Klausurfragen "Grundfragen und Methoden der Erziehungswissenschaft"

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  1. Warum ist der Begriff Erziehung "problematisch"?
    Konflikt von Freiheit und Zwang
  2. Welches Bild von Erziehung stellt das jeweilige Zitat dar?

    A) "Erziehung ist hier Verhaltensänderung entsprechend der jeweiligen Gegebenheiten  denen man sich zu fügen hat"
    Erziehung als Anpassung z.B. anpassen an die Gesellschaft⇾ Mitläufer
  3. B) "Nach wie vor wird Erziehung oft als Unterwerfung der Kinder unter Willen der Eltern verstanden"
    Erziehung als Führung oder Zucht z.B. Gewalltanwendung
  4. C) "Während der Erzieher in einem Themenkreis einführt, ist es dann die Aufgabe des Zöglings sich damit auseinanderzusetzten" nach Theodor Litt
    Erziehung als einführen z.B. das böse/gute Kind
  5. D) "Aufgabe der Erziehung, sofern dieser Begriff hier überhaupt noch benutzt wird, ist es, das Kind wohlwollend und freundschaftlich zu begleiten" nach Ellen Key
    Erziehung als wachsenlassen z.B. Der Erzieher als Gärtner
  6. Was ist nach Schleiermacher die Grundlage der Erziehungstheorie?
    Nicht irgendwelche Soll-Bestimmungen, Normen, Wrte, Ideale sondern grundlegende anthropologische Sachverhalte

    • Generationsverhältnis Z.B. die alte Generation bezieht sich auf die jüngere -> Weitergabe des nicht-genetischen Erbes
    • Transfer der Kultur and die nächste Generation
    • Existensprobleme der menschlichen Gattungnur lösbar durch integrationellem Transfer
  7. Welche Erkentnisse Schleiermachers haben auch heute noch Bedeutung für die

    Erziehungswissenschaften?
    eigenständige Gesichtspunkte zur Betrachtung gesellschaftlicher Verhältnisse

    Erziehung wird nicht gefördert, begründet oder gerechtfertigt, sondern ist ein unverm. soziales Faktum

    Ansatzpunkt für die Begründung der eigenen Tätigkeit -> erziehungswissenschaftliche Reflexion

