Sportboot-See 001-029.txt

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Author:
-cd71-
ID:
39548
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Sportboot-See 001-029.txt
Updated:
2010-10-14 15:33:39
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Gesetzeskunde Allgemeines
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Gesetzeskunde Allgemeines
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  1. Welche drei gesetzlichen Bestimmungen regeln den Verkehr auf den Seeschifffahrtsstraßen?
    • 1. Die Kollisionsverhütungsregeln (KVR)
    • 2. Die Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung (SeeSchStrO)
    • 3. Die Schifffahrtsordnung Emsmündung
  2. Wo gelten die nachfolgend aufgeführten Verkehrsvorschriften:
    1. Kollisionsverhütungsregeln (KVR), Gewässern
    2. Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung(SeeSchStrO)
    3. Schifffahrsordnung Emsmündung?
    • 1. Auf der Hohen See und auf den mit dieser zusammenhängenden, von Seeschiffen befahrbaren Gewässern.
    • 2. Auf den deutschen Seeschifffahrtsstraßen.
    • 3. Im Mündungsgebiet der Ems und auf der Leda.
  3. Welche Vorschrift gilt, wenn eine Bestimmung der Seeschifffahrtsstraßen-Ordnung bzw. der Schifffahrtsordnung Emsmündung mit den Kollisionsverhütungsregeln im Widerspruch steht?
    Die Vorschrift der Seeschlfffahrtsstraßen-Ordnung bzw. der Schifffahrtsordnung Emsmündung.
  4. Auf welchen Gewässern der Bundesrepublik Deutschland ist der Besitz des Sportbootführerscheins - See als Erlaubnis für das Führen eines Sportbootes oder eines Wassermotorrades vorgeschrieben. Welche Sportboote sind davon ausgenommen?
    • 1. Auf den deutschen Seeschifffahrtsstraßen.
    • 2. Sportboote ohne Motorantrieb oder solche mit einer größten nicht überschreitbaren Nutzleistung von 3,68 Kilowatt (5 PS) oder weniger an der Propellerwelle.
  5. 1. Wer ist für die Befolgung der Verkehrsvorschriften verantwortlich?
    2. Was ist zu tun, wenn vor Antritt der Fahrt nicht feststeht, wer Fahrzeugführer ist?
    • 1. Der Fahrzeugführer oder sein Stellvertreter.
    • 2. Der verantwortliche Fahrzeugführer muss bestimmt werden. Er muss zur Führung des Fahrzeugs berechtigt sein.
  6. In welchen Fällen dürfen Sie weder ein Sportboot führen oder dessen Kurs oder Geschwindigkeit selbstständig bestimmen noch ein Wassermotorrad oder ein Segelsurfbrett fahren?
    • 1. Wenn ich infolge körperlicher oder geistiger Mängel oder infolge des Genusses alkoholischer Getränke oder anderer berauschender Mittel in der sicheren Führung behindert bin.
    • 2. Wenn ich eine Blutalkoholkonzentration von 0,5 Promille oder mehr im Körper habe.
  7. Was beinhaltet Absatz 1 der Grundregeln der Verordnung zu den Kollisionsverhütungsregeln (KVR), der Seeschifffahrtsstraßn-Ordnung (SeeSchStrO) und der Verordnung zur Einführung der Schifffahrtsordnung Emsmündung über das Verhalten im Verkehr?
    • 1. Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs müssen gewährleistet sein.
    • 2. Kein Anderer darf geschädigt, gefährdet oder unnötig behindert oder belästigt werden.
    • 3. Vorsichtsmaßnahmen beachten, die Seemannsbrauch oder besondere Umstände erfordern.
  8. Was verstehen Sie unter dem Begriff "seemännische Sorgfaltspflicht" und wie wird sie erfüllt?
    • 1. Vorsichtiger Fahren als vorgeschrieben
    • 2. Sicherheitsregeln des BSH beachten
  9. Welche Sicherheitsmaßnahmen sollte der Fahrzeugführer im Rahmen seiner seemännischen Sorgfaltspflicht vor Fahrtantritt zum Schutze und für die Sicherheit der Personen an Bord treffen?
    • Der Fahrzeugführer hat die Besatzungsmitglieder und Gäste
    • 1. über die Sicherheitsvorkehrungen an Bord zu unterrichten.
    • 2. in die Handhabung der Rettungs- und Feuerlöschmittel einzuweisen.
    • 3. auf geeignete Maßnahmen gegen das Überbordfallen hinzuweisen.
  10. Was verstehen Sie unter dem Begriff "in Fahrt"?
    • Wenn ein Fahrzeug:
    • weder vor Anker liegt
    • noch an Land festgemacht ist
    • noch auf Grund sitzt
  11. 1. Wie lang ist die Dauer eines kurzen Tons ()?
    2. Wie lang ist die Dauer eines langen Tons ()?
    • 1. Etwa 1 Sekunde.
    • 2. Etwa 4 -6 Sekunden.
  12. Was verstehen Sie unter dem Begriff "Manöver des letzten Augenblicks", und in welcher Situation ist es durchzuführen?
    • 1. Ausweichmanöver des Kurshalters.
    • 2. Es muss durchgeführt werden, wenn ein Zusammenstoß durch Manöver des Ausweichpflichtigen allein nicht mehr vermieden werden kann.
  13. In welchem Fall gelten Sie als überholendes Fahrzeug?
    • Wenn Ich mich einem anderen Fahrzeug aus einer Richtung von mehr als 22,5 Grad achterlicher als querab (Bereich des Hecklichtes) nähere. Im Zweifelsfalle habe ich mich als überholendes Fahrzeug zu betrachten.
    • Überholende Kurse

