Institutionelle Strukturen im Erwachsenen- und Weiterbildungsbereich

Card Set Information

Author:
Franz
ID:
64445
Filename:
Institutionelle Strukturen im Erwachsenen- und Weiterbildungsbereich
Updated:
2011-02-07 09:06:08
Tags:
Erwachsenen und Weiterbildungsbereich
Folders:

Description:
Vorlesung WS 10/11 Wiesner - Institutionelle Strukturen im Erwachsenen- und Weiterbildungsbereich
Show Answers:

Home > Flashcards > Print Preview

The flashcards below were created by user Franz on FreezingBlue Flashcards. What would you like to do?


  1. Begriffsdefinition:
    Erwachsenen- Weiterbildung:
    • häufig synonym füreinander genutzt, keine
    • strikte Trennung
  2. Begriffsdefinition: EB
    Fortsetzung oder Wiederaufnahme organisierten Lernens, nach einer abgeschlossenen ersten Bildungsphase
  3. Begriffsdefinition: WB
    • dient
    • Vertiefung, Erweiterung und Erneuerung von
    • 1.Wissen,
    • 2.Fähigkeiten und
    • 3.Fertigkeiten nach erster abgeschlossener Bildungsphase
  4. Begriffsdefinition:
    Lebenslanges Lernen
    • keine allgemein gültige Definition existent
    • Lernen über die Lebensspanne
    • dient Erhaltung persönlicher Orientierung, gesellschaftlicher Teilhabe, Beschäftigungsfähigkeit
  5. Begriffsdefinition:
    Formales Lernen
    • - Lernen, das in einem organisierten Kontext stattfindet (Bildungs-, Ausbildungseinrichtung)
    • - wird explizit als Lernen bezeichnet, zielgerichtet, führt zur Zertifizierung
  6. Begriffsdefinition:
    Nicht-formales Lernen
    • - Lernen außerhalb der Hauptsysteme der allgemeinen und beruflichen Bildung (Aktivitäten in Organisationen und Gruppierungen der Zivilgesellschaft)
    • - führt nicht zwingend zum Erwerb eines Abschlusses
  7. Drei Formen des Lernens
    • Formales Lernen
    • Nicht-formales Lernen
    • Informelles Lernen
  8. Begriffsdefinition:
    Informelles Lernen:
    natürliche Begleiterscheinung des täglichen Lebens, nicht unbedingt bewusstes Lernen, häufig nicht als Erweiterung des Wissens wahrgenommen
  9. Historische Entwicklung der EB/WB:

    Legitimationsfunktion:
    • Aufzeigen der EB als gesellschaftlich relevanter Bereich
    • Besondere Leistungsfähigkeit der EB aus Geschichte abzuleiten (politisch, sozial-ökonomische Aspekte der Qualifikationsentwicklung in Umbruchsituationen, kompensatorische Funktion (Arbeitslosenbildung), integrative Funktion (gesellschaftliche Randgruppen) )
    • Wesentlicher Beitrag zur Demokratisierung der Gesellschaft
  10. Historische Entwicklung der EB/WB:Legitimationsfunktion:
    - Analyse von Phasen und Epochen à Ableiten von Erkenntnissen und Entscheidungen für erfolgreiches Denken und Handeln

    - EB arbeitet autonom gegenüber Staat à reagiert flexibel auf gesellschaftliche Entwicklung
  11. Historische Entwicklung der EB/WB:
    Historische Daten
    o Ende 18. JH / Anfang 19. JH: Übergang von ständisch-feudalen zur bürgerlichen-modernen Gesellschaft à Erstarken des Bürgertums, Herausbildung von literarischen Gesellschaften, Museums- und Harmoniegesellschaften,…

    o Ende 18. JH: industrielle Entwicklung à Handwerker- und Gewerbevereine

    • o Wende 19. / 20. JH: Reichsgründung à Ausbau der
    • Volksbildung, erste VHS

