SP_01_07

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Anonymous
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85812
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SP_01_07
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2011-05-14 18:28:45
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  1. Geld
    Ist ein Hilfsmittel, um Sachgüter zu erwerben und Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Als Geld gilt alles, was jedermann zum Tausch von Sachgütern und von Dienstleistungen akzeptiert.
  2. Inflation
    Anhaltender Anstieg des allgemeinen Preisniveaus. Der Wert des Geldes sinkt.
  3. Geldwertstörung
    Die Kaufkraft des Geldes ist gestört.
  4. Umlaufgeschwindigkeit
    Gibt an, wie häufig eine Geldeinheit (z.B. innerhalb eines Jahres) verwendet wird, um Sachgüter und Dienstleistungen zu finanzieren.
  5. Lohn-Preis-Spirale
    Ist ein Prozess, bei dem sich die Erhöhung der Löhne auf die Preise und die gestiegenen Preise sich wiederum auf die Löhne auswirken.
  6. Deflation
    Ein Prozess allgemeiner Preisrückgänge
  7. Stagflation
    Setzt sich aus den Wörtern Stagnation und Inflation zusammen. Obwohl die Wirtschaft stagniert (nicht wächst), steigen die Preise.
  8. Konjunktur
    Ist der schwankende (wellenförmige) Verkauf der Wirtschaftsentwicklung. Die Konjunkturschwankungen werden anhand des realen Bruttoinlandsproduktes gemessen. Die Konjunktur widerspiegelt die Gesamtsituation einer Volkswirtschaft.
  9. Konjunkturzyklus
    Er wird ein Zeitraum (eine ganz bestimmte Phase) der Wirtschaftsentwicklung betrachtet, entweder eine Periode von einem Wellental zum nächsten Wellental oder von einem Wellenberg zum nächsten.
  10. Börse
    Ist ein Markt - in erster Linie für Wertpapiere, auf dem sich das Wertpapier-Angebot und die Wertpapier-Nachfrage treffen; daraus ergibt sich ein Marktpreis, der Aktienkurs.
  11. Versicherung
    Schutz gegen wirtschaftliche Risiken und deren finanzielle Folgen.
  12. Solidaritätsprinzip
    Viele Menschen zahlen regelmässig relativ geringe Versicherungsprämien für all jene Menschen, die teure Leistungen beanspruchen müssen.
  13. Versicherer
    Vertragspartei, die sich dem Versicherungsnehmer gegenüber verpflichtet, im Versicherungsfall Leistungen zu erbringen
  14. Versicherter
    Vertragspartner des Versicherers
  15. Police
    Dient als Beweisurkunde für den Abschluss eines Versicherungsvertrages, welche die gegenseitigen Rechte und Pflichten der Parteien umschreibt. Werden Leistungen fällig, so ist die Police vorzulegen.
  16. Allgemeine Versicherungsbedingungen
    Regeln, die für alle Vertragsparteien in gleicher Weise gültig sind.
  17. Prämie
    Preis, den der Versicherte bezahlt, damit der Versicherer im Schadenfall die vereinbarten Leistungen erbringt.
  18. Personenversicherungen
    für Heilungskosten bei Krankheit und bei Unfallgegen vorübergehenden oder dauernder Lohnausfall im erwerbsfähigen Altergegen den Erwerbsausfall im Alter undgegen die finanziellen Folgen beim Tod.
  19. Sozialversicherungen
    Vom Bund als obligatorische erklärte Versicherungen, um gewisse soziale Risiken abzudecken. Mit Ausnahme der Krankenversicherung richtet sich die Höhe der Prämien nach der Höhe der Einkommens der Versicherten.
  20. Krankenkasse
    Versicherer, die die obligatorische Krankenpflegeversicherung anbieten. Die Krankenkassen müssen vom Eidgenössischen Departement des Innern (EDI) anerkannt sein.
  21. Jahresfranchise
    Grundbetrag, den eine versicherte Person pro Jahr selber tragen muss. Die Franchise beträgt im Minimum CHF 300
  22. Selbstbehalt
    10% des Rechnungsbetrages (nach dem Abzug der Jahresgranchise) muss der Versicherte selber zahlen und dies bis zu eine max von 700CHF pro Jahr. Kinder und Jugendliche bis 18 J. zahlen maximal 350.-
  23. Berufskrankheit
    Krankheit, die ausschliesslich oder vorwiegend bei Ausführen einer beruflichen Tätigkeit hervorgerufen wird, verursacht durch schädigende Stoffe oder bestimmte Arbeiten.
