Arbeitsbelastungen

Card Set Information

Author:
Patttiii86
ID:
97900
Filename:
Arbeitsbelastungen
Updated:
2011-08-22 08:43:51
Tags:
Arbeitsbelastungen Burnout Stress Supervison Systematische Problemlösung
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Arbeitsbelastungen
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  1. Burnout Definition
    Burnout ist ein Zustand körperlicher,emotionaler und geistiger Erschöpfung, der mit wechselhaften Gefühlen der Anspannung und Leere verbunden ist.
  2. Phasen des Burnouts
    • Enthusiastische Phase
    • Stagnationsphase
    • Frustrationsphase
    • Apathische Phase
  3. Enthusiastische Phase
    • Man ist begeistert und freut sich auf einen neuen Anfang.
    • Man muss sich anstrengen, hat aber das Gefühl es lohne sich.
    • Fehlschläge machen einem nicht viel aus, da man denkt es werde schon gehen, wenn man erst alles in Ordnung gebracht habe.
    • Man identifiziert sich mit den Kollegen, dem Team und dem Unternehmen.
    • Überstunden sind kein Problem, da die Arbeit Spaß macht.
    • Eine Person in dieser Phase wird von den Kollegen oft als Bedrohung empfunden.
    • Man ist in dieser Phase etwas Realitätsfern.
  4. Stagnationsphase
    • Man hat allmählich das Gefühl nichts vorwärts zu bringen.
    • Man zweifelt an seiner Leistung, weiß aber nicht warum.
    • Man sieht die erhofften Resultate nicht.
    • Schwankungen in der Arbeitsfreude führen zu temporär verminderter Leistung.
    • Man lässt sich von der negativen Haltung der Kollegen anstecken, versucht aber dagegen anzugehen.
    • Man isoliert sich um sich selbst zu schützen.
    • Die Gesundheit ist angeknackst, Magenbeschwerden und Kopfschmerzen können auftreten.
  5. Frustrationsphase
    • Man stellt die Arbeit in Frage und fragt sich ob man den falschen Beruf gewählt hat.
    • Die eigene Haltung wird negativ, man sieht Schwierigkeiten bei sich selbst und den Kollegen.
    • Man bekommt ein Gefühl der Machtlosigkeit und zweifelt an seinem Können.
    • Im Team kommen Nervosität und Konflikte auf.
    • Die psychosomatischen Symptome werden chronisch.
    • Man läßt die Zügel schleifen und verliert die Arbeitsfreude.
  6. Apathische Phase
    • Man resigniert vor der Arbeit und der Möglichkeit etwas zu verändern.
    • Der Abstand zu Kollegen und Familie wird größer.
    • Das Selbstvertrauen ist im Keller.
    • Man ist völlig entmutigt und wagt nicht den Zustand zu ändern oder den Arbeitsplatz zu wechseln.
    • Die Arbeit lässt einen kalt und man drückt sich wo es geht oder wird restlos apathisch.
    • Man ist ausgebrannt.
    • Physischer und psychischer Kollaps, der zur Berufsaufgabe, -wechsel oder Versetzung zwingt.
  7. Supervision
    • Instrumentarium, das dazu dient seinen Arbeitsauftrag so optimal wie möglich in entsprechender Zeit zu erfüllen.
    • Soll ein Höchstmaß an Arbeitszufriedenheit entwickeln.
  8. Grundqualifikationen von Supervisoren
    • Psychologen
    • Ärzte
    • Sozialpädagogen und -arbeiter
    • Pflegefachkräfte
  9. Welche Arten von Supervision gibt es?
    • Gruppensupervision
    • Einzelsupervision
    • Fallsupervision
  10. Gruppensupervisionen
    • Teamsupervision
    • Gruppensupervision mit verschiedenen Berufsgruppen
  11. Teamsupervision
