CAD Allgemeine Maschinenbau

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Author:
Anonymous
ID:
62737
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CAD Allgemeine Maschinenbau
Updated:
2011-01-29 10:10:28
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CAD
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  1. Für welche Aufgabenbereiche lassen sich CAD-Systeme
    einsetzen?
    • Rationalisierung aufwendiger Tätigkeiten (z.B.
    • Zeichnungserstellung und – Änderung)
    • Verbesserung der Kontroll- und Analysemöglichkeiten (z.B. Designstudien)
    • Datenintegration zu anderen Bereichen (z.B. NC-Programmierung)
  2. Welche Verfahren existieren zur räumlichen Modellierung
    von Bauteilen?
    • Kantenmodell
    • Flächenmodell
    • Volumenmodell
  3. Bewerten Sie die verschiedenen Verfahren zur räumlichen
    Modellierung!
    • Kantenmodell: Darstellung eines Körpers durch seine
    • Körperkanten, ohne Infos über Oberflächen bzw. Innen- und Außenkonturen. Bei komplexen Körpern wegen der Vielzahl der sichtbaren Kanten unübersichtlich
    • Flächenmodell: Beschreibung von Körpern
    • durch Flächenstücke mit der Dicke 0. Außen-
    • und Innenflächen sind identisch.Nachbildung sehr komplexer Freiformflächen möglich.
    • Volumenmodell: weitgehende vollständige Modellierung von Objekten. Infos über
    • Außen- und Innenseite der ObjekteÞ automatisches Generieren von Schnittdarstellungen. Weiterverwendung der Daten fürAnsichtsdarstellungen und Bauteildetaillierung möglich.
  4. Was bedeutet der Begriff CAD?
    • Computer Aided Design, Einsatz von DV-Systemen bei
    • Konstruktion, Produktentwicklung,
    • Angebotserstellung....
  5. Wie gehen Sie bei der interaktiven Zeichnungserstellung
    vor?
    • Dialog und Interaktion bestehen darin, dass
    • das Programm den Benutzer führt, zu Eingaben
    • auffordert, die Eingaben formal prüft und
    • in Zeichnungen umsetzt.
    • Reihenfolge:

