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  1. Strahlenaustrittsfenster
    Aussparung im Röhrengehäuse, durch die das Nutzstrahlenbündel austritt.
  2. Nutzstrahlenbündel
    Der Teil der an der Anode erzeugten Röntgenstrahlen, der zur Nutzung (=Herstellung der Röntgenaufnahme) aus dem Röhrengehäuse austritt.
  3. Zentralstrahl
    Der vom Mittelpunkt des Brennflecks durch die Mitte der Blende verlaufende Strahl. (= Strahl bildet die Achse im Nutistrahlenbündel)
  4. Zentralprojektion
    Die Röntgenstrahlen verlaufen vom Brennfleck linear und divergierend. Nach der Durchstrahlung des Objektes entsteht für jeden Objektpunkt ein entsprechender Abbildungspunkt in der Filmebene.
  5. Fokus - Film – Abstand
    Abstand zwischen Fokus und Filmebene - gemessen an der Achse des Nutzstrahlenbündels
  6. Geometrische Unschärfe
    Physikalisch bedingte Unschärfe der Abbildung durch Halbschatten Die geometrische Unschärfe wächst mit zunehmender Größe des Brennflecks.
  7. Strahlenrelief
    Lokale Intensitätsunterschiede der Röntgenstrahlen (=Photonen) nach Durchdringung des Objektes infolge unterschiedlicher Schwächung der Photonen durch die verschiedenen Gewebe.
  8. Grundschleier
    Meßbare optische Dichte eines unbelichteten, entwickelten Röntgenfilms. Dieser Meßwert der optischen Dichte soll nicht größer als 0,25 sein.
  9. Densitometer
    Gerät zum Messen der optischen Dichte (früher: Schwärzung) des Röntgenfilms.
  10. Dosimetrie
    Verfahren zur Messung von ionisierenden Strahlen.
  11. Bewegungsunschärfe
    Patientenbewegungen während der Expositionsphase führen zu einer Vergwischung der Bildelemente.
  12. Kontrast
    Unterschied der verschiedenen Graustufen (=Schwärzungen) eines Röntgenbildes.
  13. Kontrastumfang
    Helligkeitsunterschied zwischen dem hellsten und dunkelstem Detail des Röntgenbildes.
  14. Isometrische Wiedergabe
    Darstellung des abzubildenden Objektes in seiner natürlichen Größe.
  15. Isometrierege1 (nach Cieszynski)
    Bei fehlender Parallelität von Objekt- und Filmebene ist eine isometrische Abbildung nur dann zu erreichen, wenn der Zentralstrahl senkrecht auf die Winkelhalbierende zwischen Objekt- und Filmebene eingestellt ist. Isometrieregel = Halbwinkeltechnik
  16. Bereiche des Strahlenschutzes
    - gerätetechnischer Strahlenschutz - baulicher Strahlenschutz - personenbezogener Strahlenschutz - Strahlenschutz durch qualitätssichernde Maßnahmen - Strahlenschutz durch organisatorische Maßnahmen
  17. Gerätetechnischer Strahlenschutz
    - Bleiauskleidung - Figenfilterung - Einblendung - Focus-Haut-Abstand (FHA) - Streustrahlenraster
  18. Baulicher Strahlenschutz
    - Röntgenräume - Baumaterial - Bleiglas - Bleiverkleidung
  19. Personen bezogener Strahlenschutz
    - betroffene Personen - Röntgenpersonal - Patienten - andere Personen
  20. Personenbezogener Strahlenschutz 1 (Rö-Personal)
    - Dosimeter - Kontrollbereich - individuelle Dosisgrenzwerte - ärztliche Clberwachung
  21. Personenbezogener Strahlenschutz II (Patienten)
    - strenge Indikationsstellung - exakte Projektionseinstellung - Halsschild bzw. Bleischürze - hochempfindlicher Film - Film-Folien-Kombination - Kleinfeld- bzw. Rechtecktubus - digitales Röntgen
  22. Personen bezogener Strahlenschutz III (andere Personen)
    - alle baulichen Maßnahmen - Abgrenzungen, Überwachung - Bleischürze (Begleitperson im Kontrollbereich)
  23. Strahlenschutz durch qualitätssichernde Maßnahmen
    - Konstaniprüfung Röntgengerät - Konstanzprüfung Filmverarbeitung - Überprüfung Dunkelraumbeleuchtung
  24. Referenzaufnahme (ReferenzfiIm)
    Bei der Abnahmeprüfung erstellte Prüfkörperaufnahme (=Uraufnahme) Nach der Überprüfung durch den Sachverständigen dient sie als Vergleichsgrundlage bei der Konstanzprüfung
  25. Konstanzprüfaufnahme (Konstanzprüffilm)
    Regelmäßig zu erstellende Prüfkörperaufnahme für Röntgengerät und Filmverarbeitung Der Konstanzprüffilm dient der Qualitätssicherung und soll möglichst mit dem Referznzfilm übereinstimmen.
  26. Konstanzprüfung
    Es werden jeweils die mittlere Graukeilstufe der Referenzaufnahme und der Konstanzaufnahme verglichen. Die mittlere Graukeilstufe der Konstanzaufnahme darf in jede Richtung (heller / dunkler) um eine Stufe abweichen (Toleranzbereich).