    Theorie-Praxis Verhältnis

    Kriterium zur Bedeutung der Fähigkeit der älteren Generation
  8. Welche Faktoren bestehen in der Erziehung?
    • 1. & 2. Faktor Erzieher und Zögling
    • 3. Faktor Inhalt der Erziehung
    •  Frage nach Auswahl der Erfahrung, Meinugen
    •  Erziehung ist nicht Gegenstandslos sonder stets auf Inhalte bezogenen
    • ->Gemeinsamer Gegenstand : Objekt der Erziehung
  9. Warum betrachtet Dewey das Generationsverhältnis als Problemfeld?
    • Erziehung als gesellschaftl. Phänomen
    • Erziehung=gesellschaftl. Prozess
    • Urfaktoren machen Erziehung notwendig
  10. Warum kann man das Generationsverhältnis auch als Kampffeld betrachten?
    • Wiederstand der Jüngeren gegenüber der Lernzumutung der Älteren
    • Gewaltdrohungen in der ERziehung
    • Restriktive Weitergabe des Wissens
    • Machtförmigkeit der Generationsbeziehungen
  11. Was ist die Doppelfunktion von institutionalisierter Erziehung?
    • Funktion 1: Weitergabe von Wissen, Können, Haltungen, Interessen
    • Funktion 2: Aufrechthaltung bestehender Herrschaftsverhältnisse
  12. Was besagt die antinomische Grundstruktur Nohls?
    Antinomie=Wiederspruch
  13. Wovon geht ein weiterer Erziehungsbegriff aus und warum ist ein solch weites Verständnis wichtig?
    • Generationsbegriff:nicht nur persönliche Beziehungen (face to face) (Überpersönliche Verhältnisse (Institutionel/gesellschaftliche)
    • Ohne Absprache mit den Jüngeren geregelt, wie die Gesellschaft aussieht
    • Erwachsene gestalten das soziale Lebensverhältnis
    • ⇛ Zögling reflektiert seine Umwelt, asst seine eigene Situation an
  14. Sammeln Sie in der Vorlesung genannte zentrale aspekte des Sozialisierungsbegriffs.Was sind die Grundlegenden Kennzeichen eines engen und weiten Begriffs?
    • Sozialisation=Die Gesamtheit der Lernprozesse. Diese finden gewünscht, geplant oder bewusst statt
    • Erziehung=Teil der Sozialisation (Intention des geplanten und normativ orientiertes Handeln)
    • Enges Verständnis=Individuum wird erst im Sozialisationsprozess geselschaftlich, Individuum ist Passiv. Reduzierung auf den gesellschaftlichen Einfluss
    • Weites Verständnis=Individuum ist von Anfang an gesellschaftlich. Individuum=Subjekt
  15. In welchem Verhältnis stehen Erziehung und Bildung zueinander? Was kennzeichnet Bildung aus bildungstheoretischer Sicht?
    • "Erziehung ist eine Zumutung, Bildung ein Angebot"
    • Zeitliche Abfolge= erst Erziehung, dann Bildung
    • Rechtfertigung der Erziehung durch Bildung (Erziehung ermöglicht Bildung)
    • Anderer Akzent:Zwei Seiten einer Medaille Z.B. Morgenkreis
    • Bildung Bezieht sich auf eigenen Umgang mit den Vermittelten und darüber mit sich selbst
    • Bildung ist im bildungstheoretischen Verständnis das, was man aus dem macht, was aus einem gemacht worden ist.
    • (Orientierung am Subjekt, kein rein subjektiver Prozess, Bildung ist immer Selbstbildung)
  16. Welche sind die Schlüsselbegriffe des psychologischenLernbegriffes? Welche Kritik wird seitens der Erziehungswissenschaft an diesem Begriff geäußert?
    • "relativ dauerhafteVeränderung von verhalten aufgrund von Erfahrung, d.h. von Interaktionen eines Organismus mit seiner Umwelt"
    • Schlüsselbegriffe:
    • 1.Beobachtbare Veränderung von Verhalten
    • 2.Erfahrung:nicht Erschöpfung, Rauschzustände, Krankheit, biologischer Reifungsprozess.
    • 3.Organismus:Grundlagen-verständniss für viele Lebewesen
    • Kritik:
    • 1.Begriff ist sehr weit gefasst
    • 2.Für Menschen zu unspezifisch, lernen funktioniert bei Menschen nur bedingt so wie bei Mäusen
    • 3.Über das Lernen selbst wird nichts gesagt, es wird darauf geschlossen, lernen bleibt Leerstelle
  17. In welchem Verhältnis stehen lernen und Erziehung zueinander und welche grundllegenden pädag. Sichtweisen über den Lernbegriff gibt es?
    • Lernen ist der Erziehung vorgegeben (Sie kann und muss sich positiv und negativ auf lernen beziehen)
    • Lernen ist unvertretbar
    • Lernen ist unsichtbar (wir können es nicht einmal bei uns selbst beobacgten
  18. Warum ist es wichtig fühlen zu lernen?
    • Gefühle bilden das Fundament von Erziehungs-und Bildungstheorien
    • Fühlen=Bestandteil von Handeln und Denken
    • Angeboren, aber undifferenziert
    • Differenzierung durch Lernprozesse
  19. Welche Dimension des Lernens wurden in der Vorlesung genannt? Göhlich/Zirfas
    • Lernen ist zunächst Frustration
    • Wissen lernen=WIssen, das...
    • Können lernen= Wissen, wie...
    • Leben lernen (Metaebene)=Lebensbewältigung
    • ⇛Sozialräumliche Kompetenzentwicklung
    • Lernen lernen= Arten von Lernen
  20. Was ist mit dem Begriff der "Bildsamkeit" gemeint?
    • Bildsamkeit=Fähigkeit des Menschen sich zu bilden
    • Betonung der Eigenständigkeitund Möglichkeit der Selbstformung
  21. Was ist ire Meinung zum Thema "Begabung"?
    • Mit dem Begriff Begabung assoziiert man eine biologische Anlage
    • darüber können wir nix wissen
  22. Welche Bilder von Erziehung wurden in der Vorlesung genannt?
    • Erziehung als Führung oder Zucht
    • Erziehung als Wachsenlassen
    • Erziehung als Anpassung
    • Erziehung als Einfhrung
  23. Wie wird Erziehung zum Problem?
    • Die hellste Aufmerksamkeit erlangt Erziehung im Fall des Scheiterns
    • Auernheimer:Emanzipation des Bürgertums
    • Neues Selbstverständnis(freies, selbstständiges Individuum, Leben selbst in die Hand nehmen)
    • Ziel der Erziehung:Selbstständigkeit
  24. Was Unterscheidet Lernen an der Uni von dem an der Schule?
    • Uni:Produktion von Wissen
    • Selbstständiges, wissenschaftl. Arbeiten
    • Problematisierung von Gewissheiten

