KL - 00. Wichtigstes

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Author:
Karter8
ID:
58674
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KL - 00. Wichtigstes
Updated:
2011-04-24 16:12:58
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Definitive Fragen
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LAP
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  1. Was gibt es für Vorschriften?
    • SIA (Schweizerische Ingenieur- & Architektenvereins)
    • SUVA
    • ZGB
    • Strassenverkehrsgesetz
    • Kantonale Baugesetze
    • Gesetze und Verordnung über den Umweltschutz
  2. Was gibt es für Bauherren?
    • Gemeinwesen (Gemeinde, Kanton, Bund)
    • Private
  3. Wozu dient das Baugespann?
    Der Bauherr ist verpflichtet ein Baugespann abzustecken, Baugespanne aus (Latten, Pfosten, Stangen), Markiert (Gebäudehöhe, Neigung der Dächer, Vorsprünge), Baugespann muss genau sein da evtl. Einsprachen erhoben werden
  4. Wozu dienen die Terrainaufnahmen?
    Eine Terrainaufnahme dient zur Erfassung der Höhenlagen des Baugeländes. Wenn man die Höhenangaben nicht aus örtlichen Plänen entnehmen kann muss man sie Vorort mit einem Nivellement aufnehmen.
  5. Was alles beinhaltet eine Baustelleninstallation?
    • Zufahrt
    • Werk und Lagerplätze
    • Krananlage
    • Baustrasse
    • Betonieranlage
    • Baracken und Magazine
    • Deponierplätze
    • Zimmerei
    • Sanitäre Anlage
  6. Was für Ansteckungen gibt es im Tiefbau?
    Im Tiefbau nennt man die Absteckung eine Profilierung. Darunter versteht man die Absteckung von Höhe, Breite und Gefälle der Strasse sowie die Neigung und Böschung
  7. Was für Ansteckungen gibt es im Hochbau?
    Hier verwendet man ein Schnurgerüst mit dem kennzeichnet man die Lage und Umrisse des Neubaus. Dazu gehört die Lage des Bauobjekts, der Abstand zum Nachbargebäude, Länge, Breite, Vorsprünge des Kellers, meist auch des EG und die Höhenkoten. In diesem Beispiel ist sind die Umrisse der Bodenplatte abgesteckt.
  8. Was gibt es für Baugrund als Böden?
    • Felsböden (ausgezeichneter Baugrund)
    • Nichtbindige Böden (Guter bis sehr guter )
    • Bindige Böden (Mässig bis ungenügender Baugrund)
    • Organische Böden (als Baugrund unbrauchbar)
    • Auffüllungen
  9. Wann gibt es Frostgefahr im Baugrund?
    • Geringe Frostgefahr: Bei wasserdurchlässigen, nichtbindigen Böden
    • Hohe Frostgefahr: Bei wasserundurchlässigen, bindigen Böden
  10. Was gibt es für Arten der Baugrunduntersuchungen?
    • Voruntersuchung
    • Baggerschlitz
    • Bohrungen
    • Bodenproben
    • Sondierungen
    • Geophysikalische Bodenuntersuchung
    • Probebelastung
  11. Über was bring eine Baugrunduntersuchungen Angaben?