    • o Weimarer Republik: Pädagogisierung der
    • Volksbildung à
    • Ausbau einer pluralen Trägerstruktur

    o EB im 3. Reich: totale Gleichschaltung und politische Kontrolle, weltanschaulich gebundene Bildung à Erziehung zur Volksgemeinschaftsideologie statt zur Mündigkeit des Einzelnen, Schwächung des Trägerpluralismus, ideologisch ausgerichtetes Personal
  12. Professionalität in der EB:
    Profession:
    der jeweilige Beruf
  13. Professionalität in der EB:
    Professionalität:
    berufliche Handlungskompetenz, die eine Person in einem Arbeitsfeld erfolgreich handeln lässt, Voraussetzung für effektives und effizientes Arbeitshandeln
  14. Professionalität in der EB:
    Professionalisierung:
    Prozess über den Professionalität erreicht wird
  15. Notwendigkeit von Professionalität in der EB / WB:
    Tätigkeitsbereiche:
    - Planen, Organisieren, Begleiten, Beraten, Evaluieren: Bildungsbedarf ermitteln, Teilnehmer Akquirieren, Bildungsmaßnahme organsieren und kalkulieren

    - Gestalten, Lehren: Methoden und Medien beherrschen, Aktivität und Selbstständigkeit der Teilnehmer fördern
  16. Notwendigkeit von Professionalität in der EB / WB:

    Kompetenzen:
    • - Methodenkompetenz
    • - Fachkompetenz
    • - Sozialkompetenz
    • - Personalkompetenz (humanistisches Weltbild, Lernender als Partner sehen)
  17. Notwendigkeit von Professionalität in der EB / WB:

    Komponenten:
    o Erwachsenenpädagogische Komponente: Vermittlungskompetenz, Qualität von Bildung bewerten

    o Ethische Komponente: Sensibilität zeigen, zum Lernen ermutigen, Selbstvertrauen fördern, Erwachsenen als autonom ansehen
  18. Notwendigkeit von Professionalität in der EB / WB:

    Menschenbilder:
    o Ein geeignetes Menschenbild bestimmt über Erfolg / Misserfolg erwachsenenpädagogischer Arbeit

    o Humanistisch: Hinwendung zum Menschen, Ziel: seelische Gesundheit und Realisierung der Selbstverwirklichung à Menschenverantwortung und Interesse an Bildung zutrauen, Lernende = Gleichberechtigte, gute Lernbedingungen schaffen

    o Interaktives: Frontalunterricht vermeiden: Gruppenarbeit,Methodenmix
  19. Notwendigkeit von Professionalität in der EB / WB:
    Stand der Professionalisierung heute:

    Hauptkennzeichen von Professionalisierung:
    o Spezialisierung und Akademisierung von Berufswissen: Lehrender hat theoretisches Wissen, wendet dieses aber selber nur noch selten praktisch an

    o Spezifische Kompetenzen: s.o.

    o Expertenstatus: schwer nachprüfbar, nicht übereinstimmend definiert für EB
  20. Notwendigkeit von Professionalität in der EB / WB:
    Stand der Professionalisierung heute:

    Sekundäre Attribute:
    o Qualifizierung: in Realität häufig Quereinsteiger

    o Rekrutierung: (Zugangsvoraussetzung): in EB / WB nicht vorhanden

    o Selbstverständnis (Einkommen, Aufstiegschancen, Sozialprestige): variiert zwischen Individuen, Einkommen und Sozialprestige stark von Tätigkeit abhängig

    o Organisation (Berufsverbände): geringer Organisationsgrad
  21. Notwendigkeit von Professionalität in der EB / WB:

    Fazit
    Arbeitsfeld befindet sich noch im Prozess, Professionalisierungsgrad im Vergleich mit anderen Bildungswegen (Mediziner, Juristen) bisher nur als ansatzweise oder marginal zu bezeichnen!
  22. Aufgaben der beruflichen EB:
    o Anpassungsfortbildung: Aufrechterhalten und ständiges Erweitern der berufl. Handlungskompetenz

    o Aufstiegsfortbildung: Erwerb eines höheren Sozialstatus‘ durch berufl. Aufstieg

