PdV.text

Card Set Information

Author:
fagu
ID:
54944
Filename:
PdV.text
Updated:
2010-12-11 08:49:04
Tags:
Psychologie des Visuellen
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Description:
Psychologie des Visuellen
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  1. Nennen und beschreiben Sie mindestens 6 Bestandteile des menschlichen Sehapparats!
    • Bestandteile des Sehapparats

    Hornhaut:
    Durchsichtig und erstes lichtbrechendes Element des Auges!

    Pupille: Eine kreisrunde Öffnung in der Iris!

    Linse: Durchsichtig und zweites lichtbrechendes Element des Auges

    Stäbchen: Ist für Helligkeitsempfindung des Auges zuständig!

    Zäpfchen: Ist für die Farbwahrnehmung des Auges zuständig!

    Sehgrube: Liegt auf der Blicklinie und enthält nur Zäpfchen.
  2. Charakterisieren Sie mindestens 4 Prinzipien der Wahrnehmungsorientierung!
    Wahrnehmungsorganisation

    Prägnanzgesetz: Jedes Reizmuster wird so gesehen, dass die resultierende Struktur so einfach wie möglich ist.

    Gesetz der Ähnlichkeit: Ähnliche Dine erscheinen zu zusammengehörigen Gruppen.

    Gesetz der Nähe: Dinge die sich nahe beieinander befinden, erscheinen als zusammengehörig.

    Gesetz der Vertraulichkeit: Dinge bilden mit größerer Wahrscheinlichkeit Gruppen, wenn die Gruppen vertraut erscheinen oder etwas bedeuten.

    Gesetz des gemeinsamen Schicksals: Dinge die sich in die gleiche Richtung bewegen, erscheinen als zusammengehörig.
  3. Wie kann räumliche Tiefe in Bildern dargestellt werden? Charakterisieren Sie mindestens 3 verschiedene Möglichkeiten anhand selbstgewählter Beispiele!
    • räumliche Tiefe
    • Die Wahrnehmung eines Gegenstandes hängt davon, auf welche Stelle des Objektes man schaut. Hierbei wird die Wahrnehmung zusätzlich von der lokalen Tiefeninformation beeinflusst.

    Lokale Tiefeninformation: Informationen an einem Punkt einer Abbildung, die den Eindruck räumlicher Tiefe vermittelt.

    • Okulomotorische Tiefenkriterien:
    • - Konvergenz: Signale durch Einwärtsdrehen der Augen, zum erfassen von nahmen Objekten

    • Monokulare Tiefenkriterien:
    • -Tiefenkriterien, die wir einem Bild (einäugig) entnehmen können.
    • -gewohnte Größe von Objekten.

    • Geometrische -optische Täuschung:
    • -Müller-Lyersche Täuschung
    • -Ponzosche Täuschung

    • Querdisparation und stereoskopisches Sehen:
    • -Idee des Stereoskops: zeigt beiden Augen das gleiche Bild aus leicht verschiedenen Blickwinkeln. Beim Betrachten entsteht ein räumlicher Eindruck.
  4. Was versteht man unter Mondtäuschung und wie kann man sie im Sinne des Verrechnungstheorie erklären?
    Mondtäuschung: Horizont-Zenit

    • (Größenkonstanz)
    • Der Mond erscheint am Horizont viel größer als im Zenit, obwohl er beide male etwa gleich weit entfernt ist und seine Größe selbstverständlich ebenfalls gleich bleibt.

    Nach der Verrechungstheorie ließe sich dies dadurch erklären, dass der Mond am Horizont weiter als der Zenit wahrgenommen wird.

    Verschiedene Erklärungsversuche, die mit Farbgebung, Helligkeitsunterschied und Lichtbrechung argumentieren, lassen sich dadurch verwerfen, dass man auf Photos, welche unter gleichen Einstellungen gemacht wurden, sieht, dass der Mond an Horizont und Zenit gleich groß ist.

    • Weitere Konstanzen:
    • -Formkonstanz
    • -Orientierungskonstanz
    • -Lagekonstanz
    • -Helligkeitskonstanz
    • -Farbkonstanz
  5. Charakterisieren Sie 3 Stufen der Verarbeitung visueller Informationen!
    Objektwahrnehmung

    Bottom-up-Verarbeitung: wenn ein Objekt analysiert wird, indem es in Einzelteile zerlegt wird.

    Top-Down.Verarbeitung: wenn bei der Wahrnehmung Vertrautheit oder Bedeutung berücksichtigt werden

    1. Stufe: präattentive Verarbeitung: das Reizmuster wird in seine Elementarmerkmale (z.B Farbe, Form) zerlegt

    2. Stufe: aufmerksamkeitsgerichtete Verarbeitung die Elementarmerkmale werden zu einem Ganzen zusammengefügt.

    3. Stufe Bildung eines Mentalen Modells
  6. Hypothesentheorie der Wahrnehmung!
    Was versteht man darunter? Beschreiben Sie den Wahrnehmungsvorgang nach dieser Theorie!
    Hypothesen-Theorie der Wahrnehmung

    • -Jede Wahrnehmung beginnt mit einer Hypothese
    • -Grundlage: Bedürfnisse, Werte, Motive
    • -Die Hypothese entscheidet darüber, wie wahrgenommen wird und wie das Wahrgenommene interpretiert wird.
    • -Danach ist jeder Wahrnehmungsvorgang ein Versuch, eine vorhandene Hypothese zu bestätigen.
    • -Die Hypothesen-Theorie stellt eine Modifikation und Erweiterung des directive state - Konzepts dar.

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