BK - 10. Kunststoffe

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Author:
Karter8
ID:
58245
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BK - 10. Kunststoffe
Updated:
2011-04-17 12:20:31
Tags:
Definitive Fragen
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LAP
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  1. Kunststoffe sind makromolekulare Stoffe (Kohlenwasserstoffe). Sie bilden sich aus kleinen Molekülen, die sich zu Riesenmolekülen vereinigen. Die kleinen Moleküle werden mittels Destillation aus Erdöl gewonnen.
  2. Entsprechend ihrem Verhalten beim Erwärmen lassen sich Kunststoffe in drei Hauptgruppen unterteilen. Wie heissen diese?
    • Thermoplaste
    • Duroplaste
    • Elastomere
  3. Thermoplaste
    Wenn man Plexiglas erwärmt, erweicht es und wird plastisch. Es lässt sich dann in jede gewünschte Form bringen. Die Form bleibt auch beim Abkühlen erhalten. Erweichen und Erstarren lassen sich beliebig oft wiederholen. Kunststoffe, die sich wie Plexiglas verhalten, werden Thermoplaste genannt.
  4. Duroplaste
    Manche Kunststoffteile dürfen sich bei Wärmeentwicklung nicht verformen (z.B. Stecker für Elektrokabel). Kunststoffe mit dieser Eigenschaft nennt man Duroplaste.
  5. Elastomere
    Autoreifen oder Sitzpolster bestehen aus makromolekularen Stoffen mit ganz anderen Eigenschaften. Sie verhalten sich beim Erwärmen wie Duroplaste. Äusserem Druck oder Zug geben sie aber nach und nehmen anschliessend ihre alte Form wieder ein. Solche Kunststoffe bezeichnet man als Elastomere.
  6. Wie werden die Kunststoffe Herstellung? Wie heissen die drei Verfahren?
    • Strangpressen
    • Blaspressen
    • Spritzgiessen
  7. Strangpressen
  8. Blaspressen
  9. Spritzgiessen
  10. Nennen Sie ein Bsp. für eines thermoplastischen Kunstoffes?
    • Plexiglas
    • Polyethylen
    • Polystyrol
  11. Nennen Sie ein Bsp. für eines duroplastischen Kunstoffes?
    • Epoxidharze
    • Polyesterharze
    • Polyvinylchlorid
    • Polyurethane
  12. Nennen Sie ein Bsp. für eines elastomeren Kunstoffes?
    Silikon
  13. Was gibt es für Weiterverarbeitsarten für thermoplastische Kunststoffe?
    • Feilen
    • Sägen
    • Stecken
    • Bohren
    • Schweissen
  14. Was gibt es für Weiterverarbeitsarten für duroplastische Kunststoffe?
    • Feilen
    • Sägen
    • Stecken
    • Bohren
    • Schweissen
  15. Was gibt es für Weiterverarbeitsarten für elastomere Kunststoffe?
    Schneiden
  16. Wie verhalten sich thermoplastische Kunststoffe?
    • fliesst bei Erwärmung
    • erstarrt bei Abkühlung
  17. Wie verhalten sich duroplastische Kunststoffe?
    • nicht verformbar
    • hohe Temperaturen führen zu Zerstörung
  18. Wie verhalten sich elastomere Kunststoffe?
    Verformbar, geht aber wieder in die Ausgangsform
  19. Recycling von Kunststoffen - Stoffliche Wiederverwertung
    Dies ist ein Sortenproblem. Sortenreine Kunststoffe können ohne Probleme zerkleinert, gemahlen und zusammen mit Neumaterial zu hochwertigen Produkten verarbeitet werden. Bei der Anwendung von Kunststoffen sollte also immer zuerst die Sortenreinheit beachtet werden. Mischen ist unerwünscht.
  20. Recycling von Kunststoffen - Verbrennung
    Für stark verschmutzte Kunststoffe bleibt heute eigentlich nur die Verbrennung. Eine sinnlose Lösung, weil bei der Verbrennung auch giftige Stoffe entstehen können. Ist die Kehrrichtverbrennungsanlage als Heizwerk ausgelegt (Fernwärme) kann man am Rande wenigstens von einem Energie - Recycling sprechen.
  21. Recycling von Kunststoffen - Pyrolyse
    Erhitzt man Kunststoffe unter Ausschluss von Luft auf Temperaturen von etwa 700° C, so zerfallen die Makromoleküle in kleinere Bruchstücke. Die entstehenden Stoffe lassen sich durch Destillation trennen. Sie werden als Rohstoffe in der chemischen Industrie eingesetzt.
  22. Recycling von Kunststoffen - Hydrierung
    Dazu werden die Kunststoffe zerkleinert und bei 500° C und 400 bar Druck mit Wasserstoff zu Benzin und Heizöl umgesetzt. Die Ausbeute ist bei diesem Verfahren höher als bei der Pyrolyse.
  23. Recycling von Kunststoffen - Biologischer abbaubarer Kunststoff
    Solche Folien bestehen aus einem biologischen Kunststoff, der von bestimmten, im Boden lebenden Bakterien gebildet wird. Diese Bakterien verwenden die Makromoleküle als Energiespeicher, die sie bei Bedarf auch wieder zerlegen können. Biopol ist z.B. ein solcher Kunststoff. Für Bauzwecke natürlich nicht geeignet. Als Verpackungsmaterial jedoch sehr, da die Folien sozusagen kompostiert werden können.
  24. Was bedeutet die abkürzung PE? Wo wird dieser Kunststoff verwendet?
    Polyethylen, wird bei Dichtungsbahnen, Rohren und Fugenbänder verwendet.
  25. Was bedeutet die abkürzung PP? Wo wird dieser Kunststoff verwendet?
    Polypropylen, wird bei Rohren verwendet.
  26. Was bedeutet die abkürzung PS? Wo wird dieser Kunststoff verwendet?
    Polystyrol, wird für Dämmplatten, Schaumstoffe verwendet.
  27. Was bedeutet die abkürzung PVC? Wo wird dieser Kunststoff verwendet?
    Polyvinylchlorid, wird für Profile, Rohre, Platten, Mörtelzusatz verwendet.
  28. Was bedeutet die abkürzung UP? Wo wird dieser Kunststoff verwendet?
    Ungesättigte Polyesterharze, er wird für Abdichtungen verwendet.
  29. Was bedeutet die abkürzung EP? Wo wird dieser Kunststoff verwendet?
    Epoxidharze, wird als Klebstoff verwendet.
  30. Was bedeutet die abkürzung CFK? Wo wird dieser Kunststoff verwendet?
    Kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffe, werden bei Klebebewehrung verwendet. (CFK Lamellen)
  31. Was bedeutet die abkürzung GFK? Wo wird dieser Kunststoff verwendet?
    Glasfaserverstärkte Kunststoffe, bei Auffangwannen verwendet.
  32. Was bedeutet die abkürzung PUR? Wo wird dieser Kunststoff verwendet?
    Polyurethane, wird bei Ortsschaum, Dämmplatten verwendet.
  33. Was bedeutet die abkürzung CR? Wo wird dieser Kunststoff verwendet?
    Chloropren-Kautschuk, wird als Deformationslager im Brückenbau verwendet.
  34. Was bedeutet die abkürzung SI? Wo wird dieser Kunststoff verwendet?
    Silikone werden als Fugendichtungen verwendet.

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