    • o Umschulung: Erwerb eines neuen Berufs
    • Berufliche Reaktivierung:
    • - Resozialisation: Ermöglichung der Wiedereingliederung durch berufliche Handlungskompetenz
    • - Reintegration: berufliche Rückkehr, z.B. nach Familienphase
  23. Subsidiarität
    • Teilverantwortung des Staates im WB-Bereich: Teilnehmerferne
    • Staat schafft finanzielle und rechtliche
    • Rahmenbedingungen
    • Unterstützung ausgewählter Zielgruppen
    • Gleicht Probleme, die aus Pluralismus resultieren, aus
  24. Pluralität
    • Anbietervielfalt
    • Trägervielfalt, z.B. öffentliche, freie, kommerzielle Träger
    • Vielfalt von Weltanschauung und politischen Einstellungen
    • Vielfalt von Angebotsformen, z.B. offene, geschlossene WB: Flächendeckende Grundversorgung
  25. Subsidiarität

    Vor- und Nachteile

    WB Institution:
    • Vorteile:
    • Staatl. Förderung, Kostensenkung & Transparenz
    • Nachteile:
    • Hoher Verwaltungsaufwand
    • Qualifizierung des Personals?
    • Verteilunsprobleme
  26. Subsidiarität

    Vor- und Nachteile

    Teilnehmende:
    • Vorteile:
    • Unterstützung Benachteiligter
    • Rechtl. Absicherung (Staatl. anerkannte Zertifikate)
    • Qualitätssicherung - Teilnehmerschutz

    • Nachteile:
    • Staatliche Förderung nicht für jeden
    • unterschiedliche Zertifizierungsnormen
  27. Subsidiarität

    Vor- und Nachteile

    Staat
    • Vorteile:
    • Qualität indirekt steuern
    • Beschränkung finanzieller und rechtl. Regelung
    • flächendeckendes WB Angebot

    • Nachteile:
    • Verantwortlichkeit der Maßnahmen - Wie sicher man Qualität, wie kontrolliert man diese
    • Öffentliche Träger notwendig, um quantitative und qual. zu entwickeln
  28. Pluralität

    Vor- und Nachteile

    WB-Institutionen
    • Vorteile:
    • - Kooperation
    • - Spezialisierung

    • Probleme:
    • - Konkurrenz, verhindert eventuell Koop.
  29. Pluralität

    Vor- und Nachteile

    Teilnehmende
    • Vorteile:
    • - Angebotsvielfalt
    • - Mindesversorgugn von allg. und berufl. WB
    • - Teilnehmernähe

    • Nachteile:
    • - Qualität nicht gesichert
    • - Frage der Zertifizierung?
    • - mangelnde Einheitlichkeit
  30. Pluralität

    Vor- und Nachteile

    Staat
    • Vorteile:
    • - Kostensenkung
    • - Verwirklichung des Grundrechts auf Bildung
    • - Flächendeckende Versorgung

    • Probleme:
    • - mangelnde Qualitätskontrolle
    • - Bildungsprivatisierung
  31. Trägerschaften im WB:

    Eigenschaften
    • Bildungsträger nicht identisch mit Bildungsinstitution
    • Zusammenfassung zu größeren Einheiten
    • Können aus gesellschaftlichen Großorganisationen hervorgehen
  32. Trägerschaft im WB:

    Mögliche Ordnungskriterien?
    • Adressaten und Zugang
    • Gesellschaftl. Stellung der Trägerorganisation
    • Bildungsangebote,…
  33. Trägerschaft im WB:

    Arten der Trägerschaft?
    • Öffentliche Träger:
    • - Gefördert durch staatliche Instanzen
    • - Aufgabenbestimmung erfolgt weitgehend durch die Instanzen
    • Privat-wirtschaftliche kommerzielle Träger: Nur sich selbst und ihren Zielen verpflichtet
    • freie Träger: in ihrer Arbeit bestimmten Organisationen / Institutionen verpflichtet
  34. Rechtliche Grundlagen

    Subsidiare Verantwortung notwendig, da:
    • Gesellschaftliche Teilhabe
    • Persönliche Teilhabe
    • Berufliche Teilhabe - Eigeninitiative der Zielgruppe wecken und unterstützen
    • Sichern von Rahmenbedingungen (finanzielle Unterstützung, Unterstützung flächendeckender WB-Angebote)
    • Übersichtlichkeit für Teilnehmer schaffen - Teilnehmerschutz
  35. Rechtliche Grundlagen

    Gesetze

    Berufsbildugsgesetz (BBiG)
    • Rechtl. Sachverhalte
    • Prüfung / Überwachung
    • Vergütung
    • Pflichten Ausbilder und Auszubildende
  36. Rechtliche Grundlage

