Kindes ist von Egozentrismus geprägt. Egozentrismus ist die Unfähigkeit die Perspektive einer anderen Person einzunehmen. Außerdem besteht eine Zentrierung, die sich dadurch äußert, dass Kinder ihre Aufmerksamkeit auf die perzeptiv auffälligen Merkmale von Objekten fixieren. Das Kind besitzt jetzt verbesserte Fähigkeiten zum Einsatz symbolischen Denkens, z.B. können physikalisch nicht vorhandene Objekte mental repräsentiert werden.
  24. Konkret-operatorisch (7-11)
    Das Kind ist in der Lage das Invarianzprinzip zu verstehen. Physikalische Eigenschaften von Objekten verändern sich nicht, wenn nichts hinzugefügt oder weggenommen wird, obwohl sich das Aussehen dieser Objekte verändert. Allerdings können Größenunterschiede nur bei direkter Beobachtung richtig erkannt werden. Das Kind kann in Bezug auf konkrete, physikalische Objekte schlussfolgernd denken.
  25. Formal-operatorisch (11-)
    Das Kind entwickelt die Fähigkeit zu abstrakten Schlussfolgerungen und hypothetischem Denken. Adoleszenten können erkennen, dass ihre Realität nur eine von mehreren vorstellbaren Realitäten ist, und sie fangen an sich über Gerechtigkeit, Wahrheit und dem Sinn des Daseins Gedanken zu machen.
  26. Kritik an Piaget
    In vielen Kulturen zeigten Menschen keine Belege für formal-operatorisches Denken

    Piaget entwickelte Aufgaben, die seine eigenen Hypothesen über angemessene und wertvolle kognitive Tätigkeiten wiederspiegelten


    Kulturvergleichende Studien haben gezeigt, dass die Art der Schulausbildung eine wichtige Rolle spielt, wenn es um die Leistung von Kindern in Piagets Aufgaben geht
  27. Teilaspekte der Objektpermanenz
    können schon mit drei Monaten oder sogar früher entwickelt werden. Piaget unterschätzte zum Teil die Fähigkeiten von Säuglingen und kleinen Kindern.
  28. Der Egozentrismus
    kann schneller überwunden werden als der Zeitraum zwischen 2-7 Jahren.
  29. Internalisierung
    Dabei absorbieren sie Wissen aus ihrem sozialen Umfeld, welches einen wichtigen Einfluss auf den Verlauf der kognitiven Entwicklung hat

    Das Denken von Kindern entwickelt sich, um kulturell wertgeschätzte Funktionen zu erfüllen
  30. Kristalline Intelligenz
    Verbale Fähigkeiten
  31. Fluide Intelligenz
    Fähigkeit zu schnellem und gründlichen Lernen

    Fluide Intelligenz nimmt mit dem Alter zunehmendab (
  32. Weisheit
    eine Expertise für diegrundlegenden Abläufe des Lebens

    Allerdings nehmen altersbedingte Zugewinne anWeisheit zu.
  33. Merkmale von Weisheit
    Reichhaltiges Faktenwissen. Allgemeines und spezifisches Wissen über die Umstände des Lebens und seinen Variationen.

    Reichhaltiges prozedurales Wissen. Allgemeines und spezifisches Wissen über Strategien zur Beurteilung und Ratschläge in Dingen des Lebens.

    Kontextualität über die Lebenspanne. Wissen über die Begleitumstände des Lebens und deren zeitliche (entwicklungsbedingte) Beziehungen zueinander.

    Unsicherheit. Wissen über die relative Unbestimmtheit und Unvorhersehbarkeit des Lebens und Wege, damit umzugehen.
  34. Forschungen deuten an, dass Senioren,
    die ein hohes Maß an Stimulation durch ihre Umwelt anstreben, im Allgemeinen ein hohes Maß an kognitiven Fähigkeiten behalten.

    Trainingsprogramme können sogar den Abbau kognitiver Fähigkeiten umkehren

    Oft sind mangelnder Gebrauch und nicht Verfall für Defizite intellektueller Leistungen verantwortlich.

    Man sollte das beste aus den Zugewinnen machen und gleichzeitig den Einfluss der normalen Verluste zu minimieren
  35. Selektive Optimierung mit Kompensation:
    1. Selektiv bedeutet, dass Individuen die Zahl und das Ausmaß ihrer selbst gesteckten Ziele reduzieren.

    2. Optimierung bezieht sich darauf, dass Menschen in denjenigen Bereichen üben und trainieren, die ihnen am meisten bedeuten.

    3. Kompensation bedeutet, dass die Menschen alternative Wege suchen, um mit Verlusten umzugehen.

Card Set Information

Author:
Anonymous
ID:
321169
Filename:
Psycho 2
Updated:
2016-06-19 13:33:38
Tags:
Psycho
Folders:
Psycho 2
Description:
Psycho 2
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