Medizinische Grundlagen Kapitel 4

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Author:
Pano
ID:
71242
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Medizinische Grundlagen Kapitel 4
Updated:
2011-03-09 16:43:31
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Das Bewegungssystem des Menschen
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Das Bewegungssystem des Menschen 28 Fragen
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  1. Nennen Sie die einzelnen Bestandteile des passiven
    und aktiven Bewegungssystems
    und deren Funktion!
    • Aktives Bewegungssystem: (5S- Regel)
    • 1. Skelettmuskulatur (Bewegung, Stütz)
    • 2. Sehnen (Kraftübertragung, Stütz)
    • 3. Hilfseinrichtungen: Sehenenscheiden, Schleimbeutel, Sesambeine (Verringerung der Reibung)

    • Passives Bewegungssystem
    • 1. Knochen (Stütz, Schutz, Bewegung)
    • 2. Knorpel (Kraftverteilung, -übertragung, Gleitfläche)
    • 3. Bänder (Stütz, Stabilität)
  2. Welche Funktionen übernimmt das Skelettsystem?
    • 1. Schutzfunktion
    • 2. Gerüst (Stützfunktion)
    • 3. Hebelfunktion (Bewegung)
    • 4. Mineralspeicher
    • 5. Blutzellenbildung
  3. Nennen Sie die wichtigsten Knochenbestandteile!
    • - Knochenzellen
    • (Osteozyten-aufbauende / Osteoklasten-abbauende)
    • - Kollagenfaser
    • - Kalkfaser
    • - Knochenmatrix
    • - Kalzium
    • - Phosphat
  4. Nennen Sie Hauptbestandteile und Merkmale eines echten Gelenks!
    • Gelenkkopf
    • Gelenkpfanne
    • Gelenkspalt (mit Synovialflüssigkeit)
    • Gelenkkapsel
    • Gelenkinnenhaut (Synovialflüssigkeit wird produziert)
    • Gelenkknorpel
  5. Welche Formen von den echten Gelenken werden unterschieden?
    • 1. Kugelgelenk (Schulter)
    • 2. Eigelenk (Hand)
    • 3. Scharniergelenk (Finger)
    • 4. Drehgelenk (Halswirbel)
    • 5. Flaches Gelenk (Zwischenwirbel)
    • 6. Sattelgelenk (Mittelhandknochen)
  6. Aus welchen Teilen besteht die obere Extremität? Auswelchen Teilen besteht der Schultergürtel?
  7. Nennen Sie die Anzahl der Wirbel und die Namen der einzelnen Wirbelsäulenabschnitte!
    33 - 34 Wirbel

    • 1. HWS (c1 - c7) 7 Wirbel Lordorse
    • 2. BWS (th1 - th12) 12 Wirbel Kyophose
    • 3. LWS (l1 - l5) 5 Wirbel Lordose
    • 4. Kreuzbein (s1 - s10) 5 Wirbel Kyphose
    • Steißbein 4 - 5 Wirbel
  8. Auswelchen Anteilen besteht ein Wirbel, und welche Aufgaben haben seineAbschnitte?
    • 1. Wirbelkörper: Trage- Stützfunktion
    • 2. Wirbelkanal: Schutzfunktion
    • 3. Dorn und Querfortsätze: Bewegungsfunktion
  9. Welche Funktionen haben die Zwischenwirbelscheiben?
    = Bandscheiben

    • - Druckabfederung Absorbtion axialen Belastung
    • - stellen Bewegungsfunktionen sicher
  10. Welche Aufgabe haben die bauchwärts und rückseitig der Wirbel Körper verlaufendenLängsbänder?
    - Federwirkung und Doppel - S - Form wird unterstützt
  11. Erklären Sie den Unterschied zwischen Protrusion und Prolaps!
    Bei physiologischer Beanspruchung kann es zu:

