A3 Aufgabenblatt1

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Author:
cb48
ID:
56997
Filename:
A3 Aufgabenblatt1
Updated:
2011-01-06 08:15:35
Tags:
Soziale Sicherun Besteuerung von Arbeit
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Aufgabenblatt1, Soziale Sicherung, Besteuerung von Arbeit
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  1. In einem Freizeit-Konsumdiagramm kann ein HH arbeiten und konsumieren.
    • Ohne EST verläuft die BG, deren Steigung durch den realen Lohnsatz w/p gegeben ist, von F'quer' nach F'quer'w/p

    • F'quer' - maximale Freizeit
    • F'quer' w/p - max. Nutzen wenn der HH auf Freizeit verzichtet --> F=0

    Maximaler Nutzen erreicht der HH in A, wo die IK U1 die BG tangiert.

    • (Hier ist die Steigung d. IK = Steig. d. BG
    • MRS FZ und Konsum = Opportunitätskosten d. FZ)
  2. Einführung einer Besteuerung des Einkommens


    • Die Einführung einer proportionalen EST
    • (d.h. die prozentuale Steuerbelastung ist bei jedem EK-Niveau gleich)
    • bewirkt eine Drehung der BG um F'quer nach innen,
    • da der Konsum des privaten Güterbündels teurer wird.

    • - Jetzt ist es optimal für das HH ''B'' zu konsumieren
    • - In diesem Bsp kommt es zu einer Verringerung des Arbeits-Ats von [F'quer - F1] zu [F'quer - F2]
  3. Wie bestimmt man die Wirkung der Besteuerung
    • A - Startpunkt
    • B- Endpunkt

    Es gibt 2 Wirkungen der Besteuerung gemessen im Substitutionseffekt und Einkommenseffekt

    A --> C Substitutionseffekt

    C --> B Einkommenseffekt
  4. Substitutionseffekt


    • A --> C
    • Einführung einer Steuer reduziert Opportunitätskosten der Freizeit von w
    • w --> w(1-t)
    • Ann.: Man gibt dem HH so viel EK, sodass er auf die ursprüngliche IK (U1) zurückgelangt
    • Daraus folgt, dass die NF nach FZ zunimmt, da dieses rel. billiger geworden ist
    • --> Der SE führt immer zu einer Verringerung des individuellen Arbeitsangebots
  5. Einkommenseffekt:


    • C --> B
    • - Einführung der Steuer verringert das Realeinkommen
    • - Änderung des EKs bei gleichbleibenden Preisen
    • - wirkt dem SE entgegen, wenn FZ norm. Gut

    Das gesunkene Reakeinkommen sorgt für eine verminderte FZ-NF und damit ein erhöhtes Arbeits-AT
  6. Ergebnis:
    Die Erhebung einer proportionalen Lohnsteuer kann sowohl zu einem Rückgang als auch zu einer Ausdehnung des ind. Arbeits-Ats führen.

    Wenn der SE > EE, dann sinkt das Arbeits-AT --> F +

    Wenn der EE > SE, dann steigt das Arbeits-AT --> F -
  7. Wie sehen die Indiffernzkurven eines Genießers aus?


    Nach Einführung der Steuer gleiches Ergebnis für Genießer!

    Def. Genießer: Je mehr FZ er bekommt, desto mehr Nutzen hat er
  8. Wie sehen die Indifferenzkurven eines Workaholics aus?


    • FZ ist ihm egal
    • Je mehr er konsumieren kann (x), desto glücklicher ist er

    Der Nutzen des Worcaholics verschlechtert sich nach Einführung der Steuer
  9. Vergleich verschiedener Steuern:

    A: Proportionale EST vs. aufkommensgleiche Pauschalsteuer

    Allgemeines zur Pauschalsteuer:
    - Keine Verzerrung ökon. Entscheidungen, d.h. kein SE

    • - allerdings Auswirkung auf Arbeits-AT
    • --> aufgrund des neg. EE wird das Arbeits-AT erhöht, (weil F ein norm. Gut)

    - im Vgl. bleibt das Arbeits-AT bei einer prop. Einkommensbest. zu einer Situation ohne Steuer unverändert, wenn sich EE und SE d. EST kompensieren

    - Trotzdem hat die EST eine verzerrende Wirkung i. Geg.satz zur Pauschalsteuer, die das Arbeits-AT verändert
  10. Wirkungsanalyse:

    Pauschalsteuer und prop. EST i. Vgl.


    1: Die prop. EST führt zu einem Arbeits-AT v. (F-F2) und sichert Steuereinnahmen i.H.v. BE

    • 2: Die gleichen Einnahmen erzielt auch eine PauschalSt., deren Einhebung zur BG GH führt
    • > Bei Exist. dieser St. max. d. HH seinen Nutzen i. D
    • > Bei d. prop. EST i. B

    • >> In beiden Fällen wird der selbe Steuerbetrag gezahlt.
    • Allerdings ist der Nutzen bei einer Pauschalsteuer höher!
  11. Fr: Woran liegt das, dass bei gleicher Steuerbelastung die Nutzenwerte unterschiedlich ausfallen?
    1: Bei der EST entsteht eine Zusatzlast!

    d.h. das Steueraufkommen einer Pauschal-St., das dem HH den gleichen Nutzen U2 wie eine EST spenden würde, ist höher

    2: Das Arbeits-AT bei einer Pauschal-St. wird immer höher als bei einer aufkommensgleichen EST sein, da hier nur der EE, nicht aber der entgegenwirkende SE auftritt
  12. Ergebnis:
    Eine Lohnsteuer verzerrt das individuelle Arbeits-AT und ruft eine Zusatzlast hervor.

    Eine Pauschal-St, die das gleiche Steueraufkommen sichert, ist dagegen mit einer geringeren Nutzeneinbuße verbunden.

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