    Anerkennungs- und Zulassungsverordnung - WB (AZWV)
    Qualitätssicherung der WB
  37. Rechtliche Grundlagen

    Berufsbildungsförderungsgesetz
    • Regelung zur Berufsbildungsplanung
    • Berichterstattung
    • Grundlagen für abgestimmte den technischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Anforderungen entsprechende Entwicklung der beruflichen Bildung
  38. Rechtliche Grundlage

    Ausbildereignungsverordnung (AEVO):
    Professionalisierung von Ausbildern
  39. Rechtliche Grundlage

    Aufstiegsfortbildungsgesetz (AFBG)
    Förderung von WB-Teilnehmern durch Meister-BAFöG
  40. Rechtliche Grundlage

    Kooperationsnotwendigkeit im WB
    • Zur Konfliktvermeidung zw. Den Anbietern
    • Sicherung / Einsparung finanzieller Mittel
    • Qualitätssteigerung
    • Effektive Planung der WB-Entwicklung - Kooperationsmöglichkeiten, d.h. Austausch von Dozenten, Lehrmaterialien,
    • Bereitstellung von Räumlichkeiten
  41. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    1. Was ist Sozialisation?
    2. Was sind Besonderheiten bei Erwachsenen?
    1. lebenslange Entwicklung / Veränderung von Identität und Verhaltensweisen eines Individuums

    • 2.
    • - Übernahme von vorgegeben Rollenerwartungen mit eigenen Ansichten in Einklang bringen
    • - Personen als handelnde Subjekte begreifen
    • - Erwachsene selbst aktiv an Soz.proz. beteiligt
    • - Reziprozität von Soz.Proz. beachten
  42. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    Sozialisationsprozesse: (4 Stück)
    • Umfassen alle päd. Prozesse (auch Erwachsenenpäd. Proz.)
    • Spontane, von Zufälligkeit behaftete Lernproz.
    • Proz. Der Verarbeitung gesellschaftl. Erfahrungen mit Umwelt in Kommunikation mit Anderen
    • Individuum geprägt durch soz. Und gesellsch. Faktoren
  43. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    Erwachsenenpäd. Proz.:
    Bewusst, absichtsvolles Herbeiführen von Persönlichkeitsentwicklung Erwachsener, fremd- oder selbstorganisiert, zielgerichtet, geplant, planmäßig
  44. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    Struktur und Elemente des erw.päd. Proz.:
    • Lehr- und Lernproz. Gemeinsam gestalten - Lerner und Lehrender auf einer Ebene
    • Erwachsenenbildner instruiert, begleitet, berät (unter Berücksichtigung von Lernbiographien, Erfahrungen, Deutungsmustern, etc.)
    • Lernender hat Eigenverantwortung - Bewusste, zielgerichtete Tätigkeit
  45. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    EB als Identitätsentwicklung
    • Identität: Eigentümlichkeit des Wesens eines Individuums, wird bestimmt von Fremd- und Selbstbild
    • Rolle: alle sozialen Positionen die man im Leben einnimmt (Beruf, Familie, Freunde)
    • Rollenkonzept: Nur Übernahme von Rollen (Role-Taking), Übereinstimmung von Rollennorm und Bedürfnisdisposition
    • Identitätskonzept (Role-Taking/Making): Bedürfnisdisposition entsprechend den Institutionalisierten Wertvorstellungen , Rolle Gestalten / Identitätsentwicklung