  27. Konstanzprüfüng Röntgengerät
    - für jedes vorhandene Röntgengerät - anfangs monatlich - nach 3 fehleifreien Prüfungen nur noch vierteljährlich
  28. Konstanzprüfung Filmverarbeitung
    - für jede Entwickler-Einheit - arbeitswöchentlich - nach jedem Neuansatz der Entwicklerlösung
  29. Strahlenschutz durch organisatorische Maßnahmen
    - StrahIenschutzverantwortlicher - Strahlenschutzbeauftragter - Aufzeichnungen über Strahlenexpositionen - Auslegen der Röntgenverordnung - halbjährliche Belehrungen des Röntgenpersonals gemäß 36 RöV - Aufbewahrungsfristen
  30. StrahIenschutzverantwort1icher
    Betreiber(in) einer Röntgenanlage in wirtschaftlicher Eigenständigkeit als approbierte medizinaIperson oder juristische Person
  31. Strahlenschutzverantwortlicher Krankenhausträger, Praxisbetreiber
    - Verantwortlich für die Anmeldung des Gerätes und die Einhaltung der Strahlenschutzvorschriften - Keine Fachkunde notwendig - wenn keine Fachkunde, dann schriftliche Bestellung von Strahlenschutzbeauftragten
  32. Strahlenschutzbeauftrager
    • Für die Leitung oder Beaufsichtigung eines sicheren Betriebsablaufes schriftlich zu bestellende Person, die neben der Berechtigung zur Ausübung der Zahnheilkunde auch die Fachkunde besitzen muß
    • - Verantwortlich für die Einhaltung der Strahlenschutzvorschriften der RöV - Berechtigung zur Ausübung der Zahnheilkunde - Nachweis der Fachkunde notwendig
  33. Aufbewahrungsfristen
    • - lOJahre - Röntgenbilder mit entsprechenden Aufzeichnungen - Referenzaufnahme (Prüfkörperaufnahme der Abnahmeprugfung)
    • - 5Jahre - Aufzeichnungen über Belehrung nach § 36 RöV - 2 Jahre - Aufzeichnungen der Konstanzprüfungen (einschl. Aufnahmen)
  34. Strahlenschutzbereiche
    Kontrollbereich (RöV §19) - Bereich, in denen Personen mehr als 15 mSv pro Jahr als Ganzkörperdosis erhalten können. - Betrieblicher Übenwachungsbereich (RöV § 19) - Bereich, in denen Personen mehr als 5 mSv pro Jahr als Ganzkörperdosis erhalten können
  35. Zutritt zum Kontrollbereich (RöV 22)
    - Personen, die zur Durchführung oder Aufrechterhaltung der darin vorgesehenen Betriebsvorgänge tätig werden müssen - Personen, deren Ausbildung einen Aufenthalt in diesem Bereich erfordert. - Personen als Begleitpersonen, wenn die fachkundige Person dies für erforderlich hält. - Personen als Patienten
  36. Röntgenan1agebuch Definition:
    Zusammenstellung aller für den Betrieb einer R”ntgeneinrichtung wichtigen die Untersuchung und den Strahlenschutz betreffenden Parameter und Daten.
  37. Röntgenanlagebuch: Inhalt:
    - Unterlagen von allgemeiner Bedeutung - Unterlagen mit Daten speziell zur Untersuchung von Menschen
  38. Unterlagen von a11gemeiner Bedeutung
    1 - Bauartzulassung - Zulassungsschein - Betriebsanleitung - Bescheinigung und Prüfbericht des Sachverständigen nach § 4 Abs.I R”V (Genehmigungsbescheid nach § 3 RzV, wenn keine Bauartzulassung vorliegt)
  39. Unterlagen von a11gemeiner Bedeutung
    II - Letzter Prüfbericht nach § 18 (4) RöV (= TÜV-Überprüfung alle 5 Jahre) - Datum und Ergebnisse der bzw. Instandsetzung - Gebrauchsanweisung gemäß § 18 (1) RöV
  40. Unterlagen mit Daten speziell zur Untersuchung von Menschen
    - Abnahmeprüfbericht (bei Aufstellung) - Standarddaten für die Röntgenanlage - Referenzaufnahmen - Datum und Ergebnisse der Konstanzprüfungen - Ersatz von Teilen, die Bildqualität oder Strahlenschutz beeinflussen - Erneuter Abnahmeprüfbericht nach wesentlichen Änderungen
  41. Röntgenan1agebuch Empfehlungen ftir die Praxis:
    - Anlegen als DIN A4 - Ordner - Nur von der RöV (und dazu erlassenen Richtlinien) geforderte Daten effassen - Getrennte Aufführung zusätzlicher strahlenschutzrelevanter Daten - Lückenlose Führung des Anlagebuches - Aufbewahrung bei der jeweiligen Anlage
  42. Genehmigungsfreier Betrieb von Röntueneinrichtungen gemäß 4 RöV
    Der Betrieb einer bauartzugelassenen Röntgenteinrichtung bedarf keiner Genehmigung nach § 3 RöV. Die Inbetriebnahme muß der zuständigen Behörde zwei Wochen vorher angezeigt werden.
  43. Unterlagen für die Anzeige (beim Amt für Arbeitsschutz und Sicherheitstechnik)
    - Bescheinigung und Prüfbericht des Sachverständigen - Kopie der Bauartzulassung - Nachweis der für den Strahlenschutz erforderlichen Fachkunde
  44. Vorgehen zur Inbetriebnahme einer Röntgeneinrichtung
    - Lieferung und Montage der Röntgenanlage - Abnahmepruggfung mit Erstellung der Referenzaufnahme - Sachverständigenprüfung - Anzeige bei der zuständigen Behörde Röntgen nach 2-wöchiger Wartefrist

Card Set Information

Author:
HerrTh
ID:
323663
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Updated:
2016-09-26 08:07:30
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