Radio 03/04

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Author:
miriam86
ID:
67246
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Radio 03/04
Updated:
2011-02-18 05:21:33
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Radio
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Radio 03/04
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  1. Phlebographie
    - In der Hand des erfahrenen Untersuchers ist die Phlebographie eine wichtige Methode mit sehr hoher Treffsicherheit zum Nachweis tiefer Venenthrombosen (und insuffizienter Perforansvenen).

    • - Sie muss bei Verdacht auf eine tiefe Venenthrombose wegen der hohen Komplikationsgefahr und vor jeder eingreifenden Therapie, wie Operation oder Thrombolyse, durchgeführt werden, soweit keine Kontraindikation besteht oder die nichtinvasiven Verfahren wie
    • Doppler- und Duplex-Sonographie keinen für Therapieentscheidungen ausreichend sicheren Befund erbracht haben.

    - Nach Injektion eines wasserlöslichen Kontrastmittels in das erkrankte Venensystem wird röntgenologisch der Abfluss dokumentiert.

    • - Allerdings ergibt die Phlebographie bei isolierten
    • Unterschenkelvenenthrombosen, die wahrscheinlich relativ häufig sind und durchaus auch zu embolischen und bei entsprechender Ausdehnung zu postthrombotischen Komplikationen führen können, oft keinen eindeutigen Befund.

    • - In der funktionellen Beurteilung einer Venopathie ist die Phlebographie der Ultraschall-Doppler-Untersuchung weit unterlegen, ebenso im Nachweis
    • insuffizienter Perforansvenen.
  2. - Es handelt sich hier um die häufigste Form der Hüftgelenksluxation, der Luxatio iliaca. (B) ist richtig.

    - Man spricht auch von einer hinteren Luxation des Hüftgelenks.

    • - Die hintere Luxation entsteht meist bei sog.
    • Dashboard-Verletzungen.

    • - Dabei prallt das Knie, z.B. bei einem Autounfall, auf
    • das Armaturenbrett auf und dabei führt die Kraftübertragung auf das Hüftgelenk zur Luxation.

    - Klinisch stellt man dabei eine Adduktion des betroffenen Beines und eine Innenrotation fest.

    • - Der Hüftkopf befindet sich im Röntgenbild oberhalb
    • des Acetabulums.
  3. Hüftgelenksluxationen
    - vordere Luxation: Sie entsteht durch ein Trauma bei abgespreiztem Bein, z.B. Sturz. Bei einer Luxation nach oben spricht man von einer Luxatio pubica, nach unten von einer Luxatio obturatoria.

    • hintere Luxation: Am häufigsten. Sie entsteht durch einen Anprall des Knies mit Kraftübertragung auf das Hüftgelenk, v.a. im Rahmen von Verkehrsunfällen (Aufprall auf das Armaturenbrett → sog. Dashboardverletzung).
    • Bei einer Luxation nach oben spricht man von einer Luxatio iliaca, nach unten von einer Luxatio ischiadica.

    zentrale Luxation: seltene Form der Luxation, bei Einstauchung des Femurkopfes in das Becken bei Z.n. Acetabulumfraktur
  4. - Hämatothorax links

    - Man kann auf der Thoraxaufnahme noch röntgendurchlässiges Lungengewebe links erkennen.

    - Direkt lateral hiervon findet sich eine röntgendichte Lamelle, die der Thoraxwand aufliegt und die Lunge Richtung Mediastinum drückt und zu einer Mediastinalverlagerung zur Gegenseite führt.

    - Der obere Anteil der Verschattung wird sicherlich auch von der Scapula verursacht, aber der kaudale Anteil wird durch eine Einblutung in den Pleuraspalt bewirkt − es handelt sich um einen Hämatothorax links.

    • - Ein Hämatothorax entsteht in der Regel durch
    • Rippenfrakturen und gleichzeitige Verletzung von Intercostalarterien, Lunge, Leber und/oder Milz.

    - Eine Rippenfraktur kann man beim besten Willen nicht sehen, aber das heißt nicht, dass es keine gibt.

    - Zumindest kann eine ausgedehnte Organbeteiligung der Lunge ausgeschlossen werden.
  5. - Die Chondrokalzinose führt zu Verkalkungen der Gelenkknorpel und Menisken, die man auf der Abbildung im Gelenkspalt zwischen Femurkondylen und Tibia auch deutlich sehen kann.

