FF1g

Card Set Information

Author:
schmaoli
ID:
59463
Filename:
FF1g
Updated:
2011-01-14 18:20:22
Tags:
flora fauna nree
Folders:

Description:
grundstudium grünes modul
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  1. Alnus glutinosa - Schwarz-Erle

    Sommergrün - Bienennährgehölz - Vogelschutz - Pioniergehölz

    Erkennungsmerkmale: Winter

    Blatt: Oberseits dunkelgrün, unterseits mit gelblichen Haarbüscheln.

    Anordnung: wechselständig, im Umriss breit keilförmig

    Form: ohne Spitz, eingebuchtet, rauhes/ledriges Blatt, wellig gesägt

    Spross: Knospen gestielt, länglich/eiförmig, nicht behaart, -Kätzchen

    Blüte / Frucht: Fruchtstände zapfenartig, ♂-Blütenkätzchen

    Wuchs / Höhe: Sommergrüner bis 25 hoher Baum

    • Besonderes: Rinde braucht man früher um Leder schwarz einzufärben, von Grund an mehrstämmig,
    • Blattnarbe hat 3 einzelne Spuren (oft zu V-förmiger Spur verbunden)
  2. Betula pendula - Hänge Birke

    Sommergrün - Bienennährgehölz - Pioniergehölz

    Erkennungsmerkmale: Sommer

    Blatt:

    Anordnung: wechselständig, lang gestielt

    Form: Umriss dreieckig mit langer/schlanker Spitze, Rand regelmässig doppelt gesägt

    Spross: Knospen länglich/eiförmig, oft harzig/glänzend mit Blütenzottel, Zweige mit weissem Belag

    Blüte:

    Frucht: Blüten-Kätzchen

    Wuchs / Höhe: 10-25m hoher Baum, Rinde silbrig weiss

    Besonderes: ganzer Zweig hängt immer, männliche Blüte noch dran (sieht aus wie steifes Haselkätzchen)


    • Wissenswertes: Die Blüten werden vom Wind bestäubt, die Samen ebenfalls vom Wind verbreitet. Die Hänge-Birke erreicht ein Alter von 90-120 Jahren. Die weiße Farbe des Birkenstamms beruht auf dem Inhaltsstoff Betulin; dieser macht die Rinde zudem schwer verweslich und für Nässe undurchlässig. Unserer Vorfahren machten sich diese Eigenart zu nutze, indem sie die Rinde als Unterlage für Schwellen und Balken auf feuchtem Boden sowie Dachziegeln verwendeten. Noch ein weiterer Inhaltsstoff der Birken -der Birkenteer- ist von besonderer Bedeutung: er lässt die Rinde zur einer guten Fackel werden. Bereits die alten Gallier kochten diese phenolhaltige pechartige Substanz aus der Rinde heraus und verwendeten sie als Wagenschmiere und zum Abdichten von Fässern und Booten. Der zuckerhaltige Birkensaft, der während weniger Wochen im Frühling durch den Stamm in die Baumkrone fließt und sich durch Anzapfen des Stammes gewinnen läßt, ist nutzbar: getrunken dient er als Hausmittel zur Kur gegen Rheuma und Gicht. Im ländlichen Bereich wurde der Saft auch zur Kosmetik für Teint und glänzendes Haar verwendet. Letztlich läßt er sich zu Birkenwein vergären. Als erster unter unseren heimischen Bäumen zeigt die Birke im Frühjahr ihr Grün und gilt daher als Sinnbild der Frühlingserwachens und der Wiedergeburt. Augenscheinlich wird dies in ihrer traditionellen Verwendung als Maibaum, als Schmuck in Lichtmess - und Fronleichnamsfeier sowie als Bauholz für die Kinderwiege. Birkenholz wird zu Sperrholz verarbeitet und gilt als begehrtes Furnierholz.
    • Darüber hinaus eignet sich die schnell nachwachsende und – was den Standort angeht – weitgehend anspruchslose Birke hervorragend als Holzlieferant. Traditionell wurden und werden Kinderwiegen aus Birkenholz gefertigt. Aber auch für die Kommode im Flur, den Tisch im Esszimmer oder gar das Holzlaufrad für den Nachwuchs ist die Birke geeignet: Ausschlaggebend ist lediglich handwerkliches Geschick; das Holz bringt in jedem Fall ausreichend robuste Qualität mit.
  3. Cedrus atlantica - Atlas-Zeder

    Immergrün - Vogelschutzgehölz

    Erkennungsmerkmale:

    Blatt:

    Anordnung: gebüschelt, an Langtrieben vereinzelt wachsend, Locker ringsum stehend.

    Form: steif und spitz, bläulich-grün, etwa gleich lang, Spitze scharf.

    Spross:

    Blüte: unscheinbare weibliche Blüte rötlich, männliche Blüte blassgelb, zuckerhutförmig, blaßgrün im Sommer. Blühfähigkeit der Atlas-Zeder mit 25-30 Jahren.

    Früchte: Glänzend hellbraune Zapfen, oben oft harzig, im ersten Jahr hellgrün, im zweiten hellbraun, aufrechtstehend.

    Borke/Rinde: Jung grau und glatt, ältere Stämme mit dunkel- bis schwarzgrauer Schuppenborke, etwas rissig.


    Wissenswertes: Der Wuchs der Zedern ist oft sehr individuell, sowohl bei den Hauptarten, als auch bei den Gartenformen, daß ein Wiedererkennen aufgrund des Erscheinungsbildes - insbesondere bei älteren Zedern - sehr schwierig ist. Atlas-Zedern können bis 900 Jahre alt werden.

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