VWL 1 - Mikroökonomik

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Author:
amyTNT
ID:
63141
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VWL 1 - Mikroökonomik
Updated:
2011-02-23 04:29:03
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Mikroökonomik
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Mikroökonomik
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  1. Wann kommt es zu einer Bewegung auf der Angebotsfunktion?
    bei Veränderung des Preises p

    • Positiver Zusammenhang:
    • Ein Ansteigen des Preises führt zu einem höheren Güterangebot.
    • Bei einem höheren Preis und gegebenen Kosten steigt der Gewinn pro produzierter Mengeneinheit.
  2. Welche Faktoren beeinflussen die Lage einer Angebotsfunktion?
    • Löhne
    • Rohstoffpreise
    • Technologie
    • Bsp.: Verbessert sich die Technologie des Unternehmens, steigt die Produktion, sodass mehr produziert werden kann. (Rechtsverschiebung)
    • Steigen die Löhne, dann fallen höhere Kosten während der Produktion an und es wird weniger produziert (Linksverschiebung)
  3. Was bewirkt eine Preisänderung bei der Nachfragefunktion.
    • negativer Zusammenhang zwischen p und q
    • sinkt der Preis p, dann steigt die Menge q
    • Bewegung auf der Nachfragefunktion
  4. Welche Faktoren beeinflussen die Angebotsfunktion?
    • Veränderung der Lage der Nachfragefunktion
    • Einkommen I
    • Preise anderer Güter
    • Präferenzen der Konsumenten
    • Beispiel: Steigt das Einkommen I der Konsumenten, dann steigt die Nachfrage, sodass q steigt
    • steigt der Preis des Gutes, verliert es somit an Attraktivität, sodass die Konsumenten auf ein anderes Gut wechseln (Substitutionsgut), etc.
  5. Was sind Substitutionsgüter?
    • Substitutionsgüter ersetzen einander
    • steigt der Preis der Margarine, dann steigt die Nachfrage nach Butter (die Nachfragefunktion von Butter verschiebt sich nach rechts)
    • der Kreuzpreiseffekt ist positiv: δqi/δpj > 0
  6. Was sind Komplementärgüter?
    • Komplementärgüter ergänzen sich beim Konsum
    • Beispiel: Auto und Benzin
    • Steigt der Preis von Benzin, dann sinkt wohlmöglich die Nachfrage nach Autos.
    • Der Kreuzpreiseffekt ist negativ: δqi / δpj < 0
  7. Was besteht im Marktgleichgewicht?
    • In einem Gleichgewicht versteht man einen Zustand, wo es keine Tendez zu einer Änderung der Menge q oder des Preises p gibt
    • In einem Gleichgewicht finden wir einen Gleichgewichtspreis p* (markträumender Preis), wo sowohl die Haushalte, als auch die Firmen ihre jeweiligen Pläne verwirklichen können
    • Martkgleichgewicht ergibt sich als Schnittpunkt der Angebotskurve mit der Nachfragekurve
  8. Was ist ein partielles Marktgleichgewicht?
    Ein Marktgleichgewicht, welcher mögliche Interdependenzen mit anderen Märkten vernachlässigt.
  9. Überschussangebot?
    • der tatsächliche Preis liegt über dem Gleichgewichtspreis p*
    • Firmen bieten zu diesem Preis mehr an, als die Konsumenten bereit sind nachzufragen
    • Einige Firmen werden ihre Angebotspläne nicht verwirklichen können
    • steigende Lagerbestände (Ziel: Reduzierung)
    • Tendez zur Reduzierung des Marktangebotes, bis der Gleichgewichtspreis p* erreicht wird
  10. Überschussnachfrage?
    • der tatsächliche Preis liegt unter dem Gleichgewichtspreis p*
    • die Konsumenten sind zu diesem Preis mehr nachzufragen, als die Firmen bei diesem Preis bereit sind anzubieten
    • die nicht zum Zuge kommenden Konsumenten sind bereit, den Produzenten einen höheren Preis zu bieten
    • durch die starke Nachfrage, heben sich die Verkaufspreise und die Nachfrage verringert sich bis p* erreicht ist
  11. Was ist der Marktmechanismus?
    • bei Ungleichgewichten zwischen Angebot und Nachfrage besteht eine Tendenz zum Marktgleichgewicht
    • "Gesetz von Angebot und Nachfrage"
  12. Was sind exogene und endogene Variablen?
    Exogene Variablen sind Größen, die vom Modell nicht erklärt werden.

    Beispiel (Angebotsfunktion: Technologie, Löhne, etc.)

    • Endogene Variablen sind Größen, die vom Modell erklärt werden.
    • Beispiel: Angebots- und Nachfragefunktion Preis p und Menge q
  13. Was ist die Preiselastizität der Nachfrage?
    • Die Änderung der nachgefragten Menge in Prozent bei einer Änderung des Preises um ein Prozent.

    • elastische Nachfrage: Preiselastiztität betragsmäßig größer 1
    • unelastische Nachfrage: Preiselastizität betragsmäßig kleiner 1
  14. Was sagt die Preiselastizität der Nachfrage über die Steigung der Nachfragefunktion aus?
    Preiselastizität größer als 1: relativ flache Nachfragefunktion

    Preiselastizität kleiner als 1: sehr steile Nachfragefunktion (E= 0, vertikal)
  15. Was versteht man unter Kreuzpreiselastizität?
    Ändert sich der Preis des Gutes 1(2) um 1% dann, ändert sich die Menge von Gut 2 (1) prozentuell.

    • Positives Vorzeichen - Substituionsgut
    • Steigt der Preis des Gutes 2, dann steigt die nachgefragte Menge des Gutes 1 bzw. sinkt er Preis des Gut 2, dann sinkt die nachgefragte Menge des Gutes 1.

