GP_Theorie

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Author:
Anonymous
ID:
92408
Filename:
GP_Theorie
Updated:
2011-07-06 07:31:43
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Geschäftsprozesse
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Geschäftsprozesse SS 2011
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  1. Definition Geschäftsprozessmanagement (BPM)
    Systematische Analyse, Modellierung, Umsetzung und Optimierung von fachlichen Prozessen mit geeigneten Werkzeugen
  2. 2 Inhalte der strategischen Ebene beim Prozessmanagement
    • Ableitung der Geschäftsfelder
    • Definition kritischer Erfolgsfaktoren
  3. 4 Inhalte der fachlich konzeptuellen Ebene beim Prozessmanagement
    • Prozesskandidaten für die Geschäftsfelder auswählen
    • Auswahl der Prozesse
    • Prozessmodellierung
    • Prozessführung
  4. 3 Inhalte der opeartiven Ebene beim Prozessmanagement
    • Modellierung ausführbarer Prozesse
    • Ausführung durch Workflow-Engine
    • Überwachung des Prozessverhaltens
  5. 5 Aufgaben des Chief Process Officers (CPO)
    • Ausrichtung des GP-Managements an den Unternehmenszielen
    • Prozessdokumentation
    • Prozess-Analyse
    • Prozess-Optimierung
    • Prozess-Monitoring
  6. 4 Aufgaben des Process Owner (Prozesssverantwortlicher)
    • Laufende Steuerung und Optimierung der Prozesse
    • Prozessziele festlegen und überwachen
    • Mitarbeiter führen, disponieren, steuern
    • Vertretung des Prozesses nach aussen
  7. 2 Aufgaben des Prozessmitarbeiters
    • Experte für Teilschritte oder zusammenhängende Prozessketten
    • Aufgabendurchführung im Tagesgeschäft
  8. 4 Merkmale des Kamineffekts
    • Starre Abteilungsgrenzen
    • Informationssilos
    • Übergreifende Kommunikation nur noch über Berichtswesen
    • Übergreifende Probleme werden zur Unternehmensleitung hochgezogen
  9. 6 Merkmale Business Reengineering
    • Kernprozesse von der Geschäftsstrategie ableiten
    • Kernprozesse sind Mittelpunkt der Organisation
    • Ergänzung um Führungs- und Unterstützungsprozesse
    • Völlige Neukonzeption der Organisation
    • radikale Veränderung
    • Prozessverstehen, also Verzicht auf Details
  10. 7 wesentliche Fragen bei der Prozessoptimierung
    • Doppelarbeit?
    • Potential zur Vereinfachung?
    • Automatisierung möglich?
    • Optimierung der Reihenfolge?
    • Sichere Fehlerbehandlung bei allen Prozesselementen?
    • können nicht wertschöpfende Elemente entfernt werden?
    • Arbeitsteilung zwischen Prozesskunde/lieferant möglich?
  11. Definition Steuerungsprozess
    Integratives Zusammenspiel der Gesamtheit aller Geschäftsprozesse. Unternehmerische Klammer über Kern- und Unterstützungsprozesse
  12. Definition Kernprozess
    Geschäftsprozess mit hohem Wertschöpfungsanteil. Bildet den Leistungserstellungsprozess ab und ist in der Regel wettbewerbskritisch
  13. Definition Unterstützungsprozess
    Geringer Wertschöpfungsanteil und selten wettbewerbskritisch
  14. Definition Workflow-Management
    Stellt Methoden und Werkzeuge zur computergestützten Analyse, Planung, Simulation, Steuerung und Überwachung von Arbeitsabläufen bereit
  15. Definition privater Prozess bei BPMN
    Interner Prozess in einem Pool bzw. ganz ohne Pool
  16. Definition öffentlicher Prozess bei BPMN
    Interaktion zwischen einem privaten Prozess und Teilnehmern von außen, Kommunikation über Messages
  17. Definition Kollaborationsprozess bei BPMN
    Interaktion zwischen verschiedenen Entitäten, 2 oder mehrere Pools, Kommunikation über Messages
  18. 2 Merkmale von Konversationen bei BPMN
    • Aggregierte Sicht auf die Kommunikation zwischen Entitäten
    • keine Ablaufreihenfolge
  19. 2 Merkmale von Choreographies bei BPMN
    • Interaktionsorientierte Darstellung zwischen verschiedenen Entitäten
    • keine Pools
  20. Definition ARIS
    Architektur integrierter Informationssysteme. Methode bzw. Werkzeug zum Modellieren und Simulieren von Geschäftsprozessen
  21. 5 Sichten von ARIS
    • Datensicht
    • Funktionssicht
    • Organisationssicht
    • Steuerungssicht
    • Leistungssicht
  22. 2 Inhalte der Organisationssicht bei ARIS
    • Stellen
    • Personen
  23. 2 Inhalte der Funktionssicht bei ARIS
    • Notwendige Funktionen und ihre Verbindung
    • Funktionshierarchiebäume
  24. 4 Inhalte der Datensicht bei ARIS
    • Sachverhalte
    • Ereignisse und Bedingungen des Betriebs und seiner Prozesse
    • ER-Modelle
    • Beziehungstyp-Modelle
  25. 2 Inhalte der Leistungssicht bei ARIS
    • Leistungen = Prozessergebnisse = Produkte
    • Leistungsarten, z.B. Dienstleistungen
  26. 2 Inhalte der Steuerungssicht bei ARIS
    • Verbindungen zwischen verschiedenen Sichten
    • Erweiterte ereignisgesteuerte Prozessketten
  27. 4 generelle Anforderungen an die IT
    • IT mit dem Kerngeschäft verknüpfen
    • Produktivitätssteigerung
    • Flexibilität
    • Senkung der operativen Kosten
  28. Definition eines Service im SOA-Kontext
    Dienst, der von einer Software-Komponente zur Verfügung gestellt wird
  29. Definition SOA
    Konzept, welches das Geschäft und die IT eines Unternehmens nach Diensten strukturiert, welche modular aufgebaut sind und flexibel zur Umsetzung von Geschäftsprozessen genutzt werden können
  30. Definition UDDI
    UDDI = Universal Description, Discovery and Integration. Standardisierter Verzeichnisdienst für Webservices
  31. Orechstrierung von Services
    Aggregation von Services zu höherwertigen Services anhand von Prozess-Modellierungsstandards, z.B. mit BPEL
  32. OASIS
    Organization for the Advancement of Structured Information Standards
  33. Definition Business Rule
    Fachliche Regel, die den geschäftlichen Ablauf bestimmt
  34. Definition Business Rule Management
    Systematische Verwaltung von Geschäftsregeln, z.B. Versionierung, Rechtemanagement etc.