    Bearbeitung von Konflikten innerhalb eines Teams bzw. der personellen Besetzung.
  12. Formen von in der Teamsupervision bearbeiteten Konflikten
    • Arbeitsorganisatorische Konflikte
    • Konzeptionelle Konflikte
    • Persönliche Konflikte
    • Konflikte durch die Pflege des Klientels
  13. Arbeitsorganisatorische Konflikte
    • unklare Absprachen bezgl. der Arbeitsaufträge
    • zuwenig Zeit für die Pflegeplanung bzw. Evaluation
    • Personalmangel
  14. Konzeptionelle Konflikte
    verschiedene Pflegestile
  15. Persönliche Konflikte
    • Antipathien bzgl. Kollegen
    • Konkurrenzgehabe
    • weibliche Unstimmigkeit
    • Machogehabe
    • Kompetenzgerangel
  16. Konflikte durch die Pflege des Klientels
    • Umgang mit Klienten bzw. Angehörigen
    • unterschiedlicher Wissensstand des Pflegepersonals
    • verschiedene Pflegestile bzw -methoden
  17. Einzelsupervision
    • Oft zeitlich begrenzte Supervision für Arbeitnehmer in Leitungsfunktion.
    • Verschiedene persönliche Problematiken am Arbeitsplatz können der Anlass sein z.B. permanente Spannungen mit Kollegen -> Arbeitsaufträge werden nicht adäquat erfüllt.
    • Permanente Belastung durch Klienten -> eigene Gesundheit kan belastet werden (z.B. Schlafstörungen, von der Arbeit keinen Abstand bekommen).
  18. Fallsupervision
    • Fallbesprechung, vergleichbar mit Pflegekonferenzen
    • Ein Team kann im Umgang mit Klienten an seine Grenzen stoßen, z.B. bei Menschen mit Demenz, agressive Klienten, Klienten mit Hinlauftendenz, Autoagression.
  19. kurzfristig wirkende Stressbewältigungsstrategien
    • spontanes Abreagieren
    • Warnehmungslenkung
    • positive Selbstgespräche
  20. langfristige, auf Dauer wirkende Stressbewältigungsstrategien
    • Systematische Entspannung
    • Zeitmanagement
    • Soziale Kontakte
    • Systematisches Problemlösen
    • Einstellungsänderung
    • Zufriedenheitserlebnisse
    • Supervision
  21. Zeitmanagement
    • Analyse der bisherigen Zeiteinteilung
    • Möglichkeit der Zeiteinsparung finden
    • Zeit gewinnen und ökonomisch arbeiten
  22. Systematisches Problemlösen
    • Das Problem genau beschreiben
    • Alle möglichen Lösungen auflisten
    • Vor- und Nachteile jeder Lösung auflisten
    • Die beste Lösung oder Kombination auswählen
    • Die genaue Ausführung der gewählten Lösungen planen
    • Umsetzung des Plans
    • Durchnführung des Plans bewerten
  23. Systematische Entspannung
    Wozu Entspannung?
    • Zur Herstellung innerer Wachheit und Sinneswahrnehmung, von Ruhe und Erholung (Vorraussetzung für Schlaf)
    • Zur Lösung von Verkrampfungen und starken Anspannungen
    • Als Vorraussetzung für das Aktiv sein
  24. Systematisch Entspannung
    Was ist Entspannung?
    Ein Zustand der Ausgeglichenheit von Körper, Geist und Seele (vegetativer Bereich ist ausgeglichen)
  25. Systematische Entspannung
    Was sind Entspannungsmethoden?
    • Methoden die verschiedene Bereiche des menschlichen Daseins beeinflussen
    • Physischer Bereich: Muskeltonus und Bewegungsverhalten
    • Vegetativer Bereich: Atmung, Kreislauf, Verdauung, Wasser- und Wärmehaushalt, Sexualfunktion
    • Psychischer Bereich: Zufriedenheit und Ausgeglichenheit, sich der unterschiedlichsten Empfindungen bewusst sein

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