    • Kreuzende Kurse
  14. Was verstehen Sie unter dem Begriff "manövrierunfähiges Fahrzeug"?
    Ein Fahrzeug, das wegen außergewöhnlicher Umstände nicht so wie vorgeschrieben manövrieren und daher einem anderen Fahrzeug nicht ausweichen kann (z. B. Ausfall der Ruder- oder Maschinenanlage).
  15. Was verstehen Sie unter dem Begriff "manövrierbehindertes Fahrzeug"?
    Ein Fahrzeug, das durch die Art seines Einsatzes behindert ist, so wie vorgeschrieben zu manövrieren, und daher einem anderen Fahrzeug nicht ausweichen kann (z.B. Tonnenleger, Kabelleger, Bagger).
  16. Was verstehen Sie unter dem Begriff "verminderte Sicht"?
    Sichteinschränkung durch Nebel, dickes Wetter, Schneefall, heftige Regengüsse oder ähnliche Umstände.
  17. Welche Maßnahmen müssen Sie bei verminderter Sicht treffen?
    • 1. Es muss mit sicherer, den verminderten Sichtverhältnissen angepasster Geschwindigkeit gefahren werden.
    • 2. Es müssen Schallsignale gegeben werden.
    • 3. Es müssen Positionslichter eingeschaltet werden.
    • 4. Es muss Ausguck gegangen werden.
  18. 1. Wann gilt ein Fahrzeug unter Segel als Maschinenfahrzeug?
    2. Welches zusätzliche Signal führt es am Tage?
    • 1. Wenn es gleichzeitig mit Maschinenkraft fährt.
    • 2. Einen schwarzen Kegel, Spitze unten.
    • bei Nacht:

    • am Tage:
  19. Welche Seite wird als Luv-, welche als Leeseite bezeichnet?
    • Die dem Wind zugekehrte Seite wird als Luvseite, die dem Wind abgekehrte Seite als Leeseite bezeichnet.

  20. Wann und in welchem Zustand müssen Positionslaternen an Bord sein?
    Sie müssen ständig und gebrauchsfertig mitgeführt werden.
  21. Wann müssen die Lichter von Fahrzeugen geführt oder gezeigt werden?
    Von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang und bei verminderter Sicht.
  22. 1. Welcher Zeitraum gilt als "am Tage"?
    2. Welcher Zeitraum gilt als "bei Nacht"?
    • 1. Von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang.
    • 2. Von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang.
  23. Wozu dient die Lichterführung?
    Sie zeigt die Fahrtrichtung und Lage eines Fahrzeugs an.
  24. Welche Vorschriften regeln die Ausrüstung, Anordnung und Anbringung der Positionslaternen, Sichtzeichen und Schallsignalanlagen auf Fahrzeugen?
    • 1. Die KVR.
    • 2. Die SeeSchStrO.
    • 3. Die Schifffahrtsordnung Emsmündung.
  25. Welche Positionslaternen, Sichtzeichen und Schallsignalanlagen dürfen Sie verwenden?
    Solche, deren Baumuster vom Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) zur Verwendung zugelassen sind.
  26. Was verstehen Sie unter dem Begriff "Verkehrstrennungsgebiet"?
    • 1. Es sind bekannt gemachte Schifffahrtswege, die durch Trennlinien oder Trennzonen in Einbahnwege geteilt sind.
    • 2. Sie dürfen jeweils nur in Fahrtrichtung rechts der Trennlinie oder der Trennzone befahren werden.
  27. Was verstehen Sie unter dem Begriff "in Sicht befindlich"?
    Wenn jedes Fahrzeug vom anderen optisch wahrgenommen werden kann.
  28. Wie haben Sie allgemein Ihre Geschwindigkeit einzurichten?
    Jedes Fahrzeug muss mit einer "sicheren Geschwindigkeit" fahren, d.h. es muss sich der Verkehrslage, den Sicht- und Witterungsverhältnissen anpassen und jederzeit aufgestoppt werden können.
  29. Was bedeutet
    1. das CE-Zeichen und
    2. worauf haben Sie beim Betrieb eines Sportbootes als verantwortlicher Fahrzeugführer zu achten?
    • 1. Das CE-Zeichen bedeutet, dass die Sicherheitsanforderungen der Europäischen Union an Bau und Ausrüstung bei Inbetriebnahme des Sportbootes erfüllt worden sind;
    • 2. trotzdem habe ich als verantwortlicher Schiffsführer beim Betrieb eines Sportbootes darauf zu achten, dass vor Antritt der Fahrt alle sicherheitsrelevanten Systeme geprüft worden sind und während der Fahrt die im Schiffsbetrieb auftretenden Gefahrenquellen laufend überprüft werden.

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