    • Negatives Vorzeichen - Komplementärgut
    • Steigt der Preis des Gutes 1, dann sinkt die nachgefragte Menge des Gutes 2 bzw. sinkt der Preis des Gutes 1, dann steigt die nachgefragte Menge des Gut 2.
  16. Was sind Warenkörbe / Konsumgüterbündel?
    • Eine vorgegebene Zahl von Gütern wird in Warenkörben zusammngefasst
    • ist ein Vektor (eine geordnete Liste)
    • die Komponenten des Warenkorbs repräsentieren die Mengen der einzelnen Güter
    • q = (q1, q2,..., qn)
    • die Mengen aller Konsumgüterbundeln wird die "Konsummenge Q" genannt

    Beispiel: Die Komponente q1 repräsentiert die Menge des Gutes 1, z.B. Milch, und qn ie Menge des n-ten Gutes im Warenkorb q.

    Ein Bündel q' unterscheidet sich schon vom Bündel, wenn nur eine einzige Komponente einen anderen Wert annimmt. (Also ein einziges Gut in seiner Menge abweicht).
  17. Was für Annahmen gibt es über die Präferenzen der Konsumenten?
    • Vollständigkeit:
    • Der Konsument muss die Warenkörbe miteinander vergleichen und sagen können, welcher Warenkorb ihm lieber ist oder zu welchen er indifferent ist.

    • Transitivität (Widerspruchsfreiheit)
    • Der Konsument muss bewerten können, d.h. wenn A > B und B>C dann ist A>C

    • Stetigkeit
    • Wenn ein Bündel A' dem Bündel A sehr ähnlich ist, dann muss A' > B gelten.

    • Nichtsättigung:
    • Ein Bündel A wird besser als B bewertet wenn A mind. genauso viele Güter wie B enthält, aber von mindestens einen Gut mehr.
  18. Was ist eine Indifferenzkurve und welche Eigenschaften hat sie?
    • Eine Indifferenzkurve ist die Menge aller Warenkörbe, die vom Konsumenten als gleich gut angesehen werden
    • sie verläuft konvex zum Ursprung
    • hat einen negativen Anstieg
    • zwei Indifferenzkurven können sich niemals schneiden (Transitivität - Widerspruchsfreiheit)
  19. Was ist die GRS?
    GRS= Grenzrate der Substitution

    MRS = Marginal Rate of Substitution

    gibt an, in welchem Verhältnis der Konsument bereit ist, das Gut 2 gegen das Gut 1 einzutauschen

    repräsentiert die subjektive Tauschbereitschaft bzw. die relative Wertschätzung der beiden Güter

    die GRS nimmt mit steigender Menge an Gut 1 und geringerer Menge von Gut 2 ab

    • GRS = negative Anstieg der Indifferenzkurve
  20. Was weisen lineare oder rechtwinklige Indifferenzkurven auf?
    • lineare Indifferenzkurve
    • Es handelt sich hierbei um perfekte Substitute.
    • Die GRS ist konstant und unabhängig von den Mengen

    • rechtwinklige Indifferenzkurven
    • Egal ob der Konsument von einem Gut mehr bekommt, ist der Konsument indifferent zwischen zwei Punkten. Erst bei einem gewissen Verhältnis mit gleicher Menge (Bsp.: Schuhe 1 : 1) ist der Konsum für ihn sinnvoll. Es handelt sich hierbei um perfekte Komplemente.
  21. Was liefert uns die Nutzenfunktion?
    • Eine Nutzenfunktion ordnet jedem Warenkorb aus der Konsummenge Q ein bestimmtes Nutzenniveau U zu
    • das Nutzenniveau von Warenkorb q ist z.B. dann und nur dann größer wenn q q' vorgezogen wird
  22. Was ist der Grenznutzen?
    "Der Grenznutzen gibt an, in welchem Ausmaß ich mich wohler fühle, wenn ich eine zusätzliche Einheit eines Gutes konsumieren kann."

    Der Grenznutzen ist die Veränderung des Nutzens die entsteht, wenn der Konsument eine kleine Menge von einem Gut mehr bekommt, die Mengen der anderen Güter aber konstant bleiben.

    Positiver, aber abnehmender Grenznutzen: Mit zunehmender Menge des Gutes nimmt der Nutzen zu, aber die Nutzenzuwächse nehmen ab.

    Grenznutzen entsteht durch die 1. Ableitung der Nutzenfunktion.

    GRS = Verhältnis des GU

  23. Was sagt der der Anstieg der Budgetgerade aus und was für ein Vorzeiche hat sie?
    • Der Anstieg der Budgetgerade ist -p1/p2, das Preisverhältnis. Das sind die relativen Kosten einer weiteren Einheit von Gut 1 gemessen in Einheiten von Gut 2.
    • Bsp.: Gut 1 kostet 20€ und Gut 2 kostet 10€, d.h. für Gut 1 muss man zweimal Gut 2 aufgeben. -p1/p2 = -2

    Das Vorzeichen ist negativ.
  24. Was ist die Budgetmenge?
    • Die Summe der Konsumgüterbündel, die sich der Konsument mit dem Einkommen I leisten kann
    • die Fläche unterhalb der Budgetgeraden
  25. Von was hängt die Lage der Budgetgeraden ab?
    • Einkommen I
    • Preisen p1 und p2
  26. Wie verändert sich die Budgetgerade bei einer Einkommenserhöhung? Bei einer Preisänderung des Gutes 1/2?
    • bei einer Einkommenserhöhung:
    • Verschiebung nach außen, Einkommen steigt, Budgetmenge wird größer und der Anstieg der Budgetgeraden bleibt gleich

    • Preisänderung (z.B. p1 wird billiger)
    • Wenn p1 billiger wird, dann dreht sich die Gerade um p2 nach außen, das Realeinkommen steigt, die Gerade wird flacher
  27. Wie lässt sich das Haushaltsoptimum charakterisieren?
    Das Haushaltsoptimum liegt dort, wo die höchst mögliche Indifferenzkurve die Budgetgerade berührt.

    Der Anstieg der Budgetgerade ist im Optimum gleich den Asntieg der Indifferenzkurve.