    • - Dabei handelt es sich um Ablagerungen von
    • Kalziumpyrophosphat-Dihydrat im Faserknorpel von Menisken und Bandscheiben, sowie im hyalinen Gelenkknorpel, seltener im periartikulären Bandapparat und Sehnenansätzen.
  6. Osteochondrose
    - Bei einer Osteochondrose handelt es sich um eine Knorpel- und Knochendegeneration, wie etwa die Scheuermann-Krankheit, Osteochondrosis dissecans, Osteochondrosis intervertebralis.

    - Dabei kommt es zu osteophytären Anbauten, Mehrsklerosierungen der gelenknahen Knochen und Höhenminderung der Gelenkspaltes.

  7. 24-jähriger Patient
    - Hier hilft die Kombination aus klinischer Angabe (24-jähriger Erwachsener) und dem Röntgenbild bei der Lösung.

    - Denn beim primären Hypogonadismus bei Kryptorchismus beidseits kommt es zu einem verzögerten Epiphysenschluss, den man auf Abb. 52 deutlich erkennen kann.

    - Die Tibia beispielsweise zeigt noch so weite Epiphysenfugen, wie sie bei einem 14- oder 15-Jährigen zu erwarten wären.

    - Insgesamt kommt es zu einer Verlängerung und Verschmälerung der Knochen
  8. Looser-Umbauzonen
    • - Beim Vitamin-D-Mangel zeigen sich im Röntgenbild eine Osteopenie und multiple senkrecht zu den Röhrenknochen verlaufende "Pseudofrakturen"
    • (Looser-Umbauzonen).

    • - Diese Defekte entsprechen kortikalen
    • Ermüdungsfrakturen.

    • - Beim Erwachsenen spricht man nach Abschluss des
    • Knochenwachstums von Osteomalazie, bei den Kindern von der Rachitis.

    • - Während die Rachitis die ungenügende Aufnahme von Vitamin D, Kalzium und Phosphat ist, führt heutzutage insbesondere die inadäquate Resorption aus dem Gastrointestinaltrakt (Kalzium und Phosphatverlust), Tubulusstörungen der Niere
    • und die renale Osteodystrophie zur Osteomalazie.

    • - Des Weiteren sind Krankheiten, wie M. Wilson, Fibrogenesis imperfecta, Fibröse Dysplasie, Neurofibromatose, Hypophosphatasie und Neoplasien ursächlich für eine Rachitis oder
    • Osteomalazie.
    • Die Raumforderung stellt sich sowohl in den T2
    • (linke Seite = Liquor weiß), als auch in den T1 Wichtungen (rechte Seite = Liquor schwarz) dar.

    • - Dabei handelt sich um ein intraspinal und
    • intradural gelegenes Meningeom der unteren Brustwirbelsäule.

    • - Im axialen Schnittbild kann man den raumfordernden Effekt mit Kompression des Myelons auf
    • ein sichelförmiges hypodenses Areal erkennen.

    - Dadurch ist auch die zunehmende Claudicatio spinalis und die Paraparese der Patientin zu erklären.
  9. - Sklerose-Wall --> mit Osteomyelitis vereinbar


    - Man unterscheidet zwischen der akuten und der chronischen Osteomyelitis, dem Brodie-Abszess und der sklerosierenden Osteomyelitis Garré.

    - Die akute Osteomyelitis lässt sich frühestens nach 2-3 Wochen anhand röntgenologischer Veränderungen, bevorzugt in den Dia- und Metaphysen der langen Röhrenknochen abgrenzen.

    • - Die Zeichen im Frühstadium sind sehr diskret, evtl.
    • findet sich nur eine Weichteilschwellung.

    • - Nach dem 14. Tag kommt es zu einer
    • Rarefizierung sowie einer mäßigen periostalen Knochenapposition als Folge eines subperiostalen Abszesses.

    - Es lassen sich singuläre oder multiple Herde und auch Abszesse mit sklerosierendem Randsaum (Sklerosewall) sowie im Spätstadium evtl. Knochensequester und eine so genannte Totenlade (abgestorbenes Knochenfragment) nachweisen.

    - Der Übergang in die chronische Osteomyelitis ist fließend, er lässt sich oft nur an der weiteren Ausdehnung, unscharfen Markierung, neuen Sequester und der Zunahme der subperiostalen Appositionen erkennen.

    - Es findet sich ein gleichzeitiger Knochenanbau und -zerstörung.

