Psycho 4

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  1. Unterschiede Hirn mann Frau
    Männer größere Gehirne

    Bereiche der Frontallappen (wichtig für Stewuerung des Sozialen Verhaltens) bei Frauen größer

    weibl. Gehirne effizienter in Verarbeitung, Kodierung und Erinnerung emotionaler Erfahrungen (deswegen evtl häufiger Depressionen bei Frauen)

    Frauen benutzen bei Sprachanwendung sowohl die linke als auch die rechte Gehirnhälfte, während bei Männer nur die linke Gehirnhälfte aktiv ist (deswegen Frauen stärker im Umgang mit Wörtern und Sprachaufgaben

    Männer sind bei mathemathischen Schlußfolgerungen Frauen überlegen, allerdings nur geringfügig

    Männer haben ein besseres räumliches Vorstellungsvermögen

    Männer zeigen bessere optische Leistungen bei Suchbildern, d.h. beim Auffinden versteckter geometrischer Figuren.
  2. Geschlechtsidentität
    ist das Gefühl eines Menschen, männlich oder weiblich zu sein

    umfasst das Bewusstsein und die Akzeptanz des eigenen biologischen Geschlechts.
  3. Geschlechterrollen
    sind Verhaltensmuster, die in einer bestimmten Gesellschaft als angemessen für Männer und Frauen gelten

    Sie sind die Basis der Definitionen von Maskulinität und Femininität.
  4. Transgender
    der Richtung Mann-zu-Frau werden häufig als Transfrau bezeichnet, Transgender der Richtung Frau-zu-Mann als Transmann.

    Dazu zählen auch bewusst androgyne Menschen, Drag Queensund Drag Kings.
  5. Intersexualität
    wenn Chromosomen, Geschlechtsorgane, sekundäre Geschlechtsmerkmale, Gene, Hormone und Keimdrüsen nicht alle demselben Geschlecht zuzuordnen sind.
  6. Kritik von inter und trans
    Die psychisch belastende Situation, von der Gesellschaft nicht anerkannt zu werden, kritisieren Intersexuelle immer wieder. Im Umgang mit zwischengeschlechtlichen Menschen sei die Menschenwürde oftmals nicht gewahrt, kritisiert der Verein der Intersexuellen.

    Viele intersexuelle Menschen, Transgender und kritische Wissenschaftler argumentieren, dass die westliche Vorstellung von zwei klar unterscheidbaren Geschlechtern falsch sei.
  7. Die Queer-Theorie
    • (engl. queer theory) ist eine Kulturtheorie, die den Zusammenhang von
    • biologischem Geschlecht (engl. sex), sozialen Geschlechterrollen (engl.
    • gender) und sexuellem Begehren (engl. desire) kritisch untersucht.

    Die Queer-Theorie analysiert und dekonstruiert sexuelle Identitäten, Machtformen und Normen.

    Die Queer Theorie kritisiert die im Westen verbreitete Heteronormativität (eine Weltanschauung, die Heterosexualität als soziale Norm postuliert).

    Die Queer Theorie geht davon aus, dass sowohl die geschlechtliche als auch die sexuelle Identität nicht „naturgegeben“ sind, sondern erst in sozialen und kulturellen Prozessen konstruiert werden
  8. Heteronormativität
    durchzieht alle wesentlichen gesellschaftlichen und kulturellen Bereiche.

    Die gesunde Körperlichkeit wird heterosexuell definiert, auch bei der Betrachtung und Beschreibung anderer Kulturen.

    Verhalten, das dieses System destabilisieren könnten, wirken stigmatisierend und werden häufig sanktioniert (Heterosexismus).

    In einer heteronormativen Gesellschaft wird oft versucht, Intersexuelle, Homosexuelle und Transgender zu assimilieren.
  9. Freud
    Nach Freud ist die Haupttriebfeder der Entwicklung und Sozialisation der Sexualtrieb, die er als Libido bezeichnet hat.

    Aus diesem Begehren ergibt sich ein Konflikt, den Freud „Ödipuskonflikt“ genannt hat (nach der Figur des Ödipus aus der gleichnamigen Tragödie von Sophokles).

    Das Kind identifiziert sich mit dem gleichgeschlechtlichen Elternteil, was zum Erwerb der jeweiligen Geschlechterrolle führt.
  10. Entwicklung für Mädchen nach Freud
    Jungen besitzen einen Penis und Mädchen nicht, weshalb sie sich als kastriert und minderwertig empfinden würden und das andere Geschlecht beneiden (Penisneid).

    Deshalb lösen sich die Mädchen von ihren Müttern, weil diese ihnen ohne einen Penis als minderwertig erscheinen.

    Die Mutter wird unbewusst für das Fehlen verantwortlich gemacht und das Interesse richtet sich auf den Vater.

    Stattdessen fühlen sie sich zum Vater hingezogen und möchten ihre Mütter von ihrer Rolle verdrängen.

    Schließlich akzeptieren Mädchen, dass sie die Mutter beim Vater nicht ersetzen können und identifizieren sich mit der weiblichen Geschlechtsrolle.
  11. Entwicklung für Jungen nach Freud
    Für Jungen gelte, dass sie sich zur Mutter hingezogen fühlen und den Vater als Rivalen erleben würden.

    Diese auf das andere Geschlecht bezogenen Bedürfnisse spielen sich oftmals unbewusst während der ödipalen Phase (zwischen dem 3. und 5. Lebensjahr) ab.

    Danach erfolgt die Identifizierung mit dem eigenen Geschlecht.

    Jungen unterdrücken ihr Begehren der Mutter gegenüber aus Angst vor dem Vater, der sie mit Kastration bestrafen könnte. Sie identifizieren sich mit dem Vater und eifern ihm innerlich und äußerlich nach.
  12. Kritik an Freud
    Der Mann wurde von Freud als „Phallusträger“ dargestellt und als das dominante Modell erster Ordnung verstanden.

    Das Weibliche wurde als defizitär, weil ohne Penis, und somit als abgeleitetes Modell verstanden.

    Der Mann sei durch das Vorhandensein des Penis vollständig, und die Frau wird durch das Nicht - Vorhandensein als fehlerhaft und zweitrangig charakterisiert.

    Freud wurde die Fixierung auf die äußeren Geschlechtsmerkmale bei der Entwicklung einer Geschlechtsidentität von Kindern vorgeworfen

    dass Freud sich zu sehr auf die kindliche Sexualität bezogen hat. Dabei wurden kulturelle und kognitive Faktoren vernachlässigt, die ebenfalls sehr wichtig für die kindliche Entwicklung sind.

Card Set Information

Author:
Anonymous
ID:
321394
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Psycho 4
Updated:
2016-06-24 15:57:05
Tags:
Psycho
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