  35. 3 Organisationsarten im Unternehmen
    • Prozessorganisation
    • Funktionalorganisation
    • Matrixorganisation
  36. 3 Merkmale Geschäftsprozessoptimierung
    • Verbesserung des bestehenden Organisation
    • nur moderate Veränderung der Organisation
    • Prozessanalyse durch detaillierte Beschreibung
  37. 6 Merkmale eines Geschäftsprozesses
    • wertschöpfende Aktivität
    • Funktionsübergreifend
    • Kundenorientiert
    • Prozessverantwortlicher vorhanden
    • Ziele und Messgrößen
    • strategische Bedeutung
  38. 4 Kategorien von Geschäftsprozessen und je ein Beispiel (y=Komplexität, x=Wiederholungsgrad)
    • (niedrig,niedrig) - Einzelfall Sachbearbeiter, Beschaffung Ersatzlieferant für Produktionsmaterial bei kurzfristigem Ausfall
    • (hoch,niedrig) - Einzelfall Experte, Lieferantenauswahl Outsourcingprojekt
    • (niedrig,hoch) - Routinefall Sachbearbeiter, Bestellung Produktionsmaterial
    • (hoch,hoch) - Routinefall Experte, Lieferantenauswahl für Produktionsmaterial
  39. 3-teilige Zerlegung eines Geschäftsprozesses und jeweilige Beschreibung
    • Geschäftsprozess - Zeitlich logische Abfolge von Aufgaben, die arbeitsteilig ausgeführt werden
    • Geschäftsprozess-Schritt - Zerlegung eines Geschäftsprozesses oder Schrittes
    • Elementarer Geschäftsprozess-Schritt - Aufgabenerfüllung in einem Zug ohne Bearbeiterwechsel möglich
  40. 3 Beispiele für einen elementaren Gexchäftsprozessschritt
    • Kundenstammdatenbearbeitung
    • Materialverfügbarkeitsprüfung
    • Personalressourcenprüfung
  41. 3 Beispiele für einen Steuerungsprozess
    • Geschäftsstrategieentwicklung
    • Unternehmensplanung
    • Operative Führung
  42. 3 Beispiele für einen Unterstützungsprozess
    • Informationstechnik
    • Personalverwaltung
    • Buchhaltung
  43. 3 Workflow-Typen gemäß Strukturierungsgrad
    • Allgemeiner Workflow - modellierbar
    • Fallbezogener Workflow - modellierbar
    • Ad Hoc Workflow - nicht modellierbar
  44. 4 Merkmale Allgemeiner Workflow
    • vollständig strukturierbare Arbeitsabläufe
    • viele wiederkehrende Aufgaben
    • feste Ablaufsteuerung
    • Arbeitsschritte im voraus definierbar
  45. 4 Merkmale Fallbezogener Workflow
    • nicht vollständig strukturierbare Arbeitsabläufe
    • nur teilweise Anteile mit wiederholenden Elementen
    • Ablauf durch Bearbeiter beeinflussbar
    • Arbeitsschritte nur teilweise im voraus definierbar
  46. 4 Merkmale Ad hoc Workflow
    • nicht strukturierbare Arbeitsabläufe
    • kaum Anteile mit wiederholenden Elementen
    • hoher Freiheitsgrad bei Ablaufsteuerung für Bearbeiter
    • Arbeitsschritte nicht im voraus definierbar
  47. 3 Workflowarten nach dem Grad der Automatisierung
    • Freier Workflow
    • Teilautomatisierter Workflow
    • Automatisierter Workflow
  48. 6 verschiedene Modellierungssprachen
    • UML - Unified Modelling Language
    • BPMN - Business Process Model and Notation
    • BPEL - Business Process Execution Language
    • EPK - Ereignisgesteuerte Prozessketten
    • KSA - Kommunikationsstrukturanalyse
    • IUM - integrierte Unternehmensmodellierung

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