Beschaffungspolitik

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  1. Was macht die Beschaffungsprogrammpolitik
    Sie trifft make or buy Entscheidungen. Dinge die wir gut können machen wir selber. Was wir nicht gut können, wird gekauft.
  2. Wonach werden Güter ausgewählt nach make or buy Entscheidungen
    • Art
    • Eigenschaften
    • Anzahl (Breite des Beschaffungsprogramms)
    • Qualität
  3. Vorteile Eigenfertigung
    • Kosten (Kosten und Gewinn, die im Absatzpreis des Lieferanten einkalkuliert sind, können eingespart werden)
    • Qualität (sorgfältige und wirksame Qualitätskontrolle kann gewährleistet werden)
    • Absatzwirkung (Abfälle und Kuppelprodukte können in Absatzprogramm aufgenommen werden)
    • Risiko/ Abhängigkeit (auch bei Eigenfertigung muss mit Lieferanten zusammengearbeitet werden)
  4. Vorteile Fremdbezug
    • Ausgaben (geringere Lagerkosten insb. bei fertigungssynchroner Beschaffung)
    • Qualität (bei Standardteilen in Massenproduktion können leistungsfähige Maschinen durch Lieferanten eingesetzt werden und Betreibung von Forschung, was sich bei geringen Bedarfsteilen nicht lohnen würde)
    • Kapitalbedarf (Investitionen in Produktionsanlagen entfallen)
    • Absatzwirkung (kann, falls Lieferant ein hohes Qualitätsimage aufweist und bei entsprechender Vermarktung zu Kundenpräferenzen führen)
  5. Standardisierung
    Ziel: Verhinderung unnötiger Vielfalt

    • Reduzierung der zu beschaffenden Objektanzahl:
    • Vereinfachung Bestellabwicklung
    • Erleichterung Lagerhaltung
    • Möglichkeit von Mengenrabatten
    • geringere bestellfixe Kosten

    • Abhaengigkeit vom Lieferanten
    • fehlende Variantenvielfalt
  6. Ziel der Lieferantenpolitik
    Ziel: Erschließung und Erhaltung einer hinreichenden Anzahl leistungsfähiger Versorgungsquellen von dauerhafter Existenz und Lieferbereitschaft
  7. Direkter oder Indirekter Bezug?
    Kann man pauschal nicht sagen.

    • Vorteil direkt: evtl. günstiger, da die Gewinne von Zwischenhändlern weg fallen
    • Vorteil indirekt: evtl. keine Mindermengenzuschläge
  8. Bewertung des indirekten Bezugs über Absatzermittler
    • Vorteile:
    • Kleine Mengen günstiger
    • Kleine Lagerrisiken
    • Geringere Lagerkosten

    • Nachteile:
    • Große Mengen teurer
    • Keinen Einfluss auf die Produkte (z.B. Qualität)
  9. Kriterien zur Lieferantenbewertung
    Ziel: Langfristige Versorgungssicherheit (Lieferzeit, Zuverlässigkeit und Qualität)

    Ziel: Kosten senken (Einstandspreis, Zahlungsbedingungen)

    Ziel: Vermeidung von Abhängigkeit (Angebotsmacht, Bereitschaft zur langfristigen Vereinbarungen)
  10. Zusammenarbeit mit Stammlieferanten
    • Chancen:
    • Langfristige Preisvereinbarungen
    • Langfristige Versorungssicherung durch langfristige Verträge
    • Beteiligung der Lieferanten an Forschung & Entwicklung
    • Geringe Transaktionskosten (Bestellabwicklungskosten)
    • Bevorzugung beim Lieferanten bei temporärer Lieferunfähigkeit

    • Risiken:
    • abnehmender Wettbewerb unter Lieferanten (kann sichauf Preis, Qualität und Lieferservice auswirken)
    • Abhängigkeit (Abnehmer muss Preiserhöhungen, Qualitäts- oder Lieferserviceverschlechterungen hinnehmen)
  11. Kontraktpolitik
    Ziel: durch einen Vertrag langfristige Sicherung der Versorgung in Bezug auf Qualität, Menge, Termine und Einstandspreis
  12. wesentliche Vertragsinhalte bei Kontraktpolitik
    • Produkt
    • Preis
    • Menge
    • Zahlungs- und Lieferbedingungen
    • Lieferzeitpunkte
    • Gewährleistungen
    • Sanktionen
  13. Lagerpolitik
    Ziel: Sicherstellung der Versorgungssicherheit

    • Auf- und Abbau Sicherheitslager (langfristige Versorgungssicherheit -> Schutz vor Lieferausfall)
    • Auf- und Abbau Spekulationslager (Schutz vor Preissteigerung)
    • Notwendigkeit der Ausgleichslagerung
  14. Kontraktpolitik - Vertragsarten
    • Rahmenvertrag: ein langfristiger Vertrag, wobei die gesamte Bezugsmenge einer Periode angegeben wird und in der Regel keine langfristigen Preisvereinbarungen festgehalten sind
    • Abrufvertrag: eine Erweiterung des Rahmenvertrags um die Festlegung der Menge, die in einem bestimmten Zeitraum abgenommen werden muss sowie langfristige Preisvereinbarungen
    • Sukzessivvertrag: eine Erweiterung des Abrufvertrags um die Festlegung von Lieferzeitpunkten und Abnahmenmengen
  15. Rahmenbedingungen Lieferantenpolitik/ wichtige Entscheidungsfelder
    • Festlegung der Beschaffungsmärkte
    • Lieferantenauswahl
    • Festlegung Lieferantenanzahl
    • Art und Umfang der Zusammenarbeit mit Lieferanten

Card Set Information

Author:
debs94
ID:
333407
Filename:
Beschaffungspolitik
Updated:
2017-09-05 13:40:27
Tags:
BWL4
Folders:
Beschaffung
Description:
Modul 4
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