    • - Grobkontur,
    • - Formelemente/Details,
    • - Komplettieren (Bem., Schraffur,
    • Beschrift.)
  6. Was ist eine Graphische Eingabe?
    • Die Positionierung von graphischen Elementen mittels Fadenkreuz am graphischen
    • Bildschirm.
  7. Grenzen Sie die Begriffe “Identifizieren“ und
    ‘Digitalisieren“ ab!
    • Identifizieren: Abgreifen eines schon vorhandenen
    • Geometrieelementes auf dem Bildschirm
    • zu weiteren Bearbeitung.
    • Digitalisieren: Abgreifen eines beliebigen Punktes auf dem Bildschirm zur
    • weiteren
    • Bearbeitung.
  8. Wozu dienen unterschiedliche Koordinatensysteme bei
    CAD-Systemen?
    • Zum Zeichnungsaufbau durch Positionierung und Dimensionierung von graphischen Objekten
    • sind verschiedene Koordinatensysteme als Bezugsgröße nutzbar.
    • Globales Koo.: kartesisches/polares mit festem Ursprung
    • Benutzerdefiniertes Koo.: Definition von Ursprung und Winkellage, dienen zur Vereinfach- ung der Geometriedefinition.
  9. Welche Möglichkeiten der Punktdefinition bestehen bei
    CAD-Systemen?
    • Fadenkreuzposition
    • Werteingabe: in Absolut- oder Differenzkoordinaten
    • Implizite Punkte: Definierte Punkte vorhandener graphischer Elemente
  10. In welche Klassen kann man die Funktionen von
    CAD-Systemen einordnen?
    • Erzeugungsfunktionen: Erzeugung vorher nicht vorhandener Geometrieen.
    • Manipulationsfunktionen: Verändern vorhandener Geometrieen
    • Strukturfunktionen: Zusammenfassen mehrerer Geometrieen zur Weiterverarbeitung
    • Hilfsfunktionen: Funktionen zur Vereinfachung der Systemarbeit
    • Ein-/Ausgabefunktionen
    • Verwaltungsfunktionen
    • Funktionserweiterungen
  11. Was sind Attribute von graphischen Objekten?
    • Der Begriff Attribut (Eigenschaften) kennzeichnet
    • graphische Merkmale (Farbe und Linienart)
    • von einfachen und erweiterten
    • Grundelementen, sowie von Zeichnungselementen.
  12. Wozu dienen Manipulationsfunktionen?
    • Sie dienen insbesondere der Korrektur von Eingabefehlern, dem Detaillieren der Grobkonturen
    • und der Zeichnungsänderung.
  13. Was sind Hilfsfunktionen?
    • Berechnungen, Raster, Auskunftsfunktionen,
    • Fangfunktionen, Bedienhilfe, Darstellungsfunktionen
  14. Was verstehen Sie unter Layertechnik?
    • Dient der Strukturierung der Zeichnungsinhalte.
    • Modellvorstellung: Graphische
    • Objekte werden auf unterschiedlichen, durchsichtigen Folien dargestellt, die nach Bedarf übereinandergelegt werden.
  15. Warum werden graphische Objekte zu Gruppen
    zusammengefaßt?
    • Es erleichtert
    • das Manipulieren. z.B. müssen nicht jeweils einzelne Elemente gedreht werden, sondern es wird eine ganze Gruppe von Elementen gedreht - Zeitersparnis
  16. Was ist ein Bildschirmmenue?
    • Die bei interaktiven Systemen vorhandenen Befehle sind
    • im Allgemeinen in Form von Menüs auf dem graphischen Bildschirm dargestellt.
  17. Wie sind Tablettmenues aufgebaut?
    • Bereiche für Funktionsgruppen abgesetzt.
    • Mittlerer Bereich = Fadenkreuz –Führbereich
    • In der oberen Hälfte freier Bereich für benutzerdefinierte Funktionen
    • Tastaturfelder / Zahlenfelder /mathematische Funktionen
    • Verwendung von Piktogrammen
  18. Was beinhaltet der Begriff Datenverarbeitungs-System?
    Der Begriff kennzeichnet eine Rechenanlage einschließlich der Peripheriegeräte und Software (Betriebssystem und Anwendungsprogramme)
  19. Nennen Sie allgemeine und CAD-spezifische
    Hardware-Komponenten.
    Arbeitsplatz: - Graphischer Bildschirm, - Rechner, - Digitalisier-Tablett, Maus, Tastatur