    • 1. Protrusion: Vorwölbung gallerartige Masse
    • 2. Prolaps: Faserringriß = Bandscheibenvorfall
  12. ErklärenSie die Begriffe "Lordose","Kyphose" und „Skoliose"!
    • Lordose: neutrale Krümmung
    • Kyphose: dorsale Krümmung
    • Skoliose: seitliche Krümmer
  13. Auswelchen Teilen besteht die untere Extremität?
  14. Welches ist das beweglichste und welches das größte Gelenk des menschlichen Körpers?
    • Beweglichste Gelenk: Schultergelenk
    • Größte Gelenk: Kniegelenk
  15. Welche Bänder gibt es im Kniegelenk und welche Funktion ha­ben sie?
    • 1. Kniescheibenband (Lagamentum patellae)
    • 2. Inneres Kollateralband (Ligamentum collaterale)
    • 3. Außenband (äußeres Kollateralband = Ligamentum collaterale)
    • 4. Vorderes Kreuzband (Ligamenta cruciata)
    • 5. Hinteres Kreuzband (Ligamenta cruciata)
  16. Welche Bewegungen sind im oberen und unteren Sprunggelenk möglich?
    • oberes Sprunggelenk:
    • - Dorsalextension (Heben des Fußrückens)
    • - Plantarflexion (Senkung des Fußrückens)

    • unteres Sprunggelenk:
    • - Pronation (Heben des außeren Fußrandes)
    • - Supination (Heben des inneren Fußrandes)
  17. Nennen Sie je ein Beispiel für einen ein-, zwei-, drei- und vier­köpfigen Muskel!
    • Einköpfiger = M. brachialis
    • Zweiköpfiger = M. biceps brachii
    • Dreiköpfiger = M. trieps brachii
    • Vierköpfiger = M. quadriceps femoris
  18. Nennen Sie je ein Beispiel einen für ein- und mehrgelenkigen Muskel!
    • Eingelenkiger Muskel = M. brachialis
    • Zweigelenkiger Muskel = M. sartorius (Hüfte / Knie)
  19. Was bedeutet "Ansatz und Ursprung eines Muskels"?
    • Ursprung (Punctum fixum) = unbweglicher Teil
    • Ansatz (Punctum mobile) = beweglicherteil
  20. Erklären Sie die Begriffe Agonist Antagonist und Synergist.
    • Agonist = Spieler = M. biceps brachii
    • Antagonist = Gegenspieler = M. triceps brachii
    • Synergist = Mitspieler = M. brachialis
  21. Wie heißen die Eiweißbestandteile in einem Sarkomer?
    • - Aktin
    • - Myosin
    • - Titrin
  22. Welche Muskelfasertypen unterscheidet man und was kennzeich­net sie?
    • Muskelfaser
    • Typ 1 (ST-Fasern):
    • - langsam ausdauernd
    • - Mitochondrien: hoch
    • - aerobe Enzyme: hoch
    • - anaerobe Enzyme: gering
    • - Myoglobin: hoch
    • - Hypertrophiepotenzial: gering

    • Typ 2 (FT-Fasern)
    • - schnell - kräftig
    • - Mitochondrien: gering
    • - aerobe Enzyme: gering
    • - anaerobe Enzyme: hoch
    • - Myoglobin: niedrig
    • - Hypertrophiepotenzial: hoch
  23. Wie kommt es zueiner Verkürzung der Muskulatur?
    Zu schnelles Muskelfaser Typ 2 Wachstum im Verhältnis zur Muskelsehne.

    Mangelndes Beweglichkeitstraining
  24. Was ist eine „motorische Einheit"?
    Rückemark - affarente Neuron - davon gesteuerte Muskelzellen
  25. ErklärenSie die Begriffe Hypertrophie und Hyperplasie!
    Hypertrophie: Zellverdickung bei unveränderter Anzahl

    Hyperplasie: Zellverdickung durch Vermehrung der Anzahl
  26. Erklären Sie kurz den Vorgang der Muskelhypertrophie anhand der Satelitenzellaktivierung
    • > Verletzung in der Muskelzelle durch kraftbetonten Bewegungen
    • > Einzelne Faserabschnitte (Nekrosen) sterben ab, meistens die Z- Scheibe
    • > Weiße Blutkörperchen eleminieren den Zellabfall
    • > Wenige Stunden nach der Verletzung werden Satellitenzellen aktiviert (Myoblasten)
    • > diese wandern in die Faser ein und fusionieren zu Myotuben
    • > narbenfreie Regeneration
  27. WelcheVorgänge in der Muskulatur führen zum Phänomen des Muskelkaters?
    - Z- Streifen werden geschädigt, dadurch kommt es zu einer Endzündung in der Muskulatur die auf die Nerven drückt

    >> Schmerz entsteht
  28. Nennen Sie 4 charakteristische Symptome bei Muskelkater!
    • - Harte verspannte Muskulatur
    • - Schmerzempfindlichkeit
    • - Bewegungsschmerz bei sporlicher Betätigung
    • - eingeschränkte Leistungsfähigkeit

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