    • Tragfähigkeit des Bodens
    • Art und Beschafftenheit des Bodenmaterials
    • Lage und Stärke der einzelnen Bodenschichten
    • Wassergehalt,Grundwasserspiegel
  12. Beschreiben der wichtigen Punkte bei einer Böschung?
  13. Böschungsverhältnisse für Nichtbindige Böden?
    • Kies und Sand rolliges Material 1:1
    • Sand (ohne Feinsand) 2:3
  14. Böschungsverhältnisse für Bindige Böden?
    • Boden stand fest 3:1
    • Standfester Boden 2:1
  15. Was gibt e für Arten von Baugruben?
    • Baugrube mit Böschung
    • Baugrube mit Abschluss
  16. Wie kann man die Böschung vor dem Regen schützen?
    • Abdeckung mit Plastikfolie
    • Aufbringen von Mörtelschicht
    • Einbau einer Geröllbetonschicht
    • Erstellung von Bermen
  17. Was gibt es für Spundwände?
    • Kanaldielen
    • Leichtprofile
    • Verbauprofile Larssen
  18. Wann wird ein Baugrubenabschluss mit Rühlwände und wann Spundwände angewendet?
    • Rühlwände: bei Baugrund ohne Wasser
    • Spundwände: bei Baugrund mit Wasserandrang
  19. Was gibt es für Baugrubenabschlüsse (5)?
    • Spundwände
    • Rühlwände
    • Verankerte Elemente
    • Schlitzwände
    • Pfahlwände
    • Senkbrunnen
    • Bodenvernagelung
  20. Was ist für Unfallverhütung im Grabenbau wichtig?
    • Stege über die Graben
    • Helm tragen
    • Sicherheit geht immer vor
  21. Wo sind die Sicherheitsmassnahmen geregelt?
    SUVA
  22. Was versteht man unter dem Begriff Wasserhaltung?
    Unter den Begriff „Wasserhaltung“ fallen sämtliche Arbeiten, die dazu dienen, Ober- flächenwasser, Grundwasser oder offenes Wasser von der Baugrube fernzuhalten. Unter- schieden wird zwischen „offener“ und „geschlossener“ Wasserhaltung.
  23. Was ist für Möglichkeiten, Baugruben im Grundwasser sind?
    • Möglichkeit 1: undurchlässige Schicht vorhanden
    • 2: künstliche undurchlässige Schicht einbringen
    • 3: Grundwasserspiegel absenken
  24. Was ist eine offene Wasserhaltung?
    Das in der Baugrube sichtbar anfallenede Wasser wird gefasst und an der Tiefsten stelle der Baugrube gesammelt. Wo dann ein Pumpensumpf installiert wird. Mit hilfe der Pumpe wird das Wasser in Vorfluter oder die Kanalisation gepumpt.
  25. Was ist eine geschlossene Wasserhaltung?
    Wenn das Grundwasser in die Baugrube eintritt und somit den Bau stört, ist eine Grundwasserabsenkung vorzunehmen. Eine 2. Möglichkeit ist, dass man mit Hilfe von Beton- bzw. Spundwänden den Grundwasserandrang verhindert.
  26. Was gibt es für varianten der GW absenkung bei geschlossener Wasserhaltung?
    • Grundwasserabsenkung durch Schwerkraft
    • Grundwasserabsenkung durch Vakuum
    • Grundwasserabsenkung durch Elektrosmose-Verfahren
  27. Was ist die Aufgabe des Fundamentes?
    Die Aufgabe des Fundamentes ist die Gesamte last des Gebäudes auf den Baugrund zu übertragen. Jedes Bodenmaterial senkt sich unter einer gewissen Belastung. Die Fähigkeit des Baugrunds die Pressung zu ertragen nennt man Bodenpressung. Durch Laboruntersuchungen hat sich herausgestellt wie fest der Boden belastet werden kann. Diesen Bodenkennwert nenn man die „zulässige Bodenpressung.“
  28. Was ist eine Setzung?
    Jedes Fundament senkt sich unter Belastung in den Baugrund. Gleichmässige Setzung keinen Schaden. Ungleichmässigen Setzung Schäden davon tragen. Ursachen von Setzungen: Seitliches Ausquetschen und Ausweichen des Bodenmaterials, Örtliches Verdichten des Materials durch Bodenerschütterungen, Veränderungen im Feuchtigkeitsgehalt bei steigendem oder sinkendem GWspiegel, Rutschungen in Hanglagen, Hebungen und Senkungen durch Frosteinwirkung
  29. Was sind (3) wichtige Punkte für die Fundation?
    • Jedes Fundament muss ausserhalb des Gefrierbereiches erstellt werden
    • Frosttiefe in mm = Höhe über Meer in m muss jedoch min. 80 cm sein
    • Alle Fundamente müssen auf Tragfähigen Baugrund gebaut werden.
  30. Nach folgenden Hauptkriterien kann man die Pfahlsysteme unterscheiden?
    nach der Lage des tragfähigen Baugrundes, nach der Art des Baustoffs, nach den verschiedenen Verfahren, nach der Herstellungsart
  31. Wann braucht es Abdichtungen?
    Schutzmassnahmen gegen Feuchtigkeit sind nur bei Bauteilen notwendig, welche unter der Terrainoberfläche liegen. Möglichkeiten; Beton mit Zusatzmitteln, Putz oder Abdichtungen.