    GRS = p1 / p2

    • GRS = die subjektive Tauschbereitschaft des Konsumenten
    • Preisverhältnis = die objektive Tauschmöglichkeit am Markt (Opportunitätskosten)
  28. Was versteht man unter einer Randlösung?
    • Konsumenten tätigen einseitige Einkäufe
    • Kaufen von Gut 2 nichts, sondern nur von Gut 1
    • Berührung der Budgetgeraden mit der Indifferenzkurve auf der Abszisse
    • die GRS ist stets größer als das Preisverhältnis von Gut 1 und Gut 2
    • der relative Preis von Gut 1 ist höher als dessen relative Wertschätzung durch den Konsumenten
  29. Was für einen Zusammenhang stellt die Nachfragefunktion dar? Welche Eigenschaften hat sie?
    negativer Zusammenhang zwischen Güterpreis und geplanter Güternachfrage

    sinkt der Preis p1, dann steigt die Nachfrage nach dem Gut 1

    Die Nachfragefunktionn hat einen negativen Anstieg.
  30. Was sagt die Engelkurve aus?
    • Zusammenhang zwischen dem Einkommen und der Güternachfrage
    • normale Güter = steigt das Einkommen, so steigt die Nachfrage nach einem Gut (positiver Anstieg der Engelkurve)
    • Inferiore Güter = steigt das Einkommen, so sinkt die Nachfrage nach einem Gut (negativer anstieg der Engelkurve)
  31. Was ist der Substitutionseffekt?
    Der SE zeigt die Reaktion der Nachfrage aufgrund einer Veränderung der relativen Preise bei konstantem Realeinkommen.

    Verringerung des Preises -> Veränderung des Preisverhältnisses: Gut 1 wird relativ zu Gut 2 billiger, die Opportunitätskosten des Konsums einer zusätlichen Einheit von Gut 1 sind niedriger.

    • Eigenschaften:
    • das Vorzeichen des SE ist immer eindeutig
    • Die Stärke des SE hängt von der Krümmung der Indifferenzkurve ab.
  32. Was ist der Einkommenseffekt?
    Ein Einkommenseffekt zeit die Reaktion der Nachfrage aufgrund einer Veränderung des Realeinkommens bei konstanten Preisen.

    Durch eine Preissenkung eines Gutes steigt das Realeinkommen (Budgetgerade dreht sich nach außen). Bei höheren Realeinkommen ist ebenfall mit einer Erhöhung der Güternachfrage zu rechnen.

    • Eigenschaften:
    • Die Richtung des EE ist nicht eindeutig. Die Stärke des Einkommenseffekt hängt neben den Präferenzen, auch vom Anteil des Gutes an den Gesamtausgaben des Konsumenten ab.
  33. Was ist das "Giffen Paradoxon"
    • Eine Preissenkung führt zu einer Verringerung der Nachfrage
    • Das EE überwiegt den SE
    • starkes inferiores Gut
    • das inferiore Gut hat einen großen Anteil an den Gesamtausgaben des Konsumenten
  34. Was sagt das "Gesetz der Nachfrage" aus?
    Wenn die Nachfrag nach einem Gut aufgrund einer Einkommenserhöhung steigt, dann mus die Nachfrage bei einer Preissenkung ebenfalls steigen.
  35. Was ist die Konsumentenrente?
    ein Maß für den vorteil, den Konsumenten aus einem einheitlichen Preis für das Gut ziehen

    Es ist die Differenz aus dem maxialen Preis, den ein Konsument bereit wäre, für eine bestmmte Menge des Gutes zu zahlen, und dem tatsächlichen Preis.
  36. Produktion und Kosten - An welchen zwei Hebeln kann man Einfluss nehmen, um einen maximalen Gewinn zu erreichen?
    • Erlös: Bestimmung des optimalen Outputs bzw. optimale Preispolitik, beide werden von der Stellung des Unternehmens am Produktmarkt bestimmt (Marktbeschränkungen)
    • Produktionskosten: verwendete Technologien (technologische Beschränkungen) und Preise der Inputfaktoren
  37. Was sind Produktionsfaktoren?
    • Arbeit
    • Kapital
    • Energie
    • Vorleistungen
    • etc
  38. Was ist eine Produktionsfunktion?
    • Die Produktionsfaktoren werden durch die Produktionsfunktion beschrieben
    • sie ordnet jeder Kombination von Inputs den maximalen erreichbaren Output zu
    • Ouput q
    • Produktionsfaktoren, z.B. Arbeit L und Kapital K
  39. Was eine Gesamtproduktkurve? Welche Eigenschaften hat sie?
    • Synonym: Kurzfristige Produktionsfunktion
    • nur ein Produktionsfaktor kann verändert werden
    • der andere Faktor ist konstant
    • "partielle Faktorvariation"
    • ist für kurzfristige Überlegungen relevant
    • hat einen ertragsgesetzlichen Verlauf, d.h. bei geringen Einsatzmengen des variablen Faktors (z.B. L) wirken sich die Stiegerungen bei diesem Faktor überproportional auf den erreichbaren Output q aus - der Faktor L ist im Vergleich zu den anderen Faktoren knapp
    • ab den höchsten Anstieg der Gesamtproduktkurve nimmt der Output q zwar mit größeren L zu, jedoch mit immer geringer werdenden Zuwächsen
  40. Was ist das Grenzprodukt?
    • Synonym: GPi, Grenzproduktivität, Grenzertrag
    • ist das Verähltnis von Outputzuwachs zum Mehreinsatz von Faktor i
    • wird durch die 1. Ableitung der Produktionsfunktion gebildet
    • das GPi sagt aus, um wie viel sich der Output ändert, wenn vom Faktor i eine Einheit mehr eingesetzt wird und die anderen Faktoren konstant bleiben
  41. Was sagt das "Gesetz der abnehmenden Grenzprodukte" aus?
    Das Gesetz der abnehmenden Grenzprodukte sagt aus, dass ab einem bestimmten Outputniveau das Grenzprodukt abnimmt, d.h. ab einem bestimmten Punkt die Outputzuwäsche mit steigendem Einsatz des variablen Inputs immer kleiner werden.