    Fazit: Rollenkonzepte sind für die EB nicht ausreichend, da diese nur Role-Taking berücksichtigen
  46. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    Einflussgrößen auf das Lernen und den Lernerfolg (siehe Skript)
    • Alter:
    • - kein direkter Zusammenhang von Lernfähigkeit und Alter
    • - Mehrdimensionalität von Intelligenz (kristalline Intelligenz Erfahrungs- & Wissensbezogen; fluide Intelligenz Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung; praktische Intelligenz kognitive Fähigkeiten)
  47. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    Einflussgrößen auf das Lernen und den Lernerfolg (siehe Skript)
    • Lernmotivation:
    • Maslowsche Bedürfnispyramide
    • AIDA-Formel: Attention, Interest, Desire (Wunsch nach Lernstoff), Action (Lehrender führt Handlung herbei)
  48. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    Lernmotivation fördern duch?
    • Anpassen an Voraussetzungen
    • Erfahrungen einbeziehen
    • Aufzeigen der Verwendbarkeit eigener Lernfortschritte (Erfolgsmeldung)
    • Wertung von Lernanstrengungen im sozialen Bezugssystem
    • Überwindung von Lernschwierigkeiten unterstützen
  49. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    Zielgruppen- und Milieuansatz im erwachsenenpädagogischen Handeln
    • Zielgruppe: Personengruppen, die aufgrund ihrer sozialen und psychischen Merkmale ähnliche Zugangsvoraussetzungen, Ziele und Interessen haben - Bei Planung von Bildungsmaßnahmen zu beachten (Bsp.: Arbeitslose Akademiker, Lernungewohnte Langzeitarbeitslose, Aussiedler etc.
    • Soz. Milieu: Personengruppen mit Ähnlichkeiten in soz. Lage, Werthaltungen und Lebensweisen/-auffassungen
  50. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    Woran muss eine Weiterbildungsveranstaltung angepasst sein?
    • Humanistisches Menschenbild erfüllen
    • Motivation der Lernenden
    • Arbeitsklima in der Gruppe
    • Erfolge erreichen
    • Erfolgreiche Kommunikation
    • Zielgerichtete Werbung für Veranstaltung ermöglichen
  51. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    Lernerperspektive und darauf gerichtete Funktion
    des Lehrenden

    Wovon ist das Lernverhalten abhängig
    • Lerngewohnheit
    • Lernmotivation
    • Lernerfahrung/-biographie
    • Lernstrategien
    • Sozialisationsumfeld
  52. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    Lernerperspektive und darauf gerichtete Funktion des Lehrenden

    Wovon ist das Lernverhalten und die Lernfähigkeit abhängig?
    • Lerngewohnheit
    • Lernmotivation
    • Lernerfahrung/-biographie
    • Lernstrategien
    • Sozialisationsumfeld
  53. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    Lernerperspektive und darauf gerichtete Funktion des Lehrenden

    Präferenz der Lernerperspektive und Stellung/Aufgaben des Lehrenden

    Lehrender unterstützt durch:
    • Schaffen geeigneter Lernumgebung
    • Motivation/Instruktion/Begleiten
    • Auf Lerngewohnheiten eingehen
    • Lernumwelt berücksichtigen
    • Lernwiderstände vermeiden
    • - Äußere: Lehrender geht nicht auf Lernenden ein
    • - Innere: Mangelnde Einsicht des Lernenden
    • - Widerstände sind individuell und nicht pauschalisierbar
  54. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    Makrodidaktischer Begriff / Mikrodidaktischen Begriff
    • Makrodidaktischer Begriff:
    • - Entwicklung eines Lehrplans
    • - Lernplan, Angebote, Modulbeschreibungen

    • Mikrodidaktischer Begriff:
    • - Alles was die Gestaltung des Unterrichts angeht
    • - Im Kontakt mit Lernendem
  55. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    Lernumgebung / Lernumwelt
    Lernumgebung: durch lehrenden geschaffen, z.B. Literatur, Unterrichtsgestaltung

    Lernumwelt: Soziale und Institutionelle Rahmenbedingungen
  56. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    Deutungsmuster:
    • Lehren und Lernen Reflektieren
    • Stereotypen berücksichtigen aber nicht missbrauchen
    • Reflexives Lernen beinhaltet nicht nur stures Auswendiglernen sondern auch Sinnhinterfragung
    • Geben Orientierung
    • Bilden Grundlage für das Rechtfertigen von Handlungen
  57. Erwachsenenpädagogischer Prozess unter Berücksichtigung der Lernendenpriorität

    Zusammenfassung
    • Lehren und Lernen eng miteinander verbunden
    • Lehrender schafft geeignete Lernumgebung
    • Erwachsene Lernende sind für Lernen selbst verantwortlich, für Lernfähigkeitsentwicklung und Lernmotivation
    • Entwicklung selbstgesteuerten Lernens einfordern
    • Entscheidung bezüglich des Lernprozesses dem
    • Lernenden überlassen
    • Lebenslanges Leben liegt in der Obhut des Lernenden selbst

What would you like to do?

Home > Flashcards > Print Preview