    • Schule: Vermittlung von WIssen
    • Aneignung von Ergebnissen der Wissenschaft
    • Vermittlung und Präsentation von Gewissheiten
  25. Was gehört zur pädag. Proffessionalität?
    • Theoretisches Wissen als potentieles Deutungswissen
    • Eigene Berufsethik:Professionelle Selbstkontrolle
    • Fähigkeit eigene fachliche Perspektiven gegenüber anderer Perspektiven zur Geltung zu bringen
  26. Was ist nach Schleiermacher das Problem, das durch Erziehung gelöst werden soll?
    Generationsverhältnis: die alte , erfahrene Generation bringt den jünderen Dinge bei, um Gesellschaftsfähig zu werden.
  27. Welche Kritik gibt es an der psychologischen Definition von Bildung aus Erziehungswissenschaftlicher Sicht?
    • 1.Begriff ist sehr weit gefasst, wird Inaltslos
    • 2.Für Menschen zu unspezifisch, lernen funktioniert Menschen nur bedingt so wie bei Mäusen.
    • 3.Über Lernen slebst wird nichts gesagt, es wird darauf geschlossen, Lernen bleibt Leerstelle
  28. Welche Verhaltenserwartung gibt es im Rollen handeln?
    • Muss-Erwartung, Soll-Erwartung, Kann-Erwartung
    • Rollen sind niemals Eindeutig, müssen interpretiert werden
  29. Was beinhaltet der Begriff "Heimlicher Lehrplan"?
    • Nicht der ofizielle Lehrplan ist wichtig für die Erziehung&Sozialisation
    • Das langjährige Einüben der Verhaltensanforderungen der Schule
    • Schulkulturelle Strukturen
  30. Wie unterscheiden sich funktionale Erziwhung von intentionaler Erziehung?
    • Erziehung ist immer funktional und intentional zugleich
    • Erziehung enthält stets Elemente von Sozialisation und Intentional geplanten Handeln
    • Geschieht nicht bewusst
  31. Welche Dimensionen von Erziehung wurden in der Vorlesung vorgestellt?
    • Präsentieren
    • Arrangieren
    • Zeigen
    • Kooperieren
    • Behüten, Gegenwirken und Unterszützen
  32. Was istv das Ziel der Aufklärung nach Kant?
    • Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus einer selbstverschuldeten unmündigkeit
    • Habe den Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen
  33. Welche Faktoren gibt es in der Erziehung?
    • Frage nach Auswahl-> basierend auf gattungsgeschichtlichen Erfahrungen
    • Erziehung ist nicht gegenstandslos->auf Inhalte bezogen
    • Es geht um Verhaltensweisern
    • Gemeinsamer Gegenstand ->Objekt der Erziwhung, auf das sich beide beziehen
  34. Aufgrund welchen Faktorenbleibt das selbstbestimmte Subjekt eine Illusion?
    • Aufgrund der gesellschaftlichen Verhältnisse
    • Angesichts der Macht des Unbewissten
    • Aufgrund der prinzipiellen Gesellschaftlichkeit der Individuen
    • Angesichts der Bedeutung von Körperlichkeit und Praxis
  35. Von wem stammt das jeweilige Zitat?

    "Ruhig und langsam die Natur sich helfen lassen..., ds ist Erziwhung"
    Ellen Key
  36. Von wem stammt das jeweilige Zitat?

