V21. Parkinson - Bewegungsstörungen

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  1. zentrale vs periphere läsionen
    • zentral: basalganglien (modulation), cerebellum (koordination), tremores
    • peripher: der efferenz (schlaffe parese), der afferenz (ataxie), reizung -> myoklonie
  2. extrapyramidal-motorische störungen
    • hypokinetisch: parkinsonsyndrom (idiopathisch, genetisch, toxisch, atypisch)
    • hyperkinetisch
    • chorea (=dyskinesie)
    • dystonie
    • tremor (halte-, ruhe-, ziel-)
    • tics
    • ballisums
    • myoklonus
    • stereotypie
    • ataxie
  3. extrapyramidal vs pyramidal
    extrapyramidal: ein zur pyramidenbahn parallel geschaltetes rückkopplungssystem, um meldungen der pyramidenbahn zu modifizieren. basalganglien und kleinhirn involviert.
  4. basalganglien
    • = tief im gehirn gelegene kerngebiete (graue substanz)
    • nucleus caudatus: eingangskern, erhält meldung des cortex als kopie
    • putamen -> mit ncl caudatus = striatum
    • globus pallidus: pars externa und interna
    • nucleus subthalamicus
    • substantia nigra (pars reticulata und compacta)
    • -> cortico-striato-pallido(s. nigra)-thalamo-corticale rückkopplung -> präzise in geschw, amplitude, ...
    • B1
    • sie haben 5 solche rückkopplungskreise: je 2 motorische und assoziative und ein limbischer. 3 domänen. motorisch, assoziativ, limbisch
  5. die 5 projektionen der basalganglien
    • motorisch; motorisch und oculomotorisch (eher dorsolateral)
    • assoziativ: dorsolateral präfrontal und lateral orbitofrontal (eher venteromedial)
    • limbisch: anteriores cingulum
    • -> modulation durch dopaminerge zellen der substantia nigra pars compacta
  6. dopaminerge nuclei
    substantia nigra pars compacta (motorisch) und ventrale tegmentale area (motivationelle)
  7. erkrankungen der basalganglien
    • stören die verarbeitung von informationen
    • für die motorik
    • für die kognitiven funktionen
    • für die emotionalen (limbischen) funktionen
    • zahlreiche krankheitsbilder
    • B2 (rot motorische, gelb limbische erkrankungen (psychiatrische symptome))
  8. lewy body
    einschlusskörperchen zeigen aktivität. bestehen aus alpha-synuclein.
  9. Morbus parkinson
    • aufsteigend progredient
    • nicht nur ein hirngebiet betroffen
    • nicht nur dopamin betroffen
    • viele systeme betroffen:
    • dopamin-system (besonders vulnerabel)
    • andere symptome (noradrenerg, serotonerg, cholinerg)
    • supstitution fehlender substanzen. früh: manche symptome können gut kompensiert werden. später: schwierig zu kompensieren.
  10. direkter und indirekter weg
    • direkte: eine hemmung der hemmung des thalamus, der den cortex stimuliert -> gas. striatum hemmt globus pallidus pars interna und substantia nigra pars reticulata. diese würden den thalamus hemmen. thalamus kann nun cortex aktivieren.
    • indirekte: eine bremse -> eine hemmung der hemmung der aktivierung der hemmung des thalamus. striatum hemmt globus pallidus, pars externa. dadurch kann dieser den ncl subthalamicus nicht hemmen. dieser aktiviert dann den globus pallidus pars interna und substantia nigra, pars reticulata -> hemmung des thalamus.
  11. direkter und indirekter weg und substantia nigra pars compacta
    aktivierung der förderung der bewegung und eine bremsung der bremse: dopaminerge projektion dann eine förderung der bewegung. parkinson: gaspedal deaktiviert und bremse aktiv
  12. symptome – OFF
    • motorische: bradykinese, hypokinese, akinese, dekrement, rigor, tremor, gang- u gleichgewichtsstörung
    • nicht motorische: apathie, derpession
  13. symptome – ON
    • motorische: dyskinesien
    • nicht-motorische: hyperappetitves verhalten (überschiessende motivation), psychose
  14. tremor
    • oszillierende, rhytmische, meist regelmässige bewegungen um einen nullpunkt -> frequenzanalyse!
    • rhythmische kontraktionen von agonisten und antagonisten (alternierend oder simultan)
    • verschiedene formen (können zusammen auftreten)
    • physiologischer tremor
    • ruhetrempr (eg bei m parkinson)
    • haltetremor (eg bei essentiellem tremor)
    • zieltremor (eg bei cerebellärem)
  15. chorea
    • kurze, rasche, nicht rhythmische, regellose bewegungen
    • nicht repetitiv, nicht vorhersehbar in richtung und auslenkung
    • fliessen von einer muskelgruppe zur nächsten (tanzähnlich)
    • der muskeltonus ist nicht erhöht
  16. Tics
    sind plötzliche, schnelle, kurze, repetitive, nicht-rhythmische bewegungen oder vokalisationen, die typischerweise in schweregrad, intensität und häufigkeit über die zeit fluktuieren. zu einem bestimmten zeitpunkt hat ein patient ein individuell charakteristisches repertoire an tics. sie können vorübergehend unterdrückt werden. danach kommt es zu einem rebound. werden als unwillkürlich empfunden. spürt oft ein vorgefühl und eine innere anspannung, die entlastet werden durch die ausführung des tics. nur bei einer schweren ausprägung die sozial stört hat es einen krankheitswert
  17. dystonie
    • anhaltende oder intermittierende muskelkontraktion (tonisch oder phasisch (bewegung)), die zu abnormalen, oft repetitiven bewegungen oder haltungen (oder beidem) führen.
    • ko-kontraktionen von agonisten und antagonisten
    • folgt einem muster, verdrehend, evtl mit tremor
    • nimmt zu bei willküräktivität
    • overflow bei muskelaktivität
    • fokal – segmental – generalisiert

Card Set Information

Author:
catfood
ID:
331432
Filename:
V21. Parkinson - Bewegungsstörungen
Updated:
2017-05-13 10:33:12
Tags:
21
Folders:

Description:
parkinson
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