KL - 10. Mauerwerk/Wandkonstruktionen

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Author:
Karter8
ID:
79162
Filename:
KL - 10. Mauerwerk/Wandkonstruktionen
Updated:
2011-04-24 14:40:03
Tags:
Definitive Fragen
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Description:
LAP
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  1. Was für Aufgaben haben Wände im Bauwerk?
    Sie haben 2 Aufgaben: sie tragen Lasten und sie trennen Räume. Je nach Lage im Bauwerk und statischer Funktion werden Wände eingeteilt in Aussenwände, Innenwände, Tragwände und Trennwände
  2. Wie können Wände erstellt werden?
    • schichtweises Aufbauen: gemauerte Wände aus Natursteinen oder künstlich hergestellte formgünstigen Bausteinen; Holzwände aus Rund- oder Kanthözer
    • Giessen: Betonwände
    • Aufschichten und Giessen: Aufmauern aus Betonsteinen, versehen mit Betonkern
    • Montieren von Fertigelementen, vorfab. aus Beton, Metall, Glas usw.
  3. Was für bauweisen der Wände werden nach Schulstoff unterschieden? (4)
    • Wandbau (Beton, Mauerwerk)
    • Skelettbau (Beton-,Stahl-,Backstein-,Holzstützen)
    • Mischbauweise (mischung der oberen 2)
    • Elementbauweise
  4. Was gibt es alles für Einwirkungen auf die Aussenwände? (ca. 6 aufzählen)
    • Wind
    • Niederschläge
    • Luftfeuchtigkeit
    • Sonnenstrahlen
    • Schall
    • Erschütterungen
    • Temperaturunterschiede
    • Dampfdruck
    • Erddruck
    • Wasserdruck
    • Sickerwasser
    • Baulasten
    • Bodenpressung
    • Aufsteigende Feuchtigkeit
    • Mechanische Beschädigungen
  5. abkürz. für Mauersteine B ?
    Backstein
  6. abkürz. für Mauersteine C ?
    Zementstein
  7. abkürz. für Mauersteine K ?
    Kalksandstein
  8. abkürz. für Mauersteine P ?
    Porenbetonstein
  9. abkürz. für Mauersteine K ?
    Kalksandstein
  10. Wenn für ein Mauerwerk besondere Eigenschaften verlangt werden, sind diese bei der bezeichnung des Mauerwerks anzugeben: wärmedämmend, schalldämend, mit erhöhtem Feurwiderstand, mit erhöhten Festigkeitswerten, bewehrt, äusseres Vorsatzmauerwerk, nicht bewittertes Sichtmauerwerk, bewittertes Sichtmauerwerk.
    Bsp. Mauerwerk MK, bewittertes Sichtmauerwerk: bewittertes Einsteinsichtmauerwerk aus Kalksandstein.
  11. Zählen Sie (3) Bsp. von Mauersteinen auf.
    • Swissmodul, (Klinker)
    • Sichtbackstein
    • Kalksandstein
  12. Welche vier Mörtelarten für Mauerwerk werden unterschieden?
    • Werktrockenmörtel
    • Werkfrischmörtel
    • Baustellenmörtel
    • Klebemörtel
  13. Welche Grundtypen von Mauerwerk werden unterschieden?
    • Einschalenmauerwerk
    • Zweischalenmauerwerk
  14. ?
    • Einschalenmauerwerk
    • -> Einsteinmauerwerk
  15. ?
    • Einschalenmauerwerk
    • -> Verbandmauerwerk
  16. ?
    Zweischalenmauerwerk
  17. 1 ?
    1 Vorsatzmauerwerk aussen, Dicke min. 11.5cm
  18. 2 ?
    2 Abstand
  19. 3 ?
    3 Formstabiler Dämmstoff
  20. 4 ?
    4 Tragende Konstruktion (Dicke nach Berechnung des Bauingenieurs, min. 12cm, empfohlen 15cm)
  21. Aussenwände unter Terrain (Text)
    Aussenwände unter der Terrainoberfläche werden aus Beton, Schalungssteinen, Zementsteinen oder Kalksandsteinen hergestellt. Gegen allenfalls aufsteigende Feuchtigkeit wird Sperrbeton verwendet, eine Dachpappenunterlage eingelegt, ein wasserdichter Verputz aufgebracht, ein wasserdichter Anstrich gemacht (Bitumendiclbeschichtung) Und/oder Sickerplatten und Sickerleitung eingebaut.
  22. Lager- und Stossfugen: Stärke 8 bis 12mm.
    Zu dicke Fugen wirke sich ungünstig auf die Festigkeit der gesamten Mauer aus.
  23. Naturstein-Mauerwerk ist ein aus Natursteinen bestehender Bauteil, der meist mit Mörtel oder Beton zusammengefügt ist und dadurch als Ganzes wirkt. Unterschieden wird Reines und Kombiniertes Mauerwerk (mit Beton zusammenwirkend)
  24. ?
    Vollmauerwerk zweihäuptig normal
  25. ?
    Vollmauerwerk zweihäuptig quader
  26. ?
    Vollmauerwerk zweihäuptig gefüllt
  27. ?
    Vollmauerwerk einhäuptig weich hinterfüllt
  28. ?
    Vollmauerwerk einhäuptig hart hinterfüllt
  29. ?
    Vollmauerwerk einhäuptig quader
  30. ?
    • Verblendung
    • Steintiefe 20 bis 40mm; im Freien ab 2m Höhe mit Rückhalteanker
  31. ?
    Vormauerung Steintiefe 40 bis 100mm
  32. ?
    Vormauerung Zweischalenmauerwerk
  33. Gerichtetes Zyklopenmauerwerk G1
  34. Bruchstein-Schichtmauerwerk B3
  35. Regelmässiges Schichtenmauerwerk G4
  36. Durchgehende Stossfugen sind zu vermeiden, es sollen in der Regel nicht mehr als drei Fugen zusammenstossen.
  37. Lagerfugen ermöglichen die richtige Bettung der Steine; sie verhindern die punktförmige Lastübertragung. Die Fugendicke ist beschränkt, sie soll der Steingrösse angepasst sein.
  38. Entwässerung der Mauer
    Die einwandfreie Entwässerung der Mauer ist sehr wichtig. Wie bei andren Stützmauern muss bei erdberührten Natursteinmauern eine geeignete Filterschicth aus Filterplatten, Porenbeton, Geröll oder suaberem Kiessand eingebrahcht werden. Das Sickerwasser ist mit einer Sickerleitung oder eventuell mit Durchlassschlitzen abzuführen.

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