    Rechner: - CPU, - Arbeitsspeicher, - Festplatte, - Laufwerke,

    • Peripherie: - Plotter,- Drucker, - Spaceball mit Funktionstastatur, -
    • Datenhandschuh,- 3D-Space-
    • Mouse,- Beamer, - Shutterbrille, Head-Mounted-Display
  20. Welche Möglichkeiten bestehen zur Befehlseingabe bei
    CAD-Systemen?
    • Tastatur Bildschirm mit Lichtstift
    • Digitalisier-Tablett
    • Funktionstastatur
    • Bildschirm mit Fadenkreuzposition: - Steuertasten, - Steuerhebel, - Rändelräder, -
    • Rollkugel,- Maus
  21. Wie kann bei CAD-Systemen die Zeichnungsausgabe auf
    Papier erfolgen?
    • Über Drucker und Plotter (elektromechanisch,
    • elektrostatisch, Laser)
  22. Was bedeutet “modulares System“?
    Das System ist modular aufgebaut, d. h. es besteht aus mehreren Modulen, die mit einigen Ausnahmen anwendungsspezifisch kombinierbar sind.
  23. Welche Vorteile bieten modulare Systeme?
    • Reduzierung des Massenspeicherbedarfs
    • Reduzierung der Anschaffungs- und Wartungskosten
    • Stufenweiser Ausbau bei Anbieter und
    • Anwender
  24. Nennen Sie Module von CAD-Systemen.
    • + 2D-Modellierung +
    • 3D-Modellierung + Perspektivmodul
    • +
    • Variantenprogrammierung + Normteile + Schnittstellen
    • +
    • Simulation + Animation + NC-Modul +
    • FE-Modul...........
  25. Was bedeutet der Begriff “systeminternes Modell“ bei
    einem CAD-System?
    • Das systeminterne Modell gibt das reale (konstruierte)
    • Objekt mehr oder weniger realitätsnah
    • wieder, Daten und Strukturen des Modells
    • sind mittels mathematischer und logischer
    • Operationen generiert und verändert.
  26. Welche Vor- und Nachteile haben vektororientierte
    CAD-Systeme gegenüber pixelorientierten Graphiksystemen?
    • Vorteile: - sehr umfangreiche Modifikation, - Bemaßung ist maßstabsgerecht,- hohe Rechengenauigkeit, - Variantenprogramme, - komplexe Elemente
    • Nachteile: - wenig Farben und Schriften,- keine Pixel-Daten Verarbeitung möglich
  27. Nennen Sie die Unterschiede der 4 Modellarten.
    • 2D-Modell: Beschreibung des Objektes durch ebene Geometrieelemente (Linien, Kreise),
    • einzelne Ansichtsdarstellungen desselben Bauteils logisch nicht verbunden.
    • 3D-Kantenmodell: räumliche Beschreibung des Objektes durch die Körperkanten,
    • keine weiteren Infos über Oberflächen, Volumen, etc.
    • 3D-Flächenmodell: räumliche Beschreibung des Objektes durch die Oberflächen.
    • Von Oberflächen umschlossenes Gebiet wird systemintern nicht als Volumen
    • interpretiert. 3D-Volumenmodell: vollständige räumliche Beschreibung des Objektes mit Infos
    • über Kanten, Oberflächen, Innen- und Außenseite.
  28. Bei Anwendung eines Flächenmodells wird die Oberfläche
    des Objektes durch Flächenelemente beschrieben. Wie lassen sieh diese Flächenelemente
    definieren?
    Als räumlich gekrümmte Flächenstücke, die von maximal 4 Raumkurven berandet werden.
  29. Grenzen Sie 3D-Flächenmodelle und 3D-Volumenmodelle
    hinsichtlich Anwendungsgebieten, Eingabemöglichkeiten und Eingabeaufwand gegen
    einander ab!
    • Volumenmodelle in der Anwendung meist einfacher als
    • Flächenmodelle, bei Körpern mit
    • Freiformflächen nur eingeschränkt
    • anwendbar. Im Allgemeinen geringerer Aufwand.
  30. Wozu dienen die Datenschnittstellen bei CAD-Systemen?
    Über Datenschnittstellen Datenaustausch mit anderen CAD-Systemen, aber auch mit anderen DV-Systemen z.B. für den Produktionsbereich möglich.
  31. Nennen Sie Anwendungsbereiche für die Symboltechnik.
    • Graphische Darstellungen, die weitgehend unverändert in Zeichnungen verwendet wird.
    • +Symbole für Schaltpläne + Bearbeitungszeichen
    • +Werksplanung
    • +Baureihenkataloge
  32. Welche prinzipiell unterschiedlichen Verfahren bestehen
    bei der Nutzung von Symbolen?
    Laden des Symbols aus einer Zeichnungsbibliothek und Verarbeitung als Gruppe von Geometrieelementen.

    Laden aus einer Symbolbibliothek und Verarbeitung als spezielles Element.
  33. Welche Vor- und Nachteile bestehen bei der Nutzung von
    Symbolbibliotheken?
    • Vorteile: - einheitliche Symbole in allen Zeichnungen
    • - zentralisierte Wartung und leichte Austausch von Symbolbibliotheken
    • - Reduzierung des Zeichendatenvolumens
    • - (halb)-automatische Übernahme von
    • Symboländerungen in bestehende
    • Zeichnungsdatensätze
    • Nachteile: - geringe Manipulationsmöglichkeiten für Symbole in Zeichnungen
    • Symbole nur in der Symboldatei veränderbar.
  34. Was ist notwendig, um einzelne Geometrieelemente eines
    aus einer Symbolbibliothek aufgerufenen Symbols zu ändern?
    • Überführung des Symbols in Geometrieelemente bei einigen Systemen möglich. Symbol identifizieren und in Elemente umwandeln
    • Elemente manipulieren.
  35. Wann ist die Entwicklung von Variantenprogrammen
    sinnvoll?
    • Die Entwicklung von Variantenprogrammen ist aufwendig, nur sinnvoll, wenn eine bestimmte Anwendungshäufigkeit und
    • Komplexität der Variante gegeben ist.
  36. Nennen Sie typische Anwendungsmöglichkeiten für die
    Variantenprogrammierung.
    • allgemeine Normteilbibliotheken (auch von CAD- und anderen Software-Anbietern)
    • unternehmensspezifische Bibliotheken zur Vereinfachung der Zeichnungserstellung

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