    Vorraussetzung hierfür: alle anderen Inputfaktoren müssen konstant bleiben!
  42. Was passiert, wenn der konstante Inputfaktor einer Produktion mit einem variablen Faktor sich verändert?
    • Steigt der konstante Inputfaktor, dann:
    • steigt das Gesamtprodukt und das Grenzprodukt
    • verschiebt sich die Produktionsfunktion nach oben
    • gilt auch bei technischen Fortschritt
  43. Was ist das Durchschnittsprodukt?
    • Durchschnittsprodukt DP
    • DP = Output / eingesetzte Menge des Faktors i
    • ist Anstieg des des Strahls, welcher vom Ursprung auf die Gerade liegt
    • am höchsten Punkt des DP schneidet sich das GP und das DP
  44. Was ist eine Isqoquante? Welche Eigenschaften hat diese?
    • alle Inputfaktoren sind variable
    • diese Fragestellung ist für längerfristige Überlegungen relevant
    • eine Isoquante kennzeichnet all jene Inputfaktoren, mit deren Hilfe das gleiche Outputniveau q produziert werden kann
    • Isoquanten zeigen auch, im welchen Verhältnis und Ausmaß ein Produktionsfaktor durch den anderen ersetzt werden kann ohne dabei an Output zu verlieren (Faktorsubstitution)
    • Isoquanten sind konvex (vgl. Indifferenzkurven)
  45. Was ist die Grenzrate der Substitution?
    • Marginal Rate ob Technical Substitution
    • Die GRTS gibt an, in welchem Verhältnis der Inputfaktor zwei (Kapital) gegen eine zusätzliche Einheit des Inputfaktors eins (Arbeit) im Produktionsprozess ersetzt werden knn, ohne dabei einen Produktionsverlust zu erleiden
    • Die GRTS nimmt mit steigender Menge des Faktors eins (Arbeit) und sinkender Menge an Faktor zwei (Kapital) ab
    • verbal: Umso mehr vom Faktor eins im Produktionsprozess eingesetzt wird, umso weniger kann der relativ kleiner werdene Faktor zwei durch eine weitere Einheit vom Faktor 1 ersetzt werden
  46. Was verursacht die konvexe Form der Isoquante?
    • das Gesetz von der abnehmenden GRTS
    • Die Konvexität der Isoquante verursacht eine Abnahme der GRTS, da der Anstieg entlang einer konvexen Isoquante betragsmäßig kleiner wird.
    • Vgl. Indifferenzkurve
  47. Was ist eine "proportionale Faktorvariation" und was hat diese mit Skalenerträgen zu tun?
    Wenn alle Produktionsfaktoren im gleichen Ausmaß verändert werden, also bei konstanten Faktorproportionen, so nennen wir dies proportionale Faktorvariation.

    Die daraus resultierende Outputveränderung nennt man Skanelerträge (Returns of Scale).
  48. Welche Verläufe können Skalenerträge haben? Wie wird dies zum Gesetz der abnehmenden Grenzproduktivität abgegrenzt?
    • konstante Skalenerträge
    • Verdoppelt man alle Inputfaktoren, entwickelt sich der Output im selben Ausmaß bzw. proportional zum Inputeinsatz. (Constant returns of scale)

    • zunehmende Skalenerträge
    • der Output steigt überproportional zum Inputeinsatz (Inscreasing return of scale)

    • abnehmende Skalenerträge
    • der Output steigt unterproportional zum Inputeinsatz (Descreasing return of scale)

    Der Unterschied zum "Gesetz der abnehmenden GP" (GaGP) ist, dass alle Inputfaktoren im selben Verhältnis verändert werden. Das GaGP gilt nur, wenn sich nur ein Inputfaktor verändert!
  49. Wie lautet die Cobb-Douglas Produktionsfunktion?
    • α = Outputelastizität bezüglich des Arbeitseinsatzes
    • (1-α) = Outputelastizität bezüglich des Kapitaleinsatzes
    • Die Summe der beiden Elastizitäten beträgt eins.
    • Eine Erhöhung von Arbeit und Kapital von jeweils 1%, führen zu einer Outputsteigerung von ebenfalls 1%, d.h. es liegen konstante Skalenerträge vor.
    • q> 1 = steigende Skalenerträge
  50. Was versteht man unter der Kostenminimierung?
    Darunter versteht man die Auswahl jeder Inputmengen, die bei gegebenen Faktorpreisen ein bestimmtes Outputniveau mit minimalen Kosten erzeugen können.

    Das Kostenminimierungsproblem gehört zur Gewinnmaximierung. Denn eine gewählte Inputkombination, die ein bestimmtes Outputniveau nicht mit minimalen Kosten erzeugt, kann niemals zu einem Gewinnmaximum führen.
  51. Was sind implizite Kosten?
    Kosten, die versteckte Kosten enthalten
  52. Was sind Opportunitätskosten?
    Als Opportunitätskosten bezeichnet man die Kosten der alternativen Verwendung eines knappen Faktors. Opportunitätskosten werden auch Alternativkosten genannt. Sie sind der entgangene Grenznutzen der Handlungsmöglichkeit bei einem Entscheidungsproblem, auf den zugunsten der durchgeführten Alternative verzichtet wird.
  53. Versunkene Kosten?
    • Sunk Costs
    • Aufwendungen, die bereits getätigt wurden und nicht wieder rückgängig gemacht werden können
    • sind unwiderruflich verloren
    • die Opportunitätskosten hierfür ist Null
    • bei Investitionsentscheidungen werden diese Ausgaben für versunkene Kosten nicht mehr berücksichtigt, es ist egal!
  54. Variable und fixe Kosten? Eigenschaften?
    • Gesamtkosten C = VK + fix
    • Variable Kosten änern sich mit dem Produktionsniveau
    • fixe Kosten sind unabhängig vom Produktionsniveau
    • ob Kosten fix oder variabel sind, hängt vom betrachteten Zeitraum ab
    • langfristige Entscheidungen: Kosten sind variabel
    • kurzfristige Entscheidungen: mind. ein Faktor ist fix
  55. Grenzkosten?
    • Unter Grenzkosten versteht man die zusätzlichen Kosten, die pro weiterer Outputeinheit anfallen
    • geben die Mehrkosten pro zusätzlich produzierter Einheit an
  56. Durchschnittskosten?
    • das Verhältnis zwischen Gesamtkosten zum Gesamtoutput, also die Kosten pro Outputeinheit
    • "Stückkosten"
    • Synonym: durchschnittlich totale Kosten (DTK)
    • durchschnittlich Variable Kosten (DVK)
    • DK = DTK = C/q = VK+q / q = (VK/q)+(fix/q)

