GUNTER OTTO

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Author:
Anonymous
ID:
80207
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GUNTER OTTO
Updated:
2011-04-17 17:05:46
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GUNTER OTTO
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Ottos Didaktik
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  1. „Ästhetische Bildung“
    • Autonome Aneignung von Weltaspekten
    • Selbstbildung
  2. „Ästhetische Erziehung“
    • Geplantes Einwirken v.a. auf Kinder & Jugendliche
    • Thematisisert die didaktisch zu begründenden, absichtsvollen Handlungen von Lehrenden, das Unterrichten oder das Arrangieren von Erfahrungs- & Lernsituationen
  3. Gunter Otto zentrale Aussage
    Kunst kann und muss in der Schule unterrichtet werden
  4. Ottos Ziel
    Kunst als Schulfach legitimieren, innovativ weiterentwickeln & dadurch stärken
  5. Ästhetische Erziehung als Praxis des Auslegens verdeutlicht auf welche Art & Weise die Auseinandersetzung stattfinden soll:
    durch Auslegen – Deuten & Interpretieren
  6. Ästhetische Erziehung- wie lehrbar? („Lernbereich“)
    durch sehen, sprechen, sammeln, machen und verstehen erlernbar
  7. Zwei Verfahren des Auslegens
    • Auslegen in Bildern
    • Auslegen von Bildern
  8. Auslegen in Bildern
    • = Prozesse des Bildermachens
    • bildnerische Praxis, wie Schüler ihre Erfahrungswelt & die Bilderwelt, in der sie leben, in eigenen Bildern deuten
  9. Auslegen von Bildern
    = Prozesse des Bildverstehenskognitive Verarbeitung der Bildphänomene
  10. erweiterter Gegenstandsbereich der ästhetischen Erziehung aufgezeigt
    alle visuellen, bildhaften Phänomene der Lebenswelt können behandelt werden
  11. gleichzeitig Einschränkung
    Dreidimensionales nur am Rand thematisiert, obwohl Otto vom erweiterten Bildbegriff ausgeht
  12. Bevorzuge Darstellungsweisen
    naturalistische Darstellungen
  13. Darstellungen u. Aspekte, welche kaum vor kommen
    • Synästhetische (untersch., zeitl. Parallel wahrnehmbare),
    • kinästhetische (bewegungs-bezogene) &
    • poetische Aspekte
  14. Kritik an Otto
    • Einseitige Akzentuierung , best. Bereiche kaum beleuchtet
    • (Be-)Nutzung der Kunst für Lehr-/Lernprozesse, ohne Kunst autonom als Kunst anzuerkennen, die in ihren zentralen Anteilen in Auslegungsprozessen weder gelehrt noch verstanden werden kann
  15. Was steht hinter dieser Art der Kunstbetrachtung durch Otto?
    • prägender Bezug zur allg. bildenden Schule: gesell. Aufg. der Schule = Inhalte so zu lehren, dass sie verstanden werden können
    • Otto weicht Grundsatzfrage aus, ob Kunst lehrbar ist
  16. Verhältnis zwischen Pädagogik und Kunst
    • Dissonant
    • Grundsatzfrage ob kongruentes Fachprofil möglich???
    • dennoch Gemeinsamkeiten!
  17. Gemeinsamkeiten zwischen Pädagogik & Ästhetischem
    • Experiment, Überraschung & Zufall
    • hohes Maß an Unvorhersehbarkeit, nicht festgelegten Verlaufsfiguren & Unbestimmtheitsgraden bezüglich der Ergebnisse
  18. Ottos Bestrebungen
    ästhetiktheoretisch orientierte Diskussion auf institutionell-didaktische und personal-didaktische Ebene zu verlagern
  19. Ottos Gesamtwerk umfasst 50J. Entwicklung der Kunstpädagogik
    • sehr konstanten Elementen sowie mit vielen bewussten Wendungen & Brüchen
    • greift Positionen anderer auf & integriert sie flexibel in seine eigenen fachdidaktischenKonzeptionen
  20. GUNTER OTTO: ÄSTHETISCHE RATIONALITÄT
    VON DER SINNLICHEN ERKENNTNIS ZUM SYMBOLVERSTEHEN
  21. Woraus leitet Otto Anspruch her, das das Ästhetische bspw. im UR vertreten werden kann?
    Ästhetik als Philosophie der sinnlichen Erkenntnis (nach Alexander Baumgarten)
  22. Ästhetisches
    = Modus der Rationalität
  23. Erkenntnisleistung ästhetischer Prozesse durch:
    Produktion & Rezeption
  24. Erkenntnis
    = Erfahrung oder Wahrnehmung der Außenwelt
  25. Erkenntnis bestimmt von 3 Aspekten:
    • (1) Intersubjektiv-objektive Außenwelt
    • (2) Prozess der Wahrnehmung & Erfahrung
    • (3) Subjektiv-private Innenwelt
  26. 4 THESEN ZUR ÄSTHETISCHEN ERZIEHUNG: These 1
    AUFG. DER ÄSTHETISCHEN ERZIEHUNG IST DIE EINÜBUNG IN ÄSTHETISCHES VERHALTEN
  27. „Ästhetisches Verhalten“
    • = wenn ein Mensch produzierend oder rezipierend mit einem Bild, Musik oder wiss./literar./philosoph./usw. Texten
    • = Verhalten zu etwas, was erfahrungsträchtig ist
  28. Wie realisiert sich „Ästhetisches Verhalten“?
    • in Prozessen der Produktion & Reflexion
    • = Reflexion auf die Produktion sowie auf die Rezeption, das Sprechen, das Nachdenken, der Austausch über das, was der Einzelne entdeckt, artikuliert, gespürt, gefürchtet oder genossen hat
  29. Welche Prozesse beinhaltet Ästhetisches Verhalten?
    • = nicht nur nach außen gerichtete Aktivität,
    • sondern: gleichermaßen innere Prozesse (innere Bewegung, Gefühle, Erinnerungen, Ängste, Wünsche usw.)
  30. Fazit: Ästhetisches Verhalten
    = komplexer sinnlicher Prozess, wobei man auf ein Gegenüber Bezug nimmt und im Kontext der eigenen Lebensgeschichte neue Erfahrungen machen
  31. „Ästhetische Erfahrung“
    = nur die, die durch sinnliche Praxis & emotionale Anteilnahme ausgelöst wird
  32. 4 THESEN ZUR ÄSTHETISCHEN ERZIEHUNG: These 2
    ÄSTHETISCHES VERHALTEN REALISIERT SICH IN DEN PROZEDUREN DES WAHRNEHMENS, HERSTELLENS UND SAMMELNS SOWIE DES SUBJEKTIVEN, ALSO KONTROVERSEN SPRECHENS ÜBER BILDER WIE IM INTERSUBJEKTIVEN VERSTEHEN VON BILDERN (PRODUKTION & REFLEXION)
  33. Prozeduren, welche im Unterricht nicht zerstört werden dürfen und in komplexerm Zusammenhang stehen
    Sprechen, Machen, Wahrnehmen und Verstehen
  34. 4 THESEN ZUR ÄSTHETISCHEN ERZIEHUNG: These 3
  35. 4 THESEN ZUR ÄSTHETISCHEN ERZIEHUNG: These 4

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