    "Die Grundlage der Erziehung ist...das leidenschaftliche Verhältnis eines reifen Menschens zu einem werdenden Menschen, und zwar um seiner selbst willen, dass er zu seinem Leben und zu seiner Form komme"
    Herrman Nohl
  37. Von wem stammt das jeweilige Zitat?

    "Erziehung ist eine Zumutung, Bildung ein Angebot"
    Dieter Lenzen/Niklas Luhmann
  38. Von wem stammt das jeweilige Zitat?

    "Jedes Tier ist, was es ist: der Mensch allein ist ursprünglich gar nichts"
    Johann Gottlieb Fichte
  39. Von wem stammt das jeweilige Zitat?

    "Was Ernährung und Fortpflanzung für das physische Leben sind, ist erziehung für das soziale Leben"
    John Dewey
  40. Von wem stammt das jeweilige Zitat?

    "Die Erziehung ist demnach die Summer der Reaktionen einer gesellschaft auf die Entwicklungstatsache"
    Siegfried Bernfeld
  41. Von wem stammt das jeweilige Zitat?

    "Was der Leib gelernt hat, das besitzt man nicht wie ein wieder betrachtbares Wissen, sondern das ist man"
    Pierre Bourdin
  42. Von wem stammt das jeweilige Zitat?

    "Erziehung soll obsolet, Bildung Wirklichkeit werden"
    Heinz-Joachim Heydorn
  43. Von wem stammt das jeweilige Zitat?

    "Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen"
    Immanuel Kant
  44. Von wem stammt das jeweilige Zitat?

    "Die letze Aufgabeunseres Daseins...(sehr lang)...die Verknüpfung unseres Ich´s mit der Welt zu der allgemeinsten, regsten und freisten Wechselwirkung"
    Wilhelm von Humbold
  45. Von wem stammt das jeweilige Zitat?

    "Wir können uns nicht als absulut einzelnen denken"
    Klaus Mollenhauer
  46. Von wem stammt das jeweilige Zitat?