    - Bei den Sonderformen wie dem Brodie-Abszess zeigen sich zentrale Aufhellungen mit umgebender Sklerose in den Metaphysen der langen Röhrenknochen.

    - Die sklerosierende Osteomyelitis Garré ist eine blande Verlaufsform ohne Destruktion oder Sequesterbildung.
  10. Welche Struktur ist nicht randbildend in pa beim Herzgesunden
    - rechter Ventrikel

    - Beide Vorhöfe und der linke Ventrikel und das so genannte Pulmonalissegment (A. und V. pulmonalis) sind an den Herzkonturen beteiligt.

    • - Der rechte Vorhof die Vena cava inferior und das Pulmonalissegment sind Teil der rechten Herzkontur, der linke Vorhof, der linke Ventrikel und die
    • A. pulmonalis und die V. pulmonalis bilden zusammen die linke Herzkontur.

    - Der rechte Ventrikel projiziert sich in der p.a.-Aufnahme direkt in den Herzschatten und wird dadurch nicht randbildend
  11. Zeichen Aortenisthmusstenose im Rö
    - vergrößerter transversaler Herzdurchmesser

    - Kontur des Aortenbogens: 3-Zeichen

    - Usuren am Unterrand der 3. rechten Rippe

    - Kranialisation der Lungengefäße und Kerley-B-Linien

    - Einengung des Raumes zwischen V. cava inferior und linkem Ventrikel

    - Auswölbung der hinteren Herzkontur in Höhe des linken Vorhofes.


    - Eine Aortenisthmusstenose ist eine Einengung der Aorta ascendens nahe der Einmündungsstelle des Ductus arteriosus Botalli nach Abgang der A. subclavia sinistra.

    - Dadurch kommt es zu einem prästenotischen Hochdruck mit einer Hypertrophie des linken Ventrikels mit der Folge das der Transversaldurchmesser des Herzens hauptsächlich nach links verbreitert ist.

    • - Zu einer Auswölbung der hinteren Herzkontur in Höhe des linken Vorhofes kommt es eigentlich nur durch eine Druckerhöhung und damit Erweiterung des
    • linken Vorhofes z.B. durch ein durchgestautes Aortenklappenvitium (= Aorteninsuffizienz oder -stenose), einer dekompensierten Mitralstenose oder
    • Insuffizienz.

    - Ich vermute, dass das IMPP mit der Einengung des Raumes zwischen V. cava inferior und dem linken Ventrikel die Einengung des so genannten Holzknecht’schen Raumes (Retrokardialraum) durch die aortale Konfiguration des Herzens meint.

    • - Der linke Vorhof wird dann vorgewölbt,
    • wenn es zu einer Dekompensation gekommen ist.

    • - Daraus folgt eine relative Mitralinsuffizienz mit einer Lungenstauung (= Kranialisation der Lungengefäße
    • und Kerley B-Linien).

    - Das so genannte 3-Zeichen bezeichnet die Einkerbung der Aorta in Höhe der Stenose.

    • - Die Form der "3" ist auf einen sichtbaren Kalibersprung insbesondere im Bereich des Aortenbogens in Höhe der Einmündung des Ductus
    • arteriosus Botalli mit prästenotischer Dilatation der A. ascendens und der linken Aortenbogengefäße zurückzuführen.

    - Es zeigt sich oft ein schmaler oder fehlender Aortenknopf.
  12. - Es zeigen sich multiple Divertikel des Dünndarms in Form von mindestens ca. 15 glattberandeten Darmausstülpungen ohne die charakteristische Haustrierung des Dünndarms
  13. - Die Leberzirrhose ist in dem CT deutlich anhand der höckrigen Oberfläche der Leber nachzuvollziehen.

    • - Zudem zeigt sich der sonographisch gesicherte
    • perihepatische und perlienale Aszites.

    • - Der Magen wurde mit Bariumsuspension
    • gefüllt und es wurde i.v.-Kontrastmittel gegeben.

    - Die Bilder wurden kurz nach Gabe des Kontrastmittels in der früharteriellen Phase angefertigt und es zeigen sich multiple mal mehr mal weniger dichte meist rundliche Kontrastmittel-anreichernde Areale.

    • - Zusammen mit der klinischen Angabe, dass das
    • AFP (α-Fetoprotein) erhöht sei, kann man schon auf die richtige Lösung kommen.

    - Es handelt sich um ein multizentrisches hepatozelluläres Karzinom (HCC), das sehr unterschiedliche Formen und differente Dichten aufweist.

