Maurisches Spanien

Card Set Information

Author:
daenee
ID:
56527
Filename:
Maurisches Spanien
Updated:
2010-12-16 14:37:23
Tags:
Geschichte
Folders:

Description:
Maurisches Spanisch
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  1. Muladíes
    zum Islam konvertierte Christen
  2. Moriscos
    zum Christentum konvertierte Muslime
  3. Mozárabes
    unter Islam lebende Christen
  4. Mudéjares
    im Christentum lebende Muslime
  5. Ethnische Gruppierungen
    • westgotischer Adel
    • Hispano-Romanen (auch mozarabes oder muladies)
    • Juden (auch Krypto-Juden)
    • Araber
    • alte Berber (mit Eroberung oder danach)
    • neue Berber (Söldner unter Kalifat oder unter Berber-Dynastien)
    • moriscos (Krypto-Muslime)
  6. Sprachen und ihre Funktionen
    • Hocharabisch: universale Kultursprache für Muslime, Juden und Mozaraber
    • dialektales Arabisch: universale Umgangssprache für alle Gruppen, begrenzt literarisch gebraucht
    • Latein: Kultursprache der Christen
    • romanische Dialekte: universale Umgangssprache für alle Gruppen
    • Hebräisch: Kultursprache der Juden
    • berberische Dialekte: Umgangssprache der neuen Berber
  7. 710-756
    • Islamische Eroberung und Anfänge
    • 710 Tarîf Abû Zur'a landet bei Tarifa
    • 711 Târiq ibn Ziyâd besiegt Gotenkönig Rodrigo am Guadalete
    • 722 Pelayo besiegt Mauren bei Covadonga
  8. 756-1031
    • Emirat und Kalifat von Córdoba
    • 756 Begründung des umayyaden-Emirats durch 'Adb al-Rahmân I.
    • 785 Beginn des Baus der Moschee in Córdoba
    • 859 Christliche Märtyrerbewegung in Córdoba
    • 879-918 Aufstand des Ibn Hafsûn
    • 912-961 'Abd al-Rahmân III 929 zum Kalifen
    • 981-1002 Statthalterschaft von al-Mansûr; Beutezug nach Santiago 997
    • 1009-1031 Fitna und Untergang des Kalifats
  9. 1009-1095
    • Taifa-Königreiche
    • 1009-1076 Amiriden in Denia
    • 1010-1090 Ziriden in Granada
    • 1016-1085 Dhû l-Nûniden in Toledo und Córdoba
    • 1021-1094 Aftasiden in Badajoz
    • 1023-1091 Abbadiden in Sevilla und Córdoba
    • 1031-1069 Djahwariden in Córdoba
    • 1040-1110 Hudiden in Zaragoza
    • 1064/65 Eroberung und Rückeroberung von Barbastro
    • 1066 Pogrom in Granada
    • 1085 Alfonso VI. von Kastilien erobert Toledo
  10. 1090-1248
    • Almoraviden und Almohaden
    • 1090-1116 Almohaden erobern Taifa-Königreiche
    • 1094 El Cid erobert Valencia, das bis 1102 gehalten wird
    • 1118 Aragón erobert Zaragoza
    • 1145 Ibn Tûmart besiegt die Almoraviden
    • 1195 Almohaden besiegen Kastilien bei Alarcos
    • 1212 Kastilien besiegt Almohaden bei Las Navas de Tolosa
    • 1229 Aragón erobert Mallorca
    • 1236 Kastilien erobert Córdoba
    • 1238Portugal erobert Algarve
    • 1238 Aragón erobert Valencia
    • 1248 Kastilien erobert Sevilla, Ende der Grossen Reconquista
  11. 1237-1492
    • Nasriden in Granada
    • 1237-1273 Muhammad I. al-Ahmar, Begründer der Nasriden
    • 1354-1391 Muhammad V. von Granada
    • 1391 Pogrome im christlichen Spanien
    • 1478 Gründung der spanischen Inquisition
    • 1482-1492 Kreuzzug der Katholischen Könige gegen Granada
    • 1492 Ende der islamischen Herrschaft
  12. 1492-1614
    • Moriscos
    • 1492 Ausweisung der Juden
    • 1502-1526 Zwangsbekehrung der Muslime
    • 1566 Verbot des Arabischen in Schrift und Rede
    • 1568-1571 Aufstand der Moriscos in den Alpujarras
    • 1609-1614 Ausweisung der Moriscos
  13. 1070-1145
    Yehuda ha-Lewi
  14. Zusammenfassung
    • Im frühen 8. Jahrhundert vernichteten die Mauren das Westgotenreich und eroberten die gesamte Iberische Halbinsel. Ihre jahrhundertelange Herrschaft prägte das Land. Das arabische Erbe schlug sich sowohl in der Architektur als auch in der Sprache nieder.
    • Allerdings gelang es den Mauren nicht, sich auch in den nördlichen Randgebirgen der Halbinsel dauerhaft festzusetzen. Von dort aus nahm die „Rückeroberung“ (Reconquista) ihren Ausgang. In diesem sich über mehrere Jahrhunderte (722–1492) hinziehenden und nicht kontinuierlich verlaufenden Prozess wurde der maurische Herrschaftsbereich von den christlichen Reichen nach und nach zurückgedrängt, bis mit dem Fall Granadas 1492 auch das letzte maurische Staatsgebilde auf der Halbinsel verschwand. Auf das Ende der Reconquista folgte eine Verfolgung religiöser Minderheiten.
    • Die „Katholischen Könige“ Isabella I. von Kastilien und Ferdinand II. von Aragón wollten keine Nichtkatholiken mehr in ihrem Machtbereich dulden.
    • Moslems und Juden wurden genötigt, sich taufen zu lassen. 1478 wurde die spanische Inquisition eingerichtet, um nur äußerlich konvertierte „Ungläubige“, die insgeheim ihren früheren Glauben praktizierten, aufzuspüren und zu bestrafen. Am 31. März 1492 erließen Isabella I. und Ferdinand II. das Alhambra-Edikt, wonach alle nicht zwangstaufwilligen der 300.000 Juden[17] die Iberische Halbinsel zu verlassen hatten (Sephardim). 1609 ließ Philipp III. sogar die Moriscos vertreiben, Nachfahren von zum Christentum übergetretenen Mauren.

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