  24. Ergänzungsleistungen (EL)
    Leistungen, die in Ergänzung zur AHV oder IV bezahlt werden, sofern diese Renten zusammen mit eigenen Mitteln die min. Lebenskosten nicht zu decken vermögen. Zusammen mit der AHV und der IV binden die EL die erste Säule der Alters-, Hinterlassenen- und Invaliedenvorsorge.
  25. Erwerbsersatzordnung (EO)
    Ersetzt Personen, die Militärdienst oder Zivilschutz leisten, einen Teil des Verdienstausfalls.
  26. Arbeitslosenversicherung (ALV)
    Garantiert einen angemessenen Ersatz für Erwerbsausfällen wegen: Arbeitslosigkeit, Kurzarbeit, witterungsbedingten Arbeitsausfällen sowie bei Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit)
  27. BVG
    Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invaliedenvorsorge.
  28. Familienausgleichskasse (FAK)
    Zahlt Familien-, Kinder-, Ausbildungs- und zum Teil Geburtszulagen. Dies sind finanzielle Unterstützungen für Ehepaare mit Kindern.
  29. Militärversicherung (MV)
    Versichert alle Personen, die Militär-, Zivilschutz- oder Zivildienst leisten, gegen Unfall oder Krankheit.
  30. Private Vorsorge 3. Säule
    Alle finanziellen Vorkehrungen, die eine Person freiwillig trifft, um für Alter, Tod oder Invalidität vorzusorgen.
  31. Drei-Säulen-Konzept
    In der Verfassung verankertes Konzept für finanziellen Vorsorge im Alter, für Hinterlassene und bei Invalidität.
  32. Haftung
    Man muss einstehen für den Schaden, den man einem Dritten zugefügt hat.
  33. Haftpflichtversicherungen
    Sammelbegriff für Versicherungen, die Schäden decken, die man Drittpersonen und/oder deren Sachen zugefügt hat.
  34. Sachversicherung
    Sammelbegriff für Versicherungen, die Schäden decken, welche entstanden sind durch: Beschädigung, Zerstörung oder Wegnahme von Fahrbahn, Beschädigung und Zerstörung an Gebäuden. Man versichert seine eigenen Sachen.
  35. Hausrat
    Versichert sich alle beweglichen, dem privaten Gebrauch dienenden Gegenständen des Haushalts, die nicht Bestandteil des Gebäudes und nicht baulich Einrichtungen sind.
  36. Neuwert
    Betrag, der notwendig ist, um Gegenstände wieder neu anzuschaffen.
  37. Zeitwert
    Betrag, der für die Neuanschaffung von Gegenständen erforderlich ist, abzüglich der Abschreibung infolge Abnützung, Alter oder anderen Gründen.
  38. Rechtsschutz
    Verhilft dem Versicherungsnehmer in einem Schadensfall mit Fachleuten/Juristen zu seinem Recht. Die Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten für den Anwalt und das Verfahren.
  39. Privat-Rechtsschutz
    Hilft Privatpersonen, Schadenersatzforderungen mit juristischer Hilfe durchsetzen.
  40. Verkehrs-Rechtsschutz
    Verteidigt die Rechte bei Streitigkeiten im Zusammenhang mit einem Ereignis im Strassenverkehr.
  41. Massenmedien
    Aktuelle und schnelle Informationsträger, die grosse Massen erreichen können, zum Beispiel Presse, Radio, Fernsehen und Multimedia.
  42. Öffentliche Meinung
    Die im Volk vorherrschende Meinung
  43. Staat
    Ein Volk schliesst sich innerhalb eines bestimmten Gebietes zusammen, stellt Regeln für das Zusammenleben auf (Gesetzgebung), vollstreckt diese (Ausführung) und ahndet Zuwiderhandlungen (Rechtsprechung). Wichtig dabei ist der Wille zur Einheit, Unabhängigkeit und Freiheit.
  44. Souveränität
    Verfügungsgewalt eines Staates über sein Hoheitsgebiet, Rechtsgleichheit mit anderen Staaten und Unabhängigkeit von anderen Staaten.
  45. Einheitsstaat
    Staat, der von einem Zentrum aus einheitlich regiert wird (daher auch Zentralstaat genannt). Im ganzen Land gibt es nur eine einzige Regierung. Überall gelten die gleiche Gesetze.