  32. Was gibt es für Lösungsvarianten wenn das Kellergeschoss und dem GW Spiegel liegt?
    • „wasserdichter Beton“
    • „Einbau einer Sperrschicht“
    • sinnvoll wäre eine Doppelte Wannenkonstruktion
  33. Was ist die Aufgabe einer Stützmauer?
    Wenn ein Böschungswinkel grösser ist, als es der Baugrund zulässt, braucht es eine Stützmauer. Sie sollte verhindern, dass mehr Erdmaterial nachrutscht. Die Fundamente müssen so konstruiert werden, dass sie die Lasten in den Baugrund leiten. Die Stütz- mauer schützt die Böschung auch vor Verwitterungen und Erosionen.
  34. Was gibt es für Stützmauerarten?
    • Schwergewichtsmauer
    • Konsolmauer
    • Winkelstützmauer
    • Stützmauern aus Fertigelementen
    • Verkleidungsmauern
    • Futtermauer
    • Stützwände
  35. Gegen welche Faktoren muss eine Stützmauer gesichert werden?
    • Der Erddruck
    • Der Geländebruch
    • Der Grundbruch
    • Das Kippen
    • Das Gleiten
  36. Was gibt für Stützmauerfugen?
    • Dehnungsfugen
    • Arbeitsfugen
    • Scheinfugen und Sollrissfugen
  37. Wozu dient die Entwässerung bei einer Stützmauer?
    Durch die Entwässerung und das Ableiten des Oberflächenwassers wird verhindert, dass sich hinter der Mauer Wasserdruck aufbaut. Eine Drainage kann man auf verschiedene Arten machen, jedoch müssen immer zwei Punkte beachtet werden:eine Drainagenschicht (umfasst Filter und Filterplatten), eine durchgehende Sickerleitung zur Ableitung des Wassers in einen Vorfluter (Bach, Fluss, See)
  38. Was gibt es für Möglichkeiten für bearbeitung der Sichtflächen?
    • Sichtbetonflächen
    • Betonflächen mit nachträglicher Bearbeitung (Aufbringen eines Verputzes, Verwendung von Waschbeton, Herstellung gestockter Betonflächen)
    • Steinverkleidung
  39. Was hat es für Einwirkungen auf Aussenwände?
    • Wind
    • Niederschläge
    • Luftfeuchtigkeit
    • Sonnenstrahlen
    • Schall
    • Erschütterungen
    • Temperaturunterschiede
    • Dampfdruck
    • Erddruck
    • Wasserdruck
    • Sickerwasser
    • Baulasten
    • Bodenpressung
    • Aufsteigende Feuchtigkeit
    • Mechanische Beschädigungen
  40. Was gibt es für Mauerwerkbausteine?
    • SwissModul
    • Sichtbackstein
    • Kalksandstein
  41. Was gibt es für Grundtypen von Mauerwerken?
    • Einschalenmauerwerk (Einsteinmauerwerk, Verbandmauerwerk)
    • Zweischalenmauerwerk
  42. Worüber gibt die Baureklametafel vor eine Baustelle jeweils Aufschluss?
    Wer baut?, Was gebaut wird?, Beteiligte Parteien (Arch., Ing., Bauführer usw.)
  43. Vorschriften sind abgefasst in Form von Gesetzten, Reglementen, Bauordnungen usw. Nennen Sie drei der wichtigsten davon.
    • Schweizerisches Zivilgesetzbuch
    • Strassenverkehrsgesetz
    • Gesetzte und Verordnungen über den Umweltschutz
    • Kantonale Baugesetze usw.
  44. Was verstehen Sie unter dem Begriff Absteckung?
    Die Fixierung der Grundelemente auf der Baustelle nennt man Absteckung. Darunter versteht man Fassadenfluchten, die Achsen einer Strasse oder eines Kanals. Es wird zwischen den Gebieten im Hochbau, Strassenbau und Kanalisationsbau unterschieden.
  45. Was wird durch Wasser im Boden verändert und wie?
    Die physikalischen Eigenschaften des Baugrunds.
  46. Wie wird eine Voruntersuchung gemacht. Welche Fragen werden gestellt?
    • Liegen auf dem Gelände überwachsene Deponien?
    • Welche Erfahrungen wurden bei benachbarten Bauwerken gemacht?
    • Wie wurde fundiert?
    • Musste eine Pfahlfundation gemacht werden?
    • Sind an den Gebäuden Risse entstanden?
    • Gab es Rutschungen?
    • Zeigten sich Bauschäden aufgrund von Setzungen?