    "Ein großer Teil der Tätigkeit der älteren Generation erstreckt sich auf die jüngere, und sie ist so unvollkommen, je weniger gewusst wird was man tut und warum man es tut"
    Friedrich Schleiermacher
  47. Welche Dimension von Bildung wurde in der Vorlesung genannt?
    • Bildung ist Vielseitig und darf nicht auf kognitive Dimension reduziert werden.Sie umfasst unterschiedliche Modalitäten des Weltbezugs.
    • In Anlehnung an Kant kann man zwischen theoretischer, moralische -praktischer und ästhetischer Bildung unterscheiden:
    •      Theoretische Bilduing:auf kognitives, verstandesgemäßes Erkennen und Urteilen ausgerichtet
    •      Moralisch-praktische Bildung: auf richtiges Handeln ausgerichtet
    •      Ästhetische Bildung:Die Wissenschaft vom Schönen
  48. Definition Ästhetik:
    • Meint die Wissenschaft vom Shönen oder philosophie der Kunst
    • Meint die Theorie der Sinnlichen Wahrnehmung und ihrer Reflexion
  49. Was wird unter dem adjektiv ästhetisch verstanden?
    • Meint die Art der Wahrnehmung eines Gegenstandes
    • Dient auch zur charakterisierung von Gegenständen selbst
  50. Weloche Verständnisweisen gibt es im Bezug zu Ästhetik und warum sind sie problematisch?
    • Theorie der sinnlichen Wahrnehmung (zu Weit, da sinnliche Wahrnehmung zu jedem Bildungsprozess gehört
    • Theorie der Kunst (Zu eng, da es unterstellt dass ästhetisches Erleben an bestimmte Gegenstände gebunden sind
  51. Wie ist die Unterscheidung zwischen Aisthesis und Ästhetik?
    • Aistesis: ist sinnliche Wahrnehmung
    • Ästhetik: besondere Form der Wahrnehmung
  52. Wie kann die Eigentümlichkeit ästhetischen Erlebens und ästhetischer Bildung deutlicher werden?
    Die Unterscheidung ermöglicht es, die Bedeutung des  Subjekts für das ästhetische Erleben genauer zu bestimmen
  53. Warum und inwiefern sind ästhetishe Vorgänge bildungsbedeutsam?
    • Das theoretische werden von Sinnesereignissen mit Bezug auf Ich und Sekbst kann Veränderungen im Subjekt und seiner Einstellung zu sich und zur Welt zu Folge haben
    • Reflexiver Ich-Selbst-Bezug
    • Selbsterfahrung
  54. Was ist nach Alain Bergala ästhetische Bildung?
    Die Fähigkeit, das Gemälde oder den Film/Buch in Beziehungen zu anderen zusetzten
  55. Welche Aufgabe hat die Pädagogik in der ästhetischen Bildung?
    • Prozess ästhetischer Bildung können pädag. unterstüüzt werden
    • ästhetische Erziehung kann ästhetisches Erlben und Erfahrungen vorbereiten, zu Ihnen hinführen und zu ihrer Nachhaltigkeit beitragen
    • Vorrausetztung dafür ist Entlastung von pragmatischen und moralischen Verpflichtungen
  56. Welche Teildimensionen wirken in der ästhetischen Bildung zusamem? Was beinhalten diese?
    • Fingerfertigkeit-> hören, sehen, fühlen, lesen
    • Alphabetisierung-> Vermittlung von Wissen
    • Selbstaufmerksamkeit-> Kunst-literaturunterricht
    • Sprache-> Auseinandersetzung mit eigenen Empfindungen&Berührtsein zum Ausdruck bringen können
  57. Welche Begründungen fr die Bedeutung ästhetischer Bildung wurden in der Vorlesung genannt?
    • Ästhetische Erziehung als einzige Möglichkeit die Zerrissenheit des modernen Menschen aufzuheben und ihm dadurch zur Freiheit zu fhren
    • Zunehmende Bedeutung des ästhetischen in der Gegenwartsgesellschaft
    • Eigenwert des Kulturellen und ästhetischen
    • Mögliche Wirkung ästhetische Erfahrungen in  anderen Lebensbereichen
    • Bedeutung ästhetischer Erfahrungen fr die Gestaltung des eigenen Lebens (Lebenskunst)
  58. Warum ist Schule ein problematischer Lernort?
    • Lernen als außerschulische Angelegenheit (Frage ob schule beste ort zum lernen ist)
    • Lernen wird durch schulische Einrichtung nicht nur erleichtert, sondern auch verkompliziert
    • Lernen als außschließlich schulische Angelegenheit
    • Schule ist unüberwindlich vom Alltagsleben abgetrennt
  59. Welche Vorläufer des modernen Pflichtschulwesens wurden in der Vorlesung genannt?
    • Initiationsriten und Kindergesellschaften
    • Schreiberschulen im alten ägypten, attisches Gymnasium, mittelalterliches Kloster usw.
  60. Wofür ist Jan Amos Komensky bekannt geworden?
    War einer der ersten, der den Anspruch vertrat, "alle alles zu lehren" -> Gleichheit
