WKI K2

Card Set Information

Author:
Niklaschef
ID:
83511
Filename:
WKI K2
Updated:
2011-05-03 13:41:38
Tags:
WKI
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WKI K2
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  1. 1. Wie ist ein atom nach Bohr
    grundsätzlich aufgebaut?
    • Ein Atom besteht aus Protonen (+), Neutronen (neutral) und Elektronen
    • (-). Die Protonen und Neutronen befinden sich im Kern. Für die Elektronen der
    • bekannten Elemente bestehen 7 Randschalen (n=1-7). Sie werden vom Kern aus
    • gezählt (Schale = Hauptquantenzahl). Jede Schale kann nur eine begrenzte Anzahl
    • an Elektronen aufnehmen. (z(c)=2n²). Die Aussenschale enthältet maximal 8 Elektronen
    • (Randschalenelektronen). Die inneren Randschalen können nur dann aufgefüllt
    • werden, wenn die Randschale mindestens 2 Elektronen aufweist. Die Auffüllung
    • der Randschalen erfolt mit zunehmender Energie von Innen nach Aussen.
  2. 2. Was verstand man unter Kernladungs- und Ordnungszahl?
    • Unter der Kernladungs- bzw. Ordnungszahl versteht man die Anzahl der
    • Protonen im Kern. Jedes Atom hat seine spezifische Anzahl an Protonen. Die
    • Atome sind mit aufsteigender Protonenzahl im PSE angeordnet.
  3. 3. Was ist eine Edelgaskonfiguration?
    • Alle Elemente der 8. Hauptgruppe besitzen 8 Randschalenelektronen (mit
    • Ausnahme von Helium --> nur 2!). Diese Atome neigen nicht zur
    • Verbindungsbildung, sind reaktionsträge und können daher (z.B. bei
    • Wärmebehandlungsprozessen) als Inertgas eingesetzt werden.
  4. 4. Was bestimmt die chemische Stabilität eines Stoffes?
    • Ist die Randschale nicht aufgefüllt, so erhöht dies die Neigung eines
    • Stoffes zur Verbindungsbildung. Elemente der 1.-7. Gruppe sind daher
    • reaktionsfreudig, Edelgase (8. Hauptgruppe) hingegen reaktionsträge.
  5. 5. Nennen Sie die wichtigsten chemischen Bindungsarten und beschreiben
    Sie charakteristiche Eigenschaften!
    • -Ionenbindung: Sie besteht zwischen Metall- und Nichtmetallatomen!
    • Metalle geben Elektronen ihrer Randschale leicht ab. Nichtmetalle nehmen Sie
    • zur Auffüllung ihrer Randschale begierig auf. Beide Atome besitzen nun
    • Edelgaszustand. Allerdings sind Sie nun nicht mehr elektrisch neutral und
    • ziehen sich an. Bei Ionenbindung enstehen Salze.


    • -Atombindung: Liegen ausschließlich Nichtmetalle vor, so wollen sie
    • durch einen Bindungsvorgang edelgasähnliche Elektronenanordnung haben. Hierzu
    • benutzen mindestens zwei Elementatome 2 Elektronen ihrer Randschale gemeinsam.
    • In diesem Bereich ensteht nun eine neues gemeinsames Orbital- das Molekülorbital.
    • Das neu gebildete Orbital ist durch das Elektronenpaar vollständig besetzt.
    • (Man spricht auch von Elektronenpaarbindung!)


    • -Metallbindung: Metallatome geben ihre schwachbebundenen
    • Randschalenelektronen leicht ab. Zurück bleiben die positiv geladenen
    • Atomrümpfe. Diese lagern sich zusammen zu einem Metallgitter. Diese
    • positiv-geladenen Rümpfe werden von den sich nun im Gitter frei bewegenden
    • Elektronen zusammengehalten.
  6. 9. Wie unterscheiden sich der amorphe und der kristalline Zustand?
    • Im kristallinen Zustand befinden sich die einzelnen Atome geordnet in
    • einem Gitter. Im amorphen Zustand befinden sich die einzelnen Atome völlig
    • regellos angeordnet (wie in der Schmelze!). Daher spricht man auch von einer
    • unterkühlten Schmelze. Hier sind keine richtungsabhängigen Eigenschaften zu
    • erwarten.
  7. 10. Erklären Sie den Begrifff "Quasiisotrop"!
    • Metalle besitzen in der Regel anisotrope (richtungsabhängige)
    • Eigenschaften. Jedoch weißen sie makroskopisch durchaus isotrope
    • (richtungsunabhängige) Eigenschaften auf. Dies ist auf die regellose Anordnung
    • der einzelen Kristallachsen im Verband zurückzuführen und wird als
    • "quasiisotrop" bezeichnet.
  8. 12. Ordnen Sie die wichtigsten Gitterbaufehler hinsichtlich ihrer
    Dimension!
    0 --> Leerstellen, Fremdatome


    1--> Versetzung


    2--> Korngrenzen (Phasengrenzen)


    3--> Ausscheidungen
  9. 13. Nenne Sie mindestens 2 Gründe für das unterschiedliche
    Lösungsverhalten von Legierungselementen im einem Wirtsgitter!
    Unterschied der Atomgröße, Aufbau der Gitterstruktur

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