    - Neben relativ scharfen kommen irreguläre Bezirke in solitärer oder multipler Anordnung vor.

    - Meist zeigen sie nativ eine hypodense homogene Dichte und nach Kontrastmittel eine Aussparung bei anreicherndem gesundem Parenchym.
  14. - Bei dem hypodensen, dreiecksförmigen Areal im paravertebralen Anteil der Milz handelt es sich um einen Milzinfarkt, der noch von einem dünnen, Kontrastmittel-anreichernden Saum der intakten Milzkapsel umgeben ist.

    - Milzinfarkte sind meist segmental angeordnet.

    - In der früharteriellen CT-Phase kann keine eindeutige Diagnose eines Milzinfarktes aufgrund der inhomogenen Perfusion gestellt werden.

    - Hier sehen wir jedoch eine portalvenöse Phase, in der auch weiterhin das hypodense Areal nicht perfundiert ist.

    • - Ursächlich für Milzinfarkte sind thrombembolische Verschlüsse vor allem bei Herzproblemen, wie
    • die genannte absolute Arrhythmie bei Vorhofflimmern, Mitralklappenfehler und Myokardinfarkte.

    • - Aber auch Aortenaneurysmen, Arteriosklerose, subendotheliale Infiltrationen bei myeloischer Leukämie, Pankreasprozesse, Traumata und
    • Hämagglutination bei Sichelzellanämie können Milzinfarkte auslösen.
  15. - Ein distales Ösophaguskarzinom wie dies in der Abbildung dargestellt ist, zeigt röntgenologisch entweder einen Szirrhus, der intramural und infiltrativ wächst und eine Stenose hervorruft oder ein expansiv in das Lumen hineinwachsender Tumor.

    • - Des Weiteren kommen auch schüsselförmig, einseitig
    • wachsende Tumoren der Ösophaguswand vor.

    - Zu Beginn finden sich lediglich lokale Faltenabbrüche und Wulstbildungen, die später zu Stenosen, Wandstarren, Faltenzerstörungen, Füllungsdefekten und Konturunregelmäßigkeiten führen.

    - Eine exakte intramurale Größenbestimmung ist mit der Durchleuchtung nicht möglich.

    - Mittels CT kann der intra- und extramurale Anteil sowie Lymphknotenmetastasen bestimmt werden.
  16. Schatzki-Ring
    - Schatzki-Ring ist synonym mit dem unteren Ösophagusring, einem anlagebedingten membranartigen Ring am Übergang zwischen Ösophagus- und Magenschleimhaut.

    - Häufig zusammen mit einer Hiatushernie vorkommend.

    • - Ursächlich ist eine Refluxösophagitis mit einer Einengung des terminalen Ösophagus bis auf
    • 6-7 Millimeter.

    - Dadurch kommt es zu einer Dysphagie beim Schlucken von festen oder größeren Nahrungsbestandteilen.
  17. Runde glatt begrenzte Raumforderung retroperitoneal mit -65 HE
    - v.a. Lipom
  18. - Colon-Ca mit Apple-Core Sign und Polyp

    - Die Lokalisationshäufigkeit des Kolonkarzinoms ist folgende: Rectum 60%, Sigma 18%, übriges Kolon 22%.

    • - In den letzten Jahren kam es zu einer Zunahme der
    • rechtsseitigen Kolonkarzinome bis auf 40% bei Abnahme der Rectosigmoidkarzinome auf 60%.
  19. - Es zeigt sich eine unregelmäßige schollige Verkalkung (Hydroxylapatit), die in ihrer Form und Größe der Gallenblase entspricht.

    - Die so genannte Porzellangallenblase ist die Folge einer chronischen Cholezystitis.

    - Um sicherzugehen, dass es sich um die Gallenblase handelt, ist evtl. die Anfertigung einer Seitaufnahme indiziert, in der sich die ventrale Lage der Verkalkungszone zeigt.

    • - Differentialdiagnostisch kommen auch eine verkalkte
    • Lerberechinokokkuszyste und die Kalkmilchgalle (Kalziumkarbonat und Galleseifen oft mit Konkrementen gepaart) in Betracht.
    • - Es handelt sich bei der Abbildung um den indirekten Nachweis von multiplen nicht schattengebenden Steinen, die durch die Cholezystographie sich als
    • zahlreiche rundliche, wenige Millimeter große Aussparungen in der Kontrastmittel gefüllten Gallenblase abgrenzen.

