Dienstplangestaltung

Card Set Information

Author:
Patttiii86
ID:
97908
Filename:
Dienstplangestaltung
Updated:
2011-08-22 08:50:53
Tags:
Dienstplangestaltung
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Dienstplangestaltung
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  1. Wozu dient die Diensplangestaltung?
    Sie soll dafür sorgen, daß für den vorhandenen Arbeitsbedarf genug Personal anwesend ist.
  2. Definition Dienstplan:
    • Der Dienstplan ist ein Organisationsinstrument.
    • Es werden An- und Abwesenheitszeiten der Mitarbeiter festgelegt.
  3. Was steht im Mittelpunkt der Dienstplangestaltung?
    Der Bewohner.
  4. Wie heißt der Dienstplan in stationären und ambulanten Einrichtungen?
    • Stationär: Dienstplanung
    • Ambulant: Dienst- und Tourenplanung
  5. Wer trägt die Verantwortung für den Dienstplan?
    Dienstplanerstellung ist Leitungsaufgabe und nicht delegierbar. (Festgelegt in Stellenbeschreibung: Bereichs-, Gruppen-, Pflegedienstleiter)
  6. Welche qualitätssichernden Anforderungen müssen eingehalten werden?
    • Mindestbesetzung
    • Versorgungsgewährleistung: ausreichende Anzahl an Mitarbeitern und Fachkraftquote
    • Einhaltung arbeitsrechtlicher, gesetzlicher Vorgaben
  7. Arten der Dienstplanerstellung
    • EDV-gestützte Dienstplanerstellung
    • Manuelle Diensplanerstellung
  8. Welche Vorraussetzungen muß der Dienstplan als Dokument erfüllen?
    • einheitliche und vollständige Legende
    • für Dritte verständlich und nachvollziehbar
    • Dokumentenechte Führung: kein überschreiben, radieren, übermalen oder überkleben
    • Eintragungen werden nur von berechtigten Personen durchgeführt
    • Dienstpläne müssen archiviert werden
  9. Gesetzliche Rahmenbedingungen (Gesetze)
    • Arbeitszeitgesetz
    • Jugendarbeitsschutzgesetz
    • Mutterschutzgesetz
    • Bundesurlaubsgesetz
    • Bildungsurlaubsgesetz
    • Betriebsverfassungsgesetz
  10. Rechtliche Rahmenbedingungen
    • Arbeitsvertrag
    • Tarifverträge
  11. Was gilt wenn sich Regelungen in Gesetzen, Arbeits- und Tarifverträgen widersprechen?
    Es gilt immer die für den Arbeitnehmer günstigere Regelung.
  12. Was sind Dienstvereinbarungen?
    Dienstvereinbarungen werden zwischen dem Arbeitgeber und der Personalvertretung ausgehandelt und regeln Sachverhalte, die nicht ausreichend durch Gesetze oder Tarifverträge geregelt sind. (z.B. Arbeitszeiten, Urlaubsregelungen, wann muss der Dienstplan fertig sein, etc.)
  13. Rahmendienstplan/Dienstplangrundformen
    • Regelt, wie die tarifliche Arbeitszeit (38,5-40 h/Wo.) auf die Tage der Woche verteilt werden.
    • Daraus ergeben sich verschiedene Arbeitszeitmodelle: 5Tage/Wo., 5,5Tage/Wo., 6Tage/Wo.
  14. Funktionen und Ziele der Diensplangestaltung
    • Rahmen für die Erledigung bestimmter Arbeitsaufgaben in für alle beteilligten akzeptabler Form
    • Sicherung der Pflege und Betreuung über 24h
    • Orientierung an den Bedürfnissen der Pflegebedürftigen
    • Soll effizientes Arbeiten ermöglichen nach qualitativen und quantitativen Gesichtspunkten
    • Organisation der Arbeitsabläufe zw. Pflegemitarbeitern und anderen Bereichen/Berufsgruppen
    • Dauer und Verteilung der Arbeitszeit richten sich nach den Erfordernissen der jew. Arbeitsaufgabe und nicht umgekehrt
    • Der Bewohner steht im Mittelpunkt
    • Soziale Dienstplangestaltung
    • Berücksichtigung arbeitsmedizinischer Aspekte zur Minderung von Belastungsfaktoren
    • Erhöhung der Arbeitszufriedenheit
  15. Sonstige Einflussfaktoren auf die Dienstplangestaltung
    • Bewohnerspezifische Besonderheiten
    • Bewohnerbezogene Sondertermine
    • Arbeitsintensive Zeiten in der Pflege

    • Organisatorische Besonderheiten:
    • Besprechungstermine
    • Materialbestellung
    • Aktivierungsangebote (Ausflüge, Feiern, etc.)
  16. Dienstpläne dienen als Analysegrundlage auch der beweisführung
    • der Information: Wer hat wann Dienst? Wie sieht die geplante Personalbesetzung unter weitestgehender Beachtung der Bedürfnisse der Pflegebedürftigen und der wünsche der Mitarbeiter aus?
    • der Nachprüfbarkeit: Wer hatte wann Dienst? Wie war die tatsächliche IST-Besetzung? Wie hoch war/ist die Personalausfallquote?
    • der Qualitätssicherung: Wieviele Fachkräfte sind eingesetzt? Reicht die Zahl der eingesetzten Mitarbeiter aus? Wird ein hohes Maß an Zufriedenheit bei den Pflegebedürftigen und Mitarbeitern erreicht?
  17. Was sind Soll- und Ist-Arbeitszeiten?
    Soll-Arbeitszeit: Geplante Arbeitszeit

    Ist-Arbeitszeit: Tatsächlich geleistete Arbeitszeit

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