Stahlbetonbau - Teil 1

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Author:
Karter8
ID:
68139
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Stahlbetonbau - Teil 1
Updated:
2011-02-28 15:21:49
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Fragen
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  1. Wie gross ist der minimale Korndurchmesser beim Beton?
    Der minimale Korndurchmesser beim Beton muss >8mm sein.
  2. Was für Eigenschaften hat Leichtbeton?
    Er hat eine Rohdichte von weniger als 2000kg/m³. Wird ganz oder teilweise mit Leicht- Zuschlagstoffen (Z.B. Blähton) hergestellt. Gute Wärmedämmung.
  3. Was für Eigenschaften hat der Schwerbeton?
    Er hat eine Rohdichte von >2800kg/m³. Schwere Gesteine als Zuschläge (Schwerspat, Baryt) und künstliche Zuschläge (Metallspähne / Metalschrott) machen ihn schwer.
  4. Was ist Ortsbeton?
    Ortsbeton nennt man Beton, den man vor auf der Baustelle herstellt.
  5. Was ist Transportbeton?
    Beton der ausserhalb der Baustelle fabriziert wird und anschliessend mit geeigneten Transportmittel auf die Baustelle transportiert wird.
  6. Was zeichnet Pumpbeton aus?
    Beton mit speziellen plastifizierenden Zuschlägen, der durch bewegliche Rohre in die Schalung gepumpt werden kann.
  7. Für was benötigt man Stahl im Beton?
    Stahl nimmt den Zug auf, welcher vom Beton nicht übernommen wird.
  8. Was ist Stahlbeton?
    Bewehrter Beton. Verbundstoff aus Beton und Stahl.
  9. Was versteht man unter dem Begriff Bindemittel?
    Portland-Zement ist ein hydraulisches Bindemittel welches auch unter dem Wasser abbindet.
  10. Was für Zuschlagstoffe benötigt man um Beton herzustellen?
    Gewaschenes Kies-Sand-Material mit Korndurchmesser 0-32mm.
  11. Was wird in der SIA Norm 160 geregelt?
    Grundsätze für die Sicherheit und Gebrauchstauglichkeit von Tragwerken. Legt das Vorgehen fest für die Berechnung und Bemessung von Bauteilen.
  12. Was regelt die SIA Norm 162?
    Grundsätze für Projektierung und Ausführung. Vorschriften zur Berechnung und Bemessung. Konstruktive Durchbildung der tragenden Bauteile. Vorschriften über die verwendeten Baustoffe.
  13. Was wird in der SIA Norm 162/1 geregelt?
    Vorschriften über die Materialprüfung von Beton und Betonstahl (Druck-Zugfestigkeit).
  14. Welche Gebiete umfasst die statische Berechung?
    • Ermittlung der angreifenden Kräfte
    • Standsicherheit
    • Tragsicherheit
    • Gebrauchstauglichkeit
    • Festlegen der Abmessungen der Bauteile unter dem Gesichtspunkt von Sicherheit und Wirtschaftlichkeit.
  15. Was ist die Grundlage für die statische Berechnung?
    Genaue Kenntnisse über Nutzung und Beanspruchung des Gebäudes sind erforderlich.
  16. Was dient als Grundlage zur Berechnung von Tragwerken?
    • Belastung der Tragwerke
    • Wirkungsweise der Tragwerke
    • Eigenschaften der verwendeten Baustoffe
    • Berechnungsmethoden.
  17. Was ist der wichtigste Bestandteil der Statik?
    Der rechnerischen Nachweis für die Stabilität eines Tragwerks.
  18. Was versteht man unter der Tragsicherheit?
    Es ist rechnerisch nachzuweisen, dass das Bauwerk allen zu erwartenden Kräften standzuhalten vermag. (Kräfte aus der Baumasse, aus der Schneemasse aus Wind etc.)
  19. Was versteht man unter Ermüdungssicherheit?
    Materialermüdung ereignet sich bei Strassen, Brücken, Kranträgern usw. welche ständigen Schwingungen Unterworfen sind. Es ist nachzuweisen, dass die Tragsicherheit dadurch nicht beeinträchtigt wird.