    • - Um sicher zu gehen, dass es sich nicht um eine
    • Überlagerung durch Luftbläschen handelt müssen mehrere Projektionen dokumentiert werden.

    - In der Seitaufnahme schwimmen die Steine auf der schwereren Gallenflüssigkeit ("schwebende Gallensteine").

    • - In der Regel kommen Mischsteine mit Verkalkungen vor, hier handelt es sich mutmaßlich um reine
    • Cholesterinsteine.

    - es besteht bei Symptomatik die Indikation zur Cholezystektomie
  20. - Bei stattgehabter ERC kann schon mal eine Pankreaskopfpankreatitis ausgelöst werden, in deren Folge eine bereits vorhandene kleine Pankreaskopfzyste noch ganz schön anschwellen kann.

    • - Das benigne Verhalten mit bogenförmiger
    • Verdrängung des Ductus choledochus nach lateral durch einen von außen einwirkenden Prozess ist ein deutlicher Hinweis auf einen benignen Prozess.


  21. - Welche diagnostische Maßnahme
    - IMPP: Immung- Fluoriszenz-Test

    - Ein Immunfluoreszenztest ist ein Test zum histologischen Nachweis von Antigenen in Präparaten und macht nur dann Sinn, wenn man einen Antikörper (z.B. gegen Echinokokkus) hat, den man testen will.

    - Sonst wird das ein ziemlicher Schuss ins Blaue ... und zudem recht teuer.

    - Auf was die Damen und Herren des IMPP hier testen wollen bleibt mir ein Rätsel, denn wie bereits in (A) erwähnt scheidet Echinokokkus cysticus weitgehend aus.

    - Alternativ könnte es sich um dysontogenetische Zysten oder zystische Metastasen handeln.

    - Wenn sie auf Abszesse die durch E. coli, Brucellen, Tuberkulose, Histoplasmose und die selteneren Toxoplasmose, Sarkoidose oder Kokzidiomykosen ausgelöst werden, hinaus wollen, so fehlt mir der hyperdense Randsaum der Abzsesse.

    - Aber der Glaube versetzt ja bekanntlich Berge.

    - Reinstechen ist immer gut ... na gut überredet - die Indikation sollte stimmen.

    - Wenn die Frage nach der besten Verifikation gestellt wird, so hat eigentlich der Pathologe das letzte Wort.

    • - Aber wenn es sich um Echinokokkuszysten handelt,
    • sollte man aufgrund der Impfmetastasen im Punktionskanal die Finger davon lassen.

    - Typischerweise sind Echinokokkuszysten gekammert und somit eindeutig differenzierbar
  22. - Die MIBG-Szintigraphie (131Jod-Meta-Jodobenzyl-Guanidin) zählt zu den "tumorspezifischen" nicht-immunologischen Verfahren in der radiologisch-nuklearmedizinischen Diagnostik.

    • - Es werden 123Jod und 131Jod hierzu verwendet. Indikationen sind a) das Neuroblastom, b)
    • maligne Phäochromozytome, c) Karzinoide und d) das Paragangliom.

    • - Es gibt ca. 20 weitere verschiedene Substanzen (Radiopharmaka), die für den einen oder anderen
    • Tumor spezifisch sind und mit PET, Szintigraphie oder SPECT dargestellt werden können.






    - Es findet sich eine verstärkte 123I-MIBG-Speicherung im Mediastinum und in multiplen Skelettarealen.

    • - In den 10 verschiedenen Projektionen erkennt man eine kräftige Anreicherung des Radiopharmakons im
    • Bereich des Mediastinums (das ist nicht nur Herz), an der Spina iliaca rechts, in Projektion auf den rechten Ramus superior ossis pubis, und fokal im Bereich
    • beider Oberschenkel (rechts ein Herd, links zwei).

    - Anreicherungen im Bereich der Speicheldrüsen, Herz, Nieren, Kolon, Leber, Milz sowie in der Blase sind physiologisch.
  23. - Die Dissektion der A. carotis interna zeigt eine dünne Ausziehung des Gefäßes, die von einer Formation herrührt, welche von "außen" drauf drückt.

    - Im weiteren Verlauf kommt es zu einem vollständigen Gefäßverschluss.

    - Dabei handelt es sich um ein intramurales Hämatom das zur Okklusion führt.

    - Im Prinzip entsprechen intramurale Hämatome Gefäßwanddissektionen ohne Riss.