  61. Welche Funktionen Von Schule nennt Helmut Fend?
    • Selektions-und Allokationsfunktion
    • Integrationsfunktion
    • Qualifikationsfunktion
  62. Welche Nachteile hat der Ansatz von Fend?
    • Trennt nicht deutlisch genug zwischen Intention(Aufgabe) und der tatsächlichen Funktion
    • verallgemeinert Züge des deutschen Schulwesens, die sich in anderen Schulwesen nicht finden lassen
    • Die Rolle der Schule für die Qualifikation(ZB Beruflich) wird überschätzt
  63. Welche gesellschaftlichen Funktionen von Schule nennt Talcott Parsons?
    • Sozialisationsfunktion
    • Allokationsfunktion
  64. Wie und warum unterscheidet sich die Allokationsfunktion bei Fend und Parson?
    • Fend: Arbeitsteilige Organisation moderner Gesellschaften -> Allokation
    • Parson: Für die Allokation sind in erster Linie nicht die Lehrpersonen zuständig sonder die SuS selbst -> Selbstselektion
  65. Welche zentrale Funktion von Schule rückt bei Fend in den Hintergrund?
    Die befähigung zur selbstständigen Lebensführung
  66. Welche ambivalenten Folgen hat die Freisetzung und Emanzipation des Individuums?
    • Einersteits öffnung seines Zukunftshorizonts
    • IÜndiüvüiduum wird für seine Biographie individuell verantwortlich gemacht
    • gelingen ind den Händen des Individuums
    • es muss sich die Verantwortung dafr selbst zuschreiben
  67. Wie ist die Unterscheidung zwischen Aufgabe und Funktion von Schule?
    • Aufgabe:ist das was bestimmt Instanzen von der Schule verlangen, was sie ihr "aufgeben"
    • Funktion:bezeichnet ds was Schule tatsächlich leistet und bei realistischer Betrachtung auch leisten kann
  68. Die pädag. Perspektive:
    Blickt auf die Aufgabe der Schule
  69. Die Soziol. Perspektive:
    fragt nach der Funktion von Schule im gesellschatflichen Reproduktionsprozess
  70. Was/Wen betrifft "Allgemein" im Begriff der Allgemeinbildung nach Klafki?
    • Alle Menschen betreg´ffend
    • Alle menschlichen Möglichkeiten betreffend
    • Alle relevanten Inhalte betreffend
  71. Wie muss Allgemeinbildung heute verstandenwerden?
    • Als Fähigkeit zur selbstbestimmung
    • Als Mitbestimmungsfähigkeit
    • Als solidaritätsfähigkeit
  72. Welche Schlüsselprobleme gibt es nach Klafki?
    • Die Erhaltung der Umwelt
    • Friedenssicherung
    • Nord-Süd-Verhältnis
    • Fragen der neuen Informationstechnologie
    • Fragen der gesellschaftlichen Ungleichheitü
    • Fragen nach der eigenen Subjektivität
  73. Welchen Hintergrund hat die Bildungs-und Allgemeinbildungskonepten betonte Autonomie, Selbstständigkeit und Mündigkeit des Individuums?
    • unmündiges,unselbstständiges Individuums ist einer modernen Gesellschaft unzureichend angepasst
    • Ist ein Individuum nicht gengend: kritikfähig
    • selbstständig
    • kann nicht eigenverantwortlich fr sich und sein Leben sorgen⇛ Unterstützung von Sozialpäd. nötig
  74. Was sagt Heinz-Elmar Tenorth ber die Allgemeine Bildung?
    • Blick vom Produkt aus:
    • gesellschatliche Sicherung von "lernfähigkeit" als individuelle Verhaltensposition
    • daher um die Generalisierung eines Lern-und Verhaltensstils Spezifischer Art -> Menschen bevorzugen im Umgang mit Schwierigkeiten und Problemwn kognitive lösungswege und Strategien
  75. Welche Lernbereiche bilden das Bildungsminimum nach Tenorth?
    • Mathematisch-na-wi. Lernbereich
    • Ästhetisch-Expressiver Lernbereich
    • Historisch-gesellschaftlicher Lernbereich
    • Sprachlicher Lernbereich
  76. Was ist Globalisierung?
    • beschleunigte Entwicklung weltweiter Finanz-und Kapitalbeziehungen
    • Globalisierung von Unternehmensstrategien und Märkten, von Forschung und Technologier
  77. Was beinhaltet einer der Kritikpunkte der Globalisierung, Umverteilung  und zunehmende Ungleichverteilung des gesellschftlichen Reichtums?
    • Verblassen "alter" Unterschiede
    • Neue Unterschiede zwischen sozialen Millieus, Klassen usw.
    • Globalisierung ≠ Weltweite Vereinheitlichung und Standardisierung
  78. Warum gilt Karl Marx als einer der ersten Globalisierungstheoretikern?Ü
    wegen der Dynamik der Kapitalistischen Produktionsweisen und deren bis heute beklagten Begleiterscheinungen.