  20. Aus welchen Kräften lässt sich die Abmessung eines Bauteils berechnen?
    Aus den inneren Kräften.
  21. Was ist das wichtigste bei einem statischen Tragwerkes?
    Alle Kräfte (innere und äussere) eines Tragwerk müssen sich gegenseitig aufheben. Das Tragwerk muss im Gleichgewicht stehen.
  22. Was versteht man unter Zuggewölbe?
    Es wirkt Zug auf den Beton, was zur Folge hätte, dass der Beton brechen würde. Deshalb nimmt man Zug mit Stahleinlagen auf.
  23. Weshalb haben Stahlstäbe eine gerippte Oberfläche?
    Damit sich die Stäbe im Beton nicht verschieben können.
  24. Weshalb kann man Stahl und Beton miteinander verbauen, ohne das Schäden auftreten?
    Stahl und Beton haben praktisch den gleichen Dehnungsfaktor. Zudem ist der Stahl im Beton vor Korrosion geschützt.
  25. Welche Methoden gibt es, um Risse im Beton klein zu halten?
    • kleine Durchbiegung (Bemessung)
    • Dichter Beton
    • Engmaschiges Bewehrungsnetz (bei Sichtbetonflächen)
    • Lange Bauteile mit Dilatationsfugen versehen.
  26. Rechne 10kg in N und kN um!
    10kg = 100N = 0.1 KN (1000)
  27. Welche Faktoren sind beim Beton für die Qualität von Bedeutung?
    Richtige Verarbeitung, die Zementdosierung, die Kornzusammensetzung, der WZ-Wert und die richtige Wahl & Dosierung von Zusatzmitteln.
  28. Was für Forderungen werden an den Beton gestellt?
    Druckfestigkeit, Wasserdichtigkeit, Frostbeständigkeit, Tausalzbeständigkeit, chemische Beständigkeit, Abriebfestigkeit.
  29. Wann und wie wird die Druckfestigkeit des Betons geprüft?
    Nach 28 Tagen werden an Probekörpern l=20cm die Druckfestigkeit geprüft. Test in Druckpresse. Dann wird Körper zusammengedrückt bis er Bricht = Würfeldruckfestigkeit (fcw = F/A in N/mm²)
  30. Wann ist ein Beton Wasserdicht?
    An Probekörpern misst man während 24h die Wassermenge, welche aufgenommen wird. Diese vergleicht man mit der verdampfbaren Wassermenge auf der Wasserabgewandten Seite des Probekörpers.
  31. Welche Bauteile müssen Frostbeständig gebaut werden?
    Der Witterung stark ausgesetzte Bauteile, vor allem im Wasserbau, Stützmauern. Die Probekörper werden Frostwechseln ausgesetzt.
  32. Welche Objekte müssen Frost-Tausalzbeständig sein?
    Parkplätze, Parkhäuser, Brücken... Beton welcher Tausalz und häufigen Frost und Tauwechseln unterworfen ist. Frostwechsel an Probewürfel mit Kochsalzlösung auf der Oberfläche durchführen.
  33. Wie testet man die Abriebsfestigket des Betons?
    Man misst den Gewichtsverlust der durch einen normierten Abschleifvorgang entsteht.
  34. Was für Zement wird für den Beton normalerweise Verwendet?
    Meistens Portlandzement CEM I 42.5 (normaler Portlandzement), CEM I 52.5 (Hochwertiger Portlandzement), CEM I 42.5 HS (Portlandzement mit hohem Sulfatwiderstand)
  35. Was muss beim Anmachwasser für den Beton beachtet werden?
    Das Wasser muss sauber sein (keine schädlichen Beimengungen enthalten). Wasser von Trinkwasserversorgung nehmen, anderes Wasser vorab im Labor prüfen lassen.
  36. Zähle fünf verschiedene Beton Zusätze auf!
    Plastifizierungsmittel (Vergütungsmittel); Verflüssiger; Abbindeverzögerer; Luftporenbildner; Frostschutzmittel
  37. Welche Kriterien klassifizieren den Beton?
    Würfeldruckfestigkeit nach 28 Tagen; Zementgehalt; besondere Eigenschaften wie Frostbeständigkeit & Frost-Tausalzbeständigkeit; Rohdichte beim Leichtbeton.
