KL - 16. Stahlbetonbau

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Author:
Karter8
ID:
69596
Filename:
KL - 16. Stahlbetonbau
Updated:
2011-04-24 14:27:51
Tags:
Definitive Fragen
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LAP
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  1. Was für Voraussetzungen ermöglichen den langlebigen und stabilen Bau von Bauwerken?
    • Gleiches Ausdehnungsverhalten von Stahl und Beton bei Temperaturveränderungen
    • Starker Haftverbund zwischen Stahlabständen und Beton
    • Rostschutz der Bewehrung durch den Beton
    • Beton dient dem Stahl als Brandschutz
  2. Was ist die Definition von Beton gemäss SIA 262 „Betonbau“?
    Aus Zement, Gesteinskörnung (Grösstkorn grösser als 4mm) und Wasser, gegebenenfalls unter Zugabe von Zusatzstoffen und Zusatzmitteln, hergestellter Baustoff, der seine Eigenschaften durch die Hydratation des Zements enthält.
  3. Wie lautet die Definition von Betonstahl gemäss SIA 262 „Betonbau“?
    Stahl, der zur Verwendung als schlaffe Bewehrung geeignet ist. In der Regel wird profilierter Stabstahl B500B verwendet.
  4. Wie lautet die Definition von Bewehrung gemäss SIA 262 „Betonbau“?
    Einlagen in Beton, meist aus Betonstahl.
  5. Wie lautet die Definition von Stahlbeton gemäss SIA 262 „Betonbau“?
    Beton, dessen Bewehrung aus Betonstahl besteht.
  6. Aufgrund der statischen Berechnung legen die Planer die Querschnittsgrösse der Bauteiler wie auch die ............... (3) der Bewehrung fest.
    • Lage
    • Form
    • Durchmesser
  7. Wieso gibt es im Beton risse?
    Bei Betonkonstruktionen,welche auf Biegung beansprucht werden, bilden sich deshalb in den Zugzonen sehr schnell Risse. Feine kleine Risse sind kein Problem. Bei grossen Rissen besteht die Gefahr, dass schädige Stoffe bis zur Bewehrung vordringen und diese zerstören können.
  8. Wie können risse im Beton verhindert werden?
    • Konstruktion mit mit möglichst kleinen Durchbiegungen wählen
    • Engmaschige Bewehrung im Zugbereich
    • Verwendung geeigneter Betonqualität und Nachbehandlung des Betons
    • Bauteil mit Vorspannung bewehren
  9. Was beutet die Bezeichnung „Ac“gemäss SIA 262?
    Querschnittsfläche des Betons
  10. Was beutet die Bezeichnung „As“gemäss SIA 262?
    Querschnittsfläche des Betonstahls
  11. Was beutet die Bezeichnung „cnom“gemäss SIA 262?
    Bewehrungsüberdeckung
  12. Was beutet die Bezeichnung „s“gemäss SIA 262?
    Stababstand
  13. Was ist ein wichtiger Grundsatz für den Bauzeichner bei der Bewehrung?
    Bei der Bewehrung sollte immer möglichst verlegerfreundlich arbeiten, damit derEisenleger ohne Probleme und möglichst effizient arbeiten kann.
  14. Was gibt es über die Bewehrungsüberdeckung auszusagen?
    DBiewÜbeehrdruecnkgusngübmeursdsegceknuügnegndcgross sein um sie vor Korrosion und in Brandfällen vor Feuer zu schützen. Sie muss grösser sein als das Grösstkorn der Gesteinskörnung als der grösste Bewehrungsstabdurchmesser. Für einen dauerhaften Korrosionsschutz des Bewehrungsstahl müssen die Umwelteinflüsse (Expositionen) auf den Beton bekannt sein. Je aggressiver die Umgebung desto mehr Überdeckung.
  15. Was für Bewehrungsüberdeckung gilt gemäss Norm?
    • Expositionsklasse
    • XC1:20mm
    • XC2, XC3:35mm
    • XC4:20mm
    • XD1:40mm
    • XD2,XD3:55mm
  16. Was muss man über die Stababstände wissen?
    grösser sein als das Grösstkorn der Gesteinskörnung grösser als der Durchmesser benachbarter Stäbe mindestens 20mm betragenum Beton einwandfrei zu verdichten braucht es Vibrierlücken
  17. Um wieviel% der Verankerungslänge darf man ein Bewehrungseisen mit Endhacken reduzieren?
    30%. Die Verankerungslänge sollte jedoch nicht weniger als 15 Durchmesser betragen.