  46. Bundesstaat
    Zusammenschluss von Teilstaaten, die nach aussen einen Gesamtstaat bilden.
  47. Staatenbund
    Zusammenschluss von selbständigen Staaten, die eine oder mehrere Aufgaben (zum Beispiel wirtschaftliche, militärische) gemeinsam lösen wollen. Die miteinander verbündeten Staaten bleiben grundsätzlich souverän.
  48. Demokratie
    Volksherrschaft. da Volk ist oberster Entscheidungsträger im Staat.
  49. Konkordanzdemokratie
    Alle massgeblichen Parteien sind in der Regierung vertreten. Diese politischen Kräfte können sehr unterschiedlich sein und müssen daher versuchen, sich im Fall zu Fall zu einigen und so Lösungen zu finden, die von allen mitgetragen werden können. Eine Regierungsschef/in fehlt. Die Opposition wird eigentlich durch das Volk mittels Referendum wahrgenommen. Diese Form des Regierens bringt Stabilität.
  50. Konkurrenzdemokratie
    Eine Partei allein oder mehrere Parteien zusammen verüben im Parlament meistens über die Mehrheit und können somit die Regierung stellen.
  51. Diktatur
    Gewaltherrschaft. Die Macht im Staat wird von einer Einzelperson (Präsident, Führer, General usw.) oder einer kleinen Gruppe von Personen ausgeübt.
  52. Ehefreiheit
    Niemand kann gezwungen werden, jemanden zu heiraten, den er nicht heiraten will und niemand kann eine Ehe verbieten, wenn die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Heirat erfüllt sind und Ehehindernisse fehlen.
  53. Güterrecht
    Es bestimmt, was während der Ehe wem gehört und wie das Vermögen bei Scheidung oder bei Tod unter den Ehegatten aufgeteilt wird.
  54. Errungenschaftsbeteiligung
    Güterstand, der ohne besondere Vereinbarung gilt (also ohne Ehevertrag)
  55. Scheidung
    Mit der Scheidung wird die Ehe vor dem Richter aufgelöst.
  56. Kindesrecht
    Gesetzliche Bestimmungen über Rechte und Pflichten der Eltern gegenüber ihrer Kinder gegenüber ihrer Eltern.
  57. Adoption
    Eine unmündige, mündige oder entmündigte Person wird von Ehegatten oder einer Einzelperson als Kind angenommen.
  58. Vormundschaft
    Sie ist eine staatliche Hilfe für: Mündige, die ihre Geschäfte nicht selbst wahrnehmen können Unmündige, denen eine gesetzliche Vertretung durch die Eltern fehlt.
  59. Beistandschaft
    Sie bietet eine gewisse Unterstützung in Notfällen. Der Verbeiständete behält die volle Handlungsfähigkeit.
  60. Beiratschaft
    Sie bietet eine gewisse Unterstützung in Notfällen. Der Verbeiständete behält die volle Handlungsfähigkeit.
  61. Erbrecht
    Regelt, wem das Vermögen und die Schulden eines Erblassers bei dessen Tod zukommen.
  62. Pflichtteile
    Der Teil eines Erbanspruchs, den der Erblasser den gesetzlichen Erben nicht vorenthalten darf.
  63. Freie (verfügbare) Quote
    Der Teil des Nachlasses, über den durch Testament oder Erbvertrag frei verfügt werden kann.
  64. Testament
    Einseitige Willenserklärung des Erblassers über seinen Nachlass
  65. Erbvertrag
    Ist eine Vereinbarung der Vertragsparteien über den Nachlass.
  66. Konkubinat
    Auf Dauer angelegtes Zusammenleben von zwei Partnern, die nicht miteinander verheiratet sind, auch Ehe ohne Trauschein genannt.
  67. Konkubinatsvertrag
    Vertrag zwischen zwei Partnern (verschiedenen oder gleichen Geschlechtes), der vor allem die finanziellen Verhältnisse während der Dauer des Zusammenlebens, die Rechte und die Pflichten der Partner und die Auflösung des Konkubinats reget.
  68. Einzelarbeitsvertrag EAV
    Der Arbeitnehmer verpflichtet sich gegen Lohn zur Leistung von Arbeit. Der Einzelarbeitsvertrag kann auf eine festgelegte Dauer oder auf unbegrenzte Zeit abgeschlossen werden.
  69. Überstundenarbeit
    Arbeitsleistung der Arbeitnehmers, die über den vertraglich festgelegten
  70. Spesen
    Auslagen die der Arbeitnehmer im Interesse des Arbeitgebers macht.