    - Möglicherweise gibt es einen proximalen Riss, der sich verschlossen hat, aber keinen zweiten distalen Riss, also kein so genanntes Reentry.

    - Die Ursache des intramuralen Hämatoms ist nicht ganz geklärt.

    • - Es basiert aber mit hoher Wahrscheinlichkeit
    • auf einer Mediaschwäche, sei es durch banale Arteriosklerose oder durch ein arteriosklerotisches Ulkus.

    • - Ein intramurales Hämatom im Bereich der Aorta
    • entsteht meist durch Ruptur der vasa vasorum und ist möglicherweise eine Unterform der Dissektion (eine Dissektion ohne intimal flap).

    - Die Prognose entspricht der einer Dissektion.

    • - Klinisch präsentieren sich intramurale Hämatome
    • ähnlich wie Aortendissektionen mit Schmerzen.

    - Intramurale Aortenhämatome treten vorwiegend in der Aorta descendens auf.

    - So wie die Ursache des intramuralen Hämatoms nicht vollständig geklärt ist, weiß man wenig über den natürlichen Verlauf, also ob sich das Hämatom über eine Periode von Monaten oder Jahren zurückbildet oder ob es, im Gegenteil, zu einer echten Dissektion wird (wahrscheinlich!).

    - So wird die Behandlung des intramuralen Hämatoms in der Literatur kontrovers behandelt.

    • - Die eine Schule empfiehlt konservative Therapie,
    • d.h. Kontrolluntersuchungen, die anderen empfehlen aggressives chirurgisches Vorgehen.

    - In der Aorta ascendens ist wohl die chirurgische Sanierung die Methode der Wahl, insbesondere bei morphologischer Veränderung des Hämatoms über einen gewissen Zeitraum, wenn angenommen werden kann, dass eine gedeckte Ruptur vorliegt, oder wenn ein wachsendes Aneurysma besteht.
  24. CT Zeichen Mediainfarkt vor 2 Monaten
    - IMPP: ipsilaterale Verlagerung des Seitenventrikels

    - Frische Ischämien mit Strukturschädigung können mittels CT meist erst eindeutig nach 24 Std. als hypodenses Areal erkannt werden.

    • - Nach einer 2 Monate zurückliegenden Schädigung zeigt sich vor allem eine Narbenbildung und einer
    • Verziehung von Strukturen, wie etwa die ipsilaterale Verlagerung des erweiterten rechten Seitenventrikels, die durch die Schrumpfung des Infarktareales hervorgerufen wurde.
  25. - Prozess, der mit Kontrastmittel im CT nicht anfärbbar ist und im Angiogramm keine pathologischen Gefäße zeigt

    - Die niedrig malignen Astrozytome (Grad II) machen 30% aller Astrozytome aus

    - Sie haben einen mehrjährigen Verlauf und wachsen langsam.

    • - Sie sind in der CT meist homogen hypo- oder isodens und können daher manchmal schwer
    • von einem Hirninfarkt abgegrenzt werden.

    - In 20% zeigen sich Verkalkungen.

    - In T1 gewichteten MRT-Aufnahmen haben sie typischerweise ein niedriges Signal, in T2 gewichteten Aufnahmen ein homogen hohes Signal

    - Nach Kontrastmittelgabe findet sich kein oder nur ein geringes Enhancement.
  26. - Der CCT-Befund weist ein kalottennahes, größtenteils hypodenses sichelförmiges Areal mit einzelnen hyperdensen, streifenförmigen Gebieten auf, das von einem ipsilateralen Ödem begleitet ist.

    • - Es ist kaum zu einer Massenverschiebung auf
    • die kontralaterale Seite gekommen, jedoch ist das linke Ventrikelsystem komprimiert.

    - Durch einen traumatischen Abriss von Brückenvenen und Eröffnung der Pacchioni-Granulationen oder Pia-Gefäßen ist ein subdurales Hämatom entstanden.

    - Es kann sich über große Teile einer Hemisphäre ausbreiten und führt so innerhalb von Stunden bis ca. 2 Tagen zur Kompression dieser Hirnhälfte.

    - Die Subduralblutung ist eine häufige Komplikation (50%) bei SHT im Vergleich zur epiduralen (25%), subarachnoidalen (10%) oder parenchymatösen Blutung (10%).

    - Die hypo- und hyperdensen Areale weisen in Übereinstimmung mit der Klinik auf einen zweizeitigen Verlauf im Sinne eines chronisch subduralen Hämatoms hin

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