Dramatik

Card Set Information

Author:
marsupilamii
ID:
34885
Filename:
Dramatik
Updated:
2010-09-16 14:11:42
Tags:
Literaturtheorie Dramatik
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Description:
Dramatikteil
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  1. Dramatik
    • Drama, griechisch für Handlung
    • Handlungsträger sind zwingend Menschen (können Kostüme tragen)
    • Lehrhafter Charakter
    • Stellt Konflikte in den Mittelpunkt,
    • Immer Spieler und Gegenspieler
    • Besteht aus Monologen und Dialogen
    • Unterteilt in Akte und Szenen
    • Enthält Regieanweisungen(z.B. Bühnenbild, Bewegungen usw)
    • Nicht in Prosa
  2. Akt
    • Schliessen und öffnen des Vorhangs
    • Wechsel des Bühnenbilds
  3. Szene
    mind. eine Person tritt von der Bühne oder auf die Bühne, Vorhang bleibt offen
  4. klassisches Theater
    • Immer 5 Akte (beliebig viele Szenen)
    • Einheit von Zeit und Raum/Ort (Eine Region, ein Ort alles auf einer Zeitebene)
    • Handlung spielt Zeitgleich, keine Sprünge oder zwei Bühnenteile
    • Aktaufteilung:
  5. Komödie
    • lebt von der Komik
    • besonders Schadenfreude, menschliche Schwächen werden übertrieben dargestellt
    • Der Theaterbesucher erkennt sich oft wieder
    • Die Komödie aber zeigt real vorstellbare Situationen, es gibt keine Superhelden, die Menschlichkeit die nicht vollkommen ist
    • Die Komödie kann tragische Züge haben
    • Das Ende muss lustig sein, endet mit befreiendem Lachen
  6. Tragödie
    • Endet zwingend in der Katastrophe
    • kann lustige Elemente enthalten
  7. Tragik-Komödie
    • keinen zwingend klassischen Aufbau
    • Zynische Bemerkungen/Zynismus & Ironie
    • Enthält viel Lustiges durch Ironie/Zynismus
    • Endet mit dem schlimmstmöglichen Ende
    • Dürrenmatt
  8. Episches Theater
    • Episches Theater hat nichts mit Epik zu tun
    • Ablehnung allens was als klassisches Theater bezeichnet wird
    • Soll zum Denken zwingen
    • V-Effekt / Verfremdungseffekt
    • Soll keine Illusion erzeugen, Zuschauer soll nicht alles um sich herum vergessen
    • Publikum wird in Handlung miteinbezogen
    • Protagonisten sind Antihelden (Menschen mit Schwächen und Fehlern)
    • keine "Wand" zwischen Bühne und Publikum
    • keine Spannungskurve (Zusammenfassung am Anfang der Szene)
    • aneinanderreihung nicht "geordnet" (z.B. Akt 2 Szene 3 - Akt 5 Szene 2)
    • Schauspieler bleibt als Schauspieler erkenntlich, soll nicht mit mit Rolle verschmelzen
    • Bertolt Brecht
  9. 1. Blütephase
    • 5. Jh vor Chr. Geb, Griechenland (Antike)
    • "Antigone" Sophokles
    • Strenger Aufbau, alles in Versform
    • Frauenrollen von Männern gespielt
  10. 2. Blütephase
    • 16/17 Jh, England
    • "Romeo and Juliet" Shakespeare
    • Frauen auf der Bühne normal
    • Vers keine Bedingung mehr
    • Unterteilung in Akte und Szenen
  11. 3. Blütephase
    • 18. Jh Deutschland
    • "Natan der Weise" Lessing
    • "Faust I/II" Goethe
    • "Die Räuber" Schiller
    • (Klassik)
  12. 4. Blütephase
    • 19 Jh, Deutschland (Aufhebung des strengen 5-Akters)
    • "Woyzeck" Büchner
    • Thematisierung von gesellschaftlichen Problemen
    • Sozial- & Gesellschaftskritik auf der Bühne
  13. 5. Blütephase
    • 20 Jh Schweiz, Deutschland
    • "Die Physiker" Dürrenmatt
    • "Andorra" Frisch
    • "3-Groschenoper" Brecht => neue Form des Epischen Theaters
    • Dürrenmatt und Frisch durch Brecht beeinflusst
  14. V-Effekt
    • Daten verdrehen (30 Jähriger Krieg 1941 in Polen)
    • Schauspieler "vergisst" Text
    • Publikum wird miteinbezogen
    • Publikum auf Bühne, Schauspieler in Zuschauerraum
    • Zuschauerraum nicht abgedunkelt
    • Musik disharmonisch
    • Keine Kostüme/Bühnenbilder
    • Akte und Szenen vertauscht
    • unmotiviert wirkende Schauspieler

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