  79. Was bedeutet der Kontext der Globalisierung für das deutsche Bildungssystem?
    • Frage nach ökonomischen Nutzen von SChule
    • Lernen wird immer mehr als Qualifikation gesehen, nicht mehr als Bildung
    • Intern. Vergleichsuntersuchungen (Pisa, TIMSS)
    • Umstellung der Studienstruktur auf BA und MA
  80. Welches Missverständnis besteht im Bezug auf Globalisierung?
    • kann in doppelter Weise missverstanden werden:
    • 1. als weltweiter ökon. und politischer Verflechtungsprozess, von dem ein beträchtlicher Vereinheitlichungsdruck ausgeht
    • 2. Als Prozess in dem Fremdheit durch zunehmend intensiviert wird und eine konfliktträchtige Zeitgenossenschaft von unterschiedlichen
  81. Was beinhaltet der Begriff "Globalisierung" aus Erziehungswissenschaftlicher Sicht?
    • Glob. in konkreten lokjaen Strukturen vermitteln (ZB Musik, Comics usw)
    • Beeinflussung der Lebenswelt jedes einzelnen
    • Wandel des Erziehungsraums
  82. Unter Welchen drei Problemstellungen wird in der pädag. Diskussion die Kindheit und Jugend im Kontext der Globalisierung verhandelt?
    • Modernisierung des Bildungswesens
    • Interkulturelle Erziehung
    • Veränderung von Kindheit
  83. Auf welche Ebenen wurde in der Vorlesung die Veränderung von Kindheit diskutiert?
    • Armut und Reichtum
    • Verschulung
    • Medien
  84. Wann entstand Ausländerpädag.?
    1970ern
  85. Was beinhaltete die von Kultusministerkonferenz propagierte Doppelstrategie der Ausländerpäd.?
    • Schulische Integration
    • Erhaltung der kulturellen Identität
  86. Welche Aussage ist richtig?
    Aus der Kritik an der Ausländerpädagogik entstanden in den 1980ern Konzepte einer interkulturellen Erziehung und Bildung
  87. Unterscheidungsmerkmal zwischen Ausländerpädag. und interkultureller Erziehung und Bildung ist?
    Interkulturelle Erziehung und Bildung richten sich an SuS deutscher und ausländ. Herkunft
  88. Interkulturelle Erziehung als Querschnittsaufgabe betrifft?
    Gesamten Unterricht fr alle SuS
  89. Vorraussetzungen für die Neuorientierung, die durch das Konzept der interkulturellen Erziehung entstanden ist, beruht auf der Tatsache, dass Deutschland heute:
    Ein Einwanderungsland ist und wir in einer multikulturellen Gesellschaft leben
  90. Welche Anlässe und Herrausforderungen gibt es für die interkult. Erziehung und Bildung?
    • Die innergesellschaftliche, vor allem migrationsbedingte Multikulturalität
    • der Prozess der pol. Vereinigung Europas mit seinen untersch. sprachlichen Traditionen und Kollektivgeschichten
    • Globalisierung, Herausbildung einer "Weltgesellschaft" mit ihrer auch in unserem Alltag präsenten kulturellen Vielfalt
  91. Die Schule von heute erwartet von ihren SuS:
    • eine bestimmte kulturelle Disponiertheit
    • eine bestimmte Sprachliche Disponiertheit
  92. Welche 4 zentralen Bestimmung charakterisieren den Kulturbegriff?
    • Kultur hat Symbolcharakter
    • Kulturen sind nie einheitlich oder statisch
    • Individuen und soziale Gruppen sind nie passive Opfer der Kultur
    • Kulturelle geschichtspunkte drfen bei Interpretations-und Verstehensprozessen nicht verabsolutiert werden
  93. Was soll nach Paul Mercheril mit einem umfassenden Begriff der Migrationspädagogik gezeichnet werden?
    • Soll eine perspektive zeigen, die die ganze Vielfalt der Phänomene in den Blick nimmt
    • Charakteristisch für eine durch Migration geprägte Gesellschaft
  94. Auf welchen Prinzipen gründet Migrationspäd.?
    • Dem Gleichheitsgrundsatz
    • Dem Grundsatz der Anerkennung anderer Identitäütsentwürfe
  95. Zur allgemeinen "Warnhinweisen" für den Umgang mit Differenzen nach Annedore Prengel gehört, dass:
    "Aussagen über Menschen auch beinhalten müssen,m dass man nicht alles über eine Lebensweise weiß

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Author:
lisaPisa
ID:
329107
Filename:
Klausurfragen "Grundfragen und Methoden der Erziehungswissenschaft"
Updated:
2017-03-05 13:07:44
Tags:
Pädagogik
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Description:
Lernfragen für die Klausur
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