    • Wie sind die Grundwasserverhältnisse?
    • Gibt es Quellen auf dem Grundstück?
  47. Wonach richtet sich die Böschungsneigung und aufgrund von was wird er Böschungswinkel festgelegt?
    Die Böschungsneigungen bzw. der Böschungswinkel richten sich nach dem vorliegenden Aushubmaterial. Sie werden festgelegt aufgrund von Materialuntersuchungen.
  48. Nennen Sie die gebräuchlichen Böschungsneigungen und nen-nen Sie das entsprechende Material dazu.
  49. Das Grundwasser kann einen Grundwasserstrom oder, wenn es ruht ein Grundwasserbecken bilden. Nenne Sie die Vier verschiedenen „Arten“ von Grundwasser?
    • Grundwasser-Stockwerke
    • Freies, Schwebendes und Artesisches Grundwasser
  50. Unter Setzungen verstehen wird Absenken von Fundamenten in den Baugrund. Nennen Sie drei konkrete Ursachen von Setzungen.
    • Seitliches Ausquetschen und Ausweichen des Bodenmaterials
    • Örtliches Verdichten des Materials durch Bodenerschütterungen
    • Veränderungen im Feuchtigkeitsgehalt bei steigendem oder sinkendem Grundwasserspiegel
  51. Nennen Sie die, sich je nach Lage des Baugrunds die unterschiedenen Fundationstechniken.
    • Flachfundation
    • Pfahlfundation
    • Spezielle Tiefgründung
  52. Fertigpfähle werden in fertigem Zustand an ihre Verwendungsstelle geliefert und dort in den Boden eingebracht. Nennen Sie drei mögliche Einbauarten solcher Pfähle.
    • einrammen
    • einbohren
    • einpressen
  53. Wände können auf verschiedene Bauweisen erstellt werden. Nenne Sie die im Schulstoff abgebildeten und erklärten Bauweisen.
    • schichtweises Aufbauen
    • Giessen
    • Aufschichten
    • Montieren
  54. Nennen Sie drei in der Schweiz vorzugsweise bei Mauerarbeiten verwendeten Mörtelarten.
    • Werktrockenmörtel
    • Werkfrischmörtel
    • Baustellenmörtel
    • Klebenmörtel
  55. Was verstehen Sie unter dem Begriff „Ingenieurvermessung“?
    Dies sind Vermessungsarbeiten, welch vom Ingenieurbüro gemacht werden müssen.
  56. Erklären Sie den Begriff Azimut?
    In der Vermessung wird der Horizontalwinkel zwischen dem Kantennord und einer beliebigen Richtung AB, im Uhrzeigersinn gemessen, als Azimut bezeichnet.
  57. Erklären Sie den Begriff „Übergangsschicht“. Wo wird er in der Strasse eingebaut und welche Aufgaben hat Sie zu verfüllen?
    Übergangsschichten; dient dem Schutz der Fundationsschicht. Sie trennt Ober- und Unterbau und nimmt auch eine Drainagefunktion wahr.
  58. Nennen Sie die für die bitumenhaltig, stabiliserten Strassenbauschichten zur Anwendung kommenden Materialien.
    Asphalt
  59. Erläutern Sie wozu die Strassenentwässerung dient?
    Sie dient zur Entwässerung der Strassenflächen und verhindert somit, dass es eine Gefährdung der Verkehrsteilnehmer durch Aquaplaning, Spritzwasser und gefrierendes Wasser gibt.
  60. Es gibt Werkleitungen, welchen den Zweck haben Energie zuzuführen. Wie heissen diese im Fachbegriff?
    Versorgungsleitungen
  61. Nennen Sie ein Beispiel einer Versorgungsleitung?
    • Strom
    • Wasser
    • Gas
  62. Andere Leitungen haben den Zweck die Stoffe abzuführen. Wie ist deren Fachbegriff?
    Entsorgungsleitungen
  63. Geben Sie ein Beispiel einer Entsorgungsleitung?
    Kanalisation
  64. Nennen Sie die Bestandteile, welche zur Liegenschaftsentwässerung gehören und beschrieben Sie die Bestandteile kurz.
    • Gebäudeentwässerung: Entwässerungssystem innerhalb eines Gebäudes.
    • Grundstücksentwässerung: Entwässerungssystem ausserhalb eines Gebäudes bis zur Grundstückgrenze. Grundleitung innerhalb des Gebäudes.

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