    DVK = VK / q
  57. Was sind die Eigenschaften einer kurzfristigen Kostenfunktion?
    • für einen bestimmtes Outputniveau bei gegebenen Kapitalstock muss der notwendige (Arbeits)Faktoreinsatz bestimmt werden
    • kurzf. Ksten sind von Faktorpreisen sowie dem fixem Kapitalstock abhängig
    • eine kurzfristige Kostenkurve geht nicht durch den Ursprung (Fixkosten!)
    • steigt der Output, steigen die Kosten
    • GK = 1. Ableitung d. Grenzkostenfunktion nach Q
    • Gesetz des abnehmenden Grenzprodukts
    • DK = c / q, Strahl durch den Ursprung auf die Kostenkurve = Tangente
    • der minimale Anstieg der DK schneidet die GK
    • DVK = der strahl geht durch die Fixkostenhöhe auf die Kostenkurve
    • das Minimum der DVK schneidet die GK-Kurve
    • die DVK liegt immer unter den gesamten Durchschnittskosten
  58. Fixkostendegression? Auswirkungen und Eigenschaften?
    • Fixkostendegression begründet den U-förmigen Verlauf der kurzfristigen Durchschnittskosten
    • die DK nimmt aufgrund der Fixkostendegression ab
    • Fixkostendegression: die durchschnittlichen Fixkosten werden mit steigendem Output unbedeutener (verteilen sich auf die Güter, fix sinkt relativ)
    • ab einen bestimmten Outputniveau dominiert der Effekt des abnehmenden Grenzprodukts, sodass DK wieder ansteigt
  59. Was ist das Gesetz des abnehmenden Grenzprodukts?
    Ein sinkendes Grenzprodukt hat steigende Grenzkosten zur Folge.
  60. kurzfristige Grenzkosten?
    • mindestens ein Produktionsfaktor ist fix (hier K)
  61. Was muss bei einer langfristigen Kostenminimierung beachtet werden?
    • langfristig sind alle Inputfaktoren variabel
    • bei mehreren variablen Inputfaktoren ergibt sich für die Firma das Problem des optimalen Faktoreinsatzes
    • die Entscheidung über das Kostenminimierungsproblem hängt von den Produktivitäten der Inputfaktoren, sowie auch von deren Preis
    • Das Kostenminimierungsproblem besteht darin, jene Inputkombinationen (L,K) zu finden, mit der ein bestimmtes Outputniveau q unter Berücksichtigung der Technologie und der Faktorpreise mit minimalen Kosten C produziert werden kann
  62. Wie verändert sich die Lage und der Anstieg der Kostengleichung (langfristig)?
    • Lage der Kostengleichung
    • abhängig vom jeweiligen Kostenniveau C