  38. Was muss man beim Beton zusätzlich Deklarieren, wenn er Vergütet wurde?
    Angaben in Bezug auf: Wasserdichtigkeit; Frostbeständigkeit; Abriebfestigkeit; Frost- Tausalzbeständigkeit; Chemische Beständigkeit.
  39. Was bedeutet: Beton B40/30; CEM I 52.5; 300kg/m³; Wasserdicht?
    Normaler Beton mit ø Druckfestigkeit Fcw von 40N/mm² und mindestens 30N/mm² | reiner Portlandzement 300kg/m³ mit einer Druckfestigkeit von 52,5N/mm²| so verarbeitet, das Beton Wasserdicht ist.
  40. Was bedeutet die Werte bei folgendem Ausdruck: B 35/25?
    Vorderer Wert: Fcwm = 35N/mm² (Mittelwert Würfeldruckprobe) | hinterer Wert: Fcwm = 25N/mm² (Mindestwert Würfeldruckprobe)
  41. Der Ingenieur muss eine Toleranz für die Festigkeit einberechnen. Dieser wird mit dem Mindestfestigkeitswert multipliziert. Wieviel beträgt dieser Wert?
    Abminderung des Mindestwertes fcw, min um den Faktor 0.65.
  42. In der Praxis werden nur wenige Betonsorten verwendet. Man Unterscheidet zwischen welchen zwei?
    Unbewehrtem Beton: Da Beton nur Druckkraft aufnimmt, ist er beschränkt auf Bauteile ohne Zugkraft. | Bewehrtem Beton: Zugkräfte werden durch Stahl übernommen (& Beton übernimmt Druckkraft).
  43. Für was braucht man eine Konstruktivbewehrung?
    Bauteil ist konstruktiv Bewehrt um Schwindrisse zu verhindern.
  44. Für was wird glatter Stahl verwendet?
    Glatter Stahl (Rundeisen) wird zum Montieren oder für Distanzhalter gebraucht.
  45. Für Stahl gibt es ein Fliessdiagramm. Nenne in der richtigen Reihenfolge die einzelnen Faktoren dieses Diagrammes! (5 Begriffe)
    Das sind die Proportionalitätsgrenze, Elastizitätsgrenze, Fliessgrenze (Steckgrenze), Zugfestigkeit, Bruchfestigkeit.
  46. Was ist die Proportionalitätsgrenze?
    Bis zu dieser nimmt die Spannung proportional zu.
  47. Was versteht man unter der Elastizitätsgrenze?
    Bis zu dieser Grenze kann der Stab gezogen werden, ohne dass bei Entlastung eine bleibende Veränderung eintrifft.
  48. Was versteht man unter der Fliessgrenze (Steckgrenze)?
    Hier beginnt das Material zu "Fliessen" das heisst, bei Entlastung geht die Dehnung nicht wieder zurück. Der Stab wird länger, ohne dass die Last vergrössert wird.
  49. Was versteht man unter der Zugfestigkeit?
    Nach Beendigung der Fliessperiode muss die Belastung wieder gesteigert werden, um eine weitere Dehnung zu erreichen. Die Zugfestigkeit ist der Höchstwert der Belastung.
  50. Was versteht man unter der Bruchfestigkeit?
    Nach Erreichen der Zugfestigkeit verringert sich der Kraftaufwand merklich. Der Stab verringert an einer Stelle seinen Querschnitt und bei grosser Durchdehnung kommt es schliesslich zum Bruch.
  51. Was für einen Zustand hat der Stahl S500a?
    Naturhart bez. Mikrolegiert
  52. Was für einen Zustand hat der Stahl S500b?
    Kaltverformt
  53. Was für einen Zustand hat der Stahl S500c?
    Ringmaterial warmgewalzt
  54. Was für einen Zustand hat der Stahl S500d?
    Vergütet
  55. Was für einen Zustand hat der Stahl S550?
    Ist kaltverformt und zu Netzen verschweisst.
