Radio 08/05

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  1. -
    - In der Abbildung erkennt man eine seitliche Darstellung der LWS in einem MRT-Bild.

    - Neben degenerativen Veränderungen der Wirbelkörper erkennt man deutlich Einengungen des Myelons in Höhe von LWK2/3; LWK 3/4, LWK 4/5 und LWK5/S1.

    • - Es handelt sich um eine lumbale Spinalkanalstenose.
    • Lumbale Spinalkanalstenose

    • Definition:
    • - Von einer lumbalen Spinalkanalstenose spricht man ab einer Einengung des Lumens des Spinalkanals auf < 12 mm im medialen Durchmesser a.p., < 4 mm
    • im Bereich des Recessus laterales und der Foramina intervertebralia sowie < 25 mm im transversalen Durchmesser.

    • Ätiologie:
    • - Die lumbale Spinalkanalstenose kann entweder angeboren (sehr selten) oder erworben sein.

    • - Die erworbene Spinalkanalstenose entsteht entweder degenerativ (im Rahmen von Spondylosen, Spondylarthrosen oder eine Skoliose, etc.),
    • postoperativ (Z.n. Laminektomie, postoperative Narbenbildung), traumatisch (z.B.nach Wirbelkörperfrakturen), metabolisch (z.B. durch osteoporotische Veränderungen am Knochen) oder als Folge von diversen Krankheiten (wie M. Paget,
    • M. Bechterew, etc.).

    • - Am häufigsten findet sich die Erkrankung bei über
    • 70-jährigen Männern.
  2. Myokard-Szinti Minderperfusion mit 99Tc Mibi 2 Wo nach Infarkt sowohl in Ruhe als auch unter Belastung
    - Eine zusätzliche Untersuchung mit 18FDG kann zum Nachweis eines Winterschlaf-Myokards (= "hibernating myocardium") sinnvoll sein, um die Funktionsverbesserung nach Rekanalisierung vorhersagen zu können.

    • - Mittels 18FDG kann man eine PET
    • (Positronenemissionstomographie) des Herzens durchführen und damit den lokalen Zucker- bzw. den analogen Sauerstoffverbrauch darstellen.

    • - Die Methode gilt als Goldstandard, da hiermit die Myokardvitalität insbesondere der Hinterwand besser
    • zu bestimmen ist als mit Thallium oder Technetium.

    • - Somit wäre eine zusätzliche Untersuchung mit FDG natürlich sinnvoll - ist aber nicht überall zu bekommen
    • (wer hat schon ein Zyklotron bei sich rumstehen um die kurzlebigen Positronenstrahler herstellen zu können

    - Die Kombination von Technetium-Szintigramm und FDG-PET, ein so genanntes Hybrid-PET, stellt in diesem Fall die reduzierte Durchblutung (= Stenose) mit Technetium dar und eine normale Glukoseutilisation.

    • - Dieser so genannte Mismatch macht eine
    • Rekanalisation (z.B. Bypass) sinnvoll.
    • A = Vena cava inferior
    • B = linker Vorhof
    • C= Pulmonalklappe mit Pulmonalis Ausflussbahn
    • D = rechte Kammer
    • E = linke Kammer/ Herzspitze
  3. - In der vorliegenden Röntgen-Thorax-Aufnahme erkennt man das Herz in regelrechter Form und unauffälliger Größe.

    - Aber im seitlichen Strahlengang wird ein röntgendichter (kalkförmiger) Saum sichtbar, der das Herz, im Bereich des Herzbeutels, umschließt.

    • - Es besteht der Verdacht auf eine Pericarditis
    • constrictiva oder Perikardverkalkung.

    - Verifiziert wird dieser Befund in der transthorakalen Herzechokardiographie (TTE).

    - Die Pericarditis constrictiva ist am häufigsten durch eine Tuberkulose bedingt, sie kann Folge einer akuten Perikarditis infektiöser Genese sein oder nach intraperikardialer Blutung auftreten.

    - Das Perikard ist verdickt und fibrös und kann verkalkt sein (Panzerherz).

    - Infolge Narbenbildung können sich die Ventrikel in der Diastole nicht vollständig ausdehnen.

    • - Das rechte Herz ist besonders betroffen, wodurch es
    • zur Einflussstauung kommt.

    • - Radiologisch ist die Herzgröße normal oder sogar
    • klein.

    - Schalenförmige Verkalkungen des Perikards werden in rund der Hälfte der Fälle gefunden.

    - Sie liegen bevorzugt in den Fugen zwischen Vorhöfen und Kammern, im Ventrikelbereich und diaphragmal meist über dem rechten Ventrikel.
  4. - Bronchiektasen

    - Im CT erkennt man bis ca. 1,5 cm zystisch, zylindrisch und sackförmig erweiterte Bronchien (vergleiche Aorta = ca. 2,5 cm).

    - Die Klinik mit chronischem und produktivem Husten und Dyspnoe lässt an eine chronische Bronchitis denken, die häufig mit einer obstruktiven Ventilationsstörung einhergeht.

