Grundlagen Warenlagerung

Home > Preview

The flashcards below were created by user debs94 on FreezingBlue Flashcards.


  1. Definition Lagern
    = jedes geplante Liegen des Arbeitstgegenstandes im Materialfluss
  2. Definition Lager
    Raum bzw. Fläche zum aufbewahren von Stück-/ Schüttgut, das mengen- und/ oder wertmäßig erfasst wird
  3. Gründe für Lagerung
    • Kompensation unregelmäßiger Zu- und Abgänge zwischen Bereichen, z.B. Fertigung und Absatz
    • Garantie von Materialverfügbarkeit
    • bieten hoher Lieferbereitschaft
    • Nutzung kostenoptimaler Bestellmengen durch Rabatte
    • Transportkosten minimieren
    • saisonale Schwankngen ausgleichen
    • Erfüllung von Zusatzaufgaben (Etikettierung, Montagearbeiten)
    • Wertsteigerung (Reifung) und spekulative Absichten
  4. Gründe gegen Lagerung
    • Bestände = Kosten (Kapitalbindung, Versicherung)
    • Lagerung verursacht Kosten (Technik, Personal)
    • Liegezeiten können Waren unbrauchbar machen
    • Unfallgefahr durch Staplerverkehr
    • unwirtschaftliche Abläufe (Suchaufwand, lange Fahrwege)
  5. Funktionen der Lagerhaltung
    • Ausgleichsfunktion
    • Produktionsfunktion (Zeitüberbrückung ist Teil des Produktionsprozesses)
    • Sicherungsfunktion (Abfangen von Unsicherheiten)
    • Spekulationsfunktion (prognostizierte Marktveränderungen werden ausgenutzt)
    • Kostensenkungsfunktion (ausnutzen niedriger Transportkosten und Mengenrabatten)
    • Sortierfunktion (Zusammenstellung sortengleicher Artikel)
    • Bereitstellungsfunktion (Lagerplatz = Ort der Abholung)
  6. Struktur von Bestandsverläufen
    Saegezahnkurve
  7. Unsicherheiten im Bestandsverlauf
    • Unsicherheiten im Verbrauch während der WBZ: Verbrauchsabweichungen in der WBZ (erhöhte/ niedrigere Nachfrage als erwartet)
    • Unsicherheiten in der WBZ selbst: länger als erwartet (durch hohe Bestellgrößen, längere Transportzeiten) oder weniger als erwartet (Touroptimierung/ Bestandsoptimierung des Lieferanten)
  8. Festlegung Meldebestand s
    • s = 0; nur möglich bei geringsten WBZ und geringen Fehlmengenkosten
    • s = ø Verbrauchsmenge (DV) innerhalb des WBZ; Fehlmengen möglich bei überdurchschnittlichen Verbräuchen in der WBZ (s = DV * WBZ)
    • s = ø Verbrauchsmenge (DV) innerhalb des WBZ plus Sicherheitsbestand; Fehlmengengefahr wird durch SB reduziert (s = DV * WBZ + SB oder s = DV * (WBZ + Sicherheitszeit)

Card Set Information

Author:
debs94
ID:
333616
Filename:
Grundlagen Warenlagerung
Updated:
2017-08-23 06:49:55
Tags:
BWL4
Folders:
Logistik
Description:
Teil 3
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview