B6

Card Set Information

Author:
Anonymous
ID:
60515
Filename:
B6
Updated:
2011-01-18 12:19:16
Tags:
INET
Folders:

Description:
E-Commerce
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  1. Ökonomische Argument für die Existenz von Märkten?
    liegt u.a. in der Einsparung von Transaktionskosten
  2. TAK
    Als TAK werden Kosten definiert, die nicht durch die Produktion von Gütern, sondern im Zus.hang mit wirtl. Transaktionen entstehen.

    Neoklassische Wirtschaftstheorie geht von einem kostenlosen Güteraustausch aus.

    Die TAK-Theorie geht davon aus, dass die an Tranksaktionen beteiligten Wirtschaftssubjekte nur über unvollkommene Info verfügt.

    Abnehmende TAK sind die wesentliche ökonomische Folge der Verbreitung des Internet.

    Möglichkeit der Senkung der TAK.
  3. BSP. für Senkung der TAK:

    Auktionen
    Senkung der Höhe der Kommunikationskosten zwischen Anbieter und NAchfrager

    keine Ortsgebundenheit

    auch für geringwertige Güter anwendbar

    unbegrenzte Teilnehmerzahl

    und Möglichkeit an unbegrenzt vielen Auktionen teilzunehmen
  4. Transaktionsphasenmodell
    Der gesamte Prozess des Güteraustauschs lässt sich in verschiedene Phasen unterteilen. In jeder einzelnen Phase des Ablaufs einer elektronischen Markttransaktion können TAK eingespaart werden.

    Ein elektronischer Markt wird im vorliegenden Kontext als ein System definiert, der mindestens eine der Tranksaktionsphasen unterstützt.
  5. Digitale Güter
    immaterielle Mittel zur Bedürfnisbefriedigung, die sich mit Hilfe von Informationssysstemen entwickeln, vertreiben oder anwenden lassen.

    Es sind Produkte, die in Form von Binärdaten dargestellt, übertragen und verarbeitet werden können.
  6. Gemeinsamkeiten digitaler Güter und Dienstleisutngen:
    besteht darin, dass sie beide keine physischen Ausprägung aufweisen und weltweit digital über das Internet austauschbar sind.

    Digitale Güter sind im Gegensatz zu digitalen Dienstleistungen in ihrem Inhalt vordefiniert.

    Bei digitalen Dienstleistungen findet hingegen eine Verarbeitung der vom Kunden gelieferten Informationen statt.
  7. Beispiele für digitale Güter.
    • Anwendungssoftware
    • Computerprogramme
    • Zeitschriftenartikel und Bücher
    • Versicherungsverträge
    • Musikstücke
    • Videos
    • Pay-TV
  8. Bsp. digitale Dienstleistungen
    • Auskünfte und Beratung
    • Unterricht
    • Buchungen
    • Finanzdienstleistungen
    • Telekommunikation
    • individualisierte digitalisierte Fernsehprogramme
    • Online-Banking
    • Dienste von Suchmaschinen
  9. Folge der weltweiten Vernetzung:
    • Weltweite Ausdehnung des Marktes
    • Enorme Vergrößerung des Spezialisierungsgrades
    • Gesteigerte Arbeitsteilung zwischen den Unternehemen?
    • Differenzierung der Wertschöpfungskette zwischen Anbieter und Nachfrager
  10. Warum gibt es Intermediäre?
    • Senkung der TAK des Abbieters
    • > günstigere Gestaltung der Vertriebsorganisaton

    • Senkung der TAK des Nachfragers
    • > verbesserte Info.versorgung

    • Senkung der TAK bei Anbieter wie bei Nachfrager
    • > Koordination zwischen Angebot und Nachfrage
    • > Kommunikation zwischen Anbietern und Nachfragern

    Wenn TAKsenkung aus Nutzung des Intermediärs > Gebühren, werden Intermediäre auch in der digitalen Wirtschaft zwischen Anbieter und Nachfrager vermitteln
  11. Disintermediation
    • Vollkommener Markt
    • Besseres Informationsangebot
    • Sinkende Suchkosten

    Durch die digitale Wirtschaft verlieren traditionelle Intermdiäre an Bedeutung
  12. Reintermediation
    • Unvollkommener Markt
    • Informationsflut
    • Vertrauen
    • Koordination

    Mit der digitalen Wirtschaft entstehen neue Marktunvollkommenheiten, welches Potenziale für neue Intermediäre darstellt
  13. Was ist ein Informationsintermediär?
    ist ein unabhängiges, gewinnmaximierendes informationsverarbeitendes System, welches seine Aktivitäten (Info.beschaffung, -verarbeitung und -verteilung) auf die Info.bedürfnisse anderer ökonomischer Agenten ausrichtet
  14. Zentrale Aufgabe von Informationsintermediären:
    Zusammenbringen (Matching) der spezifischen Informationsnachfrage des Konsumenten mit den verfügbaren Informationen.
  15. Spezialisierungsthes:

    These: Intermediäre werden überflüssig...

    Bsp:
    • Musikvertrieb:
    • Musikproduzent stellt MP3 direkt im Internet unter Bezahlung zur Verfügung.

    • Brockhaus vs. Wikipedia:
    • Anwender pflegen bei Wikipedia selbst Inhalte in das kostenlose Online-Lexikon einzustellen.
    • Verlag als Vermittler überflüssig
  16. Größere Märkte und Anstieg der Spezialisierung:
    Arbeitsteilung führt zu einer Verbesserung der Produktivität des Produktionsfaktors Arbeit und einem wirkungsvollen Einsatz der Arbeitskraft

    Folgt man der Kurve nach unten rechts, dann steigt mit zunehmender Arbeitsteilung die Produktivität,

    Gleichzeitig steigen jedoch mit wachsendem Spezialisierungsgrad die Koordinationskosten.

    Ergebins: Kostensenkungseffekte der Spezialisierung deutlich größer als verursachte Steigerung der Koordinationskosten.

  17. Größere Märkte und Kooperation:
    Kostensenkung durch (Re-)Integrationen
    Mit der Mikroelektronik (ca. '59) wird der Grundstein einer neuen Entwicklungsrichtung gelegt, die als Integrationsphase bezeichnet werden kann.

    Durch die Mikroelektronik wird es möglich, die durch die industrielle Revolution im Zuge der Arbeitsteilung erreichte Verrichtungsspezialisierung wieder zu re-integrieren.

    Die unterschiedlichen Informationsströmen im Unt. können nun aufeinander abgestimmt und in einen einheitlichen Funktionsfluss eingebunden werden. Während im Taylorismus, bedingt durch die fortschreitende Verrichtungsspezialisierung und Arbeitsteilung, technischer Fortschritt von stetig steigenden Koordinationserfordernissen begleitet ist, ergeben sich heute auf Grund umfassender Zusammenfassungen von Produktions- und Arbeitsabläufen die größten Leistungssteigerungs- und Rationaliserungspotenziale aus der Reduktion des Koordinationsaufwandes.

  18. 2 Folgen der weltweiten Vernetzungsmöglichkeiten:
    • 1) weltweite Ausdehnung des Marktes
    • 2) enorme Vergrößerung des Spezialisierungsgrades

    Fraglich ist ob, Unternehmen eine gesteigerte Arbeitsteilung aufweisen werden.

    • Fakt ist: Die Vernetzung erlaubt die Entwicklung von symbitischen Organisationsstrukturen.
    • Virtuelle Unternehmen, die sich mit spezifischen Kernkompetenzen für dieAusnutzung von konkreten Marktchancen verienen können, und nach Beendingung der Aufgabe schnell wieder auflösen können.

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