    • Anstieg der Kosten
    • Faktorpreise w, r und Technologie
  63. Kostenminimum?
    • Anstieg der Kostengerade = GRTS = Verhältnis der Grenzproduktivitäten
    • im Kostenminimum muss das Faktorpreisverhältnis gleich dem Verhältnis der Grenzprodukte sein
  64. Wie kann sich die optimale Inputkombination verändern?
    • Indem sich die Faktorpreise verändern
    • Annahme: Lohnsatz w würde steigen => steiler Kostengerade (Ein höherer Lohn würde demnach bei konstantem Output q zu einer geringeren Arbeitsnachfrage durch das Unternehmen führen und zu einer verstärkten Nachfrage nach dem Faktor Kapital)
    • höherer Lohnsatz = Gerade dreht sich nach innen
    • Faktornachfragen sind somit langfristig von den Faktorpreisen abhängig , da auf lange Sicht eine Wahlmöglichkeit zwischen den beiden variablen Faktoren besteht
  65. Von was hängt die Faktorsubstition ab?
    • von der Krümmung der Isoquante
    • Vgl Limitationale Technologie (eckige Isoquante) = keine Substitution
    • wenig gekrümmte Isoquante = starke Substitution
  66. Was ist die bedingte Faktornachfragefunktion?
    • die kostenminimalen Faktoreinsatzmengen sind eine Funktion des gewählten Outputniveaus q und der Faktorpreise (Faktorpreisverhältnis)
    • die Faktoreinsatzmengen sind abhängig vom gegebenen Outputniveau
  67. Kostenfunktion?
    • C = w L* (q,w/r) + r K* (q, w/r) = C (q,w,r,)
    • Die Kostenfunktion ordnet bei gegebenen Faktorpreisen jedem Outputniveau q die minimalen Kosten zu
  68. Was ist ein Expansionspfad?
    • Die Verbindungslinie der optimalen Inputkombinationen bei der Kostengleichung, nennt man den langfristigen Expansionspfad
    • (meistens linear, muss aber nicht so sein!)
    • jedem Punkt auf dem Expansionspfad ist ein gegebenen Outputniveau q zugeordnet bzw. ein bestimmtes Kostenniveau C
  69. Was sind die Besonderheiten bei konstanten Skalenerträgen im Zusammenhang mit der langfristigen Kostenfunktion?
    • in der Regel hat die langfristige Kostenfunktion einen linearen Verlauf durch den Ursprung
    • die Grenz- und Durchschnittskosten sind in diesem fall konstant, d.h. sie sind unabhängig von q
    • DK = GK
  70. Erklären sie den Zusammenhang zwischen kurzfristigen und langfristigen Kosten
    • kurzfristige Kosten sind stets höher als langfristige Kosten
    • kurzfristige = langfristige, wenn wenn der fixe Faktor für ein bestimmtes Output gerade das optimale Ausmaß aufweist
    • die langfristige ist eine Umhüllende, d.h. die kurzfristige Kostenfunktion liegt übt der langfristigen, berühren aber diese in den Punkten, wo der fixe Faktor den optimalen Wert annimmt
    • steile Verlauf der kurzfristigen Kostenfunktion wird durch die abnehmende Grenzproduktivität (partielle Faktorvariation, es wird nur ein Inputfaktor verändert) begründet
    • die Gestalt der langfristigen Kostenfunktion ist wesentlich von den Skalenerträgen abhängig
    • die Faktorpreise bestimmen die Lage bzw. den Anstieg der kurzen und langfristigen Kostenfunktion
  71. Was ist die Kosten-Output-Elastizität?
    • Ec = GK / DK
    • Ec entspricht der Steigerung der Kosten in %, wenn der Ouput um 1% steigt
    • Wenn GK = DK ist, dann liegt eine proportionale Kostensteigerung mit dem Output vor
    • DK > GK: unterproportionale Kostensteigerung E >1
  72. Was sind Lerneffekte?
    • Je länger ein Gut von einer Firma produziert wird, umso effizienter und kostengünstiger kann es in der Regel hergestellt werden
    • bei langfristigen Durchschnittskosten
    • die Kosten sinken mit höherem kumultiertem, schon produziertem Output
    • Verschiebung der DK-Kurve nach unten
  73. Wie finden wir die Gewinnmaximierung?
    • GE (q) = GK (q)
    • Im Gewinnmaximum wird das Outputniveau so gewählt, sodass der Grenzerlös genau den Grenzkosten entspricht
    • die Anstiege der GE und GK sind im Gewinnmaximum gleich
  74. Welche Bedingungen müssen auf einem vollkommenen Wettbewerbsmarkt erfüllt sein?
    • Poduktion eines homogenen Gutes: ein homogenes Gut liegt vor, wenn aus der Sicht des Nachfragers es egal ist, wer der Hersteller ist und von welcher Firma sie letzendlich kaufen wird
    • es gibt eine große Anzahl an Anbietern und Nachfragern, sodass niemand Einfluss auf den Marktpreis hat
    • alle Marktteilnehmer kennen alle ökonomischen Aspekte, besonders die Preise
    • für langfristige Ansicht: freier Marktzutritt und Marktaustritt
    • auf einen vollkommenen Wettbewerbsmarkt gibt es nur einen Preis - den Marktpreis!
  75. Wie ist der Gewinn definiert?
    • π (q) = E (q) - C (q)
    • E(q) = Erlös = p*q
    • C(q) = Kostenfunktion (die Kostenfunktion ordnet einem gegebenen Output jeweils die minimalen Kosten zu)
    • Unterscheidung zwischen kurzfristiger und langfrister Kostenfunktion (Fixe und variable Kosten!)
  76. Welche Stellung hat eine Firma auf einem "vollkommenen Wettbewerbsmarkt"?
    • agiert als Preisnehmer (kann nur den optimalen Output bestimmen), d.h. er ist ein Mengenanpasser
    • der Preis für das produzierte Gut ist fest vorgegeben
    • Aufgrund der Gleichartigkeit/Homogenität des Gutes und der Informiertheit der Konsumenten, würde der Produzent bei einem erhöhten Preis keine einzige Einheit verkaufen können
  77. Wie wird das Gewinnmaximum bei einem "vollkommenen Wettbewerbsmarkt" definiert?
    • GE = p, d.h. p = GK (q)
    • die Outputmenge q muss so gewählt werden, dass der Preis den Grenzkosten entspricht
    • der Gewinn ist maximal, da wo der Vertikalabstand zwischen der Kostenfunktion und der Erlösfunktion am Größten ist (GK = GE) und p = GK
  78. Was ist die "langfristige Preisuntergrenze"?
    • Wenn das Preisniveau p dem Minimum der Durchschnittskosten entspricht, d.h. p = DK/stück
    • Der Gewinn in dieser Situation ist Null
    • p liegt unter DK, d.h. es wird mit Verlust gewirtschaftet
  79. Was ist der "positive Deckungsbeitrag"?
    • der Marktpreis p liegt über den variablen Durchschnittskosten
    • Variable Kosten können zur Gänze und Teile der Fixkosten abgedeckt werden
    • unterhalb von den variablen Durchschnittskosten: variable Kosten werden nicht zur Gänze abgedecht und ein kurzfrstiges Aufrechterhalten der Produktion ist nicht vorteilhaft, Einstellung der Produktion oder evtl. Ausscheidung aus dem Markt (wenn permanent)
  80. Was ist die Produzentenrente?
    • Sie ist der Vorteil, den ein Produzent aus dem Umstand schöpft, seine Produkte zu einem einheitlichen Preis absetzen zu können
    • PR = π + fix = E - VK
  81. Was bedeutet Aggregation (Vollkommener Wettbewerbsmarkt)?
    • Der Übergang von individueller Nachfrage / Angebot zu Marktnachfrage (Marktangebot) nennt man Aggregation
    • die Marktnachfrage nach einem bestimmten Gut ist die Summe der individuellen Nachfragen der Konsumenten
    • durch die horizontale Aggregation kann man aus den individuellen Nachfrage/Angebotsfunktionen der Konsumenten/Supplier die Marktnachfrage(Marktangebot) erhalten
  82. Nennen Sie mögliche kurzfristige Effekte bei der Nachfrageänderung! Wie werden diese beeinflusst?
    • Die Stärke der Nachfrageeffekten auf den Gleichgewichtspreis und die Gleichgewichtsmenge hängt von den Anstiegen der Angebots- und Nachfragefunktion ab
    • steile Nachfragefunktion: eine Veränderung der Marktnachfrage führt zu stärkeren Mengeneffekten; Krümmung der Indifferenzkurve und Substitutionseffekte bestimmen den Anstieg der Nachfragefunktion
    • steile Angebotsfunktion: eine Veränderung der Marktnachfrage führt eher zu Preis- und weniger zu Mengeneffekten; Faktorpreise und Technologie der Firma bestimmten die Gestalt der Grenzkostenkurve und somit die Marktangebotsfunktion
  83. Was ist der "ökonomische Nullgewinn" bzw. der "ökonomische Gewinn"?
    • Ökonomischer Gewinn: der Preis liegt über den Durchschnittskosten, d.h. die variablen und fixen Kosten können abgedeckt und somit ein "Extragewinn" erwirtschaftet werden
    • Ökonomischer Nullgewinn: der Preis ist gleich den Durchschnittskosten, d.h. es wird kein ökonomischer Gewinn erzielt; daher ist eine Firma in einem ökonomischen Nullgewinn genauso gut gestellt, als wenn sie ihr Geld in eine andere Anlageform investiert hätte, die die übliche Marktverzinsun abwirft
  84. Was ist eine "ökonomische Rente"?
    Der Extragewinn, der auf den Besitz eines knappen Produktionsfaktor zurückzuführen ist, der anderen Firmen nicht oder nur mit hohen Kosten zugänglich ist, bezeichnet man als ökonomische Rente, die dieser Produktionsfaktor abwirft.