  71. Lohn
    Ist die vertragliche Gegenleistung des Arbeitgebers für die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers.
  72. Lohnfortzahlung
    Zahlung des Lohnes, wenn der Arbeitnehmer aus unverschuldeten persönlichen Gründen nicht arbeiten kann.
  73. Fürsorgepflicht
    Der Arbeitgeber hat die Persönlichkeit des Arbeitnehmers so gut wie möglich zu achten und zu schützen.
  74. Ferien
    Entlöhnte Freizeit, die dem Arbeitnehmer der Erholung dient.
  75. Arbeitszeugnis
    Gibt Auskunft darüber, während welcher Zeitspanne der Arbeitnehmer was und in welcher Weise gearbeitet hat.
  76. Kündigungsfrist
    Der Zeitraum, der Zwischen der Mitteilung der Kündigung und der Beendigung des Arbeitsverhältnisses liegen müssen.
  77. Kündigungstermin
    Zeitpunkt, auf den das Arbeitsverhältnis beendigt wird (z.B. auf den 30. April)
  78. Sperrfrist
    Zeitlich begrenzter Kündigungsschutz, um Notlagen zu verhindern. Die Sperrfristen gelten erst nach Ablauf der Probezeit.
  79. Gesamtarbeitsvertrag (GAV)
    Vereinbarung zwischen einem einzelnen Arbeitgeber oder einem Arbeitgeberverband und einem Arbeitnehmerverband über eine gemeinsame Regelung der Einzelarbeitsverträge.
  80. Normalarbeitsvertrag (NAV)
    Gesetzliche Vorschriften über den Inhalt von Einzelarbeitsverträgen für bestimmte Berufszweige
  81. Arbeitsgesetz
    Zum Schutz des Arbeitnehmers aufgestellte Mindestvorschriften, von denen nicht abgewichen werden darf (zwingendes Recht)
  82. Globalisierung
    Ist die zunehmende weltumspannende Verflechtung in Wirtschaft, Politik,Kultur, Information und Kommunikation (globalisieren = auf die ganze Welt ausrichten)
  83. Entwicklungszusammenarbeiten
    Umfasst alle Leistungen von Industrieländern an Entwicklungsländer mit dem Ziel, die Lebensbedingungen in den Entwicklungsländern zu verbessern.
  84. Entwicklungsland
    Bezeichnung für ein Land mit einem niedrigen Pro-Kopf-Einkommen - mit vielen Analphabeten - mit schlechten medizinischen Versorgungen
  85. WTO
    World Trade Organization = Welthandelsorganisation 1995 in Kraft getretener völkerrechtlicher Vertrag für Fragen der Weltwirtschaft und des Welthandels. Die WTO gehört zurzeit 150 Staaten an und ist eine Internationale Organisation.
  86. IWF
    Der Internationale Währungsfonds ist eine 1944 an der Konferenz von Brettln Woods gemeinsam mit der Weltbank gegründete Sonderorganisation der UNO. Der IWF hat die Aufgabe, geordnete Währungsbeziehungen zu schaffen. Es ist die wichtigste internationale Organisation für Finanz- und Währungsfragen.
  87. Weltbank
    Internationale Bank für Wiederaufbau und Entwicklung IBRD, kurz Weltbank genannt. Sie hat das Ziel, die wirtschaftliche Entwicklung in den Mitgliedsstaaten zu fördern.
  88. Binnenmarkt
    Der Binnenmarkt umfasst einen einheitlichen Raum, in dem 4 Grundfreiheiten gewährleistet sind, nämlich: freier Warenverkehr, Personenverkehr, Kapitalverkehr, Dienstleistungsverkehr.
  89. Zollunion
    • Staaten betreiben in Bezug auf Zölle und Kontingente eine einheitliche Handelspolitik.
    • a) Massnahme nach innen: Unter den beteiligten Volkswirtschaftlichen werden die Zölle und die Kontingente (Beschränkungen der Menge) abgeschafft.
    • b) Massnahme nach aussen: gegenüber Drittstaaten werden einheitliche Zölle und Kontingente erhoben.
  90. Währungsunion
    Raum mit einer einheitlichen Währung
  91. Europäische Währungsunion
    Raum von zurzeit 13 von 27 EU Staaten, welche den Euro als einheitliche Währung führen.
  92. Bilaterales Abkommen
    Ein Vertrag zwischen zwei Staaten.

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