    - Man subsumiert diese unter dem Begriff der COPD (chronic obstructive pulmonary disease).

    - Als ätiologische Faktoren spielen das Rauchen, klimatische Bedingungen, die Luftverschmutzung und endogene Faktoren eine Rolle.

    • - Pathogenetisch findet man zunächst eine Störung der mukoziliären Clearance (Flimmerepithel) und die
    • vermehrte Bildung eines häufig abnormen Bronchussekrets.

    • - Dadurch resultiert eine endobronchiale Obstruktion, die zusammen mit der Destruktion der Alveolen
    • (= Bronchiektasien) im Verlauf zu einem zentrolobulären Emphysem führen kann.

    - Neben den erworbenen Ursachen (Immundefekte, Pneumonien), finden sich auch angeborene Bronchiektasien (Mukoviscidose) und Traktionsbronchiektasien durch schrumpfende Lungenprozesse.
  5. Zeichen pulmonal-venöse Stauung
    - Bei der pulmonal-venösen Stauung steigt der Anteil freier Flüssigkeit im Interstitium durch intrakapilläre Drucksteigerung und Transsudation in das Interstitium bei beginnender Linksherzinsuffizienz und auch bei einer Mitralklappenstenose an.

    • - Neben der Perfusionsumverteilung kommt es bei
    • Fortschreiten der Stauung zu einem Lungenödem, das zunächst interstitiell ist und später in den Intraalveolarraum eindringt (dann alveoläres Ödem).
    • Röntgenologisch erkennt man folgende Veränderungen:

    - vermehrte Gefäßzeichnung bei gleichzeitiger Unschärfe der Gefäße durch perivasales Ödem

    - Perfusionsumverteilung

    - Verbreiterung der Interlobulärspalten

    - unscharfe Hili

    - Akzentuierung der Lappenspalten

    - Kerley-A- und -B-Linien

    - basale Schleierung durch basal betontes Ödem

    - Pleuraerguss (eher links als rechts)

    - Zwerchfellhochstand durch verminderte Dehnbarkeit der Lunge

    - Herzvergrößerung

    - perihiläres Schmetterlingsödem

    - Verbreiterung der Wände der Oberlappenbronchien

    • - Bei chronischer Stauung kann es zur Entwicklung einer Fibrose oder einer miliaren Hämosiderose kommen, die durch viele kleine (miliare) Fleckschatten
    • gekennzeichnet ist.
  6. Zeichen Lungenemphysem
    - Das Lungenemphysem stellt eine Erweiterung der Lufträume distal der Bronchioli terminales infolge Destruktion ihrer Wand dar.

    - In der Regel kommt es zu einer Verminderung des Gesamtquerschnittes der Lungenstrombahn.

    - Durch hypoxiebedingte Engstellung der Gefäße steigt der pulmonalarterielle Druck, der wiederum im weiteren Verlauf zu einer Erweiterung der zentralen Pulmonalarterien und zu einer Rechtsherzhypertrophie (Cor pulmonale) führen kann.

    - Die radiologischen Veränderungen lassen sich aus dem eben Genannten ableiten:

    - Transparenzerhöhung

    - Rarefizierung der peripheren Gefäßzeichnung

    - dilatierte Stamm- und Lappenarterien

    - Kalibersprünge der Gefäße

    - Zwerchfellkuppeln abgeflacht

    - Interkostalräume verbreitert

    - dorsale Anteile der Rippen horizontal

    - Fassthorax

    - Bildung von Bullae

    - Zeichen des Cor pulmonale

    - Gefäß- und Bronchialbaum stärker aufgefächert und mit größerem Teilungswinkel
  7. - dilatation der zentralen Pulmonalaterien

    - Auf dem konventionellen Röntgenbild in zwei Ebenen zeigt sich ein recht breites Herz, das insbesondere rechts einen kräftigen Hilus zeigt.

    - Die Gefäßstrukturen sind nicht gestaut und normalkalibrig bis in die Peripherie zu verfolgen.

    - Der linke Hilus ist aufgrund einer Vergrößerung des linken Vorhofs nicht mehr zu beurteilen.

    • - Beide Randwinkel sind frei, es finden sich also keine
    • Ergüsse.

    - Der Retrokardialraum erscheint in der Seitaufnahme etwas aufgebraucht.

    - Insgesamt kann es sich hierbei um eine Mitralstenose oder eher um eine Mitralinsuffizienz handeln.

    - Der kräftige Hilus ist ein Zeichen für die Dilatation der zentralen Pulmonalarterien
  8. Elongation und Dilatation der Aorta
    - Von einer Elongation spricht man, wenn der Aortenbogen oder Aortenknopf die Clavicula erreicht

    • - eine Dilatation der Aorta ist am besten in der
    • Seitaufnahme nachweisbar − das ist hier nicht der Fall.

    - Als gutes Maß zum Abschätzen der Größe dient der Vergleich mit den ca. 3,5 cm breiten Wirbelkörpern, die Aorta sollte diese nicht wesentlich überschreiten

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Author:
miriam86
ID:
67324
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Radio 08/05
Updated:
2011-02-18 21:03:32
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