    Beispiel: Telefongesellschaften, Taxikonzession
  85. In welchen zwei Branchen kommt es bei einer Nachfrageerhöhung auf einem vollkommenen Wettbewerbsmarkt langfristig zu einer Preisänderung?
    • Branche mit zunehmenden Kosten (Increasing Cost Industry)
    • Annahme: mit höheren Outputniveau in der gesamten Branche und der damit verstärkten Inputnachfrage steigen die Preise für die Produktionsfaktoren, insb. die Löhne; Anstieg der Durchschnittskosten mit höheren Branchenoutput; die Langfristige Angebotsfunktion hätte einen steigenden Verlauf


    • Branche mit abnehmenden Kosten (Decreasing Cost Industry)
    • Annahme: die Durchschnittskosten können auch mit höherem Branchenoutput sinken, Nutzen von Größenvorteile um Produktionsfaktoren billiger einzukaufen, bessere Spezialisierung der Zulieferer und somit billigere Produktion (Bsp.: Automobilindustrie); die langfristige Angebotsfunktion hätte hier einen fallenden Verlauf

    • Branche mit konstanten Kosten (Constant Cost Industry)
    • die langfristige Angebotsfunktion ist konstant
  86. Was sind die Auswirkungen bei einer Veränderung des Marktangebotes? Wie wirkt sich dies graphisch aus?
    • Verringerung des Marktangebotes führt zur Linksverschiebung und zum höheren Gleichgewichtspreis (V.V.)
    • die Veränderung der Angebotsfunktion kann durch alle Faktoren verursacht werden, die auch zu einer Veränderung der individuellen Angebotsfunktionen der U führt
    • Lage: Technologie, Ausmaß der fixen Kosten, Faktorpreisen
    • Effekt der Angebotsänderung: steile Angebotsfunktion (stärkere Mengenänderung), steile Nachfragefunktion (stärkere Preisänderung)
  87. Wann liegt eine "Pareto-Effizienz" vor?
    Eine Pareto-Effizienz liegt vor, wenn durch eine Umverteilung der Güter oder durch einen anderen Einsatz der Ressourcen niemand besser gestellt werden kann, ohne damit einen anderen schlechter zu stellen

    Bsp.: Nicht pareto, d.h. alle werden besser gestellt

    Vollkommene Wettbewerbsgleichgewichte sind im Allgemeinen pareto-effizient!
  88. Was ist Marktversagen? Welche Arten gibt es?
    • Marktversagen: die Marktpreise liefern den Marktteilnehmern nicht die richtigen Signale, daraus folgt dass das gewinnorientierte Verhalten der Mteilnehmer nicht zu einer ökonomisch effizienten Lösung führt
    • Externalitäten (1.Art des Marktversagens): Aktivitäten von Produzenten und Konsumenten zu Kosten oder Vorteilen führen, die sich nicht in den Marktpreisen widerspiegeln
    • Informationsmängel: Konsumenten werden nicht ausreichend über die Qualität oder Eigenschaften der Güter informiert; Preis = Signal für Qualität?; "asymmetrische Information"
  89. Was ist der deadweight loss?
    • = Nettowohlfahrtsverlust
    • die negative Veränderung des Nettowohlfahrtsgewinn durch staatlichen Eingriff in einen vollkommene Wettbewerbsmarkt
  90. Was ist der Vorbehaltspreis?
    http://www.groupon.at/in/.U2Vz7z?nlpBo
    Das ist der Preis, den die Konsumenten gerade noch für eine weitere Einheit zu zahlen bereit sind (marginale Zahlungsbereitschaft)
  91. Was verursacht generell staatliche Eingriffe in einen vollkommenen Konkurrenzmarkt?
    • einen Nettowohlfahrtsverlust
    • auf einem vollkommenen Markt ist es im Allgemeinen besser, wenn der Staat nicht eingreift
  92. Was verursachen Preisstützungen des Staates im vollkommenen Wettbewerbsmarkt?
    • Preisstützungen werden eingesetzt, um bestimmten Produzenten ein höheres Einkommen zu garantieren
    • ein Stüzungspreis wird vom Staat festgelegt und der Staat kauft einen Teil des Outputs auf, damit sich dieser Preis am Markt einstellt
  93. Was sind Produktionsquoten? Was verursachen diese?
    • der Staat beschränkt das Angebot auf dem Markt mittels Produktionsquoten
    • Bsp.: Taxikonzessionen, Apotheken
    • das mengenmäßige Angebot wird beschränkt (Knick nach oben, graphisch)
    • höherer Preis
  94. Was ist die Verbrauchssteuer?
    • die Unternehmen müssen pro abgeetzte Einheit einen bestimmten Betrag an Steuern abführen
    • Staat hat Steuereinnahmen in der Höhe von T * q1
    • schlechtere Marktversorgung durch die Einführung der Verbrauchersteuer, q* sinkt auf q1
  95. Was ist der Unterschied zwischen dem Zoll und Importquoten im Vollkommenen Markt?
    • im Zusammenhang mit der Verbrauchersteuer oder Lohnnebenkosten
    • Wer zahlt im welchen Verhältnis die Steuern?
    • ist abhängig von der Preiselastizitäten der Nachfrage bzw. Angebotsfunktion
    • umso steiler die Nachfragefunktion (preisunelastischer) und umso flacher die Angebotsfunktion (preiselastischer), umso größer trifft die Steuerlast die Konsumenten
    • preisunelastische Nachfrage, d.h. die Produzenten können bei einer
    • Kostenerhöhung viel leichter auf die Konsumenten umwälzen, da diese nur
    • mit einem geringen Nachfragerückgang darauf reagieren
    • umso flacher die Nachfragefunktion (preiselastisch) und umso steiler die Angebotsfunktion (preiunelastisch), umso größer trifft die Steuerlast die Produzenten
  96. Was sind die Eigenschaften eines Monopols?
    • eine Branche
    • ein Anbieter
    • sieht sich der gesamten Nachfrage gegenüber
  97. Was sind die Eigenschaften einer "monopolistischen Konkurrenz"?
    • eine Branche
    • viele Anbieter
    • heterogenes Gut (Vgl. Vollkommener Wettbewerbsmarkt: homogenes Gut)
  98. Welche Gemeinsamkeiten haben ein Monopolist mit einem Unternehmen einer monopol. Konkurrenz?
    • Monopolist und ein U. in einer monopol. Konkurrenz können auf den Marktpreis Einfluss nehmen, jedoch nicht auf die optimale Absatzmenge
    • eigene Preis- und Outputentscheidungen haben keinen Einfluss auf das Verhalten anderer Firmen (bei monopol. Konkurrenz möglich, wenn es in der Branche viele Mitbewerber gibt und die Firmen im Verhältnis klein sind)
  99. Wie liegen die Unterschiede zwischen einem Monopolisten und einem Unternehmen einer monopol. Konkurrenz?
    • der Monopolist sieht sich der gesamten Nachfragekurve gegenüber
    • ein Unternehmen in einer monopolistischen Konkurrenz sieht sich nur einen kleinen Teil der Branchennachfrage gegenüber
    • bei der monopol. K. gibt es viele Güter, die andere Bedürfnisse befriedigen können (bessere Substituionsmöglichkeit) => höhere Preiselastizität
  100. Maximierung im Monopol?
    GE (q) = GK(q)

