Psycho 3

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  1. Erik Erikson
    Erikson geht viel stärker von kulturellen Einflüssen als Freud aus, der sich mehr auf die sexuelle Entwicklung bezog.

    Seine Stadien enden nicht mit der Adoleszenz (wie bei Freud), sondern beziehen sich auf die gesamte Lebensspanne
  2. Erikson 2
    • Nach Erikson (1988, S. 27) ist die Existenz des Menschen von drei Organisationsprozessen abhängig:
    • 1. dem biologischen Prozess
    • 2. dem psychischen Prozess
    • 3. dem gesellschaftlichen Prozess

    Entwicklung stellt ein Zusammenspiel körperlicher, psychischer und sozialer Prozesse dar
  3. Psychozoziales Stadium 0-1
    Krise: Vertrauen vs. Misstrauen

    Angemessene Lösung: Grundlegendes Gefühl der Sicherheit

    Unangemessene Lösung: Unsicherheit, Angst
  4. Psychozoziales Stadium 1-3
    Krise: Autonomie vs. Selbstzweifel

    Angemessene Lösung: Wahrnehmung des eigenen Selbst als Person, die ihren Körper kontrolliert und Ereignisse verursacht

    Unangemessene Lösung: Gefühl der Unfähigkeit, Ereignisse zu kontrollieren
  5. Psychozoziales Stadium 3-6
    Krise: Initiative vs. Schuldbewusst-sein

    Angemessene Lösung: Vertrauen auf eigene Initiative und Kreativität

    Unangemessene Lösung: Mangelndes Selbstwertgefühl
  6. Psychozoziales Stadium 6-12
    Krise: Kompetenz vs. Minderwertigkeit

    Angemessene Lösung: Kompetenz in grundlegenden sozialen und intellektuellen Fertigkeiten

    Unangemessene Lösung: Mangelndes Selbstwertgefühl, Gefühl des Versagens
  7. Psychozoziales Stadium Adoleszenz12-20
    Krise: Identität vs. Rollendiffusion

    Angemessene Lösung: Entspanntes Erleben des eigenen Selbst

    Unangemessene Lösung: Das Selbst wird als bruchstückhaft, schwankend und diffus wahrgenommen
  8. Psychozoziales Stadium Frühes Erwachsenen-alter20-40
    Krise: Intimität vs. Isolation

    Angemessene Lösung: Fähigkeit zur Nähe und zur Bindung an andere

    Unangemessene Lösung: Gefühl der Einsamkeit und Trennung; Leugnung des Bedürfnisses nach Nähe
  9. Psychozoziales Stadium Mittleres Erwachsenen-alter40-65
    Krise: Generativität vs. Stagnation

    Angemessene Lösung: Über die eigene Person hinaus Sorge um Familie, Gesellschaft und zukünftige Generationen

    Unangemessene Lösung: Hedonistische Interessen, fehlende Zukunfts-perspektiven
  10.  Seniorenalter65-
    Ich-Integrität vs. Verzweiflung

    Gefühl der Ganzheit, grundlegende Zufriedenheit

    Gefühl der Sinnlosigkeit, Enttäuschung
  11. Sozialisation
    Sozialisation ist ein lebenslanger Prozess, in dem die Verhaltensmuster, Werte, Standards, Fertigkeiten, Einstellungen und Motive einer Person so geformt werden, dass sie mit denen übereinstimmen, die in einer bestimmten Gesellschaft als wünschenswert erachtet werden
  12. Zuneigung und Aufmerksamkeit der Eltern führt zu:
    Sicherer Bindung, gute Sozialkompetenz und gute Fähigkeiten zur Problemlösung.

    Gute intellektuelle und akademische Leistungen in den Schuljahren

    Gutes Selbstwertgefühl.

    Gutes Rollenverhalten

    Stabile Identität

    Flexible und androgyne Gschlechtsrollen

    Prosoziales Verhalten.
  13. Autoritativer Erziehungsstil
    Autoritative Eltern stellen angemessene Anforderungen an ihre Kinder und fördern deren Selbstregulierung

    Dieser Stil führt mit größter Wahrscheinlichkeit zu einer effektiveren Eltern-Kind Beziehung.

    Dagegen führen sowohl autoritäre als auch antiautoritäre Erziehungsstile im allgemeinen zu weniger guten Ergebnissen.
  14. Autoritativer Erziehungsstil Ergebnisse:
    Kinder sind:

    freudig

    übernahmen soziale Verantwortung

    selbstständig

    leistungsorientiert

    kooperativ
  15. Autoritärer Erziehnungsstil
    Ein restriktiver Erziehungsstil, indem die Eltern viele Regeln aufstellen und unbedingtes Gehorsam verlangen

    Diese Regeln werden dem Kind nicht erklärt.

    Eltern sind fordernd und kontrollierend

    Eltern disziplinieren ihre Kinder und blocken Autonomiebestrebungen.
  16. Autoritärer Erziehnungsstil Ergebnisse
    Kinder neigen zu

    Launigkeit und Unzufriedenheit

    Unfreundlichkeit

    Die Kinder reagieren schnell aufbrausend und verärgert

    Ziellosigkeit
  17. Antiautoritäerer Erziehungsstil
    Hier sind die Eltern nicht in der Lage, den Kindern beim Erlernen von sozialen Regeln zu helfen. Sie erlauben den Kindern fast alles und setzen keine Grenzen. Kinder können ihre Gefühle und Impulse frei ausdrücken.
  18. Antiautoritäerer Erziehungsstil Ergebnisse
    Sie reagieren häufig impulsiv und aggressiv

    Mangel an Selbstkontrolle

    Mangel an Leistungsorientierung

    Abhängigkeit den Eltern gegenüber.
  19. Vernachlässigender Erziehungsstil
    Hier disziplinieren die Eltern ihre Kinder nicht und reagieren auch nicht auf ihre Individualität. Die Eltern sind gleichgültig ihren Kindern gegenüber und vernachlässigen sie. Oft handelt es sich um Personen, die in ihrem Leben völlig überfordert sind und deshalb wenig Energie und Interesse haben, sich ihren Kindern zuzuwenden
  20. Vernachlässigender Erziehungsstil Ergebnisse
    Hohes Mass an Aggressivität

    Neigung zu Wutausbrüchen

    Schlechte Schulleistung in der späten Kinderheit

    Sie werden oft zu egoistischen, aggressiven und rebellierenden Jugendlichen, die keine konstruktiven langfristigen Ziele in ihrem Leben entwickeln.

    Sie neigen ebenfalls dazu kriminell und drogenabhängig zu werden
  21. Warum wird der autoritative Erziehungsstil mit positiver emotionaler, sozialer und intellektueller Entwicklung assoziiert?
    Diese Eltern sind warm und akzeptieren ihre Kinder so wie sie sind.

    Elterliche Kontrolle wird in einer rationalen und vernünftigen Weise ausgeübt.

    Eltern stellen regeln auf Regeln, die ihre Kinder verstehen und auch befolgen können.

    Sie erlauben dem Kind Autonomie innerhalb von klar gesetzten Grenzen.

Card Set Information

Author:
Anonymous
ID:
321389
Filename:
Psycho 3
Updated:
2016-06-24 10:47:51
Tags:
Psycho
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