  56. Was für Eigenschaften hat naturharter Stahl?
    Warm gewalzter Betonstahl ohne Nachbehandlung. | Bsp: BARO-S
  57. Was für Eigenschaften hat Mikrolegierter Stahl?
    Durch mitlegieren von Zusatzstoffen (Z.B. Mangan, Sizilium, Miob) beim Schmelzprozess im Elektroofen, wird der Stahl verbessert (Schweissbarkeit, Festigkeit) | Bsp: "TORIP", "ROLL-R"
  58. Was für Eigenschaften hat kaltverformter Stahl?
    Der Stahlquerschnitt wird bei der letzten Walzstufe um bis zu 30% verringert. Bewirkt höhere Zugfestigkeit. | "ROLL-R", "TORIP"
  59. Was für Eigenschaften hat Vergüteter Stahl?
    Der Stahl wird auf ca. 800-900°C erhitzt und anschliessend in Wasser abgeschreckt. | Bsp: TOPAR 500s.
  60. Was für Eigenschaften hat Ringmaterial?
    Aufgerollter ringförmiger gerippter Betonstahl ø6-12mm. Wird vor allem in Biegereien gebraucht. | Bsp: "ROLL-R", "BOX-R"
  61. Was für Eigenschaften haben Netze?
    Maschinell verschweisste Betonstahlmatten. Geeignet für gerade Bauteile wie Wände, Decken usw. Schnelles Verlegen. | Bsp. "ARTEC"- Netze.
  62. Was versteht man unter Profiliertem Stahl?
    Dem Rundstahl werden Rippen aufgewalzt. Die Haftfähigkeit im Beton wird erhöht.
  63. Was ist der Prüfwert bei Stahl?
    Fliessgrenze bei Prüfstäben einer Herstellungsserie.
  64. Was ist der Rechenwert bei Stahl?
    Fliessgrenze, die Massgebend ist für den Nachweis der Tragsicherheit.
  65. Weshalb ist es wichtig das Stahl geschweisst werden kann?
    Das ist für die Stossverbindungen wichtig.
  66. Welche minimalen Radien gelten für die Abbiegungen von Haken beim Stahl?
    Für Abbiegungen d1 = 15ø | Für End-, Winkelhaken, Schlaufen d2 = 6ø für <20mm; d2 = 8ø für >20 <30; d2 =10ø für >30 <40 | Für Bügel d3 =4ø für <16mm.
  67. Inwiefern beeinflusst Rost den Stahl?
    Starker Rost ist sehr schlecht. Leichter Rost ist nicht schlimm, sondern eher gut (Haftigkeit wird erhöht).
  68. Wie behandelt man Stahl, der von Frost und Eis befallen ist?
    Eis & Schnee auf Stahl nie mit Salz auftauen! Enteisen mit Gasflamme vor dem Verlegen. Frostzusatzmittel im Beton tauen Eis & Schnee auf dem Stahl nicht auf!
  69. Was für Auswirkungen haben Verschmutzungen auf dem Stahl?
    Haftfähigkeit wird vermindert durch Lehm, Humus, Fett etc. Qualität des Beton wird ebenfalls beeinträchtigt.
  70. Was ist bezüglich dem biegen von Stahl auf der Baustelle zu sagen?
    Bis ø16mm können Eisen kalt nachgebogen werden. Es müssen die minimale Biegradien einhalten werden! Durchmesser über ø16mm erhitzen auf 600°C.
  71. Auf was muss beim Vibrieren des Betons geachtet werden?
    Während dem Betonieren nicht mit Vibriernadel an die Bewehrung kommen. Früher eingebrachte Betonteile lösen sich sonst von der Bewehrung ab.
  72. Was ist bezüglich Aussparungen und Stahl zu beachten?
    Abbrennen und Abschneiden von Stäben nur nach Rücksprache mit dem Ingenieur. Für Risse & oder andere Schäden am Bewehrungssystem haftet der Unternehmer.
  73. Dürfen Bewehrungsstäbe geschweisst werden? Auf was müsste Acht gegeben werden?
    Bewehrungsstäbe können verschweisst werden, aber nicht in Nähe von Abbiegungen.
  74. Vor was Schützt der Beton den Stahl?
    Der Beton schützt den Stahl vor Korrosion.