    der Schnittpunkt des opitmalen Preises und der Absatzmenge auf der Nachfragefunktion = Cournot'sche Punkt

    der Cournot'sche Punkt liegt immer im elastischen Bereich, d.h. -1 > Ed > -∞
  101. Was ist der Durchschnittserlös?
    • der Durchschnitttserlös entspricht einfach dem Preis pro produzierter Einheit
    • beim Monopolisten fällt der Durchschnittserlös mit steigender Outputmenge (Grund: negativ geneigte Nachfragefunktion!)
  102. Was ist der Grenzerlös?
    • gibt an,wie sich die gesamten Erlöse verändern, wenn eine zusätzliche Einheit produziert wird
    • im Monopol: Grenzerlös ist immer niedriger als der Durschnittserlös (Grund: Wenn eine weitere Einheit verkauft wird, muss nicht nur der Preis der zusätzlichen Einheit niedriger sein, sondern der Preis des gesamten Output reduziert werden, da alle Einheiten zum selben Preis verkauft werden)
  103. Wie wird der optimale Preisaufschlag berechnet?
    • Die optimale Preispolitik des Monopolisten besteht daher in eiem Aufschlag die Grenzkosten, wobei die Höhe des Aufschlages von der Preiselastizität der Nachfrage abhängig ist
    • Inverse Elastizität:
    • (Prozentsatz von "oben gerechnet, d.h. p = 10 und Ed= -4, dann optimale Preisaufschlag = 0.25%, d.h. Preisaufschlag von 2,50)
  104. Wie wird die Monopolmacht gemessen?
    • der Lerner Index hängt nur von der Preiselastizität abist die Firma Monopolist, dann ist die Preiselastizität sehr kleinbei vollkommen Wettbewerb, L = 0, da Ed = -unendlich
  105. Was sind die Ursachen einer Monopolmacht?
    • Anzahl der Firmen: Umso weniger Firme, umso höher die Marktmacht; dies ist auch möglich durch Eintrittsbarrieren, Lizenzen, Patentrechte, etc.
    • Heterogenität der Produkte: Umso heterogener/unterschiedlicher, desto mehr Marktmacht; Produktsdifferenzierzung ist daher ein wichtiges Marketinginstrument, um Preiswettbewerb aus dem Weg zu gehen
  106. Wohlfahrtsverlust: Ist diese beim Monopol oder bei vollkommenen Wettbewerb größer? Begründung!
    • Monopol: schlechter Marktversorgung im Vgl. zum VW
    • Preis im Monopol höher als im vollkommenen W
    • Monopol führt zu einem Wohlfahrtsverlust
    • bei einer Monopolsituation könnten daher staatliche EIngriffe wohlfahrtserhöhend (effizientsteigernd) wirken (z.B. durch Preisregulierung, Bsp Setzen eines Höchstpreises)
  107. Was sind die Eigenschaften eines natürlichen Monopols?
    • das Minimum der langfristigen Durchschnittskosten bei einem Outputniveau, ist im Vergleich zur Marktnachfrage sehr groß
    • große Firmen können kostengünstiger produzieren als kleine Firmen
    • das Minimum der Durchschnittskosten liegen jenseits / rechts der Marktnachfragekurve, sodass die DK mit steigendem Output im gesamten relevanten Bereich fallen
    • Bsp: Energieversorgung, Eisenbahnen, etc.
    • die DK sinken aufgrund der Fixkostendegression in einem weitem Bereich
    • aufgrund der Kostenstruktur im Verlgiech zur Marktnachfrage ist nur für ein U Platz: der Cournot'sche Punkt liegt knapp über den DK (gerade noch ein Gewinn)
  108. Was ist die Grenzkostenpreisregulierung? Ist dies bei einem natürlichen Monopol möglich?
    • eine Regulierung des Preises, welche sich mit den GK im Graphen schneiden (Vgl. vollkommenen Wettbewerb)
    • die Gk-preisregulierung ist bei einem natürlichen Monopol nicht möglich, da der Preis unter den Durchschnittskosten liegt und somit das Unternehmen einen Verlust erwirtschaftet (langfristig keine Existenz möglich)
  109. Was ist eine Durchschnittspreisregulierung?
    • Regulierung des Preises in Höhe der Durchschnittskosten
    • ökonomischer Gewinn von Null (langfristige Existenz möglich)
    • die Durchschnittskosten liegen höher als die Grenzkosten (Wohlfahrtsverlust zwischen DK und GK an der Nachfragekurve im Monopol)
    • werden durch eigene Aufsichtsbehörden kontrolliert Regulatoren
  110. Was ist eine Ertragsregulierung?
    • der Preis wird so festgesetzt, dass der Firma ein überlicher Kapitalertrag s verbleibt
    • ist der Durchschnittspreisregulierung sehr ähnlich
    • VDK = variablen DK, D =Abschreibungen, T = indirekte Steuern, s =zustgestandene, normale Kapitalsertragsrate

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