  18. Einführung; die Bewehrung muss dem ...(1)... folgend im Bauteil angeordnet werden. Die Lage und Menge wird vom ...(2)... bestimmt. Je nach Bauteil werden verschiedene Bezeichnungen für die Bewehrung verwendet.
    • 1. Kräfteverlauf
    • 2. Statiker
  19. Was gibt es für Bezeichnungen für Bewehrung?
    • Hauptbewehrung
    • Verteilbewehrung
    • Montageeisen
    • Lagereisen
  20. Was sind Montageeisen/Lagereisen?
    Es sind Normale Beweherungseisen, welche auf der Baustelle nach eigenem ermessen zugeschnitten werden können. Sie dienen dem Eisenleger als Montagehilfe.
  21. Was ist die Aufgabe der Fundamente?
    Fundamente haben die Aufgabe, die Lasten aus Bauwerken ohne unzulässig grosse Setzungen auf den Baugrund zu übertragen. Fundamente können bewehrt und unbewehrt ausgeführt werden. Unbewehrte Fundamente werden praktisch nur bei kleinen Bau- werken mit geringen Lasten und gut tragfähigem Baugrund eingesetzt. Bei einem unbewehrten Betonfundament beträgt der Lastverteilswinkel 60°. Wird dieser jedoch nicht eingehalten, kann das Fundament durchstanzen. Bei bewehrten Bauteilen kann der Lastverteilswinkel vernachlässigt werden.
  22. Was muss man über Fundamentplatten Wissen?
    Auch Bodenplatten genannt. Sie verteilen die Gebäudelasten auf die gesamte Fläche des Bauwerks. Die stärksten Belastungen treten in der Regel unter den Wänden, Stützen und in der Feldmitte auf. Deshalb wird im Bereich der Stützen und Wände die Hauptbewehrung unten verlegt. In der Feldmitte ist wird die Hauptbewehrung oben verlegt. Bei Stützen und Wänden besteht die Gefahr des Durchstanzen, deshalb wird dort die Bewehrung da mit Zulagen verstärkt.
  23. Was gibt es über Stützen zu Wissen?
    Stützen werden hauptsächlich auf Druck belastet. Zusätzlich werden sie auch auf Biegung, durch seitliche Windlasten und Anprallkräfte beansprucht. Bei Schlanken Stützen besteht die Gefahr des Ausknickens. Stützen haben ein max. Seitenverhältnis von 4:1.
  24. Was gibt es über Wände zu Wissen?
    Wände gehören, wie Stützen, zu den Druckgliedern und sind flächige, oder „scheibenförmige“ Bauteile (sog. Wandscheiben). Unterschieden werden tragende und nicht tragende.
  25. Wozu dienen Deckenplatten?
    Sie trennen die einzelnen Geschosse und dienen dem Schall-, Wärme- und Brandschutz.
  26. Auf was werden Deckenplatten beansprucht?
    Aus statischer Sicht handelt es sich um flächige Tragwerke, auch Scheiben genannt. Deckenplatten müssen hauptsächlich Biegebelastungen aufnehmen. Die Dicke der Platte richtet sich nach Belastung, Eigengewicht, Spannweite, Bewehrung und der zulässigen Durchbiegung. Bei Endauflagern ist oft mit Einspannungen der Deckenplatten zu rechnen. Durch die Einspannung entstehen an der Plattenoberseite Biegezugspannungen. Deshalb wird eine obere Randbewehrung vorgesehen. Bei grossen Räumen werden die Deckenplatten vielfach über Stützen geführt.
  27. Was gibt es für Lösungsvarianten gegen das durchstanzen?
    • Pilzdecke; bei dieser wird der Übergang von Stütze in die Deckenplatte verstärkt wird
    • Flachdecke; die Druckstanzkräfte durch zusätzliche Bewehrung aufgenommen
  28. Zählen Sie die vier Zwecke des Bewehrens auf:
    • Sicherstellung ausreichender Bruchsicherheit. Die Bewehrung muss die Zugkräfte aufnehmen.
    • Beschränkung der Rissbreiten unter äusseren Belastungen, damit Risse haarfein bleiben.
    • Beschränkung er Rissbreiten infolge Eigenspannungen. Behindertes Schwinden,Temperaturspannungen, Setzungen usw. sollen keine groben Risse verursachen.
    • Verstärkung des Betons auf Druck, z.B. auf hochbeanspruchten Druckzonen oder in Stützen.

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