  75. Wie viel beträgt die Mindestüberdeckung des Stahls bei Bauteilen welche der Witterung dauernd entzogen sind?
    Die Mindestüberdeckung beträgt 20mm.
  76. Wie gross ist die Mindestüberdeckung bei normalen Bauteilen, bei geschalten und ungeschalten Flächen?
    • Bei geschalten Fläche: 30mm
    • Bei ungeschalten Flächen: 35mm.
  77. Wie gross ist die Mindestüberdeckung bei hoher Frost-Tausalzgefahr oder chemischen Einflüssen?
    Die Überdeckung beträgt 40-50mm.
  78. Wie gross ist die mindest Überdeckung bei Vorfabrizierten Teilen?
    Sie muss mindesten 15mm betragen.
  79. Was für Schutzmassnahmen gibt es zusätzlich zu genügend Überdeckung?
    Wasserdichter Überzug; Aussenisolation; Beschichtete Bewehrung (Bewehrung werden verzinkt oder beschichtet)
  80. Weshalb sind minimale Abstände zwischen den Bewehrungen notwendig?
    Wenn Stahlstäbe zu nahe aneinander liegen, sickert Beton nicht mehr hindurch. Eine Verdichten ist nicht möglich.
  81. Was versteht man unter Entmischung des Betons, wann tritt diese ein?
    1. Das grösste Korn des verwendeten Betons muss zwischen den Bewehrungsstäben Platz haben. | 2. Der Abstand muss mindestens so gross sein wie der ø des grösseren der nebeneinander liegenden Stäben.
  82. Es gibt zwei Regeln für den minimalen Abstand von Bewehrungsstäben. Was sind das für Regeln?
    Wenn Bewehrung zu eng beieinander liegt, bleiben die grossen Körner daran hängen und die kleinen kommen hindurch. Der Beton entmischt sich somit.
  83. Wievielt Bewehrungsstäbe dürfen bei einer engen Bewehrung maximal nebeneinander gelegt werden?
    Maximal zwei Stäbe.
  84. Wie dürfen S235 Bewehrungsstäbe nie verankert werden? Wie müssen diese richtig verankert werden?
    S235 dürfen nie ein gerades Stabende haben. Sie müssen einen umgebogenen Hacken oder einen Winkelhacken haben.
  85. Wie lang ist die Verankerungslänge im Allgemeinen?
    Sie ist 40ø.
  86. Wie lang ist die Verankerungslänge in Zugzonen oder wenn der Stahl nicht vollständig umhüllt werden kann?
    Die Verankerungslänge ist ø60.
  87. Wie lang ist die Verankerungslänge in Auflagern mit Querdruck?
    Die Verankerungslänge ist ø25.
  88. Wo entstehen im Beton Spaltzugkräfte? Was ist das für eine Kraft?
    Sie entsteht im Verankerungsbereich. Die Zugkraft Z steht mit Druckkraft D im Gleichgewicht. Es ergibt Zug & Druckspannung.
  89. Zug längs zum Stab ist nicht gefährlich, dagegen Zug Quer zum Stab. Was für Massnahmen müssen deswegen getroffen werden?
    In solchen Zonen ist eine Querbewehrung einzulegen. Querdruck über Auflager im Verankerungsbereich wirkt sich deshalb günstig aus.
  90. Was versteht man unter einer indirekten Stossverbindung?
    Hier wirken Stahl und Beton bei der Kraftübertragung zusammen. Übergreifen der Stäbe.
  91. Was versteht man unter einer direkten Stossverbindung?
    Hier erfolgt die Kraftübertragung nur durch den Stab (Verschweissen, Kontaktstoss).
  92. Was ist bei vertikalen Stössen zur Unfallverhütung anzuordnen?
    Bei vertikalen Stössen (Anschlusseisen) sind zur Verhinderung von Unfällen Haken anzuordnen.
  93. Wo dürfen Stösse nie eingebaut werden?
    Stösse nie an Stellen höchster Beanspruchung platzieren.
  94. Wie lang sind die Stosslängen?
    Stosslängen sind mindestens so gross wie die Verankerungslängen.

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