Lernen 5

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  1. Gedächtnisformen
    • Unmittelbares Gedächtnis (Kurzzeitgedächtnis, 7+/- 2 Posten, bis 30s, Speicherkapazität beschränkt)
    • Arbeitsgedächtnis (Aktive Wiederholung und Bearbeitung des Inhaltes des unmittelbaren Gedächtnisses, für mehrere Minuten möglich)
    • Deklaratives Langzeitgedächtnis
  2. Bestandteile des Arbeitsgedächtnis nach Baddeley
    • Zentrale Exekutive ("Dirigent"): Steuert Aufmerksamkeit, koordiniert Informationen
    • Visuell-räumlicher Notizblock ("Sehen): ermöglicht vorübergehendes Speichern/Bearbeiten visuell-räumlicher Informationen
    • Phonologische Schleife ("Hören"): kurzfristiger verbaler Speicher, ermöglicht wiederholen/Bearbeiten visueller Information
    • Episodischer Puffer: multimodales Speichersystem, begrenzte Kapazität, visuelle/phonologische Infos können als "Episoden" gespeichert werden.
  3. Arbeitsgedächtnis und fluide Intelligenz?
    • Arbeitsgedächtnis und fluide Intelligenz sind korreliert.
    • Fluide Intelligenz = Fähigkeit, logisch zu denken und Probleme zu lösen.
    • Kristalline Intelligenz: beruht auf erworbenem Wissen (Fakten)

    Je besser das Arbeitsgedächtnis funktioniert, desto höher der IQ.
  4. Verbesserung des IQ's möglich?
    • Ja;  durch
    • Training kann Arbeitsgedächtnis verbessert und IQ erhöht werden

    • ABER:
    • kein stabiler, robuster Fund der einfach replizierbar ist. Steigerung der fluiden Intelligenz ist abhängig von mehreren Faktoren, nicht nur Training.
  5. Informationsverarbeitung visueller Information (Hirnbereiche)
    -> Kurzzeitgedächtnis
    Objekt wird nicht als Ganzes abgespeichert, sondern in verschiedene Elemente aufgeteilt, welche an verschiedenen orten des Gehirns gelangen (Farbe, Position, etc.)

    Das Arbeitsgedächtnis liegt jedoch im Präfrontalen Cortex.

    Image Upload
  6. Informationsverarbeitung visueller Information (Hirnbereiche)
    -> Langzeitgedächtnis
    Nur wenn es das Objekt ins Langzeitgedächtnis schafft, kommt es in den medialen Temporallappen.

    Deklaratives Gedächtnis: Medialer Temporallappen

    Image Upload
  7. Wie gelingt die Überführung von Informationen aus dem Arbeitsgedächtnis ins Langzeitgedächtnis?
    • - Wiederholung der Informationen
    • - emotionaler Inhalt
  8. Das Deklarative Gedächtnis wird eingeteilt in...(2)
    • 1. Episodisch (wann, wo, wie etwas war)
    • 2. Semantisch (Allgemeines Faktenwissen ohne Kontext)
  9. Phänomene, die beim Abruf von Informationen auftreten
    • Kontextabhängigkeit: Findet der Abruf im selben Kontext statt wie zuvor das Lernen, wird besser erinnert
    • Serielle Positionseffekte: primacy, recency effect
    • Proaktive Interferenz: Störeffekt durch zuvor erworbenes Wissen
    • Retroaktive Interferenz: Störeffekt durch nachfolgend erworbenes Wissen
  10. Vergessensarten (2)
    • 1. Reversibles Vergessen: Abschwächung von Informationen mit der Möglichkeit der Wiederherstellung (z.B. temporäres Abrufproblem aufgrund von Stress)
    • 2. Irreversibles Vergessen: Kompletter Verlust von Informationen über die Zeit aufgrund eines Verlusts der synaptischen strukturellen Modifikationen, welche beim Lernen ausgebildet wurden (Bsp. Demenz)

Card Set Information

Author:
catherinina
ID:
336136
Filename:
Lernen 5
Updated:
2017-11-20 12:03:12
Tags:
Lernen
Folders:
Lernen
Description:
Lernen 5
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